Erdbeben und Tsunami in Indonesien

Menschen in Indonesien brauchen dringend Hilfe in der Not

Erst Erdbeben, dann Tsunami: Mehr als 2.000 Menschen sind in Indonesien ums Leben gekommen, über 2.500 Menschen sind schwer verletzt und 670 Menschen werden noch vermisst. 67.300 Haushalte wurden beschädigt. Kinder und Familien verloren ihre Angehörigen, ihr Zuhause und all ihr Hab und Gut. Gemeinsam mit dem Katastrophenhilfe-BündnisAktion Deutschland Hilftrufen wir zu Spenden auf. Nothilfe-Experten von World Vision sind vor Ort und haben erste Hilfsmaßnahmen eingeleitet. Insgesamt sind zwei Millionen Menschen von den Auswirkungen dieser Naturkatastrophe betroffen. Sie benötigen dringend sauberes Wasser, Nahrungsmittel und Notunterkünfte.

Die Lage ist sehr ernst, die Verzweiflung unter den Opfern des Tsunami wächst. Häuser sind zusammengebrochen und Nachbeben versetzen die Menschen in Panik.
Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender World Vision Deutschland
Zerstörtes Haus Indonesien
Zerstörung Tsunami

Das Epizentrum des Bebens (Stärke 7,4) lag nur 80 km von der Provinzhauptstadt Palu auf der Insel Sulawesi entfernt. Der dadurch ausgelöste Tsunami richtete mit seinen bis zu drei Meter hohen Wellen auf dem Festland große Zerstörung an – und zog alles mit sich, was ihm im Weg war. Nun sind die Infrastruktur und Kommunikationswege vielerorts zusammengebrochen

Mitarbeiter der Hilfsorganisation World Vision berichten, dass Menschen aus Verzweiflung mit bloßen Händen nach Verschütteten suchen. Da in vielen Ortschaften der Strom ausgefallen sei und auch Benzin und Diesel für Stromaggregate fehle, kämen die Bergungsarbeiten nur äußerst langsam voran. Viele Straßen sind zerstört und Brücken beschädigt. Deshalb sei auch die Versorgung der Überlebenden bislang kaum zu gewährleisten. Es fehlt vor allem an Nahrung, Medizin und sauberem Trinkwasser. 

Mädchen und ihre Mutter auf Sulawesi, Indonesien

"Wenigstens haben wir ein Dach über dem Kopf"

Die 29jährige Dian ist verzweifelt. Sie und ihre vierjährige Tochter Dilfarani haben das Erdbeben zwar überlebt, jetzt sind sie aber ganz alleine.

"Es ist sehr schwer für mich, Essen für meine Tochter zu besorgen. Trinkwasser ist das Allerwichtigste. World Vision hat uns mit Zelten und Decken versorgt. Jetzt haben wir zumindest ein Dach über dem Kopf." 

Kinder bekommen Brei

World Vision verteilt angereicherten Brei an Kinder in Not.

Kinder in Sicherheit

Kinderschutzzentren bieten Kindern einen Ort der Sicherheit und Geborgenheit.

Kinder spielen in Indonesien

Die Hilfe kommt bei den Schwächsten der Gesellschaft an: Den Kindern

Wie World Vision hilft

Wir stellen den Menschen Trinkwasser und Nahrungsmittel zur Verfügung und erklären ihnen, wie sie selbst in dieser Ausnahmesituation für Hygiene sorgen, um Krankheiten vorzubeugen. Familien bekommen Zugang zu sauberem Wasser und Handwaschbecken. Außerdem sorgen wir uns besonders um die Kinder und richten geschützte Lern- und Spielzentren für sie ein, in denen sie das gesehene verarbeiten und Schutz suchen können.

Folgende Maßnahmen konnten wir bereits dank der eingegangenen Spenden umsetzen:

  • 423 Familien wurden mit Notfallpaketen ausgestattet
  • 10 Kinderschutzzentren wurden gebaut, in denen 880 Kinder betreut werden
  • 217 Familien wurde 8.514 Liter sauberes Wasser zur Verfügung gestellt

Bitte helfen Sie jetzt!

Bitte helfen Sie uns, den Kindern und Familien in Indonesien zu helfen. So kann Ihre Spende eingesetzt werden: 

Hygieneset für Familien in Indonesien

Mit 60€ können wir zwei Familien mit Hygiene-Sets zum Schutz vor Krankheiten ausstatten.

Hygienekits für die Familien in Indonesien

Mit 130€ können drei Familien mit Nothilfe-Paketen (u.a. mit Decken und Planen) versorgt werden. 

Wasser für Kinder in Indonesien

Mit 230€ ermöglichen Sie zehn Familien Zugang zu sauberem Wasser und Handwaschbecken.