Malawi

Vor Ort aktiv seit 1997.

Kindersterblichkeit

Kinder, die nach der Geburt sterben

Malawi 23*
Deutschland 2*

(*von 1000)

Trinkwasser Zugang

Menschen mit Zugang zu verbesserten Trinkwasserquellen

Malawi 69 %
Deutschland 100 %

Ernährung

Kinder unter 5 Jahren, die akut unterernährt sind

Malawi 0,6 %
Deutschland 0,1 %

Das kleine Binnenland im Südosten Afrikas ist reich an landschaftlicher Schönheit und an Wasser – wirtschaftlich ist es jedoch eines der ärmsten der Welt.

Unser Projekt Kande Kachere liegt im Norden des Landes direkt am Malawisee. 90 % der Menschen leben hier als Kleinbäuerinnen und -bauern von dem, was sie auf ihren Feldern ernten. Aufgrund von sich abwechselnden Dürren und Überschwemmungen reicht das allerdings oft nicht, um ihre Kinder zu ernähren. Hinzu kommt, dass nur 42 % der Familien sauberes Wasser nutzen können. Viele vorhandene Brunnen sind nicht mehr funktionstüchtig. Der Wassermangel führt dazu, dass die Kinder krank werden. Darüber hinaus können sie nicht zur Schule gehen und für das Leben lernen, weil die Wege dorthin zu weit sind. Ohnehin gibt es in der Region viel zu wenig Schulen und ausgebildete Lehrkräfte.

In verschiedenen Bereichen arbeitet World Vision mit den Menschen vor Ort gemeinsam daran, die Lebensbedingungen für die Kinder und ihre Familien zu verbessern.

Schwerpunkte unserer Arbeit

Mädchen an einem Brunnen in Malawi

Trinkwasser

World Vision hat die Trinkwasserversorgung ausgebaut und die Kinder und Familien über Hygiene aufgeklärt.

Schüler an der Tafel in Malawi

Bildung

Um den Kindern eine gute Schulbildung zu ermöglichen, bildet World Vision Lehrer fort und stärkt Eltern dabei, die Schulen zu unterstützen (z. B. als Elternbeiräte).

Einkommen in Malawi durch Spargruppen fördern

Einkommensförderung

Damit die Familien in Malawi langfristig und nachhaltig von Hilfe unabhängig werden, unterstützt World Vision die Gründung und Schulung von Spar- und Kreditgruppen.

Gesunde Ernährung mit nahrhaften Lebensmitteln

Ernährung

Immer mehr Mütter wissen dank der World Vision-Aufklärungskampagnen, wie sie ihre Kinder gesund ernähren und vor Krankheiten schützen können.

Ja, ich will helfen

Nachhaltige Hilfe

Dass Hilfe zur Selbsthilfe wirkt, zeigt zum Beispiel unser abgeschlossenes Projekt in Kunyinda.

Durch Schulungen wissen die Kleinbauern unter anderem, welche Getreidesorten besonders dürretolerant sind. So konnten sie ihre Ernteerträge erheblich steigern. Ihre Kinder erhalten abwechslungsreichere Mahlzeiten und entwickeln sich dadurch besser. Einige Familien haben außerdem eine Viehzucht gestartet und tragen so zum Lebensunterhalt bei. Viele Mütter wissen jetzt auch, wie sie besonders Babys und Kleinkinder mit Nahrung versorgen müssen, damit sie gesund aufwachsen. Mittlerweile besuchen auch 89 % der Kinder in Kunyinda eine Schule und weniger brechen die Schule ab.

Die Kinder profitieren von einer Ziegenzucht

Die Kinder profitieren von einer Ziegenzucht: Ihre Eltern haben jetzt genug Einkommen, um ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen.

Latrinen für die Kinder in Kunyinda

Die Kinder können getrennte Latrinen für Jungen und Mädchen nutzen. Früher mussten sie eine gemeinsam nutzen.

Einen Spielplatz für die Kinder in Kunyinda

Die Kinder freuen sich über die Spielgeräte. Seitdem es sie gibt, kommen sie regelmäßig in die Vorschulen.

Kinder spielen in der Schule auf dem Spielplatz

Das haben Sie, liebe Paten, ermöglicht. Vielen Dank!

In Malawi beeindrucken mich besonders unsere Bewässerungsprojekte, durch die Bauern trotz anhaltender Dürre grüne Felder haben. So ist sogar in Zeiten der Dürre eine Ernte möglich!
Ursula Messner, Regionalreferentin Afrika

Ja, ich will Pate werden

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Das ist Gomezgani aus Malawi. Gomezgani sucht noch einen Paten!

  • Alter: 6 Jahre (27.05.2015)
  • Lebt bei: den Eltern
  • Mag gerne: Fußball