Das haben Sie mit Ihrer Patenschaft in Acoria in Peru bisher erreicht!

Als Patinnen und Paten haben Sie einem Kind in Not die Chance auf eine bessere Zukunft ermöglicht. Sie haben geholfen, seine Bildung zu fördern, seine Gesundheit zu verbessern und ihm eine sichere Umgebung zu schaffen.

Ihre Patenschaft hat einen echten Unterschied in seinem Leben, dem Leben seiner Familie und der Region Acoria herbeigeführt.

Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
 

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Essen

380 Familien haben Gemüsegärten angelegt und verbessern damit dauerhaft die Ernährung ihrer Kinder

Dokumente

415 Tablets wurden eingesetzt, um den Zugang zu digitalen Lerninhalten zu verbessern

Herz

Der Anteil der Jugendlichen, die in Situationen sexuellen Drucks „Nein“ sagen können, ist von 6,7 % auf 75 % gestiegen

Arzt

Durch regelmäßige Hausbesuche und Aufklärung werden Familien nun ab der Geburt begleitet, um die Entwicklung von Babys gezielt zu unterstützen

Sie haben mit Ihrer Patenschaft einen Unterschied bewirkt!

Dank Ihrer Unterstützung hat sich in Acoria viel bewegt. Gemeinsam haben wir uns dafür eingesetzt, dass Kinder gesund aufwachsen, lernen können und geschützt sind. Im Bereich Gesundheit und Ernährung haben Familien neue Wege gelernt, ihre Kinder gut zu versorgen. Kinder wachsen heute gesünder auf und entwickeln sich besser.

Im Bereich Bildung haben wir Schulen gestärkt und Kinder beim Lesenlernen begleitet. Kinder entdecken Bücher, lernen mit Freude und blicken zuversichtlich in ihre Zukunft. Auch beim Schutz von Kindern haben wir viel erreicht. Familien gehen liebevoller miteinander um. Und Kinder kennen ihre Rechte und bringen sich aktiv in ihre Gemeinschaft ein.

All das verdanken wir Ihnen, liebe Patinnen und Paten. Danke, dass Sie die Kinder auf ihrem Weg unterstützen und ihnen neue Hoffnung für die Zukunft geben.
 

Die größten Erfolge Ihrer Patenschaftsbeiträge auf einen Blick

✅Deutlich weniger Kinder leiden an Unterernährung: Der Anteil sank von 54,7 % auf 32,9 %

✅Über 1.800 Kleinkinder wurden regelmäßig gesundheitlich begleitet und in ihrer Entwicklung gestärkt

✅Mehr als 3.700 Kinder nutzen verschiedene neue Leseangebote – mit großem Erfolg: Bis zu 87,5 % der Drittklässler können heute lesen und das Gelesene auch zusammenhängend verstehen

✅Über 1.500 Eltern wenden neue Kenntnisse zu Ernährung, Förderung und Erziehung im Alltag an

✅40 % der Jugendlichen fühlen sich mittlerweile deutlich besser auf ihren weiteren Bildungsweg und das Berufsleben vorbereitet (Vorher: 10,17 %)

✅Kinder und Jugendliche beteiligen sich aktiv am Gemeindeleben und bringen ihre Meinung ein – etwa durch Kampagnen, Aktionen oder lokale Initiativen

Foto von Josué & Rodolfo
Josué (l.) und Rodolfo beim Lesefestival

Kinder wachsen gesünder auf

Foto von Luz
Die 5-jährige Luz posiert mit ihrer Mutter während einer Gemeinschaftsaktion zum Thema gesunde Ernährung

Das hat sich verändert:

Vorher

Viele Kinder waren chronisch unterernährt, durch Anämie geschwächt und häufig krank. Der Zugang zu sauberem Wasser war für viele Familien nicht gesichert, was Infektionen und Durchfallerkrankungen zusätzlich verstärkte. Gleichzeitig fehlte es in den Familien an Wissen darüber, wie Kinder in den ersten Lebensjahren gut ernährt, gepflegt und gefördert werden. Themen wie ausgewogene Ernährung, Hygiene oder frühkindliche Entwicklung waren kaum bekannt oder wurden im Alltag nur selten umgesetzt. Dadurch blieben wichtige Entwicklungschancen für viele Kinder ungenutzt.

