Das haben Sie mit Ihrer Patenschaft in West Manggarai in Indonesien bisher erreicht!
Als Patinnen und Paten haben Sie einem Kind in Not die Chance auf eine bessere Zukunft ermöglicht. Sie haben geholfen, seine Gesundheit zu verbessern, seine Bildung zu fördern und ihm ein sicheres Umfeld für seine persönliche Entwicklung zu schaffen.
Ihre Patenschaft hat einen echten Unterschied in seinem Leben gemacht.
Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Der Anteil engagierter Gemeindemitglieder für Kinderschutz stieg im Jahr 2023 von 18,1 % auf 37,33 %.
Aktivitäten von Eltern und Kindern in den Ernährungsgärten verbesserten die Ernährungssituation und stärkten die Lebenskompetenzen der Kinder.
2.941 Menschen haben nun Zugang zu sauberem Wasser und sauberen Toiletten. Dadurch hat sich die Gesundheit der Kinder verbessert.
Der Anteil der Lehrkräfte, die einen hochwertigen Unterrichtsplan umsetzen, stieg von 0 % auf 83 %.
Sie haben mit Ihrer Patenschaft einen Unterschied gemacht!
Ihre Patenschaft hat die Situation für die Patenkinder in West Manggarai in den letzten Jahren beständig verbessert.
Am Anfang des Projekts litten viele Kinder an Unterernährung und unter Gewalt. Sie hatten kaum eine Chance, gesund und unbeschwert aufzuwachsen. Da die Förderung und Bildung der Kinder keine Priorität hatte, erhielten sie kaum eine Aussicht auf eine bessere Zukunft.
Durch Ihre Hilfe haben sich die Lebensbedingungen der Kinder und ihrer Familien in West Manggarai deutlich verbessert.
Das haben Sie, liebe Patinnen und Paten, durch die Förderung unserer Maßnahmen in den Bereichen Ernährung, Kinderschutz, Mitbestimmung und Bildung möglich gemacht.
Die größten Erfolge Ihrer Patenschaftsbeiträge auf einen Blick
✅In Zusammenarbeit mit den Dorfverwaltungen erhielten 2.941 Menschen Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen, wodurch akute Erkrankungen zurückgingen
✅Mit dem Wasser konnten auch Hausgärten für den Anbau von Gemüse angelegt werden
✅Die Gärten sorgten für eine verbesserte Ernährungslage in 979 Haushalten
✅50 Spar-Gruppen verschaffen der Dorfgemeinschaft finanziellen Spielraum für nachhaltige Maßnahmen innerhalb des Dorfes
✅Eltern und Lehrer wurden durch Schulungen befähigt, Kinder gewaltfrei zu erziehen und durch kindgerechten Unterricht zum Lernen zu motivieren
✅Kindergruppen und Kinderforen bilden heute eine geschützte Umgebung, in der Kinder lernen und sich entwickeln können
Die Ernährungssituation der Familien hat sich verbessert
Das hat sich verändert:
Vorher
Über die Hälfte der Kinder in der Region Manggarai wiesen eine Wachstumsverzögerung aufgrund der schlechten Ernährungssituation auf. 18,5 % waren sogar deutlich von Auszehrung betroffen. Auch werdende Mütter waren unterversorgt und weniger als die Hälfte der Neugeborenen wurden ausschließlich gestillt.
Nachher
Sauberes Wasser ist für viele Familien jetzt viel leichter erreichbar. Dadurch gehen nicht nur die zehrenden Durchfallerkrankungen zurück, es können auch Hausgärten angelegt werden, die für eine vielseitigere und gesündere Ernährung der Kinder und werdenden Mütter sorgen.
