Kongo (DR)

Vor Ort aktiv seit 36 Jahren.

Kindersterblichkeit

Kinder, die nach der Geburt sterben

Kongo 21*
Deutschland 2*

(*von 1000)

Trinkwasser Zugang

Menschen mit Zugang zu sicherem Trinkwasser

Kongo 42%
Deutschland 100%

Ernährung

Kinder unter 5 Jahren, die akut unterernährt sind

Kongo 2,9%
Deutschland 0,1%

Die Demokratische Republik Kongo liegt auf Höhe des Äquators und ist mit einer Fläche, die mehr als sechsmal so groß ist wie Deutschland, das drittgrößte Land Afrikas. Das Land ist reich an Bodenschätzen, doch dieser Reichtum ist für viele Menschen mehr Fluch als Segen. Denn Jahrhunderte andauernde Ausbeutung und Korruption haben ihre grausamen Spuren hinterlassen.

Rund 90 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Besonders schwer trifft es den Osten des Landes. Seit über 30 Jahren kommt es vor allem in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu zu bewaffneten Konflikten – mit dramatischen Auswirkungen für die Zivilbevölkerung. Dörfer werden zerstört, Frauen verschleppt sowie vergewaltigt und Kinder zu Kindersoldaten zwangsrekrutiert.

Der Ausbruch der Ebola-Epidemie 2018 und nun das Corona-Virus haben die Region zusätzlich erschüttert, zumal es viel zu wenig Ärzte und kein funktionierendes Gesundheitssystem gibt. Die humanitäre Situation für die rund neun Millionen Einwohner der beiden Kivu-Provinzen zählt nach Aussage der Vereinten Nationen zu den schlimmsten weltweit.

Schwerpunkte unserer Arbeit

Händewaschen im Kongo

Hygiene

Wir klären zu Hygienemaßnahmen wie Händewaschen auf und ermöglichen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Junge im Kongo beim Arzt

Gesundheit

Gesundheitshelferinnen und -helfer werden dazu ausgebildet, einfache Krankheitsverläufe zu behandeln und traumatisierte Kinder und Jugendliche psychologisch betreuen zu können.

Mädchen mit Megaphon im Kongo

Kinderschutz

Ehemalige Kindersoldatinnen und -soldaten werden medizinisch und psychosozial betreut. Sie werden wieder mit ihren Familien zusammengeführt und in die Dorfgemeinschaften integriert.

Nähmaschine

Einkommen

In einem geschützten Ausbildungszentrum werden ehemalige Kindersoldaten und sexuell missbrauchte Mädchen in Schneiderei, Automechanik, Hauswirtschaft und Schreinerei ausgebildet.

Ja, ich will helfen

Nachhaltige Hilfe

Dass Hilfe zur Selbsthilfe wirkt, zeigt zum Beispiel unser Projekt Rebound, das wir gemeinsam mit Wolfgang Niedecken gestartet haben. Es gibt Kindersoldaten, Kinderprostituierten oder auch Jugendlichen, die bisher nur Krieg und Gewalt erlebt haben, eine zweite Chance. Die Fotostrecke zeigt beispielhaft, wie unsere Hilfe vor Ort wirkt.

Mädchen im Kongo lernen das Friseurhandwerk

Damit sie eine eigenverantwortliche Existenz aufbauen können, lernen diese jungen Mädchen im Projekt Rebound das Friseurhandwerk…

Mädchen im Kongo an der Nähmaschine

… und diese haben sich für eine Ausbildung als Schneiderin entschieden.

Jungen in einer Werkstatt im Kongo

Auch den traumatisierten Jungen steht Rebound zur Seite. Sie können Automechaniker…

Jungen im Kongo lernen das Schusterhandwerk.

… oder das Handwerk des Schusters lernen.

Jungen im Kongo lernen das Schreinern.

Auch die Ausbildung zum Schreiner bietet den ehemaligen Kindersoldaten eine Perspektive für die Zukunft.

Der Ostkongo ist seit 20 Jahren eine der instabilsten Regionen in Afrika. World Vision gibt Kindern die Möglichkeit, sich in Kinderschutzzentren spielerisch zu entfalten und hilft bei der Re-Integration von Kindersoldaten.
Karin Model, Referentin Humanitäre Hilfe

Ja, ich will in der DR Kongo helfen.

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  • Alter: 10 Jahre (24.11.2010)
  • Lebt bei: den Eltern
  • Mag gerne: Ballspiele