Entwicklungszusammenarbeit

Gemeinsam langfristige Perspektiven schaffen

Entwicklungszusammenarbeit unterstützt Menschen dabei, Armut zu überwinden, ihre Lebensbedingungen dauerhaft zu verbessern und ihre Zukunft selbst zu gestalten. Sie setzt auf Partnerschaft, lokale Lösungen und nachhaltigen Wandel.

Kinder wurden durch Kinderschutzprojekte erreicht.

Kinder in 20 Ländern wurden mit Schulmahlzeiten versorgt.

Was ist Entwicklungszusammenarbeit?

Entwicklungszusammenarbeit (kurz: EZ) bezeichnet die langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Ländern, Organisationen und Menschen zur nachhaltigen Verbesserung wirtschaftlicher, sozialer, ökologischer und politischer Verhältnisse.

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DGG Kategorie Existenzhilfe

EZ unterstützt Menschen dabei, Armut zu überwinden, ihre Lebensbedingungen dauerhaft zu verbessern und ihre Zukunft selbst zu gestalten. Sie setzt auf Partnerschaft, lokale Lösungen und nachhaltigen Wandel. Ein Grundprinzip der Entwicklungszusammenarbeit ist die „Hilfe zur Selbsthilfe”.  

Entwicklungszusammenarbeit oder Entwicklungshilfe – was ist der Unterschied?

Früher sprach man häufig von „Entwicklungshilfe“. Der Begriff vermittelt, dass Hilfe vor allem von einer Seite gegeben und von der anderen empfangen wird.

Heute steht dagegen die Partnerschaft im Mittelpunkt. Menschen und Organisationen vor Ort bringen Wissen, Erfahrungen und Lösungen ein und gestalten Veränderungen aktiv mit. Gemeinsam entwickeln wir Ansätze, setzen Maßnahmen um und tragen Verantwortung für die Ergebnisse.

Deshalb spricht man heute von Entwicklungszusammenarbeit: Sie basiert auf gegenseitigem Lernen, gemeinsamem Handeln und dem Ziel, nachhaltige Veränderungen zu schaffen.

Was sind die Ziele von nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit?

World Vision engagiert sich für die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Diese Sustainable Development Goals (kurz: SDGs) gelten seit 2016. Mit den 17 Zielen hat sich die Weltgemeinschaft verpflichtet, bis 2030 eine nachhaltigere, gerechtere und lebenswertere Zukunft für alle Menschen zu schaffen.

Als Teil der weltweiten World Vision Partnerschaft leistet World Vision Deutschland im Rahmen der Strategie „Our Promise 2030“ einen konkreten Beitrag zur Erreichung dieser Ziele. Gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften, Partnern und Unterstützerinnen und Unterstützern setzen wir uns dafür ein, dass Kinder gesund und geschützt aufwachsen und ihre Zukunft selbstbestimmt gestalten können.

Armut reduzieren

Im Jahr 2025 erreichte World Vision mit Maßnahmen zur Stärkung von Einkommen und Lebensgrundlagen mehr als 700.000 Familien und über 1,7 Millionen Kinder. So konnten Familien ihre Existenz sichern und Kindern bessere Chancen für eine selbstbestimmte Zukunft eröffnen. (Quelle: World Vision International Annual Report 2025) 

Bildung fördern

Mit Schulmahlzeiten unterstützte World Vision mehr als eine Million Kinder in 20 Ländern dabei, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen und ihre Bildung fortzusetzen. Darüber hinaus stärkten Schulungen für rund 21.000 Lehrkräfte die Unterrichtsqualität. Insgesamt erreichten inklusive Bildungsprogramme 5,7 Millionen Kinder und Jugendliche.

Kinder schützen

Durch mehr als 1.500 Kinderschutzprojekte unterstützte World Vision im Jahr 2025 rund 3,1 Millionen Kinder in 50 Ländern. Die Projekte tragen dazu bei, Kinder vor Gewalt, Ausbeutung und Vernachlässigung zu schützen und ihnen ein sicheres Umfeld zum Aufwachsen zu ermöglichen.

Gesundheit verbessern

Gemeinsam mit lokalen Partnern ermöglichte World Vision im Jahr 2025 rund 2,8 Millionen Menschen den Zugang zu sauberem Wasser. Damit können Kinder gesünder aufwachsen, Familien Krankheiten vorbeugen und Gemeinschaften ihre Zukunft nachhaltiger gestalten.

