Kindheitsretter

Dieses World-Vision-Programm ist inzwischen abgeschlossen.

Mit dem Programm „Kindheitsretter“ stellte sich World Vision an die Seite von Kindern, die unter den schwierigsten Bedingungen aufwachsen. Im Mittelpunkt standen Mädchen und Jungen, die Krieg, Flucht, Gewalt, Kinderarbeit, Katastrophen oder Frühverheiratung ausgesetzt sind.
Gemeinsam mit lokalen Partnern sorgten wir für Schutz, Zugang zu Bildung, psychosoziale Unterstützung und schnelle Hilfe in akuten Notlagen. So konnten Kinder wieder Sicherheit finden, zur Schule gehen und Schritt für Schritt neue Hoffnung schöpfen.

Das Programm bündelte gezielt unterschiedliche Hilfsansätze für besonders verletzliche Kinder und stärkte Projekte in Krisen- und Konfliktregionen weltweit – mit dem Ziel, Kindheit zu schützen und Zukunftschancen zu eröffnen.

Über 1 Milliarde Kinder

erleben weltweit jedes Jahr Gewalt.

37 Millionen Kinder

sind auf der Flucht oder leben in Flüchtlingslagern.

160 Millionen Kinder

weltweit müssen unter oft gefährlichen und unwürdigen Bedingungen arbeiten.

12 Millionen Mädchen

werden jedes Jahr schätzungsweise zwangsverheiratet, bevor sie 18 Jahre alt sind.

Worum ging es beim Programm „Kindheitsretter“?

Weltweit wachsen Millionen Kinder unter Bedingungen auf, die ihre Entwicklung und ihre Zukunft bedrohen. Krieg, Vertreibung, Ausbeutung, Kinderarbeit, Naturkatastrophen und Gewalt rauben ihnen die Chance auf eine unbeschwerte Kindheit und ein selbstbestimmtes Leben.

Mit dem Programm „Kindheitsretter“ standen wir Kindern in besonders schwierigen Lebenssituationen zur Seite. Gemeinsam mit Partnern vor Ort haben wir sie geschützt, ihnen Halt gegeben und neue Perspektiven eröffnet – durch psychosoziale Unterstützung, Zugang zu Bildung, medizinische Hilfe und langfristige Entwicklungsprogramme.
So konnten Kinder wieder Sicherheit erleben, Hoffnung schöpfen und Schritte in eine bessere Zukunft gehen.

Weltweit leben weiterhin Millionen Kinder in Konflikten, Krisen und anderen gefährlichen Situationen. 

Helfen Sie mit Ihrer Spende, Kinder zu schützen, Bildung zu ermöglichen und Zukunftsperspektiven zu schaffen.

Was war das Ziel des Programms?

Mit dem „Kindheitsretter“-Programm haben wir uns gemeinsam für klare Ziele eingesetzt:

  • Kinder vor Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch zu schützen und ihnen einen sicheren Raum zu geben
  • Kindern in Kriegs- und Krisengebieten Halt und Schutz zu bieten
  • Benachteiligten Kindern Zugang zu Bildung zu ermöglichen und ihre Chancen zu stärken
  • In Notsituationen medizinische Versorgung sicherzustellen
  • Ehemaligen Kindersoldaten und traumatisierten Kindern zu helfen, Erlebtes zu verarbeiten und neu zu beginnen
  • Mädchen vor Frühverheiratung und Gewalt zu schützen und ihre Rechte zu stärken
  • Kindern neue Perspektiven zu eröffnen – für eine Zukunft, die sie selbst gestalten können
     

Das haben wir gemeinsam mit dem Programm „Kindheitsretter“ erreicht

Dank der Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender konnten Projekte für besonders gefährdete Kinder weltweit umgesetzt werden. Die Maßnahmen reichten von Not- und Katastrophenhilfe über Kinderschutzprogramme bis hin zu Bildungs- und Reintegrationsprojekten.

