Ghana

Vor Ort aktiv seit 1979.

Kindersterblichkeit

Kinder, die nach der Geburt sterben

Ghana 27*
Deutschland 2*

(*von 1000)

Trinkwasser Zugang

Menschen mit Zugang zu verbesserten Trinkwasserquellen

Ghana 81 %
Deutschland 100 %

Ernährung

Kinder unter 5 Jahren, die akut unterernährt sind

Ghana 0,7 %
Deutschland 0,1 %

In Ghana ernähren sich die meisten Familien von der Landwirtschaft. Viele Kinder müssen immer noch weite Wege zurücklegen, um Wasser zu holen, das oft verschmutzt ist. Dadurch verpassen sie den Unterricht. Latrinen gibt es nur in seltenen Fällen. Vielen ist nicht bekannt, dass z.B. regelmäßiges Händewaschen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten verhindert. Weiterhin besteht in Ghana auch großer Bedarf an Leseförderung.

Seit 1979 unterstützt World Vision bedürftige Kinder und Familien in Ghana. Wir fördern beispielsweise das Lesenlernen der Kinder, indem wir Lesecamps in den Dörfern veranstalten oder das Lernen zu Hause fördern. Wir bauen außerdem Latrinen und Handwaschgelegenheiten und schulen in Sachen Hygienemaßnahmen.

Schwerpunkte unserer Arbeit

Mädchen in Ghana

Kinderschutz

Wir schulen zu Themen wie Frühverheiratung, Kinderarbeit oder Schwangerschaften von Teenagern. Wir klären auch darüber auf, wie wichtig eine Geburtsurkunde für Kinder ist, damit sie später als junge Erwachsene studieren oder arbeiten können.

Kind in Ghana an trinkt sauberes Wasser aus der Leitung

Trinkwasser

World Vision bohrt Brunnen, damit die Menschen sauberes Wasser trinken können. In den Dörfern gründen wir Wasserkomitees und zeigen den Menschen, wie sie die Brunnen selbst instand halten können.

Mädchen in Ghana an einer selbstgebauten Handwaschstation

Hygiene

Wir üben mit den Kindern und Erwachsenen einfache Hygienepraktiken wie Händewaschen und bauen mit den Menschen vor Ort Latrinen. Außerdem statten wir Schulen mit Handwascheinrichtungen und Mülleimern aus.

Schüler in Ghana im Unterricht

Bildung

World Vision klärt viele Eltern über die Bedeutung von Bildung auf. Außerdem bieten wir Lehrern Fortbildungen an, gründen Lesecamps an Schulen und stellen mit den Familien Lesehefte her.

Ja, ich will helfen

Nachhaltige Hilfe

Dass Hilfe zur Selbsthilfe wirkt, zeigt zum Beispiel unser abgeschlossenes Projekt in Krachi East. Als World Vision hier seine Arbeit aufnahm, waren Wasserversorgung sowie Sanitär- und Hygienesituation unzureichend. Im gesamten Projektgebiet gab es kein Krankenhaus, zur nächsten Gesundheitsstation waren die Wege oft weit. Viele Schulen waren baufällig, zum Teil gab es keine Schulgebäude und der Unterricht fand unter Bäumen statt.

Inzwischen sind 92 % der Kinder in der Grundschule angemeldet und dank der Zusammenarbeit mit Partnern gibt es jetzt 75 funktionierende Brunnen, die den Familien Zugang zu Trinkwasser ermöglichen. Auch in anderen Bereichen wie Gesundheit, Ernährung und Kinderschutz konnte vieles verbessert werden.

Der Leseclub

Die Kinder treffen sich nach der Schule im Leseclub.

Zwei Kinder beim Wasser holen

Endlich gibt es sauberes Wasser zum Trinken!

Gruppenbild einiger Patenkinder aus Krachi-East

Liebe Patinnen und Paten, danke für Ihre langjährige Unterstützung für die Kinder in Krachi-East!

Die wachsende Anzahl von Spargruppen ist ein Zeichen, dass auch unter der armen Landbevölkerung eine positive wirtschaftliche Entwicklung eingesetzt hat.
Albrecht Hartmann, Abteilungsleiter Entwicklungszusammenarbeit

Ja, ich will Pate werden

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  • Alter: 11 Jahre (22.02.2010)
  • Lebt bei: den Eltern
  • Mag gerne: Ballspiele