Deine Kinderpatenschaft in der Coronakrise

Gemeinsam sind wir stark

Füreinander da sein heißt, gemeinsam gegen das Coronavirus kämpfen.

Corona ist ein weltweites Problem, aber ganz besonders in den Ländern, in denen die Gesundheitssysteme nicht gut ausgebaut und die hygienischen Verhältnisse in der Entwicklung sind. Dies betrifft auch viele unserer Projektländer, die aufgrund der wenigen Krankenhäuser und Intensivstationen sehr schnell ausgelastet sind. Es fehlt darüber hinaus an qualifizierten Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegerinnen und Pflegern, guter Ausstattung und Medikamenten. Außerdem müssen die Menschen in vielen Regionen oft sehr weit laufen, bis sie überhaupt ein Krankenhaus oder eine Gesundheitsstation erreichen. So haben die Menschen dort nur eine geringe Chance, sich gegen das Virus behandeln zu lassen. Umso wichtiger sind Präventionsmaßnahmen, die aktuell schon umgesetzt und weiter ausgebaut werden, damit sich das Virus am besten gar nicht erst ausbreiten kann. Mit Ihrer Kinderpatenschaft kämpfen also auch Sie mit uns gegen Corona!

Wir haben Ihnen auf dieser Seite die aktuellen Informationen aus unseren Projektländern zusammengefasst und werde Sie hier auf dem Laufenden halten:

3 Dinge, die Sie als Pate tun können

Die Coronakrise wirkt sich auf uns alle aus und die Situation ändert sich stündlich. In solch einer Situation fühlt man sich oft hilf- und machtlos. Aber mehr denn je müssen wir uns jetzt daran erinnern, dass wir nicht hilflos sind. Jeder von uns hat die Macht, die Menschen um uns herum zu schützen und zu unterstützen. Zusammen können wir vieles erreichen! 
 

Ein Patenkind freut sich über einen Brief ihres Patens

1. Lassen Sie Ihr Patenkind wissen, dass Sie an es denken

Auch Kinder haben Angst, während sich die Welt um sie herum vor Unsicherheit über das Coronavirus dreht. Sie hören die Gespräche von Eltern, Freunden sowie Lehrerinnen und Lehrern und einige erleben Krankheiten und Tragödien in ihrer direkten Umgebung. Schreiben Sie Ihrem Patenkind und zeigen Sie ihm, dass Sie auch in unsicheren Zeiten an es denken. Durch die aktuellen Grenzschließungen und dem eingeschränkten Flugverkehr, bitten wir Sie erstmal keine Briefe oder Geschenke an Ihr Patenkind zu verschicken, sondern nutzen Sie dafür unser Patenportal Mein World Vision. Ganz einfach können Sie dort eine Nachricht erstellen und online versenden. Probieren Sie es gleich mal aus.

Zwei Patenkinder springen freudig in Luft

2. Machen Sie sich stark für die Schwächsten

Die Reaktion auf diese globale Krise ist für die meisten Länder eine Herausforderung, aber dort, wo die Gesundheitssysteme schwach sind, ist die Situation noch verheerender. Machen Sie mit uns darauf aufmerksam: Bitten Sie ihr soziales Umfeld um Unterstützung, um die Ausbreitung des Coronavirus, auch in den Teilen der Welt zu bekämpfen, in denen die Schwächsten leben und unsere Hilfe brauchen.

Ein Gruppe Patenkinder nimmt an einem Computerkurs teil

3. Bleiben Sie informiert

Jeder von uns kann helfen die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen! Halten Sie sich an die Einschränkungen und respektieren Sie die von der Regierung ausgesprochenen Schutzmaßnahmen, die Ihre und die Gesundheit aller schützen sollen. Waschen Sie sich bitte regelmäßig und gründlich Ihre Hände.
Auch wenn es in solchen Zeiten noch schwerer erscheinen mag, halten Sie bitte die Abstandsregeln untereinander ein und informieren Sie sich täglich: zum Beispiel auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Aber auch wir Informieren Sie regelmäßig über die aktuellen Meldungen unserer Patenschaftsprojekte.

3 Möglichkeiten, wie Sie sich als Pate informieren können

1. Mein World Vision

Viele unserer Patinnen und Paten machen sich Sorgen um ihr Patenkind und dessen Familie. Deshalb wollen wir Sie gerne hier und im Patenportal Mein World Vision stetig auf dem Laufendem halten.

2. Kontaktieren Sie uns persönlich

Falls Sie Fragen zu Ihrer Kinderpatenschaft haben, können Sie uns auch gerne kontaktieren.

Unseren Paten- und Spenderservice erreichen Sie kostenfrei montags bis freitags von 08:00 bis 19:00 Uhr unter: 0800 0102022 oder Sie schreiben uns eine Nachricht.

3. Häufig gestellte Fragen

Hier haben wir Ihnen die häufigsten und wichtigsten Fragen zu Ihrer Kinderpatenschaft während Krisenzeiten wie die des Coronavirus für Sie zusammengetragen.

Wie wir unsere Arbeit in den Patenschaftsprojekten angepasst haben:

Durch unsere Erfahrungen im Katastrophenmanagement können wir schnell reagieren und auf ein großes Spektrum von Hilfsmaßnahmen zurückgreifen. 
Folgenden Präventionsmaßnahmen führen wir aktuell durch:

  • Wir arbeiten mit lokalen Behörden an der Aufklärung der Bevölkerung 
  • Wir führen vermehrt Hygiene- und Gesundheitsmaßnahmen in den Projekten durch
  • Wir prüfen unsere Projektaktivitäten wie beispielsweise Schulungen in Gruppen
  • Wir statten unsere Projekte mit Handwaschstationen und Latrinen aus, und verteilen Hygiene-Sets an die Familien 
  • Wir verteilen Schutzausrüstungen und Behandlungsmaterialien wie Fieberthermometer
  • Wir bilden Gesundheitsmitarbeiter und freiwillige Helfer aus
  • Wir vermitteln Menschen mit grippeähnlichen Symptomen an nächstgelegene Gesundheitseinrichtungen
  • Wir unterstützen Bildungsministerien und Schulen bei der Kinderbetreuung und geben bei Schulschließungen Lehrmaterial aus
  • Wir betreuen erkrankte Kinder und ihre Familien

Zusammen mit Ihnen als Patin oder Pate machen wir es gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort möglich den Schwächsten und Ärmsten Hoffnung zu geben.