Kinder in Krisen und Konflikten schützen

Krisensituationen

World Vision unterstützte Kinder und Familien, die aufgrund von Krieg und Gewalt ihre Heimat verlassen mussten. Schutzräume, Bildungsangebote und psychosoziale Unterstützung halfen ihnen dabei, Sicherheit und Stabilität zurückzugewinnen.

In humanitären Krisen stellte World Vision schnelle Hilfe bereit – beispielsweise durch die Versorgung mit Nahrung, Decken, Medikamenten und Hygieneartikeln. Besonders Kinder standen dabei im Mittelpunkt der Hilfsmaßnahmen.

In Flüchtlingssituationen unterstützte World Vision Maßnahmen, um Kinder vor Menschenhandel, Missbrauch und Ausbeutung zu schützen. Dazu gehörten unter anderem Registrierungs- und Identifikationssysteme für gefährdete Kinder.

Bildung und Zukunftschancen schaffen

Kinder im Krisengebiet

Verschiedene Projekte ermöglichten Kindern auch in Krisensituationen den Zugang zu Bildung. So profitierten beispielsweise tausende geflüchtete Kinder auf den Philippinen von Bildungsangeboten.

In Ghana wurden Kinder aus gefährlicher Arbeit in Goldminen befreit und beim Schulbesuch unterstützt. Lernmaterialien und Bildungsangebote eröffneten neue Perspektiven für ihre Zukunft.
Bildung half Kindern dabei, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten und neue Ziele zu entwickeln. Viele Kinder erhielten dadurch die Chance, ihre Zukunft aktiv zu gestalten.

Gewalt verhindern und Kinder stärken

Mädchen im Kriesengebiet

In Honduras unterstützte World Vision neu gegründete Friedensclubs, in denen Kinder und Jugendliche lernten, Konflikte friedlich zu lösen und Gewalt vorzubeugen. 614 Kinder und Jugendliche profitierten von diesem Angebot.

In Bosnien und Herzegowina sowie im Sudan wurden geflüchtete Kinder vor Missbrauch geschützt und Betroffene von Gewalt unterstützt. Dabei standen Sicherheit, Betreuung und medizinische Hilfe im Mittelpunkt.

Mädchen wurden über ihre Rechte aufgeklärt und dabei unterstützt, sich vor Frühverheiratung und Gewalt zu schützen. Programme zur Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstbestimmung ergänzten diese Arbeit.

Geschichten, die Hoffnung machen

Ehemalige Kinderarbeiterin kann jetzt zur Schule gehen

Schutz und Bildung für arbeitende Kinder

In Ghana werden Kinder aus der Arbeit in Goldminen gerettet und bei der Einschulung mit Lernmaterialien unterstützt.

Friedensclubs in Honduras

Friedensclubs in Honduras 

In Honduras besuchen 614 Kinder und Jugendliche 9 neu gegründete Friedensclubs, um die Gewalt zu beenden.

Kinder erhalten Schutz in Flüchtlingslagern

Schutz vor sexualisierter Gewalt und Hilfe für Opfer

In Bosnien und Herzegowina und im Sudan schützen wir geflüchtete Kinder vor Missbrauch und versorgen Opfer sexueller Gewalt.

Medizinische Hilfe für Kinder in Afghanistan

Lebensrettende medizinische Hilfe für Kinder

36.000 Kinder in Afghanistan erhalten lebensrettende medizinische Versorgung.

Ehemaliger Kindersoldat macht jetzt eine Ausbildung

Ausbildung für ehemalige Kindersoldaten

In der DR Kongo wird jährlich 70-80 Jugendlichen der Weg in eine eigenverantwortliche Existenz ermöglicht.

Bildung für geflüchtete Kinder auf den Philippinen

Bildungsangebote für geflüchtete Kinder

Auf den Philippinen profitieren über 6.600 geflüchtete Kinder von unseren Bildungsangeboten.