Gleichberechtigung stärken

World Vision setzte sich im Jahr 2025 für politische Veränderungen ein, die Hunger verringern und den Zugang zu ausreichender und gesunder Ernährung verbessern. Durch diese Arbeit wurden rund 244 Millionen Kinder erreicht und ihre Chancen auf ein gesundes Aufwachsen gestärkt.

Wie funktioniert Entwicklungszusammenarbeit?

Schritt 1

Bedürfnisse gemeinsam analysieren

Bevor wir ein langfristiges Projekt der Entwicklungszusammenarbeit starten, analysieren wir die sozialen und wirtschaftlichen Gegebenheiten vor Ort. Dafür werten wir vorhandene Daten aus und tauschen uns mit Vertreterinnen und Vertretern von Regierungen, Behörden sowie anderen lokalen Akteurinnen und Akteuren aus. Zudem prüfen wir, ob bereits andere Organisationen oder Institutionen an Lösungen für bestehende Herausforderungen arbeiten. In dieser drei- bis sechsmonatigen Analysephase schaffen wir die Grundlage für eine wichtige Entscheidung: Starten wir gemeinsam mit unseren Partnern ein Projekt oder nicht?

Schritt 2

Lokale Akteure einbinden

In diesem Schritt stehen die Familien im Projektgebiet im Mittelpunkt. Gemeinsam mit ihnen erfassen wir ihre Lebensbedingungen, vorhandenen Ressourcen, ihr Wissen und ihre Bedürfnisse. Auf dieser Grundlage analysieren wir die Ursachen von Armut und ihre Auswirkungen, insbesondere auf Kinder. Daraus entwickeln wir konkrete Ziele, die das Wohlbefinden und die Zukunftschancen von Kindern nachhaltig verbessern sollen.

Anschließend planen wir die Projekte gemeinsam mit weiteren lokalen Akteurinnen und Akteuren. Zusammen legen wir fest, welche Maßnahmen erforderlich sind, um die Projektziele zu erreichen, und wie die verfügbaren Mittel eingesetzt werden. Indem wir Familien sowie lokale Partnerinnen und Partner von Beginn an in die Planung einbeziehen, stärken wir Eigenverantwortung, Mitgestaltung und die langfristige Wirkung der Projekte.

Schritt 3

Maßnahmen umsetzen

Nun beginnt die konkrete Projektarbeit. Gemeinsam mit Kindern, Familien und lokalen Partnerinnen und Partnern setzen wir die geplanten Maßnahmen um. Dabei beziehen wir die Menschen vor Ort aktiv ein, damit sie Veränderungen mitgestalten und langfristig tragen können.
Je nach Projektziel arbeiten wir eng mit Lehrkräften, Gesundheitsfachkräften, Behörden, Organisationen und religiösen Gemeinschaften zusammen. Gemeinsam schaffen wir Voraussetzungen dafür, dass Kinder gesund aufwachsen, geschützt sind und ihre Zukunft selbst gestalten können. Gleichzeitig setzen wir uns zusammen mit den Familien für die Rechte und das Wohlergehen von Kindern gegenüber politischen Entscheidungsträgern ein.

Damit unsere Projekte die gewünschte Wirkung entfalten, überprüfen wir regelmäßig die Fortschritte und Ergebnisse. Wir analysieren, welche Veränderungen bereits erreicht wurden, und passen Maßnahmen bei Bedarf an. Ebenso kontrollieren wir den verantwortungsvollen Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel und prüfen Budgetabweichungen sorgfältig. So stellen wir sicher, dass uns anvertraute Spenden transparent, wirksam und im Sinne der Kinder eingesetzt werden.

Schritt 4

Fortschritt messen

Am Ende eines Projekts oder eines Projektzyklus prüfen wir gemeinsam, was erreicht wurde. Bei unseren langfristigen regionalen Entwicklungsprojekten erfolgt diese Evaluation in der Regel alle fünf Jahre.

Dabei untersuchen wir systematisch, wie relevant, wirksam, effizient und nachhaltig das Projekt war. Außerdem betrachten wir, wie sich die Lebensbedingungen im Projektgebiet verändert haben und welche Entwicklungen dazu beigetragen haben. So gewinnen wir ein umfassendes Bild davon, welche Fortschritte erzielt wurden und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.

Die Ergebnisse helfen uns zu verstehen, welche Wirkung unsere Arbeit für Kinder, Familien und Gemeinschaften entfaltet hat. Gleichzeitig lernen wir, was gut funktioniert hat und was wir künftig noch besser machen können. Dieses Wissen nutzen wir, um laufende Projekte weiterzuentwickeln und neue Vorhaben wirkungsvoll zu gestalten.