Aufgrund der dynamischen Situation können wir die Auswirkungen unserer Arbeitsabläufe in unseren Projektbüros nicht beeinflussen. Wir sind aber im engen und stetigen Kontakt und Austausch und informieren Sie so transparent und so schnell es uns die Situation ermöglicht über Veränderungen in unseren Patenschaftsprojekten.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus aus unseren Patenschaftsprojekten:

AFRIKA:

Mai 2020

  • Aufgrund der Ausnahmesituation können wir unsere Aktivitäten wie Postlieferungen, Geschenkeservice, Geburtstagsaktionen und Besuche vor Ort nicht wie gewohnt aufrechterhalten. Bitte nutzen Sie Ihr Patenportal Mein World Vision, um Ihrem Patenkind eine Nachricht zukommen zu lassen.
  • Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen vor Ort bereiten wir uns auf die Situation vor und entwickeln Maßnahmen, um die Kinder und ihre Familien zu schützen. In engem Austausch mit Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitssektor müssen wir die Situation in den betroffenen Regionen regelmäßig neu bewerten, um sowohl die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die der Familien zu gewährleisten. 

 

22. Mai:

  • In Burundi haben wir 5.600 bedürftige Haushalte in unseren Projekten unterstützt, in dem Geld für den Kauf von Lebensmitteln überwiesen wurde. Durch die Einschränkungen können die Familien so und auch durch Schulungen weiterhin geholfen werden.
  • In Ghana wurde eine Online-Kampagne zur Corona-Aufklärung begonnen. Im Rahmen von Online-Schulungen konnten wir 500 Pastoren über die sichere Vorgehensweise von Beerdigungen und psycho-soziale Beratung von Gemeindemitgliedern informieren.
  • In Eswatini (Swasiland) haben wir inzwischen über 500.000 Aufklärungsbroschüren verteilt und in Zusammenarbeit mit der Regierung 15.700 Menschen Zugang zu sauberem Wasser ermöglicht.
  • In Sierra Leone haben wir Schulungsmaterial zur Corona-Aufklärung an 155.000 Menschen in unseren Projekten verteilen und 50 Pastoren und Imame speziell zum Thema Kinderschutz in Zeiten von Corona geschult.
  • Im Senegal führen wir Hausbesuche durch und erreichten 11.200 Menschen mit Maßnahmen zur Corona-Aufklärung und besprechen konkret die aktuelle, gesundheitliche Situation der Familien.
  • In Tansania wurden weiter 700 Gesundheitshelfer geschult und mit Hygienekits ausgestattet.
  • Im Tschad wurden in unseren Projekten 3.250 Menschen über Hausbesuche zu Corona aufgeklärt und informiert. Individuelle Fragen und direkte Hilfe konnten so gleich beantwortet und umgesetzt werden. Darüber hinaus verbreiten wir regelmäßige Informationen über die lokalen Radiosender. Auch wurden weiter Handwaschstationen installiert.

 

