Häufig gestellte Fragen

 

Das Coronavirus hat die Lage in vielen Ländern zweifellos verschärft. Aufgrund der dynamischen Veränderungen können wir momentan die Auswirkungen auf unsere Projektarbeit weder beeinflussen noch absehen. Wir sind jedoch im engen und stetigen Kontakt mit den World Vision-Büros in unseren Projektländern. Gleichzeitig informieren wir Sie so transparent und schnell wie möglich über Veränderungen in unseren Patenschaftsprojekten. 

 

Was passiert, wenn sich mein Patenkind in einer Region befindet, die vom Coronavirus betroffen ist?
In jeder Region, in der wir arbeiten, beobachten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Freiwillige die Corona-Situation. Es werden Notfallpläne ausgearbeitet, um auf Veränderungen reagieren zu können. Dank unserer Erfahrungen im Krisenmanagement haben wir drei verschiedene Pläne für die Länder ausgearbeitet, in denen unsere Patenkinder leben:
1.    Unsere Patenschaftsprojekte arbeiten normal weiter, haben bereits reagiert oder bereiten sich aktuell darauf vor. In diesen Regionen werden wir uns darauf konzentrieren, die Ausbreitung des Virus zu verhindern und seine Auswirkungen soweit wie möglich zu mildern. Außerdem arbeiten wir mit den Gesundheitsbehörden zusammen, um detaillierte Informationen über das Coronavirus an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Patenschaftsprojekten weiterzugeben und umzusetzen.
2.    Unsere Patenschaftsprojekte arbeiten bereits mit Einschränkungen. In diesen Projekten haben wir unsere Maßnahmen teilweise eingestellt, um Kontakte zwischen Kindern und anderen Menschen einzuschränken. Ansonsten läuft die Arbeit selbstverständlich weiter.
3.    Unsere Arbeit in den Patenschaftsprojekten musste unterbrochen werden bzw. Notfallmaßnahmen sind in Kraft getreten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Freiwillige fokussieren sich auf die Sicherheit und den Schutz der Kinder. Dazu gehört auch die Unterstützung beim Lernen zu Hause, wenn die Schulen geschlossen sind, die Bereitstellung von Schulmaterialien sowie Betreuung und Zuspruch während der Isolationsmaßnahmen.

 

Was passiert, wenn mein Kind schwer an COVID-19 erkrankt?
Die Sicherheit und das Wohlergehen unsere Patenkinder haben höchste Priorität. Wenn Ihr Patenkind an COVID-19 oder einer anderen Krankheit erkrankt, werden wir Sie kontaktieren, sobald dies für die Kolleginnen und Kollegen vor Ort möglich ist. 
 

Kann ich noch einen Brief an mein Patenkind schreiben?
Ihr Patenkind wird sich sehr darüber freuen. In solch unsicheren Zeiten ist Ihr Patenkind oder seine Familie möglicherweise mit Angst, Isolation oder Unsicherheit konfrontiert. In einer solchen Situation ist es für Ihr Patenkind schön zu wissen, dass Sie an es denken. Da es momentan unterschiedliche und stetige Änderungen im Postversand, sowohl in unseren Projektländern als auch bei der Deutschen Post, gibt, können wir Ihnen leider nicht versichern, in welche Länder noch Post verschickt wird und wie lange diese Verzögerungen anhalten werden. Daher bitten wir Sie aktuell vom Versand von Briefen abzusehen.

Natürlich können Sie können trotzdem mit Ihrem Patenkind in Kontakt bleiben. Ganz einfach über unser Patenportal Mein World Vision. Hier können Sie Ihrem Patenkind online eine Nachricht schreiben. Je nachdem wie die Reglungen im entsprechenden Land sind, können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort die Nachrichten zeitnah verteilen. Es kann aber auch sein, dass sie gesammelt werden müssen und erst zu einem späteren Zeitpunkt verteilt werden.

Wenn ich gerade einen Brief an mein Patenkind geschrieben habe, erhalte ich dann eine Antwort?
Wenn Ihr Patenkind nicht in einem vom Coronavirus betroffenen Gebiet wohnt, erhalten Sie die Antwort in der üblichen Zeit. Falls sich Ihr Patenkind jedoch in einem betroffenen Gebiet befindet, kann es länger als sonst dauern, da unsere Arbeitsabläufe von den Beschränkungen der Regierung/der lokalen Gesundheitsbehörde betroffen sein können. Hierzu halten wir Sie regelmäßig auf der Übersichtsseite auf dem Laufenden. 
 

Kann ich meinem Patenkind noch ein Geschenk schicken?
Aufgrund der Grenzschließungen und dem eingeschränkten Flugverkehr kommt es zu Einschränkung - teilweise verweigert die Deutsche Post die Annahme bzw. die hiesigen Zollämter. Daher bitten wir Sie vorerst keine Geschenke an Ihr Patenkind zu verschicken. Wir haben deshalb unsere Sonderspenden angepasst und Sie können dieses Jahr zwei, statt nur einer, Sonderspende tätigen. Die Familienbezogene Sonderspenden (ab 100 €) können Sie über diesen Link tätigen, oder Sie rufen uns unter der kostenlosen Servicenummer 0800 – 0 10 20 22 an und wir informieren Sie gern über die genaue Vorgehensweise.
Sonderspenden während der Corona-Pandemie: Dank Mobile Money Transfer können wir die Sonderspenden direkt an die Familien senden, falls wir gerade aus Sicherheitsgründen diese nicht besuchen können. 
Die Kinder und ihre Familien können diese Gelder gerade jetzt gut gebrauchen, da viele als Tagelöhner, wie Rikscha-Fahrer oder ähnliches arbeiten und nun kein Einkommen beziehen. Daher werden wir Familien teilweise auch mit Lebensmittel unterstützen, die sie sich sonst nicht leisten könnten.

 

Erhalte ich noch den jährlichen Fortschrittsbericht meines Patenkinds?
Momentan gehen wir davon aus, dass die meisten Patinnen und Paten in diesem Jahr den jährlichen Fortschrittsbericht sowie ein aktuelles Foto Ihres Patenkinds erhalten werden. Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Pandemie und weil die Sicherheit der Kinder, ihrer Familien sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Freiwilligen unsere höchste Priorität ist, kann es zu Verzögerungen kommen. 
 

Erhalte ich trotzdem Fotos und Videos meines Patenkinds?
Unsere Priorität ist die Sicherheit der Kinder, ihrer Familien, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Freiwilligen. Daher kann es teilweise zu Verzögerungen beim Empfang von Foto- und Video-Updates Ihres Patenkinds und seiner Region kommen. Wir halten Sie soweit wie möglich auf dem Laufenden.

 

Im Namen Ihres Patenkinds danken wir Ihnen herzlich für Ihr anhaltendes Engagement! Mehr denn je zählt in dieser herausfordernden Situation, füreinander da zu sein – sowohl für unsere Lieben hier als auch für die Menschen in den ärmsten Regionen der Welt.

 

Aktuelle Informationen zum Coronavirus aus unseren Patenschaftsprojekten erhalten Sie hier.