Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist für die Konzeptionierung der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland verantwortlich. Neben der bilateralen Zusammenarbeit mit den Partnerländern, unterstützt das BMZ im Rahmen unterschiedlicher Förderprogramme auch Nichtregierungsorganisationen wie World Vision Deutschland bei der Umsetzung von entwicklungspolitischen Maßnahmen.
Zeitraum
1. August 2024 – 31. Juli 2027
Erreichte Personen
81.750 Menschen
Kernsektoren
Klimawandel und Ernährungssicherheit
Budget
Beitrag von BMZ: 1.350.000 Euro, Beitrag von World Vision Deutschland: 150.000 Euro
Unsere Arbeit auf einen Blick
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7
gemeindebasierte Organisationen setzen setzen nachhaltige Klima- und Ernährungsinitiativen um
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400
besonders gefährdete Familien erhalten gezielte Unterstützung und Zugang zu gesunden, lokal produzierten Nahrungsmitteln
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20
Community Facilitator beraten die Haushalte zu Klimawandel sowie Ernährung und Gesundheit von Kindern
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30
Gemeinden im Westjordanland profitieren von Aktivitäten zur Verknüpfung von Klimawandel und Ernährung
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10
Mitarbeiter der Partnerorganisation MA'AN Development Center werden gezielt zu klimaresilienten und ernährungssensiblen Ansätzen geschult
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5.500
Hausbesuche durch Community Facilitator sichern individuelle Beratung zu Ernährung und Klimaanpassung
Situation vor Ort
Die Zielregionen in den Gebieten B und C des Westjordanlands sind durch politische Instabilität und eingeschränkten Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen geprägt. Insbesondere im Gebiet C bestehen erhebliche Defizite in den Bereichen Wasser, Gesundheitsversorgung und Infrastruktur. Gleichzeitig verschärfen Umweltdegradation und Klimawandel die ohnehin knappen natürlichen Ressourcen. Sinkende Niederschläge, steigende Temperaturen und häufigere Extremereignisse gefährden landwirtschaftliche Erträge und damit die Lebensgrundlagen vieler Haushalte. Dies führt zu zunehmender Ernährungsunsicherheit, von der insbesondere Frauen und Kinder betroffen sind. Gleichzeitig fehlt es an Wissen und Zugang zu klimaresilienten landwirtschaftlichen Methoden, wodurch Anpassungsmaßnahmen bislang nur begrenzt umgesetzt werden.
Unser Lösungsansatz
Klimawandel, Lebensmittelsysteme sowie Lebensmittel- und Ernährungssicherheit sind eng miteinander verknüpft. Das Projekt verfolgt einen integrierten Ansatz, der Klimaanpassung und Ernährungssicherheit miteinander verbindet. Durch den Aufbau von Kapazitäten lokaler Organisationen und Gemeinden werden klimaresiliente und ernährungssensible landwirtschaftliche Praktiken eingeführt und verbreitet. Gemeindebasierte Initiativen, wie nachhaltige Anbaumethoden und Wissensvermittlung auf Haushaltsebene, stärken die Eigenversorgung und Resilienz der Zielgruppen. Gleichzeitig fördern Sensibilisierungsmaßnahmen ein verbessertes Ernährungs- und Umweltbewusstsein. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Behörden stellt sicher, dass die Maßnahmen bedarfsorientiert, nachhaltig und langfristig in bestehende Strukturen integriert werden.
Unsere Ziele
Ziel des Projekts ist es, die Klimaresilienz und Ernährungssicherheit in den Zielgemeinden im Westjordanland nachhaltig zu stärken. Haushalte und gemeindebasierte Organisationen sollen befähigt werden, klimaresiliente und ernährungssensible Praktiken anzuwenden und weiterzugeben. Gleichzeitig werden Wissen, Fähigkeiten und Bewusstsein im Umgang mit Klimarisiken und gesunder Ernährung aufgebaut. Langfristig trägt das Projekt dazu bei, die Lebensgrundlagen zu stabilisieren, die Selbstversorgung zu erhöhen und die Widerstandsfähigkeit der Gemeinden gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels deutlich zu stärken.