April 2020

26. April:

  • In Äthiopien wurden in allen Projekten Schulungsmaterial zur Corona-Vorsorge verteilt und auch Schulungen durchgeführt. Für die religiösen Führer wurde Schulungsmaterial in die lokalen Sprachen übersetzt und auch entsprechend geschult. Auch wurden Aufklärungs-Broschüren sowie Sticker in den Dörfern verteilt. Für eine noch bessere Hygiene wurden 12 Wassertanks für 12.000 Kinder und 8.000 Erwachsene aufgestellt und befüllt. Die Kolleginnen und Kollegen berichten von ähnlichen Auswirkungen wie bei uns: Hamsterkäufe, sorglose Menschen, Gerüchteküche, wirtschaftlicher Schaden und die Regierung, die ähnlich wie bei uns reagiert mit Transparenz, wirtschaftlichen Hilfen und Aufklärung.
  • Burundi meldet inzwischen erste Corona Fälle im Land. Es gibt keine Einschränkungen, außer dass alle internationalen Flüge gestrichen sind. Unsere Mitarbeiter arbeiten nun hauptsächlich von zuhause. Sie führen intensiv Online-Schulungen in Hygienemaßnahmen und zur Corona-Vorsorge in den Projektgebieten durch. 3.500 Menschen wurden durch Online-Schulungen bereits erreicht. Alle Gesundheitshelfer und religiösen Führer in den Projekten wurden geschult, wie sie psychosoziale Hilfe leisten können.
  • Inzwischen gibt es auch in Eswatini (Swasiland) Corona Fälle. Die Regierung hat den Ausnahmezustand ausgerufen. Die Grenzen einschließlich des Flugverkehres sowie alle Bildungseinrichtungen bleiben weiterhin geschlossen. Auch hier sollen die Menschen in nicht Systemrelevanten Berufen im Homeoffice arbeiten und es gibt eine eingeschränkte Ausgangssperre. Es muss immer einen Meter Abstand gehalten werden. Die Polizei und das Militär kontrollieren dieses. Im Radio werden Aufklärungskampagnen gesendet und in den Projekten Aufklärungsbroschüren zur Corona-Vorsorge sowie häuslicher Gewalt verteilt. Auch gibt es ein Video, in dem eine Kollegin das richtige Verhalten sowie Maßnahmen erläutert. World Vision hat hier eine große Expertise durch Aufklärung im HIV/Aids Bereich.
  • Auch Ghana meldet die ersten Corona Fälle. Die Regierung hat alle Grenzen auf dem Land- und Seeweg geschlossen und den Flugverkehr ausgesetzt. Das Versammlungsverbot für Gruppen ab 10 Personen sowie social distancing (Abstandsregelung) gelten weiterhin. Auch bleiben alle Bildungseinrichtungen geschlossen. In allen Projekten wurden Flyer und Hygienekits im Rahmen von Schulungen verteilt. Außerdem bieten die Kolleginnen und Kollegen psychosoziale Beratung an. Zudem werden über das Radio regelmäßig Informationen verbreitet.
  • Auch Kenia meldet Corona Fälle im Land. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen weiter intensive Schulungen in allen Projekten und an zentralen Orten zur Corona-Vorsorge durch, verteilen Schulungsmaterial und Seife an bedürftige Familien. Bei Bedarf werden Nahrungsmittelpakete und Wasserreinigungstabletten verteilt. Über die Kirchen werden psychosoziale Hilfen angeboten.
  • In Mali wurden auch bereits Corona Fälle gemeldet. Alle kommerziellen Flüge aus betroffenen Ländern nach Mali wurden gestrichen, einschließlich Cargo-Flüge. Auch alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen und öffentlichen Versammlungen ab 50 Personen wurden untersagt. In unseren Regional-Entwicklungsprogrammen werden die Familien telefonisch über die Corona-Vorbeugung informiert. Die Gesundheitsstationen wurden mit Hygienekits ausgestattet. Auch die Imame und Pfarrer sind geschult und geben dies an ihre Gemeinden weiter. Über sechs Radiosender werden regelmäßig Podcast zu Hygienemaßnahmen gesendet.
  • Corona Fälle gibt es nun auch in Mauretanien. Die Regierung hat alle Grenzen auf dem Land- und Seeweg geschlossen und den Flugverkehr ausgesetzt. Die Regierung hat ein striktes Versammlungsverbot und ein nächtliches Ausgangsverbot von 18 Uhr bis 6 Uhr erlassen. Die Bevölkerung ist bereits geschwächt, da aufgrund ausbleibender Regenfälle im letzten Jahr weniger Nahrungsmittel auf den Märkten zur Verfügung stehen. Hygienekits und Masken wurden von World Vision verteilt und 500 Poster aufgehängt. Unsere Volontäre besuchen die Familien der Patenkinder nun zuhause, unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. 
  • Inzwischen gibt es auch im Senegal Corona Fälle und die Regierung hat den Ausnahmezustand ausgerufen. Die Grenzen sind weiterhin geschlossen und Versammlungen verboten. Bildungseinrichtungen und einige Märkte sind geschlossen und Gottesdienste abgesagt. World Vision verteilt Decken, Moskitonetze, Masken, Desinfektionsmittel und Seifen an die Gesundheitsstationen. Besonders bedürftige Familien erhalten auch Nahrungsmittelhilfen. Im staatlichen Fernsehen und Radio werden Corona-Vorsorge Spots regelmäßig zur Aufklärung ausgestrahlt.
  • Auch Sierra Leone meldet Corona Fälle und die Regierung hat den Ausnahmezustand für 12 Monate verhängt. So gibt es eine allgemeine Ausgangssperre. Auch der Flughafen ist geschlossen und Gottesdienste wurden abgesagt. Alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen und die Abschlussprüfungen werden verschoben. World Vision erarbeitet mit dem Bildungsministerium Unterrichtseinheiten für das Homeschooling über das Radio. In allen Projekten werden Schulungen zur Corona-Vorbeugung durchgeführt. 1.000 Handwaschstationen wurden installiert. In allen Projekten, den Gesundheitsstationen, Schulen, Kirchen und Moscheen und an öffentlichen Plätzen wurden Schulungen durchgeführt und Hygienekits verteilt, unter anderem an 5.000 Gesundheitshelfer. Über die Radio- und Fernsehstationen werden Informationen zur Corona-Vorsorge verbreitet. Dazu wurden 66.000 wiederaufladbare Radios verteilt. Mit den religiösen Führern wird ein Video aufgenommen, dass bald veröffentlicht wird und bei der Aufklärung helfen soll.
  • In Simbabwe verteilen wir in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm an über 1,4 Millionen Menschen, einschließlich 69.000 Patenkind-Familien, Nahrungsmittel und überweisen über Smartphone Konten kleine Beträge an bedürftige Familien. In den Provinzen wurden an die Gesundheitseinrichtungen Schutzkleidung und Beatmungsgeräte verteilt. Auch verteilen wir Hygieneartikel und schulen Familien in der Corona-Vorsorge. Darüber wurden bereits 150.000 Menschen erreicht. Weiterhin werden Handwaschstationen installiert und Brunnen saniert, letztere kamen 500 Menschen zugute.
  • In Tansania gibt es inzwischen auch Corona Fälle. Alle Bildungseinrichtungen bleiben geschlossen und das Versammlungsrecht ist eingeschränkt. Unsere Kolleginnen und Kollegen konzentrieren sich auf die Corona-Aufklärung: alle Mitarbeiter, Volontäre und 26 Glaubensführer wurden entsprechend geschult. Die Gesundheitshelfer in unseren Projekten erhielten Hygienekits. 147 Gesundheitsstationen und Kliniken wurden mit Desinfektionskits ausgestattet. Darüber hinaus wurden 119 Handwaschstationen installiert. Auch wurden 24.000 Broschüren, Flyer, Banner und Poster gedruckt und nach und nach verteilt.
  • Auch Tschad meldet bestätigte Corona Fälle. Alle Bildungseinrichtungen, die Flughäfen, Restaurants, Bars, Kirchen, Moscheen und Märkte bleiben geschlossen.  Der öffentliche Verkehr wurde ausgesetzt und es gibt ein Versammlungsverbot ab 50 Personen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schulen intensiv zur Corona-Vorbeugung und haben 150 Poster zur Aufklärung aufgehängt. Handwaschstationen wurden in allen Gesundheitsstationen der Projekte und an anderen zentralen Stellen eingerichtet. Hygienekits wurden verteilt sowie 2.500 Seifen. 