Die größten Erfolge
- 2.941 Menschen haben Zugang zu sauberem Wasser
- 121 Haushalte haben nun Latrinen
- 73 Personen erlernten den Bau von Toiletten
- 5 Wasserkomitees kümmern sich um die Erhaltung des Wassersystems
- 30 Kinder, die vorher unterernährt waren, sind nun normalgewichtig
- 70 freiwillige Gesundheitshelfer wurden in der richtigen Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern geschult und beraten heute schwangere Frauen und Eltern von Kleinkindern in Bezug auf Ernährung und Infektionskrankheiten
- 1.010 Eltern wurden in der Anlage von Ernährungsgärten und der Zubereitung gesunder Mahlzeiten geschult, wodurch 979 Haushalte mit Kindern unter 5 Jahren in die Lage versetzt wurden, ihre eigenen Lebensmittel zu produzieren und zu verarbeiten
- Neben 50 Spargruppen wurde auch ein Sozialfonds gegründet, der besonders Bedürftigen Finanzmittel für Lebensmittel zur Verfügung stellt
Die Kinder wachsen in einem sicheren Umfeld auf
Das hat sich verändert:
Vorher
Viele Eltern mussten aus wirtschaftlichen Gründen in entfernten Regionen oder sogar im Ausland arbeiten und ihre Kinder bei Verwandten lassen. Dies und die unzureichenden Kenntnisse und Erfahrungen in Bezug auf die kindliche Entwicklung führte dazu, dass Kinder keine Förderung erfuhren und häufig Opfer von Gewalt wurden.
Nachher
Durch unsere enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Kirchen hat sich das Leben der Menschen und vor allem der Kinder spürbar ins Positive gewandelt. In aktiven Eltern-Selbsthilfegruppen lernten die Eltern die Bedeutung und Umsetzung gewaltfreier Erziehung. Kinderforen und Kindergruppen fördern durch regelmäßige Aktivitäten die Lebenskompetenzen der Kinder. Sie sorgen für ein besseres Verständnis für Kinderschutz und Kinderrechte und fördern deren Fähigkeit, für ihre eigenen Belange einzustehen.
Die größten Erfolge
- 249 Eltern und 226 Lehrer haben die Vorteile positiver Erziehung ohne Gewalt gelernt
- 15 aktive Eltern-Selbsthilfegruppen arbeiten in Ernährungsgärten und Spargruppen zusammen, was zu einer besseren Ernährungslage und finanziellen Situation führt, und schließlich auch die Situation der Kinder verbessert
- 757 Kinder nehmen an regelmäßigen Aktivitäten teil, die ihre Lebenskompetenz, ihr Selbstbewusstsein und ihr Wissen über Kinderrechte fördern
- Alle 9 von World Vision unterstützten Gebiete haben sich zu kinderfreundlichen Dörfern erklärt
- Kindergruppen und Kinderforen bilden eine Gemeinschaft, in der Kinder mit unterschiedlichem Hintergrund in einer sicheren und geschützten Umgebung lernen und Freundschaften schließen können.
- Schutzrichtlinien und Schutzprotokolle sollen Kinder dauerhaft vor Gewalt schützen.
Die Bildungssituation hat sich deutlich verbessert
Das hat sich verändert:
Vorher
Die frühkindliche Bildung wurde nicht als wesentlich erkannt und der Bildungsstand war insgesamt schlecht. Weniger als 50 % der Grundschullehrer hatten eine staatliche Lehrbefugnis, was zu einer schlechten Bildungsqualität führte. Die wenigsten Eltern erkannten die Bedeutung von Bildung und schickten ihre Kinder daher nicht zur Schule. Den Kindern mangelte es an Motivation – sie gingen lieber spielen oder arbeiten, statt zur Schule zu gehen.
Nachher
Eltern und Lehrer kennen heute die Bedeutung der frühkindlichen Bildung und 83 % der Lehrer setzen inzwischen einen kindgerechten Unterricht um, der auch die kontextbezogene Charakterbildung der Kinder berücksichtigt. Die Kinder lernen, kritisch zu denken und sich selbst für Verbesserungen in ihrem Umfeld und vor allem an den Schulen einzusetzen.
