Zwischen Honduras in Mittelamerika und Myanmar in Südostasien liegen Welten. Gleichzeitig kämpfen in beiden Ländern viele Familien mit ähnlichen Herausforderungen: Armut, schlechte Bildungschancen, unsichere Lebensverhältnisse. Deshalb startet World Vision 2026 zwei neue Patenschaftsprojekte, um den Kindern vor Ort zu helfen.
Neues Projektgebiet in Lanigi Wagaira, Honduras
Das Projektgebiet liegt in der Küstenregion im Norden des Landes und reicht bis in die angrenzenden Berge auf über 1.160 Meter Höhe. Die Menschen leben von Fischerei, Landwirtschaft oder dem Tourismus. Jedoch zerstören Stürme, Starkregen und Überschwemmungen immer wieder Ernten und Einkommensgrundlagen. Eine Situation, die durch Abholzung und Auswirkungen des Klimawandels zusätzlich verschärft wird. So kommt es dazu, dass Armut den Alltag vieler Familien prägt, insbesondere den der indigenen Bevölkerung. Der Zugang zu Trinkwasser, wirtschaftlichen Perspektiven und Bildungschancen ist eingeschränkt. Kinderarbeit ist weitverbreitet.
Das neue Projektgebiet wird in einer Region gegründet, die bisher kaum Unterstützung erhalten hat. Dabei ist sie durch ihre Lage besonders anfällig für Klimarisiken. Ein Schwerpunkt liegt auf der Minderheit der Garifuna, die oft von Bildung und beruflicher Entwicklung ausgegrenzt wird. Während der zehnjährigen Projektlaufzeit wird World Vision die Resilienz der Familien stärken, Bildungsangebote fördern und die gesamte Gemeinschaft dazu befähigen, das Wohlergehen ihrer Kinder dauerhaft zu sichern.
Neues Projektgebiet in North Hlegu, Myanmar
Nördlich der Großstadt Yangon liegt die ländlich geprägte Projektregion. Hier durchziehen Flüsse und Bäche das flache Tiefland; in der Regenzeit kommt es häufig zu Überschwemmungen.
Die Familien leben von kleinbäuerlicher Landwirtschaft – oft in großer wirtschaftlicher Unsicherheit. Die politische Instabilität verschärft die Lage: Kinder und Jugendliche brechen die Schule ab, um zum Familienunterhalt beizutragen, junge Erwachsene verlassen das Land, wenn sie können. Es fehlt an qualifizierten Lehrkräften, Schulen schließen. Zudem steigt das Risiko von Gewalt und Vernachlässigung, wenn Eltern ihre Kinder bei Verwandten unterbringen, um anderswo Arbeit zu finden.
Die Kinder in Myanmar wachsen unter multiplen Krisen auf. Ihnen einen sicheren Raum für ihre Entwicklung zu ermöglichen, ist unser größtes Anliegen. Auch die Erwachsenen sind stark belastet. Doch unsere lokalen Mitarbeitenden stehen ihnen zur Seite.
Als eine der wenigen internationalen Organisationen, die noch im Land tätig sind, setzt sich World Vision in den kommenden zehn Jahren verstärkt für Kinderschutz und den Ausbau von Bildungsangeboten ein.
Gemeinsam Zukunft für Kinder schaffen
FAQ
Chance für neue Projekte: Wenn Ihr aktuelles Patenschaftsprojekt endet
Sie erhalten einen Vorschlag für ein neues Patenkind. Zum Beispiel aus unseren hier vorgestellten neuen Projekten in Honduras oder Myanmar.
Nachdem das Projekt Ihres Patenkindes beendet ist, erhalten Sie Zugriff auf eine Webseite, auf der wir Sie über die Projekterfolge informieren und ein Abschiedsvideo aus dem Projektgebiet mit Ihnen teilen.
Das Ziel unserer Arbeit ist Hilfe zur Selbsthilfe. Davon profitiert auch Ihr Patenkind. Wenn sich World Vision zurückzieht, ist die Gemeinschaft in der Lage, die gemeinsam entwickelten und etablierten Maßnahmen allein weiterzuführen.
Hier finden Sie unseren umfassenden FAQ-Bereich rund um das Thema Patenschaft. Nicht gefunden, was Sie gesucht haben? Dann wenden Sie sich gerne an unser Serviceteam: spendenservice@wveu.org