Schritt 5

Verantwortung übergeben und Erfolge sichern

Die Ergebnisse der Evaluation bilden die Grundlage für die nächsten Schritte. Je nachdem, welche Erkenntnisse gewonnen wurden, passen wir die Projektplanung an oder übergeben die Verantwortung schrittweise an die Menschen vor Ort.

Zeigt sich, dass die wichtigsten Projektziele erreicht wurden und lokale Strukturen dauerhaft gestärkt sind, beginnt ein gemeinsamer Übergangsprozess. Dabei übernehmen Familien, Gemeinschaften und lokale Partnerinnen und Partner zunehmend Verantwortung für die Fortführung der erreichten Fortschritte. So stellen wir sicher, dass positive Veränderungen auch langfristig bestehen bleiben.

Am Ende dieses Prozesses zieht sich World Vision aus der Projektregion zurück. Bei regionalen Entwicklungsprojekten geschieht dies im Durchschnitt nach zehn bis zwölf Jahren. Unser Ziel ist es, dass die Menschen vor Ort die Zukunft ihrer Gemeinschaft selbst gestalten und Kinder auch über das Projektende hinaus in einem unterstützenden Umfeld aufwachsen können.

So sieht Entwicklungszusammenarbeit bei World Vision aus

Das Wohlbefinden von Kindern nachhaltig zu verbessern, steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Um das zu erreichen, arbeitet World Vision im Rahmen der Projekte nicht nur mit den Kindern direkt, sondern stärkt auch ihre Lebensumfeld.

Dafür setzt World Vision auf drei Ebenen an: bei jedem einzelnen Kind, in seinem direkten Umfeld wie Familie und Gemeinschaft sowie auf lokaler und nationaler Ebene. So schaffen wir gemeinsam die Voraussetzungen dafür, dass Kinder langfristig von positiven Veränderungen profitieren.

Zum Umfeld eines Kindes gehören viele Menschen und Institutionen, die sein Leben prägen, darunter Familien, Gemeinschaften, lokale Behörden, Organisationen und weitere Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger. Deshalb reicht es nicht aus, ausschließlich das einzelne Kind in den Blick zu nehmen. Nachhaltige Verbesserungen gelingen dann, wenn sich auch die Lebensbedingungen in seinem Umfeld positiv entwickeln. 

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Bildung für Kinder

Bildung

Echte Chancen für Kinder

Bildung
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WASH Brunnen Kinderhände

WASH

Grundvoraussetzung für Leben und Gesundheit

WASH
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Zwei Kinder auf einem Feld im Südsudan

Lebensgrundlagen

Kindern und Familien eine Perspektive bieten

Lebensgrundlagen
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Gesunde Ernährung für Kinder in Bangladesch

Ernährung

So bekämpft World Vision gegen Hunger und Mangelernährung

Ernährung
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Afghanischer Junge, der Steine schleppt

Kinderrechte

So werden Kinderrechte überall auf der Welt verletzt.

Kinderrechte

Wo World Vision weltweit Entwicklungszusammenarbeit leistet

Armenien

Vor Ort aktiv seit 1988.

Armenien

Äthiopien

Vor Ort aktiv seit 1976.

Äthiopien

Bangladesch

Vor Ort aktiv seit 1996.

Bangladesch

Bolivien

Vor Ort aktiv seit 1995.

Bolivien

Bosnien und Herzegowina

Vor Ort aktiv seit 1994.

Bosnien und Herzegowina

Burkina Faso

Vor Ort aktiv seit 2021.

Burkina Faso

Burundi

Vor Ort aktiv seit 1994.

Burundi

Dominikanische Republik

Vor Ort aktiv seit 1996.

Dominikanische Republik

Eswatini

World Vision ist seit 1992 vor Ort aktiv.

Eswatini

Georgien

Vor Ort aktiv seit 1996.

Georgien

Ghana

Vor Ort aktiv seit 1979.

Ghana

Guatemala

Vor Ort aktiv seit 1996.

Guatemala

Honduras

Vor Ort aktiv seit 2004.

Honduras

Indonesien

Vor Ort aktiv seit über 20 Jahren.

Indonesien

Jordanien

Vor Ort aktiv seit 2011.

Jordanien

Kambodscha

Vor Ort aktiv seit 1970.

Kambodscha

Kenia

Vor Ort aktiv seit 1973.

Kenia

Libanon

Vor Ort aktiv seit 1975.

Libanon

Malawi

Vor Ort aktiv seit 1997.

Malawi

Mali

Vor Ort aktiv seit 1975.