Die größten Erfolge
- 106 Lehrer wurden über die Grundlagen der kindlichen Entwicklung informiert und in einer Erziehung ohne Gewalt geschult.
- Die Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern konnte deutlich verbessert werden, was zu einem besseren Lernklima und mehr Motivation bei den Kindern führte.
- Vier Schulen wurden zu Pilotschulen für eine kontextbezogene Bildung.
- Während der COVID-19-Pandemie entwickelten 80 Lehrer Lernpläne, die das Lernen von zu Hause aus ermöglichten
- 85 Eltern und 46 Lehrer und Tutoren engagieren sich in Community Reading Clubs, dadurch konnten 648 Kinder ihre Lese- und Schreibfähigkeiten verbessern
- Die Kinder sind heute an den Veränderungen der Schulbedingungen beteiligt und lernen kritisch zu denken.
So hat sich das Leben von Patenkindern durch die Patenschaft verändert
Die 15-jährige Virgiani sieht ihre Zukunft positiv
Virgiani, eine Schülerin der 9. Klasse berichtet: „Früher wussten meine Freunde und ich nichts mit uns anzufangen. Aber alles änderte sich, als ich einer Kindergruppe von Wahana Visi Indonesia beitrat.“ Hier lernte sie viel über Kinderrechte und fand einen Ort, an dem sie Freunde finden, Geschichten austauschen und Dinge unternehmen konnte, die ihr halfen, sich weiterzuentwickeln.
Dank der Unterstützung ihres Paten kann sie Geld sparen und sich mehr auf die Schule konzentrieren, ohne sich Sorgen über die Schulausstattung machen zu müssen.
„Jetzt gebe ich in der Schule immer mein Bestes und bin stolz darauf, die Klassenbeste zu sein“, berichtet die 15-Jährige. Ihre Lehrer loben ihre Entwicklung und für Mitschüler und Freunde ist Virgiani ein Vorbild.
All diese Erfahrungen haben ihr viel Selbstvertrauen gegeben. Ihr Ziel ist es, eines Tages Lehrerin zu werden, um anderen Kindern in ihrem Dorf helfen zu können.
Schritt für Schritt zum nachhaltigen Erfolg
So entfalten unsere Maßnahmen zur Hilfe für die Menschen aus unserem Patenschaftsprojekt nachhaltig ihre Wirkung. Schritt für Schritt hin zu einem besseren Leben für Ihr Patenkind, seiner Familie und seinem gesamten Umfeld.
Aktivität
Die Erwachsenen lernen, wie gewaltfreie positive Erziehung funktioniert und wie wichtig gute Ernährung ist.
Leistung
Gemüsegärten werden unter Mithilfe der Eltern-Selbsthilfe-Gruppen und Kindergruppen angelegt.
Direkte Wirkung
Die Ernährung der Kinder, ihre Gesundheit und Sicherheit verbessern sich.
Indirekte Wirkung
Kinder wachsen in einem stabileren Umfeld auf, erhalten regelmäßige Mahlzeiten, besuchen die Schule und haben bessere Zukunftsaussichten.
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Es tut uns leid, wenn das Projektende für Sie überraschend kam. Jedes Jahr erhalten alle Patinnen und Paten einen aktuellen Kinder-Entwicklungsbericht von Ihrem Patenkind. Dort ist auch immer die Projektphase genannt und das voraussichtliche Enddatum. In der Regel werden die World Vision Projekte für einen Zeitraum von 15 Jahren geplant.
Es kann auch einmal sinnvoll sein, ein Projekt zu verlängern. Was die Bevölkerung in der Projektregion und somit auch die Familie Ihres Patenkindes betrifft, kam das Projektende nicht überraschend. Die Bevölkerung wird langfristig darauf vorbereitet, dass World Vision sich zurückzieht. Ziel ist es, die wichtigen Hilfemaßnahmen in die Hände der Bevölkerung zu übergeben, damit sie diese fortwährend selbst umsetzen können. Das wird entsprechen vorher geplant und die Menschen vor Ort frühzeitig beteiligt.