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Nachher

Heute wachsen deutlich mehr Kinder gesund auf und haben bessere Startbedingungen für ihr Leben. Die chronische Unterernährung ist deutlich gesunken und auch die psychomotorische Entwicklung hat sich spürbar verbessert. Familien setzen ihr Wissen nun gezielt im Alltag ein. Sie achten stärker auf gesunde Ernährung, regelmäßige Hygiene und die frühe Förderung ihrer Kinder. Auch das Bewusstsein für die Bedeutung sauberer Lebensbedingungen ist deutlich gestiegen.
Durch diese Veränderungen können Kinder sich besser entwickeln, sind weniger krank und haben mehr Chancen, ihr Potenzial zu entfalten.

Die größten Erfolge

  • 1.800 Kinder unter 5 Jahren wurden regelmäßig durch Wachstums- und Ernährungsüberwachung begleitet
  • Mehr als 500 Familien haben ihre Ernährungs- und Pflegepraktiken nachhaltig verbessert
  • Ebenso haben Familien gezielt gelernt, wie sie Kinder früh fördern und ihre Entwicklung unterstützen können
  • 32 Gesundheitshelferinnen und -helfer wurden nicht nur geschult, sondern auch aktiv eingesetzt, um Familien kontinuierlich zu begleiten
  • 7 Gesundheitseinrichtungen wurden technisch gestärkt und zusätzlich 28 Fachkräfte geschult, um die Mutter-Kind-Versorgung zu verbessern
  • 70 % der Familien haben wichtige Hygienepraktiken wie regelmäßiges Händewaschen dauerhaft übernommen
     
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  • Die Kinderentwicklung hat sich messbar verbessert: Die psychomotorische Entwicklung stieg von 41,2 % auf 62,3 %
  • Die Anämie bei Kleinkindern hat sich verbessert: Sie sank von 82,8 % auf etwa 75 %.
  • 13 Gruppen mit 325 Kindern setzen sich als Friedensbotschafter für ein gutes Miteinander ein.
  • Ein Kinderparlament mit 120 Mitgliedern vertritt die Anliegen von Kindern auf Bezirksebene.
  • 34 Kinder mit Behinderung erhielten Rollstühle und können nun leichter am Alltag teilnehmen.  
     

Kinder lernen mit Freude und entwickeln ihre Fähigkeiten

Foto von Sergio
Während die kleineren Kinder spielen, liest Sergio (r., 10 Jahre alt) gerne in einem Buch

Das hat sich verändert:

Vorher

Viele Kinder hatten große Schwierigkeiten beim Lesen und konnten selbst einfache Texte nur begrenzt verstehen. In Schulen fehlte es an Büchern, Lesebereichen und vielen weiteren Lernmaterialien. Auch zu Hause mangelte es oft an Unterstützung, da viele Eltern selbst keine vollständige Schulbildung hatten und Kinder selten beim Lesen oder Lernen begleiten konnten.

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Nachher

Heute lesen Kinder sicherer und mit deutlich mehr Freude. Besonders deutlich zeigt sich der Fortschritt im Leseverständnis: In der Abschlussbewertung erreichen Drittklässler sehr hohe Werte auf allen wichtigen Kompetenzstufen. Beim wörtlichen Lesen liegen sie bei 100 %, beim kritischen und schlussfolgernden Lesen jeweils bei 87,5 %. Schulen bieten heute bessere Lernmöglichkeiten: Spielbibliotheken, Lesebereiche und digitale Angebote schaffen ein Umfeld, in dem Kinder regelmäßig mit Büchern arbeiten und ihr Verständnis Schritt für Schritt verbessern können.
Auch Familien begleiten ihre Kinder häufiger beim Lernen. Lesen wird gemeinsam geübt und stärker in den Alltag integriert. Dadurch gewinnen Kinder mehr Sicherheit im Umgang mit Sprache und Texten.
 

