Patenkind Boubacar kann heute sehen

Patenschaft: „Mein Herz ist voll Freude!”

Neun Jahre war Boubacar blind, heute kann das Patenkind sehen
Autor: NMayer  | 
17. Juli 2018
Autor: NMayer
Boubacar kann wieder sehen
Boubacar mit Tamba, einem World Vision Mitarbeiter

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass etwa 90 Prozent aller Menschen in Entwicklungsländern mit Sehschwierigkeiten zu kämpfen haben. Ein Hauptgrund dafür ist Mangelernährung.

2006 begann das Kinderpatenschaftsprogramm in der Region Tonguia im Senegal, wo auch Boubakar lebt. Auch er wurde ein Patenkind. Und endlich konnte die Familie sich eine Augenoperation für ihr erblindetes Kind leisten. „Als die Bandagen nach der Augenoperation zum ersten Mal abgenommen wurden, öffnete ich meine Augen und Tamba stand vor mir. Es war unglaublich! Ich kann es mit Worten nicht beschreiben, ich konnte es einfach nicht glauben!“, sagt Boubakar. Tamba ist ein Mitarbeiter von World Vision. Er unterstützt Boubacar und seine Familie seit einiger Zeit. Zum Beispiel schaut er dem Jungen über die Schulter, während er einen Brief an seinen Paten schreibt. Die Familie ist ihm für seine Unterstützung sehr dankbar.

Boubacar und Tamba

Fatuomata, Boubacars Mutter, ist heute überglücklich und dankbar. „Wenn ich an all die guten Dinge denke, die mir hier passiert sind, dann bin ich so dankbar. Ich bleibe hoffnungsvoll, denn die Kinder sind in der Schule und später werden sie im Leben etwas erreichen“. Dass ihr Sohn nun sehen kann, nimmt ihr eine große Last ab und lässt sie an eine vielversprechende Zukunft für ihre Kinder glauben. Denn auch Boubacar kann heute die Schule besuchen und lernt fleißig.

Früher hatte ich Angst, was Boubacars Leben betrifft. Heute sehe ich ihn an und mein Herz ist voll Freude!
Fatuomata, Boubacars Mutter
Boubacar schreibt einen Brief
Patenkind Boubacar mit seinen glücklichen Eltern

Boubacar und auch das Dorf, in dem er lebt, haben eine große Veränderung miterleben dürfen. „Bevor das Programm von World Vision begann, litten viele Kinder unter Durchfall, sie fühlten sich nicht gut und es gab keine Schule“, berichtetet Tamba rückblickend. „Viele Dinge fehlten. Die Kinder mussten leiden, da es keinen Arzt, keine Schule und kein sauberes Trinkwasser gab“. Heute machen sich die Unterschiede bemerkbar: Es gibt eine Klinik, eine Schule und den Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Boubacar in der schule