Die wichtigsten Maßnahmen der vergangenen Jahre

Bildung

  • 12.500 Kinder profitieren von einer verbesserten Bildungsqualität in der Grundschule (6 Schuljahre)
  • 11 Kindergartengebäude (je für 3 Gruppen) gebaut
  • 13 Schulgebäude neu errichtet und 3 weitere saniert 
  • 92 % der Kinder sind in der Grundschule angemeldet (2008: 44 %) und ebenso viele schließen sie ab (2005: 68 %)
  • Schüler-Betreuer-Verhältnis in öffentlichen Kindergärten von 423:1 auf 65:1 verbessert
  • 2 Wohnheime für eine technische Sekundarschule gebaut
  • 1.050 Tische für Kindergärten und Grundschulen zur Verfügung gestellt
  • Lehrerunterkunft für 6 Grundschullehrer errichtet, damit ausgebildete Lehrkräfte in die Region ziehen
  • 92 % der Lehrkräfte an öffentlichen Grundschulen wurden fortgebildet (2006: 76 %)
  • 172 Lehrer in modernen Lehrmethoden im Bereich Lesen, Schreiben und Rechnen geschult 
  • 300 Lehrerinnen und Lehrer wenden angemessene Lehrmethoden an (zu Beginn: 44)
  • 3.500 Eltern zur Wichtigkeit von Bildung geschult
  • Gründung von 35 Kinderklubs (darunter 34 Lesecamps nach der Schule) und 5 Kinderparlamenten sowie Schulung der Leiterinnen und Leiter
  • 15.500 altersgerechte Bücher in der lokalen Sprache entwickelt und an die 34 Lesecamps ausgeteilt, 9.500 zusätzliche Lesebücher an 22 Grundschulen verteilt, 6.800 gedruckte Materialien in lokalen Sprachen an Kinder via eingerichteter Bücherbanken ausgegeben
  • Schulkomitees in 22 Grundschulen gegründet und geschult (Anzahl der öffentlichen Schulen mit funktionierenden Schulkomitees während der Projektlaufzeit von 51 auf 85 gestiegen, 73 % der Schulkomitees sind funktional)
     

Gesundheit, Wasser und Hygiene

  • 77 Grundschulen verfügen über Latrinen (zu Beginn: 18)
  • Handwascheinrichtungen in 22 Grundschulen eingerichtet
  • 83 Grundschulen verfügen über einen Zugang zu sauberem Trinkwasser (zu Beginn: 36)
  • 75 Brunnen sind funktionstüchtig (2011: 5) 
  • 50 Brunnen saniert 
  • 26 Wasser und Hygiene-Komitees sind aktiv. Die Mitglieder und weitere Freiwillige wurden geschult (zur Verwaltung und Erhalt von Wasserstellen, Regenwassergewinnung, Wasseraufbereitung)
  • 2 Wasserversorgungssysteme in einer Schule und einer Dorfgemeinschaft eingerichtet
  • Gesundheits- und Hygieneklubs in 22 Grundschulen gegründet und Mitglieder geschult
  • Sensibilisierung der Schüler zu Hygienethemen wie Händewaschen mit Seife oder Menstruationshygiene
  • 2 Entbindungsstationen gebaut
  • 15 Gesundheitsstationen sind funktionsfähig, bieten Zugang zu besserer Gesundheitsversorgung für die Familien (2005: 7) 
  • 97 % der Kinder zwischen 12 und 23 Monaten sind vollständig geimpft (zu Beginn: 72 %)
  • 88 % der Kinder unter 5 Jahren schlafen unter imprägnierten Moskitonetzen (zu Beginn: 14 %)
  • 88 % der Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren verfügen über umfangreiches Wissen zur Prävention von HIV und Aids (zu Beginn: 40 %)
  • Schulungen für Krankenschwestern in Bereichen wie verbesserte Mutter- und Kindergesundheit sowie Ernährung
  • Gründung von Mutter-zu-Mutter-Selbsthilfegruppen zur Förderung des ausschließlichen Stillens und einer verbesserten Kindergesundheit und -ernährung
     

Kinderschutz und -rechte

  • Familien in 19 Dorfgemeinschaften zu Kinderrechten und -schutz sowie guter Elternschaft geschult, 19 Kinderschutzkomitees gegründet, 19 Kinderparlamente gegründet (Stärkung der Kinder, sich vor Kinderarbeit, Kindesmissbrauch und Kinderheirat zu schützen)
  • 86 % der Kinder verfügen über eine Geburtsurkunde (2005: 15 %), 
  • Familien in 19 Dorfgemeinschaften zur Wichtigkeit der Geburtenregistrierung sensibilisiert
  • Nur noch 3 % der Mädchen unter 18 Jahren werden verheiratet (2011: 28 %). Dieser Erfolg wurde u. a. durch Sensibilisierungen und einer Kampagne gegen Kinderheirat erreicht
  • 91 % der Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren kennen die Dienste und Mechanismen, um Vernachlässigung, Ausbeutung oder Gewalt gegen Kinder zu melden (2011: 25%)
  • 80 % der Familien berichten von guten Praktiken und Effektivität bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung des Kindeswohls (2005: 20%)
     

Einkommen

  • 539 kleine Unternehmen mit Mikrokrediten unterstützt
  • 181 Spargruppen in 19 Dorfgemeinschaften mit 4.520 Mitgliedern bei der Gründung von Kleinunternehmen unterstützt (zu Beginn: 2 Spargruppen mit 50 Mitgliedern). Die Familien können ihr Einkommen verbessern, damit sie u. a. in der Lage sind, ihre Kinder mit Nahrung, Kleidung, Bildung und Gesundheit zu versorgen.
  • Freiwillige Personen in einkommensschaffenden Maßnahmen (z. B. Seifenherstellung, Imkerei) geschult