Die größten Erfolge

  • 180 Lehrkräfte wurden in Leseförderung, aktiven Methoden und spielerischem Lernen geschult
  • 27 Bildungseinrichtungen haben neue oder verbesserte Leseecken und Spielbibliotheken eingerichtet
  • Mehr als 3.793 Kinder nutzen regelmäßig diese Lern- und Lesebereiche
     
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  • Über 1.000 Eltern wurden sensibilisiert und begleiten ihre Kinder heute stärker beim Lernen zu Hause
  • Mehr als 500 Familien unterstützen aktiv das Lesen im Alltag (z. B. durch gemeinsame Lesezeiten)
  • 1.300 Jugendliche nahmen an Trainings zu Lebenskompetenzen, Unternehmertum und Zukunftsplanung teil
     

Kinder sind besser geschützt und gestalten ihre Zukunft mit

Piero ist Schülerbürgermeister seiner Schule und führt im Rahmen der Umweltschutzbemühungen in seiner Gemeinde ein Recyclingsystem ein

Das hat sich verändert:

Vorher

Gewalt war in der Erziehung weit verbreitet und wurde oft als normal angesehen. 14,2 % der Kinder berichteten von körperlicher Bestrafung, viele erlebten auch verbale Gewalt. Kinder kannten ihre Rechte kaum und wussten nicht, an wen sie sich im Notfall wenden können. Auch in den Gemeinden fehlten klare Strukturen, um Kinder zu schützen. Zudem hatten Kinder und Jugendliche keine Stimme: Es gab keine aktiven Gruppen oder Netzwerke. Viele konnten ihre Meinung nicht einbringen oder Veränderungen mitgestalten.

 

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Nachher

Heute gehen Familien respektvoller miteinander um. Körperliche Bestrafung ist deutlich zurückgegangen – bei Vätern von 18,8 % auf 11,1 % und bei Müttern von 49,1 % auf 27,8 %. Gleichzeitig wachsen mehr Kinder in einem Umfeld auf, in dem sie sich sicher und ernst genommen fühlen. Kinder kennen heute ihre Rechte und wissen, wo sie Hilfe bekommen. Sie lernen, sich selbst zu schützen und für sich einzustehen. Auch ihr Umfeld hat sich verändert: Gemeinden übernehmen mehr Verantwortung für den Schutz von Kindern. Immer mehr lokale Gruppen setzen sich aktiv für ihr Wohl ein – der Anteil stieg von 11,8 % auf 29,1 %.
Kinder und Jugendliche bringen sich heute selbstbewusst ein. Sie engagieren sich in Schulgemeinden und eigenen Netzwerken, äußern ihre Meinung und gestalten ihr Umfeld aktiv mit.
 

Die größten Erfolge

  • Über 1.200 Kinder und Jugendliche wurden zu Selbstschutz, Rechten und Gewaltprävention geschult
  • 1.850 Eltern wurden für eine liebevolle Erziehung und positive Disziplin sensibilisiert
  • In den Gemeinden wurden 40 Anlaufstellen eingerichtet, um Gewalt zu melden und Hilfe zu organisieren
  • 30 lokale Fachkräfte wurden geschult, um Kinder in schwierigen Situationen besser zu schützen
  • Frühe Hilfe für über 1.500 Kinder: Durch regelmäßige Besuche in den Familien prüfen geschulte Gemeindemitglieder das Wohlbefinden der Kinder

