Mit ihrer Hilfe kann World Vision den Kindern in Malawi Bildung ermöglichen

Ihre Hilfe wirkt

Bessere Bildungschancen für Kinder in Malawi

Viele Türen in diese Welt öffnen sich nur für Kinder, die eine gute Bildung erhalten haben. Gute Bildung ist auch das entscheidende Grundkapital, um dem Teufelskreis von Armut zu entkommen.

Sie vermittelt nicht nur Wissen, sondern fördert auch wichtige Lebensfertigkeiten wie zum Beispiel Urteilsvermögen und Kommunikationsfähigkeit, soziale Verantwortung und gesellschaftliches Engagement. Sie gibt Kindern auch Anregungen, ihre Talente zu entfalten und aktiv eigene Ideen zu verwirklichen. Bildung ist deshalb nicht gleichzusetzen mit Schulbildung, sondern viel umfassender.

World Vision setzt seit einigen Jahren eigene Schwerpunkte bei der Förderung von Bildung, um die eigenen Möglichkeiten sinnvoll einzusetzen und sinnvolle, messbare Wirkungen für Kinder in allen Lebensphasen zu erzielen. Da die ersten Lebensjahre so entscheidend sind und viele Staaten sich nur unzureichend in frühkindlicher Bildung und Entwicklung engagieren, unterstützen viele unserer Projekte zum Beispiel Kindergärten oder Elternkurse zur Kleinkindförderung. Im Bereich der Grundbildung verfolgt World Vision besonders das Ziel, gute Lernerfolge beim Lesen zu erreichen, weil sich die Kinder damit eigenständig neues Wissen aneignen können. Als Patin oder Pate können Sie die Fortschritte gut mitverfolgen!

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Bildung für bedürftige und benachteiligte Kinder

Insgesamt liegt der Schwerpunkt künftig darauf, Qualität von Bildung zu gewährleisten. Wo die Ausgangslage besonders schlecht ist, setzt sich World Vision aber auch weiterhin dafür ein, dass bedürftige und benachteiligte Kinder überhaupt Zugang zu Bildung bekommen. Im häuslichen Umfeld der Kinder, in der Zusammenarbeit mit Schulen, Gemeinden und Regierungsstellen können mit Geduld viele Hindernisse beseitigt werden. Das zeigt das Beispiel Kunyinda.

In den Dörfern der Region Kunyinda, die im Südwesten von Malawi liegt, haben die meisten Kleinbauern viele Kinder, aber kein sicheres Einkommen und keine Tradition der Schulbildung. Anders als vor 15 Jahren, beim Start des Regionalentwicklungsprojekts, besuchen heute aber immerhin fast 90 Prozent aller schulpflichtigen Kinder tatsächlich eine Schule. 1999 waren es nur 67,5 Prozent aller Kinder, so dass jedes drittes Kind völlig chancenlos blieb.

Zu diesem markanten Aufwärtstrend kommt noch hinzu, dass sich der Anteil der Kinder, die die Grundschule altersgemäß abschließen, in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt hat. Beide Trends zusammen deuten auf ein gestiegenes Interesse an Bildung und auf erfolgreicheres Lernen hin, denn Klassen-Wiederholungen und Schulabbrüche nehmen ab, wenn auch aus unserer Sicht zu langsam - vor allem bei Mädchen.

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Diese Maßnahmen helfen

Der Einstieg in die Schule wurde den Kindern in Kunyinda unter anderem durch die Einrichtung von Kindergärten (in Kooperation mit der Regierung) erleichtert. Dort hielten viele zum ersten Mal ein Buch in den Händen oder konnten spielend ihre Wahrnehmung und Konzentration schulen. Vorher mussten die Kinder allzu plötzlich die Schulbank drücken und dem Unterricht noch dazu in einer fremden Sprache folgen. Um die Kinder in der Schule zu halten und gute Lernergebnisse zu erreichen, müssen in der Region aber noch viele weitere Hebel in Bewegung gesetzt werden.

Welchen der hier aufgelisteten Maßnahmen trauen sie eine positive Wirkung auf die Bildungssituation der Kinder in Kunyinda zu?

Sensibiliungskampagnen zur Bedeutung von Bildung und zu Kinderrechten,
Bau von neun neuen Schulgebäuden bzw. die Verbesserung der Ausstattung, 
Errichtung von Toiletten und Waschgelegenheiten an 17 Schule,
Lobbyarbeit bei der Regierung für die Einstellung neuer Lehrer, 
Fortbildung von Schulleitungskomitees und Elternbeiräten, 
Lernangebote und Nachhilfeangebote für Schulaussteiger

Sie können ruhig hinter alle Punkte ein Häkchen setzen, denn alle diese Maßnahmen werden oder wurden von World Vision tatsächlich umgesetzt, miteinander verknüpft und von der Bevölkerung im Hinblick auf ihre Wirkung auch positiv bewertet. Man kann auch davon ausgehen, dass sich Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährung bei Kindern und Hilfen zur Stärkung der Wirtschaftskraft armer Familien mittelfristig positiv auf die Bildungschancen der Kinder in Kunyinda auswirken. Hierzu gibt es allerdings noch keine Messergebnisse und Vergleichswerte.

Die Kraft Ihrer Hilfe

1.
89,2% der Kinder besuchen eine Schule (1999 waren es nur 67,5%)

2.
Der Anteil der Kinder, die die Grundschule altersgemäß abschließen, hat sich in den letzten 5 Jahren mehr als verdoppelt

3.
17 Schulen konnten mit Toiletten ausgestattet werden

4.
9 neue Schulgebäude wurden gebaut