09. April:

  • In Äthiopien hat die Regierung die Grenzen geschlossen und Einreisende von internationalen Flügen müssen 2 Wochen in Quarantäne bleiben. Es gibt ein generelles Versammlungsverbot und social distancing (Abstandsregelung) ist angeordnet. Bildungseinrichtungen sind geschlossen und öffentliche Verkehrsmittel haben die Anzahl der Fahrgäste beschränkt. Gleichzeitig ist in zwei Regionen eine Cholera und in einer dritten Region eine Masern Epidemie ausgebrochen. Dadurch werden die Hilfsmaßnahmen zur Corona-Vorbeugung erschwert. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten von zuhause. In den Projekten werden Hygiene- und Aufklärungsmaßnahmen durchgeführt. 
  • Eswatini (Swasiland) hat alle Grenzen einschließlich dem Flugverkehr geschlossen. Auch alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen sowie eine eingeschränkte Ausgangssperre. 
  • In Ghana gilt ein Versammlungsverbot für Gruppen ab 10 Personen sowie social distancing (Abstandsregelung). Alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen. World Vision unterstützt die Regierung bei der Materialien-Bereitstellung in den Gesundheitseinrichtungen und Krankenhäusern. Zur Corona-Vorbeugung wurden Schulungen durchgeführt sowie 200.000 Flyer und 40.000 Hygienekits in allen Projekten verteilt. Zudem werden über die Medien die Informationen verbreitet sowie Ansprechpartner religiöser Gemeinden geschult, um ihre Gemeinden aufzuklären.
  • Kenia hat alle Flüge, außer den Bereich Cargo, ausgesetzt. Alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen und es besteht ein Versammlungsverbot, daher sind Bars geschlossen und Restaurants dürfen nur zur Mitnahme Speisen anbieten. Es gibt eine generelle Ausgangssperre ähnlich wie in Deutschland. Unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter agieren weitestgehend aus dem Homeoffice und führen Schulungen in allen Projekten und an zentralen Orten zur Corona- Vorbeugung durch. Weiter Handwaschstationen wurden in den Projekten eingerichtet und Desinfektionsmittel verteilt. Die Kinder und Familien werden mit Hilfe unserer Volontäre auf Erkrankungen überprüft. 
  • In Mauretanien ist der Flugverkehr weitestgehend ausgesetzt. Alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen. Das Versammlungsverbot wurde ausgeweitet auf eine nächtliche Ausgangssperre von 18 Uhr bis 6 Uhr. Durch den ausgebliebenen Regen letztes Jahr ist die Bevölkerung bereits geschwächt, da es weniger Nahrungsmittel auf den Märkten gibt. Unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten unter Einhaltung diverser Schutzvorkehrungen weiter an Maßnahmen zur Corona-Vorbeugung.
  • Senegal hat den Katastrophenalarm ausgerufen. Die Grenzen sind nun geschlossen, internationale Reisen und Versammlungen ausgesetzt. Es gilt ein Ausgangsverbot von 20 Uhr bis 6 Uhr. In Absprache mit dem Gesundheitsministerium unterstützen die Kolleginnen und Kollegen bei der Corona-Vorbeugung in dem wir Masken, Desinfektionsmittel, Seife und Händewaschstationen in den Gesundheitsstationen verteilt. Gemeinsam mit dem Ministerium werden alle 30.000 Gesundheitshelfer im Land mit Informationsbroschüren ausgestattet. Auch wurden Hygienekits an 137 Kinderheime für Straßenkinder und für 350.000 besonders bedürftige Personen im Großraum der Hauptstadt verteilt.
  • Sierra Leone: Alle Bildungseinrichtungen sind nun geschlossen und Abschlussprüfungen werden verschoben. World Vision erarbeitet hier mit dem Bildungsministerium Wege, um den Unterricht über das Radio zu ermöglichen. Auch gibt es ein Ausgangsverbot im Land. In allen Projekten werden Schulungen zur Corona-Vorbeugung durchgeführt und weitere Händewaschstationen eingerichtet.
  • Auch in Simbabwe hat die Regierung den Flugverkehr weitestgehend ausgesetzt. Alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen und es gibt ein Versammlungsverbot. World Vision verteilt Hygieneartikel und gibt Schulungen zur Corona-Vorsorge. Ein Teil der Kolleginnen und Kollegen arbeitet auch hier im Homeoffice.
  • Tschad hat alle Bildungseinrichtungen, Flughäfen, Restaurants, Bars und Kirchen/Moscheen, Märkte geschlossen, der öffentliche Verkehr ist ausgesetzt und es gibt ein Versammlungsverbot. Die Regierung bietet um internationale Hilfe, weil das Hauptstadtkrankenhaus keine Intensivbetten mit Beatmungsgeräten hat. Die Kolleginnen und Kollegen schulen intensiv zur Corona-Vorbeugung und richten Handwaschstationen in allen Gesundheitsstationen der Projekte ein, wenn nicht schon vorhanden. 1.300 Schüler und Studenten in Internaten erhielten Lebensmittel, da sie nicht die Gebäude verlassen dürfen und sich selbst versorgen müssen. 
  • Tansania hat den Flugverkehr weitestgehend eingestellt. Alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen. Unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort konzentrieren sich auf die Aufklärung und Maßnahmen zur Corona-Pandemie in Absprache mit der Regierung.
     

03. April:

  • In Ghana wurden alle Grenzen auf dem Land- und Seeweg geschlossen und der Flugverkehr wird ausgesetzt. Es gilt ein Versammlungsverbot für Gruppen ab 10 Personen sowie die Anweisung Abstand zu halten. Alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen.
  • Mauretanien hat ein nächtliches Ausgangsverbot von 18 Uhr bis 6 Uhr erlassen. Einzelne Regionen könnten noch weiter isoliert werden. Zum Schutz aller sind auch die Maßnahmen entsprechend angepasst worden.
  • Tschad hat nun auch alle Bildungseinrichtungen, Restaurants, Bars und Kirchen/Moscheen geschlossen. Der öffentliche Verkehr sowie Märkte sind ausgesetzt und Versammlung ab 50 Personen sind verboten.
     

März 2020

26. März: 

  • Eswatini (Swasiland) hat alle Grenze geschlossen sowie alle Bildungseinrichtungen. World Vision arbeitet auch hier im Homeoffice. In Absprache mit der Regierung werden Aufklärungskampagnen zum Coronavirus durchgeführt und dafür auch die vorhandenen Medien genutzt. 
  • In Mali führt World Vision Hygiene-Schulungen durch und verteilt Hygiene-Sets. Auch wurde jetzt der Cargo-Verkehr aus Corona-Ländern gestoppt. Das Versammlungsverbot wurde auf 50 Personen begrenzt und Bars sowie Diskotheken etc. geschlossen. 
  • Simbabwe führt Gesundheits-Screenings an allen Grenzen und dem Flughafen durch. Alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen. Die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice.

25. März: 

  • Burundi hat alle internationalen Flüge gestrichen.
  • Kenia: Es wurden nun alle Flüge, außer dem Cargo-Bereich, ausgesetzt. Alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen. Versammlungen (religiöse Anlässe wie Gottesdienste und Hochzeiten) sind verboten, an Beerdigungen dürfen max. 15 Personen teilnehmen. Bars sind geschlossen und Restaurants dürfen nur Speisen zum Mitnehmen anbieten.
  • In Mali wurden alle öffentlichen Versammlungen untersagt sowie auch Bars und Diskotheken geschlossen. World Vision arbeitet auch hier eng mit den Behörden zusammen und führen Schulungen zu Hygienemaßnahmen und zu COVID-19 durch.

23. März: 

  • Sierra Leone: seit dem 21. März ist der Flughafen geschlossen und Gottesdienste wurden abgesagt. Ab dem 31. März werden alle Bildungseinrichtungen schließen und Abschlussprüfungen verschoben. World Vision erarbeitet mit der Regierung einen Notfallplan. Alle World Vision-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Patenschaftsprojekten werden über die aktuelle Situation und Vorsichtsmaßnahmen informiert und erhalten entsprechende Schulungen. 