     
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  • Dies machte es möglich,  Probleme früh zu erkennen und Familien gezielt zu unterstützen
  • 276 lokale Akteure setzen sich aktiv für den Schutz und das Wohl von Kindern ein
  • Kinder und Jugendliche gestalten ihre Gemeinde aktiv mit: 50 junge Freiwillige übernehmen Verantwortung, organisieren Aktionen und setzen sich für Themen wie Umwelt, Schutz und Zusammenleben ein
  • Mitbestimmung in der Schule gestärkt: 20 Schulgemeinschaften wurden aufgebaut, in denen Kinder ihre Ideen einbringen und an Entscheidungen mitwirken
  • 2 Bezirksnetzwerke wurden gegründet, die es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, sich auszutauschen und Anliegen in die Gemeinde zu tragen
     

So hat sich das Leben von Patenkindern durch die Patenschaft verändert

Foto von Lucía

Lucía setzt die Fähigkeiten, die sie in den „Youth Ready“-Workshops erworben hat, in die Praxis um

Foto von Lucía

Sie stellt personalisierte, bedruckte Tassen her und bietet sie in ihrem Geschäft zum Verkauf an

Lucía hat ihren eigenen Weg gefunden

Das ehemalige Patenkind Lucía ist heute 18 Jahre alt – und hat klare Pläne für ihre Zukunft. Doch lange Zeit konnte sie sich das nicht vorstellen. Nach der Schule schien ihr Weg vorgezeichnet: im Haushalt helfen, für die Familie da sein. „Ich dachte, ich würde nur meiner Mutter helfen und nichts anderes machen“, erinnert sie sich. Es fehlte an Geld, aber vor allem an Orientierung. „Ich wusste nicht, was ich kann oder was mir gefällt.“
Das änderte sich, als sie an den „Youth Ready“-Workshops teilnahm. Dort durfte sie ausprobieren, entdecken und lernen. Besonders die praktischen Aufgaben begeisterten sie. „Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, etwas Eigenes schaffen zu können.“ Aus einem zurückhaltenden Mädchen wurde Schritt für Schritt eine junge Frau, die Fragen stellte, Ideen einbrachte und ihre Stärken erkannte. „Als ich mein Zertifikat bekam, wusste ich: Ich kann das schaffen.“
Heute hat Lucía ihr eigenes kleines Geschäft aufgebaut.

Foto von Luz

Luz (vordere Reihe, 2.v.l.) nahm 2014 an einem von World Vision geförderten Führungskräftetrainingsprogramm teil

Gruppenfoto mit Luz

Mittlerweile hat Luz (u.r.) ihr Studium im Bereich Bergbauingenieurwesen abgeschlossen und arbeitet in ihrem Fachgebiet

Luz möchte zur Stimme für andere Mädchen aus Acoria werden

Das Patenkind Luz blickt auf eine Entwicklung zurück, die ihr Leben grundlegend verändert hat. Aufgewachsen in einer ländlichen Gemeinschaft, waren die Zukunftsperspektiven für Mädchen stark eingeschränkt. Viele Familien lebten von der Landwirtschaft, und für junge Frauen schien der Lebensweg oft früh festgelegt: Haushalt, Familie, kaum Zugang zu Bildung oder eigener beruflicher Entwicklung. „Meine Mutter konnte wegen der damaligen Vorstellungen über Frauen und Männer nicht studieren. Ich habe diesen Unterschied immer gespürt“, erzählt Luz. Auch für sie selbst fehlten lange Zeit Informationen und Möglichkeiten, eigene Interessen zu entdecken oder ihre Rechte besser zu verstehen.
Mit dem Einstieg des World-Vision-Programms in ihrer Gemeinschaft begann sich diese Situation zu verändern. Besonders ein Workshop zur Führung und Beteiligung war für sie ein Wendepunkt. „Da habe ich verstanden, dass mein Leben nicht vorgegeben ist. Ich kann selbst entscheiden, was ich erreichen möchte“, sagt sie. Zum ersten Mal sah sie sich nicht nur in traditionellen Rollen, sondern als aktive Gestalterin ihres eigenen Weges. Diese Erfahrung stärkte nicht nur ihr Selbstvertrauen, sondern wirkte auch in ihr Umfeld hinein. Inzwischen hat Luz ihr Ingenieurstudium abgeschlossen. Ihr Ziel ist es, andere Mädchen zu ermutigen, ihre Chancen zu nutzen und sich nicht einschränken zu lassen.

