Das hat Ihre Patenschaft bewirkt

Projektübergabe in Bum, in Sierra Leone

Als Patinnen und Paten haben Sie einem Kind in Not die Chance auf eine bessere Zukunft ermöglicht. Sie haben geholfen, seine Bildung zu fördern, seine Gesundheit zu verbessern und ihm eine sichere Umgebung zu schaffen.

Ihre Patenschaft hat einen echten Unterschied im Leben des Kindes, seiner Familie und der Region Bum herbeigeführt. Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

84,38 % der Jugendlichen geben an, sich heute in der Gemeinde sicher zu fühlen.

Kinder profitieren von besseren Behandlungen:
76,43 % der Kinder mit Durchfall erhalten heute eine wirksame medizinische Versorgung.

Der Zugang zu sanitären Einrichtungen hat sich stark verbessert: 93,79 % der Haushalte nutzen heute sichere Lösungen.

Sauberes Wasser senkte Durchfall- und Cholerafälle von 3 % (2020) auf 0,2 %.

Sie haben mit Ihrer Patenschaft Großes bewirkt!

Am Anfang des Projekts war das Leben vieler Kinder in Bum von Unsicherheit, Krankheiten und fehlendem Schutz geprägt. Gewalt blieb in der Regel ohne Folgen. Viele Kinder gingen nicht regelmäßig zur Schule. Familien hatten kaum Zugang zu medizinischer Versorgung und sauberem Wasser.

Durch Ihre Unterstützung hat sich das Leben der Kinder und ihrer Familien in Bum deutlich verbessert.

Kinder wachsen heute sicherer auf. Gemeinden greifen ein und schützen sie aktiv. Mehr Mädchen und Jungen gehen zur Schule und bleiben dort. Familien nutzen Gesundheitsangebote und kümmern sich besser um ihre Kinder. Sauberes Wasser ist heute für viele selbstverständlich. Krankheiten gehen zurück. Kinder haben mehr Zeit zum Lernen und Spielen.

Das haben Sie, liebe Patinnen und Paten, durch Ihren Einsatz in den Bereichen Kinderschutz, Gesundheit, Wasser, Sanitär und Hygiene ermöglicht.

Die größten Erfolge Ihrer Patenschaftsbeiträge auf einen Blick

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Foto aus Bum

✓ Mehr Kinder gehen zur Schule: mittlerweile nehmen über 6.400 Mädchen und Jungen am Unterricht teil

✓ 34 staatlich geförderte Schulen stehen den Kindern zur Verfügung – deutlich mehr als früher

✓ 15.223 Menschen haben gelernt, Kinder besser zu schützen

✓ 100 Spargruppen mit 2.452 Mitgliedern unterstützen Familien und stärken damit auch den Schutz von Kindern

✓ Drei neue Wasseranlagen versorgen über 14.000 Menschen mit sauberem Wasser

✓ Die Verbreitung von Krankheiten wie Durchfall und Cholera ist stark zurückgegangen

Kinder sind mehr geschützt und haben bessere Zukunftsperspektiven

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Kinderclub in Bum

 

Kinderclub, der sich für die Beendigung der Gewalt gegen Kinder in der Gemeinde einsetzt

Das hat sich verändert:

Vorher: Viele Kinder lebten ohne ausreichenden Schutz. Gewalt und Ausbeutung blieben oft folgenlos, Kinder mussten arbeiten statt zur Schule zu gehen, und Mädchen brachen ihre Bildung früh ab. Klare Kinderschutzstrukturen und Bewusstsein in den Gemeinden fehlten. 

Nachher: Gemeinden greifen heute bei Gewalt ein, melden Fälle und arbeiten mit lokalen Kinderschutzstrukturen und staatlichen Stellen zusammen. 15.223 Menschen wurden direkt mit Kinderschutzbotschaften erreicht, 6.417 Kinder waren zum Projektende eingeschrieben. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen kennt Anlaufstellen für Kinderschutz, und viele Kinder beteiligen sich aktiv an Gruppen und Programmen.