Der Zeitpunkt des Projektendes ist ein Moment zum Feiern: Es wurde gemeinsam mit den Menschen vor Ort viel erreicht und die Lebensumstände der Familien in den Bereichen Wasser, Gesundheit, Bildung und Ausbildung, Ernährung und Landwirtschaft und wirtschaftliche Entwicklung haben sich verbessert – davon profitiert auch Ihr Patenkind.
World Vision zieht sich zurück, doch die Hilfemaßnahmen gehen weiter. Dafür sorgt die Bevölkerung nun selbst und genau das ist das Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe.
Die Menschen im Regionalentwicklungsprojekt sind nun in der Lage, die gemeinsam mit World Vision gestarteten Hilfemaßnahmen allein weiterzuführen. World Vision zieht sich zurück, doch die Menschen haben nun lokale Ansprechpartnerinnen und -partner und etablierte Prozesse, damit die Hilfemaßnahmen bei Bedarf weitergehen.
Eine Patenschaft ist immer auf Zeit angelegt – spätestens, bis das Projekt zu Ende geht und World Vision sich zurückzieht. Dann ist auch kein Kontakt zum Patenkind mehr möglich. Unsere Patinnen und Paten können nun ein bedürftiges Patenkind aus einer anderen Region unterstützen.
Eine Nachricht zu schreiben, scheint so einfach. Doch hier hat World Vision viel möglich gemacht. Zum Beispiel, dass Ihr Brief, Ihr Geschenk oder die E-Mail persönlich zum Patenkind gebracht wurde. Vorab wurde die Post noch vom Englischen in die Muttersprache des Kindes übersetzt. Die Antwort vom Kind ist dann wiederum in englischer Sprache übersetzt bei Ihnen angekommen.
Da World Vision nach Projektende keine Mitarbeitende mehr vor Ort hat, die sich um den Transport, die Übersetzungen usw. kümmern können, ist auch ein weiterer Kontakt nicht mehr möglich. Die Familien wohnen meist sehr abgelegen und verfügen nicht über eine postalische Adresse und haben auch keinen Internetzugang. Aus Kinderschutzgründen können die privaten Adressen der Paten nicht an das Patenkind und seine Familie weitergeleitet werden. Bitte haben Sie Verständnis. Selbstverständlich haben Sie noch die Möglichkeit zum Abschied über die Ihnen im Brief genannte Online Seite an Ihr Patenkind zu schreiben.
Für unsere Arbeit ist es sehr wichtig, auch neue Projekte und neue Patenkinder unterstützen zu können. Daher übertragen wir die Patenschaften auf neue Patenkinder in der Hoffnung, unsere Förderer nicht zu verlieren. Die meisten Patinnen und Paten möchten gern wieder eine neue Patenschaft übernehmen. Es verringert unseren Verwaltungsaufwand erheblich, wenn Sie sich einfach mit uns in Verbindung setzen, sollten Sie lieber ein Kind aus einem anderen Land fördern oder die neue Patenschaft nicht übernehmen wollen.
Wir hoffen auch weiterhin auf Ihre Unterstützung, damit wir Kindern in Not eine Aussicht auf eine bessere Zukunft schenken können. Wir brauchen weiterhin jede Patin und jeden Paten, um langfristig den Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen leben, helfen zu können. Wir würden uns freuen, auch in Zukunft auf Sie zählen zu können.
Informieren Sie unseren Paten- und Spenderservice einfach kurz telefonisch (06172 76 31 00) oder per E-Mail info@worldvision.de. Wenn Sie keine Patenschaft mehr übernehmen möchten, gibt es auch noch andere Möglichkeiten, besonders bedürftige Kinder zu unterstützen.