Sudan

Vor Ort aktiv seit 2004.

Kindersterblichkeit

Kinder, die nach der Geburt sterben

Sudan 29*
Deutschland 2*

(*von 1000)

Trinkwasser Zugang

Menschen mit Zugang zu sicherem Trinkwasser

Sudan 59 %
Deutschland 100 %

Ernährung

Kinder unter 5 Jahren, die akut unterernährt sind

Sudan 5,1 %
Deutschland 0,1 %

Der Sudan ist der drittgrößte Staat Afrikas und etwa fünfmal so groß wie Deutschland. Doch das Land im Nordosten Afrikas mit Zugang zum Roten Meer zählt nicht nur zu den größten, sondern auch zu den ärmsten Ländern der Welt. Seit Jahrzehnten bestimmen Bürgerkriege, Flüchtlingsdramen und Völkermord die Nachrichten aus dem Sudan.

World Vision ist seit Jahren, insbesondere mit Ernährungs- und Gesundheitsprojekten, im Sudan aktiv und arbeitet dabei eng mit internationalen Organisationen zusammen.

Schwerpunkte unserer Arbeit

Kleinkind mit Ergänzungsnahrung im Sudan

Ernährung

Über 20.000 Kinder und schwangere bzw. stillende Frauen mit Mangelernährung erhalten eine medizinische Behandlung.

Mütter mit ihren Kindern vor einer Gesundheitsstation im Sudan

Gesundheit

In acht Gemeinden unterstützen wir Kinder unter 5 Jahren, schwangere und stillende Frauen bei der klinischen Behandlung und helfen, akuter Mangelernährung vorzubeugen.

Mütter mit ihren Kindern warten vor einer Gesundheitsstation im Sudan

Gesundheit

Gesundheits-/Ernährungsstationen werden wieder hergestellt sowie materiell und technisch unterstützt.

Kinderhände unter sauberem Wasser aus einem Hahn im Sudan

Trinkwasser

Instandsetzung der Wasserversorgung und Rehabilitation von 1.000 Latrinen für neu-vertriebene Haushalte in Flüchtlings-Camps.

Projekte im Sudan

ECHO und ADH: Lebensrettende Nothilfe durch integrierte Maßnahmen in Gesundheit, WASH, Schutz und Existenzsicherung für Binnenvertriebene, Flüchtlinge und aufnehmende Gemeinden in Süd-Darfur

Knapp ein Viertel aller Sudanesen, das sind 9,3 Millionen Menschen, sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter ca. 2 Millionen Binnenvertriebene. Besonders in der Darfur-Region führen Konflikte und Vertreibungen, in Verbindung mit Naturkatastrophen und Unterinvestitionen im Bereich der sozialen Dienste, zu einer angespannten humanitären Situation. Flüchtlinge und Binnenvertriebene erhöhen in den aufnehmenden Gemeinden den Druck auf die begrenzten Ressourcen bei Wasserversorgung, Landwirtschaft und Gesundheit.

Das Projekt setzt in verschiedenen Bereichen zugleich an und leistet dadurch einen Beitrag, um Erkrankungs- und Sterblichkeitsraten zu senken und dem Nahrungsmitteldefizit entgegenzuwirken.

Ja, ich will helfen

Nachhaltige Hilfe

Konflikte, Vertreibungen, Mangelernährung, schlechte Gesundheitsversorgung und vieles mehr - die Probleme für die Menschen im Sudan sind enorm. In einem BMZ-unterstützten Projekt konnten wir im südlichen Darfur aktiv werden und die lokale Bevölkerung, Binnenvertriebene und schutzbedürftige Rückkehrer unterstützen.

Übergeordnete Ziele waren, die landwirtschaftliche Produktion zu stärken, Mangelernährung zu verringern und vorzubeugen und Gesundheitsdienste und -Einrichtungen besser zugänglich zu machen.

Vieles konnte erreicht werden – zum Beispiel die Umsetzung unseres Saatgut-Konzepts vor Ort, das langfristig zu einer besseren Ernährungssituation führen wird. Sehen Sie selbst:

World Vision-Mitarbeiter mit Bauen in einem Feld im Sudan

World Vision hat in Süd-Darfur das Konzept der Saatgutvermehrung über lokale Bauerngruppen eingeführt. Ziel ist es, dass den Bauern immer hochwertiges Saatgut zur Verfügung steht.

Landwirt im Sudan hält Sorghum in der Hand.

Sheref Mohammed ist Mitglied einer Gruppe für Saatgutvermehrung, die World Vision ins Leben gerufen hat. Die Ergebnisse haben den Bauern, der die Hirseart Sorghum anbaut, überzeugt: „Unser Sorghum ist in Sachen Qualität, Menge und sogar in der Größe ganz anders“, sagt er.

Frau mit Sorghum-Ernte im Sudan

Auch Fatima engagiert sich in der Gruppe. Mit den Gruppen zur Saatgutvermehrung ist die Grundlage für eine Saatgut-Bank vor Ort geschaffen, die lokal geführt wird und Sammelstelle für das vor Ort erzeugte Saatgut ist.

World Vision leistet weiterhin überlebenswichtige Nothilfe. Wir unterstützen aber insbesondere auch beim Aufbau von Resilienz. So werden langfristig Wasserversorgung, Ernährungs- und Einkommenssituation der Bevölkerung gestärkt.
Rami Okascha, Regionalreferent Projektentwicklung

Ja, ich will Pate werden

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