30.04.2026

Kinder flüchten vor Gewalt und Zerstörung

Unsere Hilfe im Libanon

Autor: DBathe

Die Zahlen sind erschüttert: Bei Angriffen im Libanon sind seit März mehrere hundert Kinder getötet oder verletzt worden. Mehr als eine Million Menschen sind vor den Kämpfen geflohen. Nun wurde eine Waffenruhe vereinbart. Sie gibt Hoffnung, doch die Lage bleibt unsicher. Viele Familien aus dem Südlibanon haben keine schnelle Aussicht auf Rückkehr oder eine andere dauerhafte Lösung.  Ihre Wohnungen sind zerstört oder stark beschädigt, die Versorgung mit Wasser, Strom und medizinischer Hilfe stark eingeschränkt. Gefahren durch weitere Luftangriffe und durch Blindgänger sind keineswegs gebannt.

World Vision leistet mit eigenen Mitarbeitenden und mit mehr als 20 örtlichen Partnern Nothilfe, die bis Ende April mehr als 180.800 Menschen erreicht hat. Geflüchtete Kinder, Familien und ältere Menschen erhalten in Notunterkünften unter anderem warmes Essen und Trinkwasser, Matratzen und Decken oder Hygieneartikel. Unsere Teams helfen den Kindern außerdem mit Spiel-und Freizeitangeboten und leisten psychosoziale Unterstützung. 
 

Steigender Bedarf an Hilfe für geflüchtete Kinder

 Heidi Diedrich, Landesdirektorin von World Vision Libanon: „Jedes Mal, wenn Familien zur Flucht gezwungen werden, verlieren Kinder das wenige, was ihnen an Stabilität noch geblieben ist. Sie lassen ihre Häuser, Schulen und ihr Gefühl der Sicherheit zurück. Sie brauchen dringend psychosoziale Unterstützung, Schutz und sichere Orte, an denen sie sich wieder wie Kinder fühlen können.
 

Libanon Kinderschutzzentrum
Shelter Libanon

Ein sicherer Ort für Kinder in Konfliktgebieten

 Die Kinder im Libanon haben bereits Jahre der Krise hinter sich und werden nun erneut mit Vertreibung, Hunger, Angst und Traumata konfrontiert. World Vision fordert deshalb den besonderen Schutz von Kindern in diesem Konflikt und die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft für geflüchtete Familien.

Hier können auch Sie die Kinder im Libanon unterstützen:
 

Libanon: Tausende Kinder erneut auf der Flucht

Thumbnail Video