Spielende Kinder in Gaza

Gaza: Stellungnahme zu Vorwürfen gegen palästinensischen Mitarbeiter

World Vision bemüht sich seit Anfang August mit Hochdruck, um eine vollständige Aufklärung hinsichtlich der Vorwürfe gegenüber Herrn Mohammed El Halabi. Der Prozess hatte am 30. August 2016 vor einem israelischen Bezirksgericht begonnen. Auf der folgenden Webseite finden Sie unsere Stellungnahmen seitdem chronologisch angeordnet. 

Stellungnahme von World Vision Deutschland vom 14.06.2017

Die Gerichtsverhandlung vor dem israelischen Bezirksgericht gegen den World Vision Mitarbeiter Mohammad el Halabi ist nach wie vor im Gange. Die letzte Anhörung war am 11. Juni. Bisher konnte die Anklage keine Beweise vorlegen, die die Vorwürfe gegen Mohammad el Halabi bestätigen. Der nächste mündliche Verhandlungstermin ist für den 17. Juli angesetzt.

STELLUNGNAHME VON WORLD VISION DEUTSCHLAND VOM 02.02.2017

Mohammad El Halabi, Mitarbeiter von World Vision Jerusalem, Westbank, Gaza hat heute in allen gegen ihn erhobenen Anklagepunkten auf nicht schuldig plädiert. Die Gerichtsverhandlung wird nach aktuellem Stand am 23. Februar fortgesetzt. World Vision verurteilt jeden Missbrauch von Hilfsgeldern, sowie jegliche Form von Terrorismus oder die Unterstützung dieser Aktivitäten aufs Schärfste. Die vorgebrachten Anklagepunkte gegen Mohammad El Halabi wurden noch nicht in einem öffentlichen Gerichtsverfahren verhandelt und für ihn gilt bis zum Beweis des Gegenteils die Unschuldsvermutung.

STELLUNGNAHME VON WORLD VISION DEUTSCHLAND VOM 13.01.2017

Am Donnerstag, den 12.1.2017 wurde der Prozess gegen Mohammad El Halabi, Mitarbeiter von World Vision Jerusalem-Westbank-Gaza, fortgesetzt. Erstmals konnten Vertreter der Medien und aus Politik und Öffentlichkeit an der Verhandlung teilnehmen.

Am Vortag hatte die Anklage zwei neue Anklagepunkte gegen den Beklagten wegen Landesverrats vorgebracht. World Vision ist überrascht über die jetzt erst erhobenen Vorwürfe.

Aufgrund dieser neuen Fakten konnte Mohammad El Halabi nicht – wie vorgesehen – sich zur Anklage äußern. Er konnte sich jedoch kurz gegenüber Journalisten äußern und erklärte sich für nicht schuldig. Der nächste gerichtliche Termin ist für den 2. Februar 2017 angesetzt.

Aktualisierung vom 09.12.16

Wie bereits in früheren Stellungnahmen erläutert, bemüht sich World Vision seit Anfang August mit Hochdruck um eine vollständige Aufklärung hinsichtlich der Vorwürfe gegenüber Herrn Mohammed El Halabi. 

Der Prozess hat am 30. August 2016 vor einem israelischen Bezirksgericht begonnen und wurde am 30. November 2016 mit einer 2. Anhörung vor Gericht fortgesetzt. Da es sich nach wie vor um einen nicht öffentlichen Prozess handelt, sind weder Mitarbeiter von World Vision International noch Vertreter der Presse zugelassen. Der 3. Gerichtstermin wurde für den 12. Januar 2017 festgesetzt.

Bericht Deutschlandfunk

Obwohl oder gerade weil die Ermittlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, gibt es vielfältige Reaktionen und Recherchen im Umfeld des Prozesses. So hat der Deutschlandfunk am  30. November einen ausführlichen Hintergrundbericht veröffentlicht, der die Komplexität und politische Dimension der Situation verdeutlicht. Sie finden diesen Bericht auf der Website des Deutschlandfunks unter folgendem Link:

Aktualisierung vom 18.10.2016

World Vision arbeitet weiter an der Aufklärung der Vorwürfe gegen Mohammad El Halabi. Eine große externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft führt vor Ort eine forensische Prüfung durch. Dieser Prozess wird einige Monate dauern.

Stellungnahme von World Vision International vom 09.08.16

„Als professionelle christliche Hilfsorganisation nehmen wir unsere Verpflichtung zu Wahrheit und Transparenz besonders ernst. Seit über 65 Jahren verfolgen wir unser Ziel und arbeiten mit Kindern, Familien und Gesellschaft gemeinsam daran, Armut und Ungerechtigkeit auf der Welt zu überwinden. World Vision prüft die Vorwürfe gegen Mohammad El Halabi intensiv. Wir verurteilen jede Form des Terrorismus und jegliche Handlungen zu dessen Unterstützung – so auch den Missbrauch von Hilfsgeldern – aufs Schärfste."

Stellungnahme von World Vision Deutschland vom 06.08.2016

„Wir sind schockiert über die Vorwürfe und drängen auf eine schnelle Aufklärung. World Vision geht allen Hinweisen mit größter Sorgfalt nach und hat erste Schritte unternommen."

Transparenz und Kontrolle

World Vision wird auf verschiedenen Ebenen kontrolliert: Sowohl die Projekte und die verantwortlichen Partnerbüros in den Entwicklungsländern als auch World Vision Deutschland werden regelmäßig eingehenden sachlichen und finanziellen Prüfungen unterzogen. So soll die größtmögliche Wirkung und Wirtschaftlichkeit der Projektarbeit gewährleistet und eine sachgemäße Verwendung der Spendengelder sichergestellt werden.

Ansprechpartner für Medien-Anfragen :

Silvia Holten

Pressestelle World Vision Deutschland
Tel.: 06172/763-159
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