Mali

Mauretanien

Vor Ort aktiv seit 1998.

Mauretanien

Herausforderungen der Entwicklungszusammenarbeit

Fragile Staaten, Konflikte und Flucht

Weltweit sind 70 Millionen Menschen auf der Flucht. Ursachen sind unter anderem Konflikte, Armut, Hunger, die Folgen des Klimawandels und fehlende Zukunftsperspektiven.

Entwicklungszusammenarbeit trägt dazu bei, Lebensbedingungen zu verbessern, Gemeinschaften zu stärken und Menschen neue Perspektiven zu eröffnen. So kann sie dazu beitragen, Fluchtursachen zu verringern und Menschen dabei zu unterstützen, in ihrer Heimat eine Zukunft aufzubauen.

Bevölkerungswachstum

Die Weltbevölkerung wächst jedes Jahr um rund 80 Millionen Menschen. Die meisten von ihnen leben in Entwicklungs- und Schwellenländern. Bis 2050 wird sich die Bevölkerung Afrikas voraussichtlich verdoppeln. Dadurch steigt der Bedarf an Bildung, Gesundheitsversorgung, Infrastruktur und Arbeitsplätzen deutlich.

Gleichzeitig nimmt der Druck auf natürliche Ressourcen und das Klima zu. Deshalb braucht es nachhaltige Lösungen, die Menschen dabei unterstützen, ihre Lebensgrundlagen zu sichern und Zukunftsperspektiven zu schaffen.

Klimawandel und Extremwetter

Der Klimawandel gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Extremwetterereignisse wie Dürren, Überschwemmungen und Stürme gefährden die Lebensgrundlagen vieler Menschen, besonders in den ärmsten Regionen der Welt.
 
Nachhaltige Entwicklung bedeutet, Verantwortung für heutige und kommende Generationen zu übernehmen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, natürliche Ressourcen zu schützen, Gemeinschaften widerstandsfähiger zu machen und Kindern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.

Finanzierungslücken

Die Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele erfordert hohe Investitionen. Gleichzeitig stehen weltweit nicht genügend Mittel zur Verfügung, um alle notwendigen Maßnahmen zu finanzieren.

Dadurch wird es schwieriger, Fortschritte bei der Bekämpfung von Armut, Hunger und Ungleichheit zu erreichen. Umso wichtiger ist es, vorhandene Ressourcen wirksam einzusetzen und gemeinsam in nachhaltige Lösungen zu investieren.

Fragen zur Entwicklungszusammenarbeit

Was ist der Unterschied zwischen Entwicklungshilfe und Entwicklungszusammenarbeit?

Der Begriff Entwicklungshilfe wurde seit den 1950er Jahren verwendet, und meinte die Gewährung von Hilfsleistungen eines Gebers an einen Empfänger (gilt für Einzelne, Organisationen oder Länder). Der Begriff betonte die Hilfsbedürftigkeit von Empfängern bzw. Begünstigten von Hilfe und reduzierte sie weitgehend auf eine Rolle als Leistungsempfänger. Maßnahmen oder Untersuchungen zur Messung der Wirkung, der Effektivität und Effizienz der eingesetzten Leistungen gab es weitgehend nicht.

Im heutigen Konzept der Entwicklungszusammenarbeit sind Menschen und Organisationen, mit denen wir zusammenarbeiten, keine Empfänger von Hilfsleistungen, sondern gleichberechtigte Partner. Die Ziele der Zusammenarbeit werden gemeinsam festgelegt, die Maßnahmen werden gemeinsam geplant und verwirklicht und die Verantwortung für Erfolge und Misserfolge wird gemeinsam getragen. Ziel der Entwicklungszusammenarbeit ist eine nachhaltige Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen und politischen Verhältnisse hin zu einer sozial gerechteren, ökologisch tragfähigen und nachhaltigen Gestaltung unserer Welt.

Warum gibt es Entwicklungszusammenarbeit?

Entwicklungszusammenarbeit ein unverzichtbares Werkzeug ist, um globale Herausforderungen zu meistern.

Wie funktioniert Entwicklungszusammenarbeit?

Entwicklungszusammenarbeit beginnt damit, gemeinsam mit Menschen vor Ort Herausforderungen, Bedürfnisse und vorhandene Stärken zu analysieren. Anschließend werden Familien, Gemeinschaften, lokale Organisationen und Behörden in die Planung einbezogen, damit Lösungen zu den Gegebenheiten vor Ort passen.

