Die Geschichte einer Freundschaft

Urs - Pate bei World Vision
Ein Bericht von Urs

Dank meiner Hilfe kann mein Patenkind Billy spielen und muss nicht arbeiten. Wenn ich heute vom Leid in Afrika erzähle, habe ich gleich eine Lösung parat: Eine Patenschaft bei World Vision.

Durch eine Kooperation meiner Firma mit World Vision bin ich auf Kinderpatenschaften aufmerksam geworden und habe mich spontan entschieden: Ich will auch ein Patenkind unterstützen. 2016 bin ich nach Simbabwe geflogen, um mein Patenkind Billy zu besuchen.

Patenkind Billy in Simbabwe

Billy hat seinem Papa erzählt, dass heute sein schönster Tag ist.

Billy und seine Familie leben in Rusape, Simbabwe: Eine sehr isolierte Gegend, umgeben von Bergen. Die ersten Eindrücke waren überwältigend. Das ganze Dorf von Billy wusste, dass ich komme. Bei meiner Ankunft waren ungefähr 15 Erwachsene und 10 Kinder. Ich habe allen die Hand geschüttelt und sie haben mir ein bisschen was von sich erzählt.

Ab der ersten Minute haben Billy und ich uns super verstanden. Der Kleine hat keine Berührungsängste. Ich habe ihm und seinen Eltern die Hand geschüttelt. Außerdem wollten sie ganz viele Fotos machen. Alle sind super nett und herzlich, und es wird echt viel gelacht. Billy, der Kleine, ist acht. Ich hatte ihm ein paar Sachen mitgebracht: eine Hose und ein T-Shirt, einen Fußball, Zahnpasta,eine Zahnbürste und ein paar Süßigkeiten. Da hat Billy sich richtig gefreut. Er ist ein wahrer Enthusiast, interessiert sich für alles und jeden. Obwohl Billy noch so jung ist, steckt er voller Ideen und Tatendrang. An manchen Tagen will er Schweißer werden wie sein Vater, an anderen Minister, Polizist oder Autobauer.

Urs fühlt sich schon an wie ein Familienmitglied. Das letzte Mal als er hier war, hatten wir eine tolle Zeit zusammen und wir haben seinen Besuch sehr genossen. Es ist etwas Besonderes, dass jemand den ganzen Weg von Deutschland zu uns kommt, nur um Zeit mit uns zu verbringen. Es ist eine ganz besondere Verbindung, die wir zu ihm aufgebaut haben. Simbara, Billys Vater

Urs besucht Billy

Das ist mein Patenkind Billy. Ich habe ihn in seinem Heimatort in Simbabwe besucht.

Empfang in Simbabwe

Das ganze Dorf wusste, dass ich komme. Manche Bewohner hatten sich extra schick gemacht.

Begrüßung durch Billys Familie

Billys Familie hat mich sofort herzlich aufgenommen.

Billy mit Sonnenbrille

Billy ist erst acht Jahre alt, steckt aber voller Ideen und Tatendrang.

Keine Berührungsängste

Auch die Kinder in Billy Dorf haben keine Berührungsängste und sind für jeden Spaß zu haben.

Urs im Auto

Es ist faszinierend zu sehen, was World Vision in Billys Heimat schon aufgebaut hat. Vieles hat sich dort zum Guten verbessert.

Ackerbau in Simbabwe

Die Bewässerung der Felder für den Ackerbau sorgt zum Beispiel für eine verbesserte Ernährung.

Urs, Billy & Familie

Für mich ist es ein gutes Gefühl, Billy und seine Familie zu unterstützen.

Die Menschen in Simbabwe besitzen kaum etwas. Ich denke, ohne World Vision würden dort keine festen Häuser und keine Schule stehen. Es gäbe keinen Trinkwasserbrunnen und nicht genug Nahrung.

Durch die wirtschaftliche Situation wurde das Geschäft von Billys Vater in MUSTAWE geschlossen und die Familie musste in das Heimatdorf des Vaters zurückkehren. World Vision hat dort viele Projekte gegründet. Das hilft der Gemeinschaft, sich zu entwickeln und die Spenden helfen dabei, dass Billy und seine Geschwister zur Schule gehen können.

Billys Vater hofft, dass er mit etwas Kapital seine Schweißerei wiederaufbauen kann. Dann können seine Kinder auf eine gute Schule und gute Universitäten gehen. Sein Wunsch ist es, dass sie danach ein gutes Leben führen können.

World Vision fördert Projekte wie z.B. die Rinderfarm. Damit können die Menschen im Dorf ihren Fleischkonsum decken, lernen zu handeln und das Fleisch gewinnbringend zu verkaufen. Dieses Jahr gibt's zehn Rinder. Nächstes Jahr sollen es schon hundert sein. Dann können alle aus der Community ihren Fleischkonsum decken. Und im Idealfall etwas verkaufen.

Farm in Simbabwe

Dank meiner Hilfe kann Billy spielen und muss nicht arbeiten. Kinderarbeit ist in vielen afrikanischen Ländern ein großes Problem. Es gibt dort über 60 Millionen Kinder, die arbeiten. Bildung ist für diese Kinder eine Chance. Als Pate ermögliche ich Billy, dass er zur Schule gehen kann.

Billys Schule ist ungefähr zehn Minuten zu Fuß von seinem Haus entfernt.

Eine alte Halle, vielleicht 5-7 Meter hoch. Wir haben uns sein Klassenzimmer angeguckt und das Unterrichtsmaterial. Die Kinder lernen Englisch und Mathe. Im Klassenzimmer stehen nur einfache Holzbänke. Aber zumindestens können die Kinder dank World Vision jetzt in die Schule gehen.

Schule in Simbabwe

Ich habe gesehen, was mit den Spenden über World Vision gemacht wird und weiß, dass vor Ort viel Geld gebraucht wird.

Das ist echt eine gute Sache, da sollte jeder mitmachen.

Ich hoffe, dass unsere Freundschaft zu Urs weiter bestehen bleibt. Das hoffe ich auch für meinen kleinen Jungen, der seinen weißen Freund gerne behalten will. Als Urs das erste Mal hier herkam brachte er einen Brief mit, in dem ein Bild von ihm war. Mein Sohn schaut dieses Bild oft an und manchmal schläft er sogar damit ein. Simbara, Billys Vater

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Billy & Urs Kinderpatenschaft

Billy & Urs

Die Geschichte einer Freundschaft

Unterstützen auch Sie ein Patenkind in Simbabwe.

Dort herrscht große Not, es fehlt an Trinkwasser, Essen und medizinischer Versorgung. Ein Arzt muss hier 10.000 Menschen behandeln. Selbst einfach behandelbare Erkrankungen wie Durchfall können tödlich enden.

Dürreperioden plagen das Land und lassen das Vieh verenden. Verdorrte Felder bringen keine Ernte. Hunger ist die Folge. Zum Glück ist World Vision seit drei Jahren vor Ort und hilft den Menschen – kurzfristig mit Nahrungsmitteln und langfristig mit ihren Entwicklungsprojekten. Ich bin mir sicher: Mit meiner Patenschaft helfe ich dort, wo Hilfe am Nötigsten ist.

Unser Vorschlag für Sie:

Hallo, ich bin Alice aus Simbabwe und suche noch einen Paten!

  • Mein Alter: 9 Jahre (06.03.2008 )
  • Ich lebe bei: den Eltern
  • Ich mag: Spielsachen aller Art