22. März: 

  • Ghana hat am 22. März die Grenzen geschlossen. Der Güterverkehr wird aufrechterhalten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich aufgeteilt und arbeiten zum Teil im Homeoffice. Ein Notfallplan wird gerade erarbeitet. 

20. März: 

  • Äthiopien: Die Regierung hat Einreisebeschränkungen eingeführt sowie ein Versammlungsverbot ab 50 Personen verhängt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen möglichst von zu Hause arbeiten. In den Patenschaftsprojekten werden vermehrt Hygiene-Maßnahmen durchgeführt.
  • In Ghana wurden bis zum 15. März wenige bestätigte Fälle sowie einige Verdachtsfälle verzeichnet. Um die weitere Ausbreitung zu begrenzen, hat die Regierung Ghanas folgende Maßnahmen getroffen: Aussetzung von öffentlichen Versammlungen, Workshops, Konferenzen und religiöse Veranstaltungen für die nächsten vier Wochen.
  • In Kenia sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Homeoffice. Es dürfen keine öffentlichen Versammlungen stattfinden. Einreisen aus Corona-Ländern werden vorerst verboten, alle anderen Einreisenden stehen für 14 Tage unter Quarantäne.
  • Mali wird alle Flüge aus betroffenen Ländern streichen, ausgenommen ist der Cargo-Verkehr. Alle Schulen werden für drei Wochen geschlossen und alle öffentlichen Versammlungen werden eingestellt. Eine Entscheidung bezüglich Messen in den Moscheen und Kirchen wird noch geprüft.
  • In Mauretanien hat die Regierung alle Einreisen gestoppt und öffentliche Versammlungen abgesagt und auch die Schulen und Kindergärten blieben für diese Woche geschlossen. 
  • Im Senegal wird auch im Homeoffice gearbeitet. Die Schulen und Universitäten sind seit dem 16. März für drei Wochen geschlossen. Zudem sind öffentliche und religiöse Versammlungen verboten. Reisen aus Corona-Ländern werden vorerst für drei Wochen ausgesetzt. Personen aus vom Coronavirus betroffenen Ländern stehen für 14 Tage unter Quarantäne.
  • Im Tschad wurden noch keine Fälle gemeldet. Zum Schutz sind dort aktuelle Versammlungen von mehr als 50 Personen verboten. Auch die Flughäfen sind seit dem 19. März für drei Wochen geschlossen. Personen aus vom Coronavirus betroffenen Ländern stehen für 14 Tage unter Quarantäne.

ASIEN:

MAI 2020

  • Aufgrund der Ausnahmesituation können wir unsere Aktivitäten wie Postlieferungen, Geschenkeservice, Geburtstagsaktionen und Besuche vor Ort nicht wie gewohnt aufrechterhalten. Bitte nutzen Sie Ihr Patenportal Mein World Vision, um Ihrem Patenkind eine Nachricht zukommen zu lassen.
  • Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen vor Ort bereiten wir uns auf die Situation vor und entwickeln Maßnahmen, um die Kinder und ihre Familien zu schützen. In engem Austausch mit Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitssektor müssen wir die Situation in den betroffenen Regionen regelmäßig neu bewerten, um sowohl die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die der Familien zu gewährleisten.

 

12. Mai

  • In Bangladesch haben wurden weitere 17.000 Seifen und Eimer an Familien verteilt. Die Kolleginnen und Kollegen haben weitere 1.200 Handwaschstationen aufgestellt und sind mit den Familien der Patenkinder im telefonischen Kontakt und unterstützen sie bei Bedarf.
  • In Indien gibt es fast 100.000 bestätigte Corona-Fälle mit einer hohen Dunkelziffer. Die Ausgangssperren wurden bis Ende Mai verlängert. Die meisten Geschäfte sind geschlossen, der öffentliche Verkehr ist weiterhin stark eingeschränkt und ein Großteil der einfachen Arbeiter und Tagelöhner können nicht arbeiten
  • In Indonesien in der Projektregion von West Manggarai gibt es 2 positive Corona Fälle. Bisher hatten die Menschen in der ländlichen Region wenig Sorge vor Infektionen, die Probleme schienen ehr für die Hauptstadt und das Ausland zu gelten. Doch jetzt nehmen viele Familien die von uns geschulten Hygienemaßnahmen ernst und setzen sie vermehrt um.
  • In Kambodscha gelten weiterhin die bestehenden Beschränkungen und wir haben in unseren Projekten für 726.000 Menschen Hygienekits verteilt. Außerdem wurden Nahrungspakete für 21.000 besonders bedürftige Kinder ausgegeben.
  • Die Anzahl der Corona Fälle in der Mongolei steigen weiter. Daher wurden bis Ende Mai alle internationalen Flüge gestrichen und alle weiteren Beschränkungen bestehen bis dahin. In den letzten beiden Monaten konnten wir fast 91.000 Kinder erreichen, unter anderem durch die Unterstützung von über 200 Schulen und Kindergärten und 24.000 Haushalten mit der Verteilung von Hygienematerial und Nahrungsmitteln sowie natürlich Schulungen. Auch haben wir 2.500 Hygienesets an Gesundheitsinstitutionen verteilt.
  • Die Regierung von Myanmar hat eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 4 Uhr morgens eingeführt und maximal fünf Personen dürfen sich treffen. Wir haben Bildungsmaterial für das Homeschooling zusammengestellt und ausgegeben. Außerdem thematisieren wir bei allen Kontakten in unseren Projekten den Kinderschutz.

