Hunger und Gewalt im Südsudan

Hunger und Gewalt im Südsudan

Unter dem brutalen Bürgerkrieg leiden besonders Frauen und Kinder

2013 brach im Südsudan ein ethno-politischer Konflikt aus, welcher bis heute andauert. Mehr als vier Millionen Menschen wurden seit 2013 im jüngsten Staat Afrikas aus ihrer Heimat vertrieben. Darunter sind 1,9 Millionen Binnenvertriebene, von denen etwa 85 % Frauen und Kinder sind. Schätzungsweise sieben Millionen Menschen benötigen dringend Hilfe. World Vision unterstützt die Kinder und ihre Familien mit Programmen im Bereich Nahrungssicherheit, Wasser, Sanitär und Hygiene sowie Gesundheit und Ernährung.

Krieg im Südsudan

Krieg im Südsudan

Unter dem Konflikt im Südsudan leiden am meisten diejenigen, die nichts dafür können: Kinder und Mütter. Die Lage in der Region ist seit Jahren extrem instabil und die Kinder wachsen in einem Umfeld ohne jede Sicherheit auf. Viele sind traumatisiert und der über Jahre andauernde Konflikt verursacht ein erhöhtes Ausmaß an Gewalt.

Die sechs-jährige Nyanasir hat vor drei Jahren ihren Vater verloren und bereits in ihrer frühen Kindheit Furchtbares erlebt. In der aktuellen Krise blieb nur noch die Flucht, um dem Terror zu entkommen. Nyanasir hatte Glück im Unglück: Hungrig und ausgezehrt erreichte sie zusammen mit ihrer Mutter im Ort Malakal eine Lebensmittelverteilung von World Vision. Helfen Sie mit einer Spende Kindern wie Nyanasir!

Hilfe ist dringend nötig

Hilfe ist dringend nötig

World Vision ist bereits seit 1989 in Regionen des heutigen Südsudans aktiv, seit 2017 schwerpunktmäßig in den Regionen Grogial, Western Equatoria und Warrap. Derzeit unterstützen wir in diesen Regionen die Kinder und Familien dabei, landwirtschaftliche Tätigkeiten zur Existenzsicherung auszuüben, organisieren präventive und rehabilitierende Programme für unterernährte Kinder, verteilen überlebenswichtige (Not-)Nahrungsmittel und organisieren Therapie- und Reintegrationsprogramme für entlassene Kindersoldaten.

In einem Kontext, in dem die Existenzgrundlagen der Menschen durch eine Vielzahl an Faktoren weiterhin erodiert werden, leistet World Vision überlebenswichtige Nothilfe und fördert darüber hinaus die Fähigkeit zur selbständigen Versorgung der betroffenen Menschen selbst.

Südsudan: Hilfsmaßnahmen zur Existenzsicherung

Hilfsmaßnahmen

Mehr als 84.000 Menschen werden gefördert, ihre Existenz durch produktive Tätigkeiten zu sichern, bspw. durch die Ausstattung mit Werkzeugen und Saatgut, Formierung von Produzentengruppen sowie Schulungen im Bereich nachhaltiger und klimaangepasster Anbaumethoden. Im Bereich Ernährung und Gesundheit werden öffentliche Gesundheitsstrukturen (z. B. Gesundheitszentren) errichtet. Außerdem werden Kapazitäten innerhalb lokaler Gemeinden zur Prävention und Behandlung von Mangelernährung gestärkt, z. B. durch fachliche Schulungen, Veranstaltung von Kochdemonstrationen oder Verteilung von Ergänzungsnahrungsmittel und Untersuchungswerkzeuge. So werden mehr als 120.000 Frauen und Kinder auf Unterernährung untersucht und entsprechend behandelt.

Ihre Hilfe kommt an

Hilfsaßnahmen

525.000

Bis heute konnte World Vision bereits mehr als 525.000 Südsudanesen mit Hilfsmaßnahmen erreichen.

Trinkwasser

68.000

Allein 68.000 Menschen wurde bisher der Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht.

Sanitär

125.000

Seifen und Hygieneartikeln wurden an 125.000 Personen ausgegeben und ihnen erklärt, wie Sauberkeit und Gesundheit zusammenhängen.

Jeder Euro zählt

Jeder Euro zählt

Die Arbeit von World Vision wird derzeit überwiegend durch öffentliche Geber finanziert. Doch die Lage vieler Flüchtlinge ist katastrophal, die Familien benötigen sofort weitere Hilfe. Um die Unterstützung auszuweiten, ist World Vision dringend auf Spenden angewiesen.

Bitte helfen Sie uns, den Kindern und Familien in dieser Notsituation beizustehen!

Mit einer Spende von 40 € können wir zum Beispiel eine bedürftige Person mit einem Gesundheits-Paket ausstatten. 70 € reichen, um eine Familie mit einem Nothilfe-Set mit dringend benötigten Hilfsgütern auszustatten. Mit 120 € erhält eine ganze Familie Grundnahrungsmittel für einen Monat.