Im nächsten Schritt setzen die Partner die geplanten Maßnahmen gemeinsam um, zum Beispiel in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Kinderschutz oder wirtschaftliche Entwicklung. Dabei wird regelmäßig überprüft, ob die vereinbarten Ziele erreicht werden und welche Veränderungen für Kinder, Familien und Gemeinschaften entstehen.

Am Ende werden die Ergebnisse ausgewertet und die Erfahrungen für die weitere Planung genutzt. Ziel ist es, lokale Strukturen so zu stärken, dass Gemeinschaften Verantwortung langfristig selbst übernehmen können. Entwicklungszusammenarbeit folgt damit dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe und setzt auf nachhaltige Veränderungen statt kurzfristiger Lösungen. 

Welche Länder profitieren von Entwicklungszusammenarbeit?

Entwicklungszusammenarbeit stärkt Menschen, Gemeinschaften und Länder dabei, Herausforderungen zu bewältigen und ihre Zukunft selbst zu gestalten. Davon profitieren alle Beteiligten: Partnerländer können wirtschaftliche, soziale und ökologische Herausforderungen angehen, während gleichzeitig globale Stabilität, Sicherheit und nachhaltige Entwicklung gefördert werden.

Gerade in einer vernetzten Welt lassen sich Herausforderungen wie Klimawandel, Konflikte oder Armut nur gemeinsam lösen. Deshalb ist Entwicklungszusammenarbeit ein wichtiger Beitrag zu einer gerechteren und widerstandsfähigeren Zukunft für uns alle.

Wer finanziert Entwicklungszusammenarbeit?

Entwicklungszusammenarbeit wird von verschiedenen Akteuren finanziert. Dazu gehören staatliche Geber wie nationale Regierungen und internationale Organisationen, aber auch Stiftungen, Unternehmen sowie Privatpersonen.

Einen wichtigen Beitrag leisten außerdem Spenderinnen und Spender, die die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen wie World Vision ermöglichen. Gemeinsam tragen öffentliche und private Gelder dazu bei, Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Kinderschutz, Ernährung und nachhaltige Entwicklung umzusetzen.

Die Finanzierung von Entwicklungszusammenarbeit ist ein Ausdruck globaler Verantwortung. Sie ermöglicht langfristige Investitionen in bessere Lebensbedingungen und hilft dabei, gemeinsame Herausforderungen wie Armut, Hunger, Klimawandel oder die Folgen von Konflikten anzugehen.

Wie misst World Vision den Erfolg seiner Projekte?

World Vision überprüft regelmäßig, ob die Maßnahmen eines Projekts die gewünschten Veränderungen für Kinder, Familien und Gemeinschaften bewirken. Dazu erfassen wir während der Projektlaufzeit Fortschritte und vergleichen die Ergebnisse mit den zuvor festgelegten Zielen.

Am Ende eines Projekts oder Projektzyklus führen wir eine umfassende Auswertung durch. Dabei betrachten wir unter anderem, wie relevant, wirksam, effizient und nachhaltig die Maßnahmen waren. Gleichzeitig prüfen wir, ob sich die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort tatsächlich verbessert haben.

Die Erkenntnisse helfen uns, erfolgreiche Ansätze weiterzuentwickeln, Projekte anzupassen und die uns anvertrauten Spenden verantwortungsvoll und wirkungsorientiert einzusetzen.

Mehr Informationen dazu auf unserer Seite Wirkung Ihrer Spende

Welche Rolle spielen Kinder in der Entwicklungszusammenarbeit?

Kinder stehen im Mittelpunkt der Entwicklungszusammenarbeit von World Vision. Denn sie sind von Armut, Hunger, mangelnder Bildung oder fehlendem Schutz besonders betroffen. Gleichzeitig haben Investitionen in Kinder oft die größte und nachhaltigste Wirkung für die Zukunft einer Gemeinschaft.

Deshalb setzt sich World Vision dafür ein, dass Kinder gesund und geschützt aufwachsen, Zugang zu Bildung erhalten und ihre Potenziale entfalten können. Dabei arbeiten wir nicht nur mit den Kindern selbst, sondern stärken auch ihr Umfeld, etwa Familien, Gemeinschaften, Schulen und lokale Institutionen.

So entstehen langfristige Veränderungen, die Kindern bessere Chancen eröffnen und ganze Gemeinschaften nachhaltig stärken. 

Wie kann ich Entwicklungsprojekte unterstützen?

Die Entwicklungsprojekte von World Vision können Sie durch eine Patenschaft für ein Kind am besten unterstützen. Unsere Patenschaftsprojekte sind langfristig angelegt und begleiten ein Kind, seine Familie und sein Umfeld über mehrere Jahre.