Erfolgsgeschichten ehemaliger Patenkinder zeigen, wie nachhaltig Patenschaften ihre Wirkung entfalten. Begleiten Sie auch Ihr neues Patenkind auf seinem Weg in eine selbstbestimmte, erfolgreiche Zukunft.

Haben Sie Ihr neues Patenkind schon kennengelernt?
 

Schritt für Schritt zum nachhaltigen Erfolg

So entfalten unsere Maßnahmen zur Hilfe für die Menschen aus unserem Patenschaftsprojekt nachhaltig ihre Wirkung. Schritt für Schritt hin zu einem besseren Leben für Ihr Patenkind, seiner Familie und seinem gesamten Umfeld.

Erfolge unserer Arbeit in Arcoria

Aktivität

Wir führen Fortbildungen für Lehrkräfte durch und stellen Lernmaterialien sowie Ausstattung zur Verfügung.

Leistung

Lehrkräfte wenden die erlernten Methoden an und gestalten den Unterricht kindgerechter. Kinder erhalten regelmäßig Lernmaterialien und zusätzliche Lernangebote.

Direkte Wirkung

Die Lernleistung der Kinder verbessert sich deutlich. Die Schulbesuchsquote steigt und Kinder haben mehr Freude am Lernen.

Indirekte Wirkung

Kinder schließen die Schule ab und haben bessere Möglichkeiten für Ausbildung und Arbeit. Die Gemeinde profitiert von gut gebildeten, engagierten jungen Menschen.

Ein Abschiedsgruß an Ihr Patenkind

Sie möchten sich von Ihrem Patenkind verabschieden? Hier haben Sie die Möglichkeit dazu! Schreiben Sie Ihrem Patenkind eine letzte Nachricht, die wir für Sie übermitteln. Bitte verfassen Sie Ihre Nachricht auf Englisch und vergessen Sie nicht, Ihre Kindernummer anzugeben. Für das Projekt in Acoria beginnt Ihre Kindernummer beispielsweise mit PER-188759

Antworten auf häufig gestellte Fragen

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Question
Ich wusste nicht, dass das Projekt endet und meine Patenschaft ausläuft. Warum wurde ich nicht im Vorfeld informiert?

Es tut uns leid, wenn das Projektende für Sie überraschend kam. Jedes Jahr erhalten alle Patinnen und Paten einen aktuellen Kinder-Entwicklungsbericht von Ihrem Patenkind. Dort ist auch immer die Projektphase genannt und das voraussichtliche Enddatum. In der Regel werden die World Vision Projekte für einen Zeitraum von 15 Jahren geplant

Es kann auch einmal sinnvoll sein, ein Projekt zu verlängern. Was die Bevölkerung in der Projektregion und somit auch die Familie Ihres Patenkindes betrifft, kam das Projektende nicht überraschend. Die Bevölkerung wird langfristig darauf vorbereitet, dass World Vision sich zurückzieht. Ziel ist es, die wichtigen Hilfemaßnahmen in die Hände der Bevölkerung zu übergeben, damit sie diese fortwährend selbst umsetzen können. Das wird entsprechen vorher geplant und die Menschen vor Ort frühzeitig beteiligt.

Question
Mein Patenkind ist noch so jung – hätte es nicht noch mehr Hilfemaßnahmen benötigt?

Der Zeitpunkt des Projektendes ist ein Moment zum Feiern: Es wurde gemeinsam mit den Menschen vor Ort viel erreicht und die Lebensumstände der Familien in den Bereichen Wasser, Gesundheit, Bildung und Ausbildung, Ernährung und Landwirtschaft und wirtschaftliche Entwicklung haben sich verbessert – davon profitiert auch Ihr Patenkind. 

