Einkommensförderung für Rashida

„Ich habe das Elend hinter mir gelassen“

Rashida und ihre Familie haben es geschafft
Autor: IrisManner  | 
5. April 2017
Autor: IrisManner
Rashids Sohn freut sich mit seiner Mutter
Rashid hat einen Weg aus der Armut gefunden

Durch gute Produkte erwarb Rashida allmählich den Ruf einer guten Schneiderin, so dass sie sich nicht um Bestellungen von Kunden sorgen muss. Ihr Tagesverdienst steigerte sich von weniger als einem Euro auf rund 7,50 Euro.

Mit einem Kredit der lokalen Organisation investierte die fleißige Näherin in den Kauf von mehr Stoffen. Innerhalb eines Jahres konnte sie den Kredit zurückzahlen. Ihr höheres Einkommen erlaubte ihr, ein Stück Land zu kaufen und ein einfaches Haus mit Wellblech zu bauen. Um ihren Kindern Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen, investierte sie als nächstes in einen Brunnen mit Wasserrohr.

Um ihr Haus herum pflanzte Rashida Obstbäume, nachdem sie in einem weiteren Training durch World Vision gelernt hatte, wie man Bäume pflegt und gute Früchte ernten kann. So bekommen ihre Kinder vitaminreichere Nahrung.

Stolz macht es die Mutter, dass sie für Rifat und seinen jüngeren Bruder Riyad nicht nur jederzeit Kleider nähen, sondern auch Schulgebühren und sogar eine Hausaufgaben-Betreuung bezahlen kann. „Ich träume davon, dass mein älterer Sohn eines Tages Arzt wird und mein jüngerer Sohn Polizist.“ Bis dahin ist es natürlich noch ein weiter Weg, denn die Kinder besuchen die dritte und erste Schulklasse.

Da auch Rashidas Mann dazu gelernt hat und nun als Taxifahrer arbeitet, sind größere Vorhaben nicht mehr ganz undenkbar. So arbeitet Rashida nun daran, ihren Wunsch vom größeren Geschäft mit richtiger Kleider-Präsentation zu verwirklichen. Sie beschäftigt mittlerweile mehrere Frauen, die ihr im Geschäft helfen.

Über ihren neuen Lebensstil sagt Rashida lächelnd: „Dank World Vision habe ich das Elend hinter mir gelassen.“