World Vision: Patenreise nach Tansania

Eine Patenreise hat viel bewegt

Mein Besuch bei meinem Patenkind in Tansania
Author: KSzeltner  | 
10. Juli 2019
Author: KSzeltner
Die Patengruppe wird herzlich empfangen

Es war wunderbar vor Ort erleben zu dürfen, wie es meinem Patenkind Aminatha und ihrer Familie geht und auch alle meine Fragen loswerden zu können. Ich habe sehr viel über sie erfahren, ihre Träume und Wünsche für die Zukunft.

Ich habe während der Reise die Bestätigung erhalten, wie wichtig die Arbeit und die finanzielle Unterstützung in dieser Region ist. Meinem Patenkind bietet meine Hilfe eine Perspektive und Chance für eine bessere Zukunft. Das gibt mir und meiner Familie ein gutes Gefühl. Wir freuen uns über jeden Fortschritt der Familie. Es ist toll die positive Entwicklung in den Jahren der Unterstützung sowohl bei meiner Patenfamilie als auch in den Projekten zu sehen.

Es ist toll die positive Entwicklung in den Jahren der Unterstützung sowohl bei meiner Patenfamilie als auch in den Projekten zu sehen.
Marita Echle, Patin

Durch die Reise in dieses Land und die Möglichkeit die Projektarbeit von World Vision vor Ort kennen zu lernen und zu sehen, welche Probleme die Menschen durch die Armut und Nöte haben, wird einem erst richtig bewusst, wie wichtig die Hilfe ist. Trotz aller Widrigkeiten habe ich die Menschen dort als fröhlich, freundlich und sehr herzlich kennen gelernt, was ich unter solchen Bedingungen nie vermutet hätte.

Eine tolle Reise und eine Bereicherung in meinem Leben, unvergesslich und voller Eindrücke kam ich vom Besuch meines Patenkindes nach Deutschland zurück. Es wird für mich immer eine unvergessliche Reise bleiben, die mein Leben positiv beeinflusst hat.

Treffen mit dem Patenkind in Tansania
Patin trifft zum ersten Mal ihr Patenkind

Auf dieser Reise habe ich tolle Menschen kennen gelernt. Wir waren eine super Truppe und haben teilweise auch noch Kontakt zueinander. Wir hatten schon zweimal ein Nachtreffen in privater Runde.
Eine der Mitreisenden ist mir besonders ans Herz gewachsen. In gemeinsamen Gesprächen ist in uns der Wunsch gereift, ein zweites Mal unsere Patenkinder zu besuchen.

Wir wollen persönlich sehen, was sich in den letzten drei Jahren verändert hat und wie es den Familien und unseren Patenkindern geht. Aus dem Wunsch wurde ein konkreter Plan und die Entscheidung in diesem Jahr im September ins Land zu reisen.

Dieses Mal aber auf eigene Faust, aber mit der Unterstützung von World Vision in Deutschland und auch von den Mitarbeitern vor Ort in Tansania, die bereits in den Vorbereitungen sehr hilfsbereit waren, uns bei allen Fragen immer zur Seite standen und uns auch in die Projektgebiete und zu den Familien begleiten werden. Nach meiner Reise werde ich hierüber gerne berichten, aber jetzt bin ich erst mal sehr gespannt und aufgeregt, wie die Reise verlaufen wird und wie es den Familien jetzt geht.

Eine Medizinstation in Tansania

Eine Medizinstation: Es fehlt an so vielem. Kein fließendes Wasser, kein Strom, oft gibt es keine Waschgelegenheit oder Toiletten. Die Menschen sind häufig lange unterwegs, um zu diesen Medizinstationen zu gelangen und versorgt zu werden.

Eine Toilette ist nach der Patengruppenreise entstanden

In unserer Patengruppenreise war eine Krankenschwester, die nach der Zeit in Tansania eine eigene Spendenaktion in ihrem Krankenhaus ins Leben gerufen hat. Resultat nach nur 9 Monaten war der fertige Bau einer sanitären Einrichtung für die Patienten und einem separaten Bereich für die Mitarbeiter.

Besuch einer Schule auf der Patengruppenreise mit World Vision

Weiter ging es zu einer Schule: Hier werden über 2200 Kinder, von gerade mal 16 Lehrern unterrichtet. Es müssen zum Teil mehr als 130 Kinder in eine Klasse gehen.

Ein neues Klassenzimmer für die Kinder in Tansania

Als wir die Schule besucht haben, wurde gerade ein neues Klassenzimmer eingeweiht. Das war eine große Feier voller Tanz und Gesang.

Die Spargruppen verleihen in den Gemeinden Kleintkredite und helfen somit ein nachhaltiges Wirtschaften zu gewährleisten

World Vision unterstützt vor Ort viele kleine Finanzprojekte. Die Menschen zahlen in einen gemeinsamen Fonds der KLeinkredite an Bedürftige erteilt, z.B um Saatgut zu kaufen oder in dringenden Fällen die medizinische Erstversorgung zu gewährleisten.

Die Jugendlichen haben die Möglichkeit einen Beruf zu erlernen

Die Jugendlichen können nach der Schule in speziellen Einrichtungen einen Beruf erlernen z.B als Näher/in oder als Schreiner/in.