World Vision ist keine einzelne Organisation, die in die Welt zieht, um dort zu helfen. Wir sind eine Partnerschaft aus nationalen Organisationen, die in etwa 100 Ländern aktiv ist. Die Menschen, die helfen, leben und arbeiten dort, wo Hilfe gebraucht wird.
Länder,
in denen World Vision aktiv ist
Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter weltweit (FY25)
Mio. Kinder in
49 Ländern
erhalten Hilfe durch Patenschaftsprogramme
gegründet – über
70 Jahre
Erfahrung
Was ist die World Vision Partnerschaft?
Wenn wir von „World Vision" sprechen, meinen wir die gesamte World Vision Partnerschaft: das weltweite Netzwerk aus nationalen Organisationen, das in fast 100 Ländern aktiv ist. Die Partnerschaft ist nicht im rechtlichen Sinne eine Partnerschaft: Sie beschreibt vielmehr, wie World Vision als globale Gemeinschaft organisiert ist und zusammenarbeitet.
Diese Partnerschaft umfasst sowohl Organisationen, die Spenden einwerben und Projekte finanzieren - zum Beispiel World Vision Deutschland - als auch Organisationen, die Programme vor Ort umsetzen. Beide Arten von Mitgliedern sind gleichwertige nationale Büros innerhalb der Partnerschaft.
World Vision Deutschland ist Teil der weltweiten World Vision Partnerschaft. Die einzelnen World Vision Büros arbeiten als Netzwerk partnerschaftlich und gleichberechtigt in einer föderalen Struktur zusammen. Verbunden sind die Mitglieder dieser Partnerschaft durch gemeinsame Ziele und Grundwerte sowie durch ein Partnerschaftsabkommen, das Rechte und Verpflichtungen festschreibt.
Das formale Dach der Partnerschaft bildet World Vision International (WVI), eine eingetragene Körperschaft im US-Bundesstaat Kalifornien. Über ihre Mitgliederversammlung und Vorstand stellt WVI die internationale Governance-Struktur für die gesamte Partnerschaft bereit.
Die World Vision Partnerschaft umfasst die gesamte World Vision Familie weltweit – sie steht für die Organisation und das Wirken von World Vision auf der ganzen Welt.
So funktioniert die World Vision Partnerschaft
🌐︎ Gemeinsam stärker: Das Prinzip der World Vision Partnerschaft.
1) Unterstützungsbüros sammeln Mittel
Nationale Büros wie World Vision Deutschland sammeln Spenden, informieren die Öffentlichkeit und schaffen Bewusstsein. Die eingeworbenen Mittel fließen in Programme, die die Partnerschaft weltweit umsetzen.
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2) Länderbüros setzen Programme um
In den Ländern des globalen Südens arbeiten nationale Büros direkt mit Gemeinschaften, Familien und Kindern zusammen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort stammen mehrheitlich aus diesen Ländern selbst. Sie kennen die Sprache, die Kultur und die Bedürfnisse der Menschen vor Ort.
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3) World Vision International koordiniert global
Das Global Centre ist das internationale Büro von World Vision International. Es setzt strategische Prioritäten, sichert Qualitätsstandards und koordiniert das Zusammenspiel der World Vision Büros. Dazu gehören auch die Entwicklung internationaler Qualitätsstandards, die Koordination von Hilfseinsätzen bei humanitären Katastrophen und die Organisation der internen Revision der Länderbüros.
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World Vision Netzwerk: Wie ist die Partnerschaft aufgebaut?
Ein gemeinsames Ziel:
Die World Vision Partnerschaft kennt verschiedene Typen nationaler Büros.
Alle teilen dieselbe Vision: ein Leben in Fülle für alle Kinder dieser Welt.
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Unterstützungsbüros (Support Offices)
Unterstützungsbüros wie World Vision Deutschland sind in der Regel in einkommensstarken Ländern angesiedelt. Sie sammeln Spendengelder, informieren die Öffentlichkeit über globale Herausforderungen und wirken politisch für bessere Rahmenbedingungen. Sie sind eigenständige nationale Organisationen mit eigenem Vorstand und eigenem Rechtsstatus.
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Finanzierung und Überprüfung der Projekte der Länderbüros
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administrative und inhaltliche Begleitung der Projekte
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Informationen für Spenderinnen und Spender sowie die Öffentlichkeit
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politische Anwaltschaftsarbeit für eine Verbesserung der Lebensbedingungen in den Projektländern
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Länderbüros (Field Offices)
Länderbüros sind in Ländern aktiv, in denen World Vision Projekte durchführt - vor allem in einkommensschwachen Ländern. Sie sind die Organisationen, die täglich mit Kindern, Familien und Gemeinden arbeiten. Der überwiegende Teil ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommt aus dem jeweiligen Land selbst.
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in den Projektländern angesiedelt
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enge Zusammenarbeit mit den lokalen Entscheidungsträgern und Gemeinschaften
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zu etwa 95 % lokale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
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Planung, Umsetzung und Auswertung der Projektmaßnahmen
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regelmäßiger Bericht der Projektfortschritte und Mittelverwendung an die Unterstützungsbüros
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Regionalbüros (Regional Offices) und Global Centre
Sieben Regionalbüros - etwa für Afrika, Asien oder Lateinamerika - sind zuständig für die Unterstützung und Steuerung der Länderbüros im Hinblick auf die strategische Ausrichtung und die Einhaltung internationaler Richtlinien. Das Global Centre selbst ist keine einzelne Niederlassung, sondern das internationale Führungsteam von World Vision International, das von verschiedenen Standorten aus arbeitet.
