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Kinder in Tansania
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Länderfakten

10 Fakten über Tansania, die dich staunen lassen

Lerne Tansania einmal anders kennen

UBauer

Tansania liegt Osten Afrikas. Aber was wissen wir noch über dieses Land am Indischen Ozean? Es gibt so viel zu erfahren: Lerne hier 10 lustige, interessante oder unglaubliche Fakten über Tansania kennen.

 

1. Karibu sana! – Herzlich willkommen!

In Tansania ist Swahili (auch: Kiswahili) die Landessprache – aber bei weitem nicht die einzige gesprochene Sprache im Land: Etwa 130 Sprachen werden hier gezählt. Neben „Karibu sana“ begrüßt man sich oft auch mit „Jambo!“, das heißt „Hallo!“ Auch in anderen Ländern Afrikas, z.B. in Ruanda, Burundi, Malawi und anderen wird Swahili gesprochen.

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Landschaft in Tansania im Licht der untergehenden Sonne

 

2. Küste und ewiges Eis:

Landschaftlich deckt Tansania ein unglaubliches Spektrum ab: von der Küste am Indischen Ozean im Osten, über weite Savannen, Trocken- und Regenwälder bis hin zu Geröllwüsten aus Lava und ewigem Eis auf dem Kilimandscharo.

 

3. Höchster Berg Afrikas:

Der Kilimandscharo ist nicht nur ein einzelner Berg, sondern ein ganzes Massiv, zusammengewachsen aus drei erloschenen Vulkanen. Die höchste Stelle ist die Spitze des Mount Kibo mit 5.895 Metern, der Uhuru-Peak. 20.000 Bergsteiger zieht es jedes Jahr dorthin.

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Gipfel des Kilimandscharo in Tansania

 

Der schneebedeckte Gipfel des Kilimandscharo über den Wolken.
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Landschaft in Tansania

 

Landschaft im Nordosten Tansanias

4. Kochen mit Banane:

Bananen gehören in Tansania in viele Gerichte. Es gibt sie z.B. als Eintopf – wenn erschwinglich zusammen mit Fleisch -, aber auch gebraten, frittiert, gegrillt oder als Brei. Neben Mais, der gemahlen zu dem weit verbreiteten und beliebten Maisbrei Ugali verarbeitet wird, zählt auch die Banane zu den Grundnahrungsmitteln und wird im ganzen Land angebaut.

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Patenkind Rahel aus Tansania

 

Rahel auf ihrem Schulweg

5. Riesiger Krater:

Was passiert, wenn ein Vulkanberg in sich zusammenbricht? Es entsteht ein Krater, wie der Ngorongoro-Krater am Rand der Serengeti. Mit etwa 20 Kilometer Durchmesser kann man seine runde Form selbst aus dem All deutlich erkennen. Der Krater ist Teil des großen Ngorongoro-Schutzgebietes, das Heimat für zahlreiche Tierarten ist.

 

6. „Serengeti darf nicht sterben“:

Zoodirektor Bernhard Grzimek aus Frankfurt und sein Sohn Michael filmten vom Flugzeug aus Ende der 1950er Jahre die Wanderungen der afrikanischen Tierherden durch die Serengeti-Savanne. Der Film, der aus den Aufnahmen entstand, erhielt 1960 als bester Dokumentarfilm einen Oscar. Am Rand des Ngorongoro-Kraters befinden sich die Gräber der beiden Naturschützer. Serengeti bedeutet übrigens so viel wie „unendliches Land“.

 

7. Gewürzinsel Sansibar:

Früher hieß nur die Insel Unguja Sansibar, heute ist es der Name einer Inselgruppe, die zwar vor der Küste Afrikas im Indischen Ozean liegt, aber als halbautonomer Teilstaat zu Tansania gehört. Hier gedeihen Vanille, Gewürznelken und auch Kokospalmen. Sansibar war früher auch für den Sklavenhandel bekannt.

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Menschen in Tansania

 

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Kinder in Tansania

 

8. Drei größte Seen:

Der Victoriasee, der Tanganjikasee und der Malawisee sind die drei größten Seen Afrikas. Tansania grenzt mit seinem Staatsgebiet an alle drei. Das Festland Tansania hieß früher Tanganjika – benannt nach dem See im Westen. Nach dem Zusammenschluss mit Sansibar wurde der jetzige Name Tan-san-ia aus den Namen der beiden Teilstaaten zusammengesetzt.

 

9. Reich an Schutzgebieten:

Mehr als ein Viertel seiner Landfläche steht in Tansania unter Schutz. Gleich vier große Schutzgebiete zählen zum Weltnaturerbe der Vereinten Nationen: die Nationalparke Kilimanjaro und Serengeti, das Ngorongoro Schutzgebiet und das Wildreservat Selous. Allein das Selous-Reservat umfasst über 50.000 Quadratkilometer: Es ist damit das größte in Afrika und größer als die Schweiz.

 

10. Vielfältige Tierwelt:

Alle Tierarten, die man mit Afrika verbindet, leben in Tansania: Große Herden an Zebras, Gnus, Antilopen und Büffel grasen in den Savannen, Giraffen, Affen, Elefanten und Nashörner haben hier ihre Heimat genauso wie Löwen, Hyänen, Leoparden, Krokodile und viele mehr – der Artenreichtum in Tansania ist enorm. Ein besonderes Naturschauspiel ist die große Tierwanderung, die jedes Jahr durch die Serengeti führt.

Seit 1995 unterstützt World Vision Kinder und Familien in Tansania mit langfristiger Entwicklungszusammenarbeit. Wir schulen die Menschen z. B. in modernen Anbaumethoden und unterstützen sie darin, Kleingewerbe zu gründen, damit sie nicht ausschließlich von landwirtschaftlichen Erträgen abhängig sind. Zudem arbeiten wir für eine verbesserte Gesundheitsversorgung und klären über HIV oder gesunde Ernährung auf. Wir setzen uns auch für bessere Bildungschancen ein und kämpfen dafür, dass Kinderschutz und Kinderrechte eingehalten werden. Noch immer erhalten zu wenig Kinder eine gute Schulbildung – vor allem Mädchen. Oft sind Schulklassen überfüllt und Lehrer schlecht ausgebildet. In unserem Projekt in Bushangaro zum Beispiel wurden deshalb Schulräume gebaut, besseres Mobiliar angeschafft, Lehrkräfte weitergebildet und Lesecamps eingerichtet.

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Quellen: eigene Recherchen; www.afrika-junior.de; de.wikipedia.org; www.kinderweltreise.de; www.liportal.de; www.laender-lexikon.de