Gaza: World Vision setzt sich beharrlich für vollständige Aufklärung ein

Wie bereits in früheren Stellungnahmen erläutert, bemüht sich World Vision seit Anfang August mit Hochdruck um eine vollständige Aufklärung hinsichtlich der Vorwürfe gegenüber Herrn Mohammed El Halabi. 

Der Prozess hat am 30. August 2016 vor einem israelischen Bezirksgericht begonnen und wurde am 30. November 2016 mit einer 2. Anhörung vor Gericht fortgesetzt. Da es sich nach wie vor um einen nicht öffentlichen Prozess handelt, sind weder Mitarbeiter von World Vision International noch Vertreter der Presse zugelassen. Der 3. Gerichtstermin wurde für den 12. Januar 2017 festgesetzt.

Obwohl oder gerade weil die Ermittlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, gibt es vielfältige Reaktionen und Recherchen im Umfeld des Prozesses. So hat der Deutschlandfunk am  30. November einen ausführlichen Hintergrundbericht veröffentlicht, der die Komplexität und politische Dimension der Situation verdeutlicht. Sie finden diesen Bericht auf der Website des Deutschlandfunks unter folgendem Link

Im lokalen World Vision Büro (Jerusalem-Westbank-Gaza)  wird der forensische Audit durch eine externe Prüfungsgesellschaft pausenlos fortgeführt. Da Tausende von Belegen, Dokumenten und Emails aus den letzten 10 Jahren gesichtet werden müssen, ist dieser Prozess äußerst langwierig und noch nicht abgeschlossen. Bisher konnten allerdings in dem bereits gesichteten Material keine Auffälligkeiten festgestellt werden.

Dennoch mussten wir – wie bereits berichtet – bis auf weiteres unsere Projektarbeit im Gazastreifen einstellen.  Die Leidtragenden sind bedürftige Kinder und Familien in einem Kriegsgebiet, denen wir im Moment nicht helfen können.

 

 

World Vision liegt viel daran, diese Situation  durch lückenlose Aufklärung schnellstmöglich zu beenden. Darüber hinaus setzt sich World Vision für Frieden und Versöhnung in der Region ein, damit israelische und palästinensische Kinder die Chance auf eine gemeinsame Zukunft ohne Waffengewalt haben.

An unserer Seite treten öffentliche Geldgeber ebenfalls für diese Ziele ein und vertrauen unserer Expertise in der Entwicklungszusammenarbeit. Sowohl mit dem Auswärtigen Amt in Berlin und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sind wir in einem ständigen konstruktiven Austausch über das Geschehen vor Ort.

Wir danken an dieser Stelle allen Geldgebern, Kooperationspartnern und Unterstützern für ihre Geduld und ihren fairen Umgang mit den bisher ungeklärten Vorwürfen. Selbstverständlich halten wir Sie weiterhin auf dem Laufenden.

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