World Vision zieht sich zurück, doch die Hilfemaßnahmen gehen weiter. Dafür sorgt die Bevölkerung nun selbst und genau das ist das Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe

Question
Lässt World Vision die Bevölkerung jetzt allein?

Die Menschen im Regionalentwicklungsprojekt sind nun in der Lage, die gemeinsam mit World Vision gestarteten Hilfemaßnahmen allein weiterzuführen. World Vision zieht sich zurück, doch die Menschen haben nun lokale Ansprechpartnerinnen und -partner und etablierte Prozesse, damit die Hilfemaßnahmen bei Bedarf weitergehen.

Question
Kann ich weiterhin Kontakt zu meinem Patenkind haben?

Eine Patenschaft ist immer auf Zeit angelegt – spätestens, bis das Projekt zu Ende geht und World Vision sich zurückzieht. Dann ist auch kein Kontakt zum Patenkind mehr möglich. Unsere Patinnen und Paten können nun ein bedürftiges Patenkind aus einer anderen Region unterstützen.

Question
Kann ich weiterhin Briefe oder E-Mails an mein Patenkind schicken?

Eine Nachricht zu schreiben, scheint so einfach. Doch hier hat World Vision viel möglich gemacht. Zum Beispiel, dass Ihr Brief, Ihr Geschenk oder die E-Mail persönlich zum Patenkind gebracht wurde. Vorab wurde die Post noch vom Englischen in die Muttersprache des Kindes übersetzt. Die Antwort vom Kind ist dann wiederum in englischer Sprache übersetzt bei Ihnen angekommen. 

Da World Vision nach Projektende keine Mitarbeitende mehr vor Ort hat, die sich um den Transport, die Übersetzungen usw. kümmern können, ist auch ein weiterer Kontakt nicht mehr möglich. Die Familien wohnen meist sehr abgelegen und verfügen nicht über eine postalische Adresse und haben auch keinen Internetzugang. Aus Kinderschutzgründen können die privaten Adressen der Paten nicht an das Patenkind und seine Familie weitergeleitet werden. Bitte haben Sie Verständnis. Selbstverständlich haben Sie noch die Möglichkeit zum Abschied über die Ihnen im Brief genannte Online Seite an Ihr Patenkind zu schreiben. 

Question
Wieso schicken Sie mir ungefragt einen neuen Patenschaftsvorschlag?

Für unsere Arbeit ist es sehr wichtig, auch neue Projekte und neue Patenkinder unterstützen zu können. Daher übertragen wir die Patenschaften auf neue Patenkinder in der Hoffnung, unsere Förderer nicht zu verlieren. Die meisten Patinnen und Paten möchten gern wieder eine neue Patenschaft übernehmen. Es verringert unseren Verwaltungsaufwand erheblich, wenn Sie sich einfach mit uns in Verbindung setzen, sollten Sie lieber ein Kind aus einem anderen Land fördern oder die neue Patenschaft nicht übernehmen wollen.

Question
Warum soll ich wieder eine neue Patenschaft übernehmen?

Wir hoffen auch weiterhin auf Ihre Unterstützung, damit wir Kindern in Not eine Aussicht auf eine bessere Zukunft schenken können. Wir brauchen weiterhin jede Patin und jeden Paten, um langfristig den Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen leben, helfen zu können. Wir würden uns freuen, auch in Zukunft auf Sie zählen zu können. 

Question
Was mache ich, wenn ich die neue Patenschaft nicht übernehmen möchte?

Informieren Sie unseren Paten- und Spenderservice einfach kurz telefonisch (06172 76 31 00) oder per E-Mail info@worldvision.de. Wenn Sie keine Patenschaft mehr übernehmen möchten, gibt es auch noch andere Möglichkeiten, besonders bedürftige Kinder zu unterstützen.