Hungersnot in Afrika - Spenden Sie jetzt!

Gemeinsam gegen die Hungersnot

Helfen Sie jetzt Kindern in Afrika!

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Der Bundespräsident bittet: Helfen Sie jetzt!

Bundespräsident Steinmeier bittet um Ihre Hilfe gegen Hunger in Afrika.

Die lange Dürreperiode hat schon viel zu viele Opfer gefordert. Ich bitte Sie: helfen Sie mit Ihrer Spende. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Hunger in Afrika

Knapp 30 Millionen Menschen kämpfen ums Überleben

Die Felder vertrocknet, das Vieh verendet, die Menschen am Ende ihrer Kräfte. Hunger und Wassermangel bedrohen in Afrika zur Zeit das Leben von vielen Millionen Menschen - unter ihnen zahllose geschwächte Kinder. Besonders schlimm ist die Ernährungssituation am Horn von Afrika, in der Region um den Tschadsee und im Südsudan. Auswirkungen des Klimawandels, Konflikte und Vertreibung nehmen immer mehr Familien die Lebensgrundlagen, doch die Lage ist nicht hoffnungslos. World Vision ist in all diesen Regionen des Kontinents aktiv. Wir wollen schnell handeln, um in dieser schlimmsten Krise seit Jahrzehnten rechtzeitig Hilfe zum Überleben zu bringen. Und wir arbeiten weiter daran, die Kreisläufe von Dürren, Hunger und Armut zu durchbrechen. Bitte helfen Sie mit!

Eine Katastrophe solchen Ausmaßes hat es in der Gegend noch nie gegeben. Kathryn Taetzsch, Leiterin Humanitäre Hilfe am Tschad-See

So hilft World Vision vor Ort

25 Euro kostet ein Nahrungspaket pro Person für einen Monat.

50 Euro kostet ein Nahrungspaket pro Person für zwei Monate. Die Rationen liefern mindestens 2.100 kcal pro Tag.

Mit 90 Euro können wir eine Familie einen Monat lang mit sauberem Trinkwasser versorgen.

Mit 90 Euro können wir eine Familie einen Monat lang mit sauberem Trinkwasser versorgen.

Mit 120 Euro können wir unterernährte Kinder mit der dringend benötigten Aufbaunahrung behandeln.

Mit 120 Euro können wir unterernährte Kinder mit der dringend benötigten Aufbaunahrung behandeln.

Hunger in Afrika - Schwerpunkt Horn von Afrika

Schwerpunkt Horn von Afrika

Im Norden von Somalia sind seit zwei Jahren die Regenzeiten ausgeblieben. Die Reserven der Landbevölkerung sind nach wiederholten Missernten und dem Verlust von hunderttausenden Nutztieren aufgebraucht. Jeder Tag und jede Unterstützung zählt hier, denn mehr als 360.000 Kinder in Somalia sind bereits akut mangelernährt. Auch viele Regionen in Kenia und der Südosten von Äthiopien leiden erneut unter einer verheerenden Dürre. Kenia hat den nationalen Notstand ausgerufen.

Die Menschen leben buchstäblich von der Hand in den Mund, denn alle Reserven sind aufgebraucht. Harry Donsbach, Leiter Humanitäre Hilfe
Hunger in Afrika: Selma kann wieder essen

Selma bekommt genug zu essen

Somalia zählt zu den trockensten und ärmsten Ländern der Erde. World Vision hilft Familien und Dörfern dabei, ihre Nahrungs- und Einkommensquellen zu erweitern. Außerdem unterstützen wir eine medizinische Grundversorgung. Diese Hilfe zahlt sich jetzt für viele Kinder aus. Selma kann zum Beispiel Gemüse essen, weil ihre Mutter in wassersparender Landwirtschaft geschult wurde und Saatgut bekam. Selmas Mutter Nimo erzählt: "Ich bin glücklich darüber, dass meine Kinder zu essen haben. Aber ich mache mir Sorgen um mein Land."

Hunger in Afrika - Vertrocknete Landschaft in Somalia

Schwerpunkt Südsudan

Im Südsudan hat sich die Lage wegen des Bürgerkrieges und anhaltender Wirtschaftskrise in den letzten drei Jahren sehr verschlechtert. Mit einer weiteren Zuspitzung bis Juli wird gerechnet. Rund jeder zweite Südsudanese wird nach Schätzung der Vereinten Nationen im Laufe des Jahres auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sein. Über eine Million Kinder sind bereits in einem sehr schlechten Ernährungszustand. World Vision kann dank mobiler Nothilfe-Teams auch in Regionen helfen, in denen viele Menschen auf der Flucht sind.

