Sesame-Street-Figur Raya übt mit einem syrischen Mädchen das Händewaschen

Saubere Hände das A und O: Raya und Elmo mit World Vision auf Weltreise für gesunde Kinder

Kooperation mit Sesame Workshop wird auf elf Länder und geflüchtete Kinder ausgedehnt

Am Welttag des Händewaschens (15. Oktober) erweitern Sesame Workshop - die Bildungsorganisation hinter der TV-Kindersendung Sesame Street (Sesamstraße) - und die Kinderhilfsorganisation World Vision ihre Kooperation. Mit dem Programm WASH UP! wollen sie Kindern aus unterentwickelten Regionen oder Krisengebieten kindgerecht lebensrettende Hygiene-Maßnahmen nahebringen.

 

Die Zusammenarbeit wird sich nun auf elf Länder in Afrika, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten erstrecken. Botschaften über die Aufbewahrung und den Gebrauch von sauberem Wasser, das Händewaschen mit Seife und die richtige Toiletten-Nutzung werden Kinder aus Ghana, Mali, Niger, Malawi, Sambia, Simbabwe, Honduras und Afghanistan erreichen. Für Jordanien, Libanon und die kurdische Region im Irak wurde das Programm WASH UP! den besonderen sozialen und emotionalen Bedürfnissen geflüchteter Kinder aus Syrien angepasst. Bei ihnen geht es auch um den Umgang mit Gefühlen, um die Vermittlung von Hoffnung, um Übungen und Konflikt-Lösungen und um Verständigung mit anderen.

Syrische Kinder erleben fröhliche Stunden beim Spiel mit Raya, der Hygiene-Botschafterin der "Sesamstraße". Foto: World Vision

Lungenentzündung und Durchfall sind häufige Todesursachen bei Kindern im Vorschulalter. Einfache Gewohnheiten können ihre Gesundheit messbar verbessern. Schon kleine Kinder können gut lernen, sich die Hände zu waschen vor dem Essen oder Schuhe anzuziehen, bevor sie eine Latrine oder Toilette aufsuchen. Die WASH UP! Initiative will dazu beitragen, dass vermeidbare Krankheiten bei Kindern zurück gehen.

 

Seit 2015 arbeiten World Vision und Sesame Workshop in Afrika zusammen – mit Filmen, Spielmatten, Büchern und Liedern, in denen jeweils die jetzt sechs Jahre alte Puppe Raya und ihr schon lange bekannter Freund Elmo die Hauptrollen spielen.  In Sambia wurde das WASH UP! Programm von Lehrern übernommen, da es gut bei den Schülern ankam. Auch das Bildungsministerium unterstützt es. Mehr als 50.000 Kinder wurden seit dem Start erreicht, und sie sind ermutigt worden, die eingeübten Praktiken auch nach Hause in ihre Familien zu tragen, so dass die Reichweite des Programms noch größer ist.

Spielmatten sind Teil des interaktiven Lernprogramms der Initiative "WASH UP!". Foto: World Vision

„Sesame Workshop freut sich, auf den Erfolg der Partnerschaft in Sambia aufbauend, jetzt mit World Vision das WASH UP!-Programm in weiteren zehn Ländern, einschließlich der Region um Syrien, umsetzen zu können“, sagt Sherrie Westin, Leiterin des Bereichs Global Impact bei Sesame Workshop.  “Unser Ziel ist, ein ansprechendes Bildungsprogramm anzubieten, das gute Ergebnisse für Gesundheit erzielt und auf die kontext-spezifischen Bedürfnisse der Kinder, vor allem der bedürftigsten Kinder eingeht“, ergänzt Dr. Abigail Bucuvalas, Direktorin von International Social Impact bei Sesame Workshop. Bei den jungen syrischen Flüchtlingen gehört dazu, sozio-emotionale Themen mit zu behandeln, sogar wenn die Kinder das Händewaschen üben. Wir sehen darin eine Aufgabe der WASH UP! Initiative und unserer breiter angelegten Anstrengungen, geflüchteten Kindern in der Region wichtige frühe Bildung zugänglich zu machen.“

 

Dr. Greg Allgood, führender Wasserprogramm-Experte bei World Vision, freut sich ebenfalls über Synergien durch diese Partnerschaft: „Indem wir lokale Fachleute  und die Bildungsexperten von Sesame Street einbeziehen, können wir unsere Bildungsförderung den dringendsten Bedürfnissen der Kinder anpassen – ob es darum geht, mit dem Horror des Krieges besser klar zu kommen, die Alphabetisierung zu fördern und oder sauberes Wasser verfügbar zu machen.“

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