Gewalt und Hunger in Tigray

Gewalt und Hunger in Äthiopien

Schnelle Hilfe für Menschen in Not

Familien in Tigray kämpfen ums Überleben

Der Krieg in der Region Tigray im Norden Äthiopiens hat an vielen Orten die Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser, Strom und medizinischer Versorgung unterbrochen. 4,5 Millionen Menschen sind dringend auf Nothilfe angewiesen, über die Hälfte von ihnen sind Kinder. Hunderttausende wurden aus ihrem Zuhause vertrieben und sind derzeit auf der Flucht.

World Vision hilft vor Ort unter anderem mit Lebensmitteln, Aufbaunahrung für unterernährte Kleinkinder, sauberem Wasser, Materialien für Notunterkünfte sowie Hygiene-Artikeln wie Seife. Priorität hat dabei die Versorgung und der Schutz besonders gefährdeter Menschen, beispielsweise kranke und schwache Kleinkinder, vertriebene Familien oder alleinstehende Frauen.

Wasserversorgung
Tausende Kinder sind ohne Strom, Wasser und Nahrung. Auch einige unserer Kolleginnen und Kollegen und ihre Familien sind betroffen.
Edward Brown, Landesdirektor von World Vision Äthiopien

Dank unserer Spenderinnen und Spender können wir im Katastrophenfall schnell, flexibel und umfassend Nothilfemaßnahmen in Kriegs- und Krisengebieten einleiten. Ihre Spende für unsere Katastrophenhilfe unterstützt Einsätze in Gebieten mit akuter Not, wie zum Beispiel in Nord-Äthiopien.

Mutter Leges Zewdu mit Kind

Tigray: Unzählige Familien auf der Flucht vor Gewalt

Leges Zewdu (Foto) und ihre sechs Kinder gehören zu den Millionen Menschen, die auf der Flucht vor bewaffneten Konflikten in Tigray sind. Die Region im Norden Äthiopiens ist seit langer Zeit von Hunger geprägt, die Situation der Menschen verschärft sich durch die Gewalteskalation. Es fehlt besonders an Nahrungsmitteln für die Familien.

Auch hier sind wir vor Ort

Mehr als 130 Millionen Menschen sind weltweit auf Humanitäre Hilfe angewiesen – über die Hälfte davon sind Kinder. Wenn eine Katastrophe eintritt, sind wir innerhalb kürzester Zeit vor Ort und können Dank Ihrer Spenden schnell und flexibel helfen. Derzeit leistet World Vision in 48 Ländern Nothilfe, unter anderem in den folgenden Projekten:

Rohingya in Bangladesch

Seit Jahren leben fast eine Millionen Rohingya, die gewaltsam aus Myanmar vertrieben wurden, unter verheerenden Umständen in einem provisorischen Flüchtlingscamp in Bangladesch. Dort hat ein Brand im März tausende Unterkünfte zerstört und die Monsun-Saison steht bevor. World Vision unterstützt die Menschen vor Ort mit Nothilfemaßnahmen, zurzeit liegt der Fokus auf Wasser, Unterkünften und Hygienepaketen zum Schutz vor COVID-19.

Explosion in Beirut

Im August 2020 hat die Explosion in Beirut den Libanon erschüttert. Unzählige Menschen haben ihr Leben verloren, wurden schwer verletzt oder haben kein Zuhause mehr. Mitten in der COVID-19-Pandemie trifft die Katastrophe die ohnehin gefährdeten Kinder besonders schwer. Eine halbe Million Menschen sind auf Nothilfe angewiesen. World Vision hilft mit Lebensmitteln, Notunterkünften, Hygienepaketen und Bildungsangeboten.

Hurrikans in Lateinamerika

Die Hurrikans Eta und Iota haben Lateinamerika im November schwer getroffen. Regenfälle und Überschwemmungen haben Dörfer in Honduras, Nicaragua, Guatemala und El Salvador zerstört und von der Außenwelt abgeschnitten. World Vision unterstützt Hunderttausende Menschen vor Ort mit humanitären Hilfsmaßnahmen. Im Fokus stehen dabei Notunterkünfte sowie der Zugang zu sauberem Wasser und Hygienepakete zum Schutz vor COVID-19.

Katastrophenhilfe

Gemeinsam für Menschen in Not

World Vision agiert bei Katastrophen als lokale und globale Organisation. Wir arbeiten eng mit anderen lokalen und internationalen Hilfsorganisationen zusammen, um die Hilfe in Katastrophengebieten zu koordinieren. Außerdem sind wir Mitglied von „Aktion Deutschland Hilft“, einem Zusammenschluss deutscher Hilfsorganisationen, die gemeinsam seit 20 Jahren Not- und Katastrophenhilfe leisten.

KINDHEITSRETTER

Dauerhafte Hilfe für Kinder in Not

Millionen Kinder weltweit sind Opfer von Gewalt, kriegerischen Konflikten oder humanitären Katastrophen. Sie sind geschwächt durch Krankheiten und Hunger, leiden unter den Strapazen einer Flucht und haben kein sicheres Zuhause. Die Pandemie wird ihre Lage weiter verschlimmern, denn Gewalt, Hunger, Kinderarbeit und sexuelle Ausbeutung nehmen zu.

Um diesen Kindern schnell und flexibel helfen zu können, sind wir auf regelmäßige Zuwendungen angewiesen. Unterstützen Sie uns, das Leid dieser Kinder zu beenden und ihnen ein Stück Kindheit zurückzugeben. Herzlichen Dank!