Finanziert von:
In dieser Aktion haben sich zahlreiche deutsche Hilfsorganisationen zusammengeschlossen, um im Katastrophenfall koordiniert und effektiv helfen zu können.
Zeitraum
1. November 2025 – 31. Oktober 2026
Erreichte Personen
95.699 Menschen
Kernsektoren
Katastrophenvorsorge Sicherheit und Schutz Psychosoziale Unterstützung (MHPSS)
Budget
Beitrag ADH 540.000 EUR
Unsere Arbeit auf einen Blick
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5
Einheiten des Zivilschutzes werden mit elementarer Notfall-Ausrüstung ausgestattet
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10
Ersthelfer-Einheiten aus lokalen Freiwilligen werden mit elementarer Notfall-Ausrüstung ausgestattet
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8.000
Menschen aus der Bevölkerung erhalten Training in Katastrophenvorsorge
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4
Gemeindezentren werden aus- gestattet, um sichere Orte für verschie- dene Hilfsmaßnahmen zu schaffen
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150
Kinder aus 10 Dörfern erhalten psychosoziale Hilfe
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93
lokale World-Vision-Mitarbeiter erhalten psychosoziale Unterstützung, um nicht auszubrennen
Situation vor Ort
Die Bevölkerung im Westjordanland sieht sich mit einer zunehmend kritischen Sicherheitslage konfrontiert: Angriffe des Militärs sowie die steigende Siedlergewalt führen zu Todesopfern sowie Zerstörung. Die immer stärker werdende Einschränk- ung der Bewegungsfreiheit verschärft die Lage zusätzlich, da beispielsweise Notfallsanitäter oder die Feuerwehr aufgrund der vielen Kontrollposten deutlich später - und in etwa 25% der Fälle gar nicht - am Unglücksort eintreffen. Somit fällt den zivilen Ersthelfern eine elementare Rolle zu, die jedoch aufgrund fehlender (Schutz-) Ausrüstung großen Sicher- heitsrisiken ausgesetzt sind. Neben dieser sowieso schon psychisch stark belastenden Situation erfahren viele Kinder außerdem häusliche Gewalt, sexuellen Missbrauch oder Kinderarbeit und benötigen Schutz.
Unser Lösungsansatz
Um besser auf Notfälle reagieren zu können, werden sowohl mehrere Einheiten des Zivilschutzes als auch lokale Freiwilligenverbände mit elementarer (Schutz-)Ausrüstung ausgestattet, besonders zur Brandbekämpfung. Zusätzlich erhalten sie zusammen mit weiteren Menschen aus der Bevölkerung Training in Katastrophenvorsorge. Außerdem werden systematische Angebote für Kinder und deren Bezugspersonen ausgebaut, um psychosoziale Leistungen in Anspruch nehmen zu können. Zudem werden in mehreren Orten Gemeindezentren wiederhergestellt und ausgestattet, um sichere Orte zu schaffen, in denen Notfallmaßnahmen koordiniert und psychosoziale Unterstützung sowie weitere Hilfeleistungen angeboten werden können.
Unsere Ziele
Mit den Projektmaßnahmen werden besonders lokale Gemeinden in ihrer Kapazität gestärkt, um auf Notfälle angemessen reagieren zu können. Damit werden unmittelbare Schutzrisiken gesenkt, Schutzräume wiederhergestellt und die langfristige Resilienz von Gemeinden gestärkt, was sowohl die Sicherheit als auch das Wohlbefinden der lokalen Bevölkerung erhöht, die vom Konflikt betroffen ist. Außerdem erhalten besonders Kinder psychosoziale Unterstützung und können somit einen gesünderen Umgang mit den mentalen Belastungen entwickeln.