 

April 2020

30. April

  • Erste Corona Fälle wurden in Bangladesch nachgewiesen. Die Regierung hat die Ausgangssperre verlängert. Weiterhin sind Geschäfte und Märkte geschlossen, der öffentliche Verkehr eingestellt. Für die Regierung ist es allerdings schwer die Einhaltung durchzusetzen. Viele Tagelöhner sind trotzdem jeden Tag unterwegs, weil sie ihre Familien unterhalten müssen. Kürzlich nahmen an der Beerdigung eines Gemeindeoberhauptes über 100.000 Menschen teil. In unseren Projekten konnten wir mithilfe von Poster und einer Social-Media Kampagne schon über 600.000 Menschen zum Coronavirus aufklären. Über 100.000 Familien erhielten zudem Seifen und die staatlichen Gesundheitshelfer erhielten Nahrungsmittel, um diese an besonders bedürftige Familien weiterzugeben. 
  • Im März gab es in Indonesien den ersten Corona Fall und seitdem kamen Tausende hinzu. Die Regierung hat Einreisebeschränkungen beschlossen und auch zwischen den Provinzen darf nur eingeschränkt gereist werden. In den Projekten führen unsere Kolleginnen und Kollegen Schulungen zur Corona-Aufklärung durch, installieren Handwaschstationen an hoch frequentierten Orten, verteilen Seifen an bedürftige Familien sowie Hygienekits an die lokalen Gesundheitshelfer. Familien, deren Einkommen jetzt weggebrochen ist, erhalten zudem Nahrungsmittel.
  • In Indien gibt es viele tausende Corona Fälle. Die Regierung hat bis Anfang Mai Ausgangssperren verhängt und den öffentlichen Personen Nah- und Fernverkehr eingestellt. Wir haben inzwischen in unseren Projekten 675.000 Familien in der Corona-Vorsorge geschult und 1.200 unserer Volontäre angeleitet, wie sie die Familien unterstützen können. Weiterhin haben wir 34.600 Handwaschstationen aufgestellt und verbreiten über das Radio regelmäßig Informationen zu Hygienemaßnahmen. Die lokalen Gesundheitshelfer erhielten Hygienekits, um kranken helfen zu können. Außerdem haben wir Nahrungsmittel an 10.600 Patenkind Haushalte verteilt, die jetzt ohne Einkommen sind. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind im ständigen telefonischen Austausch mit den Familien in unseren Projekten.
  • In der Mongolei gibt es inzwischen die ersten Corona Fälle. Tausende von Menschen sind bereits in Quarantäne. Die Regierung hat den Verkehr eingeschränkt, Reisende aus bestimmten Ländern müssen zwei Wochen in Quarantäne.  In Zusammenarbeit mit UNICEF konnten wir Nahrungsmittel und Hygienekits an 7.000 Familien verteilen. Weitere 1.700 besonders bedürftige Familien in abgelegenen Gegenden erhielten Geldüberweisungen, um das Nötigste anzuschaffen. Gemeinsam mit der Regierung haben wir über Social-Media und dem öffentlichen Fernsehen eine Kinderschutzkampagne gestartet.
  • Myanmar meldet auch Corona Fälle im Land. Die Regierung hat angeordnet, dass die Menschen zuhause bleiben sollen und einige Schulen geschlossen. In Zusammenarbeit mit der Regierung verteilen wir in Gesundheitseinrichtungen Masken, Handschuhe und Desinfektionsmittel. Die lokalen Gesundheitskomitees und Gesundheitshelfer wurden in der Corona-Vorsorge geschult und auf diesem Weg bereits 51.000 Familien erreicht.
  • Auch Kambodscha meldet Corona Fälle. Alle Bildungseinrichtungen, Bars, Casinos und Kinos bleiben geschlossen. Gottesdienste und Konzerte sind weiterhin verboten, darüber hinaus Versammlungen ab 50 Personen. Die Grenzen sind geschlossen, auch zwischen den Provinzen, und der öffentliche Verkehr wurde ausgesetzt. In über 1.200 Dörfern wurde Aufklärung zu Hygienemaßnahmen und Corona-Vorsorge durchgeführt und Hygienekits verteilt. In Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm erhalten die bedürftigsten Familien Nahrungsmittel. Über Social-Media startet jetzt eine Kampagne zum Homeschooling.
  • In Sri Lanka gibt es inzwischen auch Corona Fälle. Die Regierung hat daher eine umfassende Ausgangssperre verhängt. Wir fokussieren uns jetzt auf die Corona-Aufklärung. Außerdem haben wir an 10.000 besonders betroffene Familien Nahrungsmittelpakete verteilt.
  • In Vietnam gibt es bereits Corona Fälle. Die Regierung hat ab sofort striktes social distancing (Abstandsregelung) eingeführt, die Vorgaben sind wie in Deutschland: Menschen sollen zuhause bleiben, max. zwei Personen dürfen gemeinsam draußen aufhalten und auch nur wenn dies notwendig ist, die meisten Geschäfte sind geschlossen und der öffentliche Nahverkehr stark reduziert. Weiterhin sind alle Bildungseinrichtungen geschlossen. Schulungen zum Kinderschutz und Corona-Vorsorge werden bei Besuchen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und online in den Projekten durchgeführt.
     

16. April:

  • Myanmar hat einige Schulen geschlossen und in manchen Regionen einen Lockdown verhängt.
  • Kambodschas Grenzen sind geschlossen und in Phnom Penh ist der öffentliche Verkehr ausgesetzt. Das Khmer Neujahrsfest wurde abgesagt. Auch darf nicht mehr im Land gereist werden. 
  • Sri Lanka ist im komplettem Lockdown-Modus. Alle Schulen sind geschlossen und es besteht eine Einreisesperre für verschiedene Länder.
     

09. April:

  • In Bangladesch ist bis nach Ostern eine Ausgangssperre verhängt. Geschäfte und Märkte sind geschlossen, der öffentliche Verkehr eingestellt. Das sind große Herausforderungen für die Familien in unseren Projekten, denn sie können ihre Produkte nicht verkaufen und gleichzeitig auch keine Nahrungsmittel einkaufen. Da niemand das Haus verlassen darf und keine öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs sind, ist es schwer bei einer Erkrankung Hilfe zu erlangen. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind im telefonischen Kontakt mit den Patenkindern und deren Familien.

 

März 2020

26. März: 

  • Bangladeschs Regierung hat das Versammlungsverbot auf 4-5 Personen beschränkt. 
  • Kambodscha hat die Schulen im Land geschlossen und größere Versammlungen, wie Gottesdienste, Konzerte oder andere Aktivitäten verboten. World Vision führt in Abstimmung mit der Regierung vermehrt Schulungen zu Hygienemaßnahmen durch und verteilt Hygiene-Sets.
     

23. März: 

  • Indien hat die Schulen und Universitäten geschlossen. Auch hier wurde ein Versammlungsverbot ausgesprochen. Alle Firmen sind angehalten Homeoffice anzuweisen, auch unsere World Vision-Büros sind ins Homeoffice gezogen. Alle Einreisenden müssen sich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben.
  • In Vietnam gilt ein Versammlungsverbot von Gruppen ab 10 Personen und auch alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen.