Hunger in Afrika - Schwerpunkt Südsudan
Hunger in Afrika: Kinder im Südsudan sind akut von Hunger bedroht

Kinder im Südsudan sind akut von Hunger bedroht

Wir helfen mit Aufbaunahrung

Hunger in Afrika - Verteilung im Südsudan
Hunger in Afrika - Unterernährte Kinder im Südsudan
Hunger in Afrika - Schwerpunkt Tschad-See

Schwerpunkt Tschadsee-Region

In vier Ländern rund um den Tschadsee herrscht bittere Not. Geschätzte 10,4 Millionen Menschen in Niger, Tschad, Nigeria und Kamerun benötigen humanitäre Hilfe. Mehr als 500.000 Kinder sind bedrohlich unterernährt, und viele Kinder können nicht mehr zur Schule gehen.

Der Konflikt mit Boko Haram hat Menschen an der Bestellung ihrer Felder gehindert und den Zugang zu sauberem Wasser erschwert. Auch Handel und Gesundheitssysteme sind teilweise zusammen gebrochen. Die ohnehin sehr trockene Grenzregion zu Niger und Tschad kann die vielen Flüchtlinge nicht ohne Hilfe ernähren. World Vision engagiert sich mit Maßnahmen für rund 300.000 Menschen - unter anderem Wasserversorgung, Ernährung und Kinderschutz.

Baraka musste um ihr Leben fürchten

Barakas Flucht

Als Baraka auf den Markt ging, um dort Lauch zu verkaufen, konnte sie nicht ahnen, wie sehr dieser Tag ihr Leben verändern würde.

Alhajis Geschichte

Alhajis Traum vom Leben

Der 15-jährige Alhaji musste aus seiner Heimat Nigeria fliehen.

In der Tschadsee-Region ist es seit Jahren trocken. Starker Wind wirbelt den Mädchen und Frauen dauernd Sand ins Gesicht, während sie Kilometer zur nächsten Wasserstelle laufen oder dort in langen Schlangen warten. World Vision sorgt sich besonders um ihre Gesundheit und Sicherheit. Das Wasser in den wenigen Brunnen ist meist nicht mehr sauber. Auch deshalb arbeiten wir darauf hin, schnell mehr Wasserquellen zugänglich zu machen. Um die notleidenden Menschen zu erreichen, ist man im Tschad bis zu 11 Stunden mit dem Auto unterwegs, weiß Nothilfe-Leiterin Kathryn Tätzsch zu berichten. Sie hat aber auch beeindruckende Beispiele von lokaler Hilfsbereitschaft und kreativem Umgang mit der Notsituation erlebt.

Hunger in Afrika - viele Ursachen, eine Katastrophe

Hintergrund:

Viele Regionen - eine Katastrophe

In den Medien werden im Zusammenhang mit der aktuellen Hungerkrise viele Länder Afrikas genannt. Doch die Krise hat nicht nur eine Ursache. Zur jahrelangen Dürre, auch als Folge von El Nino, in fast allen betroffenen Ländern, kommen auch Gewalt und Massenflucht hinzu. Im Südsudan kämpfen verfeindete Milizen seit über drei Jahren mit äußerster Brutalität um die Macht. Leidtragend ist die Zivilbevölkerung, die nicht nur Opfer der Gewalt wird. Die Menschen können ihre Felder nicht mehr bestellen und mussten ihre Reserven gänzlich aufzehren. In der Region um den Tschadsee sind Millionen Menschen auf der Flucht vor der Hungersnot in Nordnigeria. Aber auch vor den Attacken der Terrorgruppe Boko Haram und den Gegenschlägen der Regierungstruppen. Die Menschen fliehen nach Niger und Tschad, wo die anhaltende Dürre und der versiegende Tschadsee als größte Wasserquelle der Region für massive Ernteausfälle sorgen. In Somalia hat es jahrelang kaum geregnet, aber auch hier fürchten sich die Menschen vor den Angriffen der islamistischen Gruppe Al Shabab und können ihre Felder nicht bestellen. Friedlich ist es in den somalischen Provinzen Somaliland und Puntland – aber hier herrscht seit Jahren Trockenheit und der Tierbestand der Viehnomaden ist zu drei Vierteln verendet. Nötig ist daher in allen Gebieten der Hungerkrise ein umfassender Hilfeansatz. Neben der akuten Nothilfe müssen auch neue Bewässerungsmethoden und Wiederaufforstungsmaßnahmen wie FMNR ausgebaut werden. Zudem muss politischer und wirtschaftlicher Druck auf die beteiligten Parteien ausgeübt werden, um die gewaltsamen Übergriffe zu stoppen.