Patenreise Sri Lanka

Erste Projekterfolge in Sri Lanka

Drei Paten berichten von ihren Erfahrungen vor Ort

Ayubowan! Mit dieser Begrüßung wünscht man sich in Sri Lanka Gesundheit und ein langes Leben. Zwölf Paten hatten während einer 15-tägigen Rundreise durch Sri Lanka die Gelegenheit, das gastfreundliche Land mit seiner kulturellen und religiösen Vielfalt kennenzulernen. Der Höhepunkt der Reise waren die Begegnungen mit den Patenkindern in den Projekten Devon und Navithanvely. Von den bewegenden Eindrücken vor Ort berichten Marion Stropahl mit ihrer Tochter Dana, Wolfgang Rosenberger sowie Dr. Bettina Knorr.

Projekte in Sri Lanka
Patenreise nach Sri Lanka Gruppenfoto

Marion Stropahl besuchte zusammen mit ihrer Tochter das vor zwei Jahren ins Leben gerufene Projekt in Devon. Sie ist dankbar dafür, dass sie auf ihrer Reise, nicht nur ihr Patenkind treffen durfte, sondern auch so viel über die die Arbeit von World Vision erfahren konnte. Die Begegnung mit ihrem Patenkind und dessen Familie hat ihr gezeigt, wie wichtig das Projekt für das ganze Dorf ist. Sie hofft, dass weitere Paten das Projekt unterstützen, damit weiterhin Fortschritte erzielt werden können.

Das war das emotionalste, was ich je auf einer Reise erlebt habe.

Wolfgang Rosenberger und seine Frau haben ihr Patenkind in Sri Lanka nun schon zum zweiten Mal besucht. Vor fünf Jahren waren sie zum ersten Mal dort und seitdem hat sich eine Menge getan: Es gibt nun einen Brunnen und auch das Haus der Familie ist heute in einem deutlich besseren Zustand. Die Arbeit von World Vision hat das Ehepaar überzeugt; Sie haben im selben Projekt nun ein zweites Patenkind, das sie im Rahmen ihrer Reise treffen konnten.

Man kann nur empfehlen, sein Patenkind zu besuchen und so auch das Land kennenzulernen.

Auch Bettina Knorr hat die Chance genutzt, ihr Patenkind in der Region Devon zu besuchen. Sie ist glücklich darüber, ihr Patenkind nun persönlich kennengelernt zu haben. Sie ist außerdem froh zu sehen, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Nicht nur ihr Patenkind, sondern auch die ganze Familie und das gesamte Dorf werden durch die Projektarbeit erreicht und profitieren so von den schrittweise geschaffenen Verbesserungen.

Es war schön zu sehen, wie die Verhältnisse, in denen das Kind lebt, Schritt für Schritt mit World Vision verbessert werden.

World Vision Deutschland fördert derzeit etwa 3.600 Patenkinder in zwei Projekten in Sri Lanka. Im Einzugsgebiet von Devon, wo vor zwei Jahren mit der Entwicklungszusammenarbeit begonnen wurde, leben Plantagenarbeiter in ärmsten Verhältnissen. Im ersten Schritt hat World Vision die Trinkwasserversorgung und die hygienische Situation in den Siedlungen verbessert, zum Beispiel durch den Bau von Toiletten. In den nächsten Jahren sollen die Lebensbedingungen Schritt für Schritt verbessert und neue Einkommensmöglichkeiten initiiert werden. Die ersten Familien erhielten bereits Hühner oder Ziegen, um mit Eiern oder Ziegenmilch die Ernährung der Kinder zu gewährleisten und einen kleinen Nebenverdienst zu erwirtschaften. Für 1.000 Patenkinder suchen wir ab sofort noch Paten.