Zeitraum
1. Februar 2025 – 30. Juni 2026
Erreichte Personen
26.031 Menschen
Kernsektoren
Gesundheit, Ernährung und WASH
Budget
Beitrag von ADH: 290.967,73 Euro
Unsere Arbeit auf einen Blick
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2
mobile Einsatzteams sind für jeweils 6 Monate vor Ort, um medizinische und psychologische Hilfe zu leisten
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1.500
Kleinkinder sowie Schwangere und stillende Frauen, die unter Mangel- ernährung leiden, werden behandelt
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300
Frauen werden vor, während und nach der Geburt begleitet und medizinisch versorgt
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2
beschädigte Wassersysteme werden repariert bzw. neu gebaut
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153
beschädigte sanitäre Anlagen werden instandgesetzt oder neu gebaut
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5
lokale "WASH-Gruppen" werden gegründet, um Hygieneschulungen durchzuführen
Situation vor Ort
Kunar ist eine kleine Provinz im Osten Afghanistans, an der Grenze zu Pakistan. Die Infrastruktur in dieser bergigen und schwer zugänglichen Region ist schlecht ausgebaut und die Menschen leben zu großen Teilen in Armut. Ende 2025 erschütterte ein schweres Erdbeben die Region, welches über 2000 Menschenleben kostete und die Lebensumstände für die lokale Bevölkerung noch weiter verschlechterte: Der Verlust von etwa 7000 Nutztieren sowie Anbauflächen verschärft die Ernährungsunsicherheit zusätzlich, sodass etwa 37.000 Kleinkinder sowie 10.000 Schwangere und Stillende unter akuter Mangel- ernährung leiden. Die Zerstörung von Wasserquellen und sanitären Anlagen führte außerdem zu Wassermangel und erhöhten Gesundheitsrisiken für etwa 200.000 Menschen, während gleichzeitig medizinische Einricht- ungen stark beschädigt wurden.
Unser Lösungsansatz
Aufgrund der schweren Zugänglichkeit der Region und der Beschädigung lokaler medizinischer Einrichtungen werden zwei mobile Einsatzteams eingesetzt, um den betroffenen Menschen Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung, psycholog- ischer Hilfe sowie Nahrungsmitteln zu gewährleisten. Dabei stehen besond- ers mangelernährte Kinder sowie Schwangere und stillende Frauen im Fokus, die im Bedarfsfall spezielle Ernährung erhalten. Zusätzlich werden lokale Gesundheitshelfer trainiert, um einen langfristigen positiven Effekt zu erzielen. Außerdem werden beschädigte Wasserzugänge und sanitäre Anlagen repariert und lokale Wasserkomitees zu deren Instandhaltung eingesetzt. Die Bevölkerung wird außerdem über wichtige hygienische Verhaltensweisen informiert.
Unsere Ziele
Außerdem werden lokale Kapazitäten geschaffen, um langfristig frühzeitig gesundheitliche Notfälle sowie Mangelernährung erkennen und behandeln zu können. Damit wird die Resilienz der Bevölkerung gestärkt, deren Gesundheit erhöht und vermeidbare Fälle von Mangelernährung, Krankheiten und Todesfälle reduziert. Dabei stehen mangelernährte Kinder sowie Schwangere und stillende Frauen im Fokus.