20. März: 

  • Indonesien: Hier sind Schulen und Universitäten geschlossen und alle Einreisenden müssen für zwei Wochen in Quarantäne.
  • Vietnam: Die vietnamesische Regierung hat alle Schulen angewiesenen, vorübergehend zu schließen sowie große Versammlungen verboten, um die Verbreitung des Virus im Land zu bekämpfen. 
  • In der Mongolei hat die Regierung den Verkehr eingeschränkt, Reisende aus bestimmten Ländern kommen zwei Wochen in Quarantäne. Auch hier arbeiten alle World Vision-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter von zu Hause aus. 
  • Bangladeschs Regierung bittet, soziale Kontakte einzustellen und hat einige Einreisebeschränkungen ausgesprochen, unter anderem eine freiwillige 14-tägige Quarantäne bei Einreisen aus Ländern mit Corona-Fällen.
  • Myanmar und Kambodscha erstellen Sicherheitspläne und informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Patenschaftsprojekten, auch in Sachen Hygiene. Außerdem verteilen sie z. B. Seife.

LATEINAMERIKA:

Mai 2020

  • Aufgrund der Ausnahmesituation können wir unsere Aktivitäten wie Postlieferungen, Geschenkeservice, Geburtstagsaktionen und Besuche vor Ort nicht wie gewohnt aufrechterhalten. Bitte nutzen Sie Ihr Patenportal Mein World Vision, um Ihrem Patenkind eine Nachricht zukommen zu lassen.
  • Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen vor Ort bereiten wir uns auf die Situation vor und entwickeln Maßnahmen, um die Kinder und ihre Familien zu schützen. In engem Austausch mit Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitssektor müssen wir die Situation in den betroffenen Regionen regelmäßig neu bewerten, um sowohl die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die der Familien zu gewährleisten.

 

15. Mai

  • Bolivien wurde nun auch eine Medienkampagne zum Thema Hygiene begonnen. Außerdem haben wir 20 Isolationskammern in Kliniken und in unseren Projektgebieten eingerichtet.
  • Dominikanischen Republik: Die Corona Fälle im Land steigen weiter und auch hier ist die Dunkelziffer hoch. Bisher wurden von unseren Kolleginnen und Kollegen 12.000 Hygienekits und über 9.000 Nahrungsmittelpakete an besonders bedürftige Familien verteilt. Wenn Sonderspende eingehen, werden die Familie angerufen und es wird besprochen, was sie aktuell besonders dringend benötigen und informieren hierbei auch noch mal über die Schutzmaßnahmen. Die Familie schickt Bilder der erhaltenen Spenden über WhatsApp an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dieses für die Pateninformation dokumentieren und sobald dies wieder möglich ist an die Paten verschicken.
  • In Guatemala verbreitet sich Corona weiter und die Regierung hat alle Maßnahmen, um die Ansteckungsrate sich verringern, auf unbestimmte Zeit verlängert. Hier haben wir zum jetzigem Stand 5.516 Lebensmittelpakete in unseren Projekten verteilt. Jedes Paket reicht für einen Monat, bei einem sechs köpfigen Haushalt. 
  • In Nicaragua wurden inzwischen 14.920 Hygienekits verteilt, die über 48.000 Menschen in unseren Projekten zugutekommen. Außerdem haben wir 8.500 Nahrungsmittelpakete und 920 Pakte mit landwirtschaftlichem Saatgut, an die besonders bedürftigen Familien ausgegeben. Insgesamt konnten wir so 176.000 Menschen erreichen.
  • Die Regierung von Peru hat den Ausnahmezustand inkl. der Ausgangssperre bis zum 24. Mai verlängert. Inzwischen konnten wir 797.000 Menschen durch die Aufklärungskampgange zum Schutz vor Corona erreichen. Außerdem erhielten 1.300 Familien von Patenkindern Gutscheine für Lebensmittelkäufe.

04. Mai

  • In Bolivien wurden Ende April die erste nachgewiesene Corona Fälle gemeldet. Die Regierung hat den Ausnahmezustand ausgerufen, einschließlich einer Ausgangssperre und der Schließung aller Bildungseinrichtungen. In unseren Projekten haben wir 88.000 Hygienekits an Familien und Gesundheitsstationen verteilt. Weitere 1.200 Familien erhalten Mikro-Kredite, um ihre Klein-Gewerbe weiterzuführen. Außerdem für die Kolleginnen und Kollegen Information Veranstaltungen zur Corona-Vorsorge durch und verteilen Info-Material. Unsere Volontäre sind telefonisch und über WhatsApp in regelmäßigem Kontakt mit den Familien.
  • Auch in der Dominikanischen Republik gibt es viele Corona Fälle. Die Regierung hat alle kommerziellen Aktivitäten verboten und die Bevölkerung gebeten, zuhause zu bleiben. Zudem gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 17 Uhr bis 6 Uhr morgens. Der öffentliche Verkehr wurde stark eingeschränkt, dazu gehört auch der Flugverkehr. Einreisende aus Risikogebieten, dazu gehört Europa, müssen zwei Wochen in Quarantäne. Die Kolleginnen und Kollegen haben mit einer öffentlichen Medienkampagne zur Corona-Vorsorge begonnen. In allen Projekten wurden Hygieneartikel und Nahrungsmittel verteilt. 28.000 besonders bedürftige Kinder wurden hierbei priorisiert. Wir fragen verstärkt die Gesundheit der Kinder und Familien in den Projektgebieten ab und führen Schulungen zu Hygienemaßnahmen durch.
  • Bereits im März gab es in Guatemala die ersten Corona Fälle. Die Regierung hat den Katastrophenalarm ausgerufen. Es wurden alle Grenzen geschlossen und es gibt eine Ausgangssperre von 16 Uhr bis 4 Uhr morgens. Reisen innerhalb des Landes sind nur in Ausnahme erlaubt. Alle Ausflugsorte sind geschlossen bzw. abgesperrt. Wichtige Geschäfte und Firmen arbeiten weiter, wenn möglich in Homeoffice. Unsere Projekte sind bisher nicht betroffen. Es gibt einen engen telefonischen Austausch zwischen Familien, Volontären und Mitarbeitern, bei der die gesundheitliche Vorsorge priorisiert wird. Des Weiteren wurden Hygienekits, Nahrungsmittelhilfen und Schulungsmaterial an die Familien und Gesundheitsstationen in den Projekten verteilt. 
  • Auch in Honduras gab es die ersten Corona Fälle im März. Daraufhin wurde der nationale Notstand ausgerufen die Grenzen geschlossen und internationale Flüge ausgesetzt. Nur in lebensnotwendigen Bereichen darf gearbeitet werden, die Menschen sollen zuhause bleiben. Ausgangssperren wurden eingeführt. In unseren Projekten haben wir über 13.000 Hygienekits verteilt und an 2.300 besonders bedürftige Familien Nahrungsmittel ausgegeben. 1.500 Gesundheitshelfer wurden geschult und erhielten Hygieneausrüstung, um in den Gemeinden zu arbeiten. Über Social-Media und Radio laufen regelmäßige Corona Spots bzw. Posts. Nach Protesten verteilt nun auch die Regierung Nahrungsmittel.
  • In Nicaragua wurden auch Corona Fälle gemeldet, doch die Regierung hat keine Vorsorgemaßnahmen wie Grenzschließungen vorgenommen. Nach wie vor schützt die Bevölkerung sich selbst durch das Tragen von Masken und bleiben Zuhause. Weiterhin verteilen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hygienekits und führen Schulungen zur Corona-Vorsorge in unseren Projekten durch.
  • Auch Peru berichtet von vielen Corona Fällen und die Regierung hat den Ausnahmezustand im Gesundheitsbereich ausgerufen. Alle Grenzen sind geschlossen, internationale und nationale Reisen verboten. Alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen und die Regierung hat ein Versammlungsverbot mit einer nächtlichen Ausgangssperre von 18 Uhr bis 5 Uhr erlassen. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind im regelmäßigen telefonischen Kontakt mit den Familien und informieren zur Corona-Vorsorge. Auch werden Hygienekits in den Projekten und Gesundheitsstationen verteilt. 

