Hunger und Gewalt im Südsudan

Hunger und Gewalt im Südsudan

Unter dem brutalen Bürgerkrieg leiden besonders Frauen und Kinder

Im Südsudan ist der 2013 ausgebrochene Konflikt zwischen Regierung und Rebellen eskaliert. Zwei Millionen Menschen sind auf der Flucht, darunter hunderttausende Kinder. Viele suchen Schutz in Flüchtlingscamps und benötigen dringend Hilfe. World Vision unterstützt die Kinder und ihre Familien mit Nahrung, sauberem Trinkwasser und Gesundheitsprogrammen.

Krieg im Südsudan

Unter dem Konflikt im Südsudan leiden am meisten diejenigen, die nichts dafür können: Kinder und Mütter. Die Lage in der Region ist seit Jahren extrem instabil, und die Kinder wachsen in einem Umfeld ohne jede Sicherheit auf. Viele sind traumatisiert, und der jüngste Konflikt ist ein neuer trauriger Höhepunkt der Gewalt.

Die 6-jährige Nyanasir hat vor drei Jahren ihren Vater verloren und bereits in ihrer frühen Kindheit Furchtbares erlebt. In der aktuellen Krise blieb nur noch die Flucht, um dem Terror zu entkommen. Nyanasir hatte Glück im Unglück: Hungrig und ausgezehrt erreichte sie zusammen mit ihrer Mutter im Ort Malakal eine Lebensmittelverteilung von World Vision. Helfen Sie mit einer Spende Kindern wie Nyanasir!

Hilfe ist dringend nötig

World Vision ist bereits seit 1989 in Regionen des heutigen Südsudans aktiv, vor allem in den östlichen Bundesstaaten Jonglei und Upper Nile. Derzeit unterstützen wir in diesen Regionen die Kinder und Familien mit Nahrung, sauberem Trinkwasser und Hygieneartikeln. Allein 68.000 Menschen wurde bisher der Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht und die hygienischen Bedingungen verbessert. Zudem wurden Seifen und Hygieneartikeln an 125.000 Personen ausgegeben und ihnen erklärt, wie Sauberkeit und Gesundheit zusammenhängen. World Vision-Mitarbeiterin Katharina Witkowski hat den Nothilfe-Einsatz im Südsudan koordiniert. Zu den umfassenden Nahrungsmittel-verteilungen sagt sie: "World Vision hat allein 180.000 Menschen mit Lebensmitteln versorgt und dadurch vielen Kindern das Leben gerettet". Auch Flüchtlingsfamilien, die nicht in Camps leben, profitierten von der Maßnahme, da auch Saatgut an sie verteilt wurde, damit sie sich selbst ernähren.

World Vision hat allein 180.000 Menschen mit Lebensmitteln versorgt und dadurch vielen Kindern das Leben gerettet. Katharina Witkowski, World Vision-Mitarbeiterin

Ihre Hilfe kommt an

Hilfsaßnahmen

525.000

Bis heute konnte World Vision bereits mehr als 525.000 Südsudanesen mit Hilfsmaßnahmen erreichen.

Trinkwasser

68.000

Allein 68.000 Menschen wurde bisher der Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht.

Sanitär

125.000

Seifen und Hygieneartikeln wurden an 125.000 Personen ausgegeben und ihnen erklärt, wie Sauberkeit und Gesundheit zusammenhängen.

Jeder Euro zählt

Jeder Euro zählt

Die Arbeit von World Vision wird derzeit überwiegend durch öffentliche Geber finanziert. Doch die Lage vieler Flüchtlinge ist katastrophal, die Familien benötigen sofort weitere Hilfe.

Um die Unterstützung auszuweiten, ist World Vision dringend auf Spenden angewiesen.

Bitte helfen Sie uns, den Kindern und Familien in dieser Notsituation beizustehen! 75 Euro reichen zum Beispiel, um eine Familie mit einem Nothilfe-Paket mit dringend benötigten Hilfsgütern auszustatten.