50 Millionen Kinder sind weltweit auf der Flucht oder in prekären Lebensumständen. World Vision will sie vor Gewalt schützen: mit Bildung und Soforthilfe direkt vor Ort.
50 Mio.
Kinder weltweit auf der Flucht
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Mädchen erlebt Gewalt im Konflikt oder auf der Flucht
Alle 3 Sekunden
wird ein Mädchen unter 18 Jahren verheiratet
Worum ging es bei der Kampagne “Hände weg von meiner Kindheit!”?
Weltweit sind 50 Millionen Kinder auf der Flucht und brauchen unsere Hilfe. Im Krieg, auf dem Fluchtweg oder im Flüchtlingslager lauern überall Gefahren: Tausende Kinder werden jährlich Opfer von Kinderhandel, schätzungsweise 15 Millionen Mädchen erleiden sexualisierte Gewalt oder Zwangsverheiratung. Die Folgen sind verheerend: körperliche Schäden, psychisches Leid und der Verlust jeder Zukunftsperspektive.
Die Opfer dieser Gewalt müssen unterstützt und weitere Missbräuche vermieden werden.
Ich lebte friedlich mit meinen Eltern, bis der Konflikt ausbrach. Ich beschloss, zu fliehen. Auf der Flucht wurde ich öfter vergewaltigt als ich zählen kann.
Was war das Ziel der Kampagne?
World Vision wollte mit der Kampagne Folgendes erreichen:
- die Öffentlichkeit für die Themen sexuelle Gewalt von Kindern auf der Flucht sowie Zwangsverheiratung zu sensibilisieren
- vor Ort in den betreffenden Ländern, aber auch an Orten des Geschehens wie Flüchtlingslagern tätig werden
Das haben wir gemeinsam mit der Kampagne “Hände weg von meiner Kindheit!” erreicht
Dank tausender Unterstützerinnen und Unterstützer konnten wir da helfen, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird. Darüber hinaus waren wir mit einer starken Stimme auch hierzulande im öffentlichen Raum vertreten. Die folgenden Maßnahmen zeigen, was Ihre Solidarität möglich gemacht hat.
Bewusstsein schaffen in Deutschland
Beispiele unserer Hilfe vor Ort
Schutz und Vorsorge in Flüchtlingslagern
World Vision setzt sich präventiv gegen sexuelle Gewalt in Flüchtlingslagern ein und unterstützt Betroffene.
Wir haben Mechanismen zur Meldung von sexueller Gewalt in Flüchtlingslagern entwickelt und unser Personal entsprechend ausgebildet. Betroffene erhalten medizinische Versorgung, psychosoziale Betreuung und materielle Unterstützung. In den Aufnahmezentren schützen wir Kinder vor sexueller Gewalt, indem wir ihnen spielerische Aktivitäten in sicheren Räumen anbieten. Für unbegleitete Kinder richten wir geschützte Zonen ein, welche rund um die Uhr betreut werden.
Zudem achten wir auf sichere Wege innerhalb der Lager und auf Privatsphäre in Gesundheitszentren für Mädchen und Frauen. Ein Kinderschutz-Training und Kurse zur Prävention von sexueller Ausbeutung und Missbrauch sind für unser Personal obligatorisch.