 

April 2020

16. April:

  • In Honduras haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sanitär- und Hygieneartikel bestellt und in die Projekte ausgeliefert

09. April:

  • Nicaragua hat noch keine Vorsorgemaßnahmen, wie das Schließen von Grenzen vorgenommen. Im Gegenteil rät die Regierung von der Nutzung von Masken ab und Kongressabgeordnete lachten sogar, über Schutzmasken tragende Menschen. Die Schulen sind geöffnet, aber nur wenige Familien schicken ihre Kinder aktuell zur Schule. Viele Bürger nehmen ihren Schutz selbst in die Hand, so haben viele Firmen, wenn möglich auf Homeoffice umgestellt auch World Vision arbeitet im Homeoffice.
  • In Peru sind auch alle Grenzen geschlossen, internationale und nationale Reisen verboten sowie gilt ein Versammlungsverbot. Alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen. Die Regierung hat ein nächtliches Ausgangsverbot von 18 Uhr bis 5 Uhr erlassen. Die Kolleginnen und Kollegen sind im regelmäßigen telefonischen Kontakt mit den Kindern und Familien. Auch Sonderspenden werden überwiesen und die Familien können sich z.B. Nahrungsmittel kaufen, da viele als Tagelöhner jetzt arbeitslos sind.
     

03. April:

  • Peru hat alle Grenzen geschlossen und somit internationale und nationale Reisen verboten sowie ein Versammlungsverbot ausgesprochen. Alle Bildungseinrichtungen sind geschlossen. Auch hat die Regierung eine Ausgangssperre von 18 Uhr bis 5 Uhr erlassen.

 

März 2020

26. März: 

  • Nicaragua hat noch keine größeren Vorsorgemaßnahmen getroffen. Viele Bürger und Firmen schützen sich selbst und bleiben, wenn möglich im Homeoffice und meiden größere Menschenansammlungen. Die Post hat geschlossen. Aktuell werden primär Schulungen zur Gesundheitsaufklärungen durchgeführt, unterstützt durch Info-Kampagnen im Radio, TV und über Flyer. Bei den Schulungen mit max. 20 Personen, werden Risiken und Vorsorgemaßnahmen erläutert, Hygiene-Sets an Kinder, Familien und in Schulen verteilt. Medizinischer Bedarf wurde eingelagert und teilweise auch schon an Gesundheitsstationen verteilt. Die Kinder werden regelmäßig von den Volontären bei Hausbesuchen gesehen. Eine Post- und Sonderspendenbearbeitung ist derzeit nicht mehr möglich. Die Gesundheit der Kinder hat oberste Priorität derzeit.
     

25. März: 

  • Auch Bolivien hat nun alle Flüge eingestellt.
  • Die Dominikanischen Republik hat Flüge von und nach Europa ausgesetzt, es gibt vermehrte Einreisekontrollen und vereinzelt Einreisesperren. Einreisende aus Risikogebieten, dazu gehört Europa, müssen für zwei Wochen in Quarantäne. Eine Ausgangssperre von 20:00 – 6:00 Uhr wurde verhängt. World Vision hat extra Hygieneartikel sowie Schulungsmaterial in die Projektgebieten geliefert und führt Schulungen zu Hygienemaßnahmen noch verstärkter durch.
  • In Honduras wurde der nationale Notstand ausgerufen. Die Grenzen wurden geschlossen und internationale Flüge ausgesetzt. Unternehmen arbeiten teils nur eingeschränkt. Auch hier arbeitet World Vision im Homeoffice und haben Sanitärartikel in die Patenprojekte geliefert.
  • Nicaragua wird höchstwahrscheinlich auch zeitnah die Grenzen schließen. World Vision hat teilweise Projektaktivitäten verschoben, um größere Gruppenansammlungen zu vermeiden. Die Kinder werden regelmäßig besucht und auch der Versand der Post ist hier noch möglich. Da die Gesundheit der Kinder oberste Priorität hat werden verstärkter Hygieneschulungen durchgeführt sowie Hygiene-Sets verteilt.

23. März: 

  • In der Dominikanischen Republik arbeiten die Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice. Auch hier werden Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Aktuell wird daher auch der Postversand länger dauern.
  • Honduras hat den Notstand ausgerufen. Die Grenzen wurden geschlossen und internationale Flüge ausgesetzt. Firmen arbeiten dort nur noch eingeschränkt und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice.
  • Guatemala wird aus Sicherheitsgründen die Grenzen schließen und eine Ausgangssperre aussprechen. Auch hier sind unsere Kolleginnen und Kollegen im Homeoffice.

20. März: 

  • In Peru, Bolivien, Guatemala, Honduras und Nicaragua arbeiten alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen von zu Hause und betreuen von dort aus bestmöglich die Patenschaftsprojekte.

Das könnte Sie auch interessieren