Das Programm ist beendet, aber die Arbeit von World Vision geht weiter

Weltweit leben weiterhin Millionen Kinder in Konflikten, Krisen und anderen gefährlichen Situationen. Helfen Sie mit Ihrer Spende, Kinder zu schützen, Bildung zu ermöglichen und Zukunftsperspektiven zu schaffen.

Unsere Kindheitsretterinnen und -retter sind überzeugt

Stories
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Schauspieler Liam Cunningham
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Liam Cunningham, Schauspieler und „Games of Thrones“-Star
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„Ich sah Kinder in einem geschützten Spielzentrum im Südsudan, wo sie ihre Traumata von Gewalt, Unterernährung und Krankheit vergessen und einfach nur Kind sein dürfen. Ich habe selbst gesehen, was meine Spende bewirkt: sie gibt den Kindern das zurück, was sie am Nötigsten brauchen: Ihre Kindheit! Ist das nicht wunderbar?“ Erfahre mehr über Liam Cunninghams Reise in den Südsudan.

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Kindheitsretterin Chiara Lang
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Chiara Lang, Kindheitsretterin
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„Ich befinde mich in einer Ausbildung und mein Gehalt ist alles andere als hoch, trotzdem fühlt es sich zu 100 % richtig an, dieses zu teilen. Ich kann es jedem nur ans Herz legen zu spenden, und zu helfen, wo Hilfe benötigt wird.“

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Musiker Wolfgang Niedecken
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Wolfgang Niedecken, Musiker
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Der BAP-Frontmann engagiert sich seit 2004 für Kinder, die vom Krieg betroffen sind. Zusammen mit World Vision gründete er das Projekt Rebound, in dem ehemalige Kindersoldaten und zwangsprostituierte minderjährige Mädchen eine Berufsausbildung bekommen. „Leider werden die kriegerischen Konflikte auf dem afrikanischen Kontinent in Deutschland nur partiell wahrgenommen. Mir ist es wichtig, dass diesen kriegsgeschädigten Kindern wieder ein Einstieg in die Gesellschaft ermöglicht wird.“ Erfahre mehr über Wolfgang Niedeckens Engagement für World Vision.

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Kindheitsretterin Theresa Mikulski
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Theresa Mikulski, Kindheitsretterin
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„Ich bin Kindheitsretterin, weil ich einen Beitrag dazu leisten möchte, dass Kinder aus aller Welt ihre Zukunft selbst gestalten können. Jede und jeder auf dieser Welt ist wichtig und soll Teilhabe erfahren.“
 

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Youtuberin Dounia Slimani
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Dounia Slimani, Youtuberin
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Die Bloggerin besuchte 2017 ein World Vision Projekt in Jordanien und setzt sich für geflüchtete Mädchen und Jungen aus Syrien ein. „Ich möchte mich für World Vision engagieren, da ich der Überzeugung bin, dass jedes Kind ein Recht auf Bildung, Gesundheit und eine glückliche Kindheit hat.“ Erfahre mehr über Dounia Slimanis Engagement für die Kinder in Not.

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Kindheitsretter Florian Wolf
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Florian Wolf, Kindheitsretter
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„Ich bin Kindheitsretter, weil die gesellschaftlichen Missstände auf der ganzen Welt Millionen von Kindheitsträumen zerstören und ich nur so mein privilegiertes Leben mit den Kindern teilen kann, die alleine keine Chance haben, aus ihrer erbärmlichen Situation zu entkommen, da sie alleine nichts gegen ihre lebensmindernden Umstände tun können. Mit meiner Spende aber kann ich ihr Leben in großem Maße mehren.“

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Kindheitsretterin Eva Martin
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Eva Martin, Kindheitsretterin
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„Gerade Kinder in Krisengebieten haben es besonders schwer im Leben und sollten geschützt werden. Viele von ihnen kennen nur den Krieg und die Flucht, können nicht zur Schule gehen und sind nirgendwo richtig zu Hause. Mich macht dieser Zustand sehr traurig und deshalb möchte ich als Kindheitsretterin dazu beitragen, dass diesen Kindern geholfen wird.“