Ghana

Vor Ort aktiv seit 1979.

Kindersterblichkeit

Kinder, die nach der Geburt sterben

Ghana 27*
Deutschland 2*

(*von 1000)

Trinkwasser Zugang

Menschen mit Zugang zu sicherem Trinkwasser

Ghana 78%
Deutschland 100%

Ernährung

Kinder unter 5 Jahren, die akut unterernährt sind

Ghana 0,7%
Deutschland 0,1%

In Ghana ernähren sich die meisten Familien von der Landwirtschaft. Viele Kinder müssen immer noch weite Wege zurücklegen, um Wasser zu holen, das oft verschmutzt ist. Dadurch verpassen sie den Unterricht. Latrinen gibt es nur in seltenen Fällen. Vielen ist nicht bekannt, dass z.B. regelmäßiges Händewaschen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten verhindert. Weiterhin besteht in Ghana auch großer Bedarf an Leseförderung.

Seit 1979 unterstützt World Vision bedürftige Kinder und Familien in Ghana. Wir fördern beispielsweise das Lesenlernen der Kinder, indem wir Lesecamps in den Dörfern veranstalten oder das Lernen zu Hause fördern. Wir bauen außerdem Latrinen und Handwaschgelegenheiten und schulen in Sachen Hygienemaßnahmen.

Schwerpunkte unserer Arbeit

Mädchen in Ghana

Kinderrechte

Weil Kinder in Ghana traditionell nur wenig Mitsprache haben, müssen sie erst lernen, ihre Stimme zu erheben. Dazu gründen wir vor Ort Kinderkomitees, in denen sich Kinder darin üben können, Verantwortung zu übernehmen und Initiativen zu starten.

Kind in Ghana an trinkt sauberes Wasser aus der Leitung

Trinkwasser

World Vision klärt über die Wichtigkeit von Hygiene auf und übt mit den Menschen z. B. Hygienepraktiken und den Bau von Latrinen.

Gesundes Gemüse für eine Mahlzeit in Ghana

Ernährung

Um die Unterernährung weiter zu bekämpfen, schult World Vision Mütter in gesunder Ernährung und darin, ausgewogene Gerichte zu kochen.

Plakat "Stop Aids, love life"

Gesundheit

World Vision klärt Erwachsene auf, wie sie sich vor HIV schützen können und mit erkrankten Bewohnern umgehen sollten.

Ja, ich will helfen

Nachhaltige Hilfe

Dass Hilfe zur Selbsthilfe wirkt, zeigt zum Beispiel unser Projekt in Krachi East. Als World Vision hier seine Arbeit aufnahm, waren Wasserversorgung sowie Sanitär- und Hygienesituation unzureichend. Im gesamten Projektgebiet gab es kein Krankenhaus, zur nächsten Gesundheitsstation waren die Wege oft weit. Viele Schulen waren baufällig, zum Teil gab es keine Schulgebäude und der Unterricht fand unter Bäumen statt.

Inzwischen sind 92 % der Kinder in der Grundschule angemeldet und dank der Zusammenarbeit mit Partnern gibt es jetzt 75 funktionierende Brunnen, die den Familien Zugang zu Trinkwasser ermöglichen. Auch in anderen Bereichen wie Gesundheit, Ernährung und Kinderschutz konnte vieles verbessert werden.

Der Leseclub

Die Kinder treffen sich nach der Schule im Leseclub.

Zwei Kinder beim Wasser holen

Endlich gibt es sauberes Wasser zum Trinken!

Gruppenbild einiger Patenkinder aus Krachi-East

Liebe Patinnen und Paten, danke für Ihre langjährige Unterstützung für die Kinder in Krachi-East!

Die wachsende Anzahl von Spargruppen ist ein Zeichen, dass auch unter der armen Landbevölkerung eine positive wirtschaftliche Entwicklung eingesetzt hat.
Albrecht Hartmann, Abteilungsleiter Entwicklungszusammenarbeit

Ja, ich will Pate werden

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  • Alter: 9 Jahre (10.03.2011)
  • Lebt bei: der Mutter
  • Mag gerne: Fußball