Unsere sieben Regionalbüros:
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Ostafrika (Nairobi, Kenia)
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Südafrika (Johannesburg, Südafrika)
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Westafrika (Dakar, Senegal)
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Südasien und Pazifik (Singapur)
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Ostasien (Bangkok, Thailand)
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Lateinamerika und Karibik (San José, Costa Rica)
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Nahost und Osteuropa (Nikosia, Zypern)
Internationales Koordinierungsbüro in London
Das Internationale Koordinierungsbüro in London unterstützt die weltweite World Vision Partnerschaft dabei, gemeinsame Standards einzuhalten und die Zusammenarbeit der Büros international zu koordinieren. Es sorgt dafür, dass strategische Vorgaben, Qualitätssicherung und operative Unterstützung über Länder- und Regionalgrenzen hinweg zusammengeführt werden.
- geleitet vom Präsidenten der internationalen World Vision Partnerschaft Andrew Morley aus Großbritannien
- Repräsentanz der World Vision Partnerschaft
- Entwicklung internationaler Qualitätsstandards für die Projektarbeit
- Koordination von Hilfseinsätzen bei humanitären Katastrophen
- Organisation der internen Revision der Länderbüros
- weitere operative Büros der internationalen World Vision Partnerschaft in Monrovia (USA), Manila (Philippinen), New York (USA), Brüssel (Belgien) und Genf (Schweiz)
🔍︎ Wie wird die World Vision Partnerschaft kontrolliert?
▸ Governance, Standards und gegenseitige Verantwortung
Die World Vision Partnerschaft arbeitet nicht nur über gemeinsame Werte zusammen, sondern auch über verbindliche Regeln und Kontrollmechanismen. Dazu gehört etwa, dass sich jedes World Vision Büro regelmäßig einem Kontrollprozess (Peer Review) durch andere World Vision Büros unterzieht.
▸ Mitgliederversammlung
Der Rat ist das höchste Organ der World Vision Partnerschaft. In ihm sind fast alle World Vision Büros vertreten. Er trifft sich alle drei Jahre, zuletzt 2022 in Ghana, analysiert aktuelle Herausforderungen und übergeordnete Strategien von World Vision und berät das internationale Aufsichtsgremium.
▸ Internationales Aufsichtsgremium
Das internationale Aufsichtsgremium trifft sich zweimal im Jahr. Vorsitzender ist derzeit der Kanadier Drew Fitch. Das Gremium beruft und entlässt internationales Führungspersonal, überprüft die Einhaltung der Grundsätze und Richtlinien der World Vision Partnerschaft, genehmigt das Budget von World Vision International und trifft strategische Grundsatzentscheidungen für die gesamte World Vision Partnerschaft.
▸ Internationales Koordinierungsbüro in London
Das internationale Koordinierungsbüro in London wird vom Präsidenten der internationalen World Vision Partnerschaft Andrew Morley aus Großbritannien geleitet. Es repräsentiert die World Vision Partnerschaft, entwickelt internationale Qualitätsstandards für die Projektarbeit, koordiniert Hilfseinsätze bei humanitären Katastrophen und organisiert die interne Revision der Länderbüros.
Lokale Stärke,
globale Wirkung.
Die Menschen, die helfen, kommen von dort und nicht von außen
Die Arbeit von World Vision ist lokal verankert. Programme werden gemeinsam mit Menschen, Gemeinden und Entscheidungsträgern vor Ort geplant und umgesetzt. In den Länderbüros arbeiten zu etwa 95 Prozent einheimische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie kennen die Sprache, Kultur und Lebensrealität vor Ort und bringen dieses Wissen direkt in die Projektarbeit mit Kindern, Familien und Dorfgemeinschaften ein.
43,2 Prozent der weltweiten Belegschaft arbeiten in Afrika, weitere 25,8 Prozent in Asien. Damit sind 69 Prozent aller World Vision-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen beiden Regionen tätig. Auch in der Führung setzt World Vision auf Vielfalt und lokale Kompetenz: 45 Prozent aller Führungspositionen werden von Frauen besetzt. Darunter 1.405 Frauen in Führungsrollen und 173 Frauen in Senior-Leadership-Positionen.
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in Afrika
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in Asien
Frauenanteil in Führungspositionen weltweit
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der gesamten Partnerschaft (FY25)
Das Selbstverständnis der WV-Partnerschaft
Voneinander abhängig und gerade deshalb stark
Warum „Partnerschaft“?
Der Begriff „Partnerschaft" im Namen World Visions ist bewusst gewählt: Nur im Zusammenspiel können die globalen Ressourcen, wie Wissen, Erfahrung, Finanzmittel und lokale Präsenz so eingesetzt werden, dass Kinder weltweit wirklich erreicht werden.
World Vision wurde 1950 in den USA gegründet. Schon früh entstanden Büros in Ländern wie Korea (1954), Australien (1966) oder Indien (1958). 1978 wurde World Vision International (WVI) als formaler Überbau gegründet, um die wachsende Zahl nationaler Büros in einer gemeinsamen Governance-Struktur zusammenzuführen.
Was alle verbindet: dieselbe Vision, dieselben Werte und das gemeinsame Ziel – ein Leben in Würde für alle Kinder dieser Welt.
Globale Präsenz
World Vision ist überall dort, wo Kinder Unterstützung brauchen
Die Partnerschaft ist in allen Kontinenten aktiv; mit Schwerpunkten in den Regionen, in denen die Not am größten ist. Die folgenden Zahlen zeigen, wie die Belegschaft global verteilt ist (FY25).
Werden Sie Teil dieser weltweiten Gemeinschaft mit World Vision
Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie, dass Kinder weltweit ein Leben in Würde führen können.