Die größten Erfolge

  • Kinderschutzkomitees und Mütterclubs sind fest in der Gemeinde verankert; Regeln gegen sexuelle Gewalt, Kinderarbeit und Frühehen werden angewendet.
  • 28 Lehrkräfte wurden vor Ort, 26 im Fernunterricht geschult; 100 Kinder absolvierten Lebenskompetenztrainings und beteiligen sich aktiver.
  • Aufklärung erreichte Tausende Menschen und stärkte das Bewusstsein für Kinderrechte; die Gemeinde schützt Kinder heute aktiver und gibt ihnen mehr Mitsprache.

Die Gesundheit der Kinder hat sich verbessert

Foto von Jebbeh

 

Kinder wie der 10-jährige Jebbeh (Mitte) können nun in der Gesundheitseinrichtung mit Medikamenten versorgt werden.

Das hat sich verändert:

Vorher: Viele Familien behandelten Krankheiten selbst, Schwangere gingen selten zur Vorsorge und Geburten fanden häufig zu Hause ohne Nachsorge statt. Kinder litten regelmäßig an Malaria oder Durchfall, Impfungen und medizinische Versorgung erreichten viele nicht. 

Nachher: Familien nutzen heute häufiger Gesundheitszentren, über 92 % der Geburten finden in Einrichtungen statt und Schwangere nehmen öfter Vorsorgeuntersuchungen wahr. Gemeindegesundheitshelfer begleiten Familien, während Großmütter junge Mütter bei der gesunden Ernährung ihrer Kinder unterstützen.

Die größten Erfolge

  • Geschulte Gesundheitshelfer erreichen Familien heute direkt durch Hausbesuche; Vorsorge und medizinische Hilfe werden bewusster genutzt.
  • 92,77 % der Geburten finden inzwischen in Gesundheitseinrichtungen mit qualifiziertem Personal statt.
  • Über 30 % der Mütter nehmen aktiv an Ernährungs- und Präventionsangeboten teil.
  • Rund 42 % der Kinder unter 5 Jahren sind vollständig geimpft.

Sauberes Wasser verändert den Alltag spürbar

Foto aus Bum

 

Kinder holen Wasser aus einer sicheren Wasserquelle und sind glücklich darüber.

Das hat sich verändert:

Vorher: Kinder legten täglich lange Wege zurück, um Wasser aus Flüssen, Bächen oder offenen Quellen zu holen. Dadurch verbreiteten sich Krankheiten wie Durchfall und Cholera, und Kinder kamen oft zu spät zur Schule oder fehlten ganz. 

Nachher: Kinder holen heute Wasser in der Nähe von Zuhause oder Schule und trinken aus sicheren Quellen. Das spart Zeit, schützt die Gesundheit und verbessert den Schulbesuch. Hygiene gehört zunehmend zum Alltag, wodurch Krankheiten deutlich zurückgehen.

Die größten Erfolge

  • 3 solarbetriebene Wasseranlagen versorgen über 14.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser; Wasserkomitees sichern Wartung und langfristige Versorgung.
  • Religiöse Führer fördern den Zugang zu sauberem Wasser, Hygiene und Sanitäranlagen; Gesundheitsclubs stärken Hygienebewusstsein an Schulen.
  • Rund 60 % der Familien waschen sich die Hände mit Seife, 73,81 % zeigen richtiges Hygieneverhalten. Die Schulanwesenheit stieg in einigen Gemeinden um über 38 %.
     

So hat sich das Leben von Patenkindern durch die Patenschaft verändert

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Vorher wurde Joseph von seiner Mutter mit traditioneller Medizin behandelt, wenn er krank war.

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Nun lässt sich Joseph in einer Gesundheitseinrichtung behandeln.

„Heute werde ich gesund, wenn ich krank bin“

Joseph ist 11 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Bum. Früher war Krankheit für ihn etwas Alltägliches. Besonders Malaria trat immer wieder auf. Wie viele andere Familien setzte auch seine Familie auf traditionelle Heilmethoden.
„Wenn wir krank waren, haben unsere Eltern uns mit traditionellen Mitteln behandelt. Das war ganz normal in unserer Gemeinschaft“, erzählt Joseph. Doch dann änderte sich etwas: Seine Mutter nahm an einer Schulung teil, in der sie lernte, wie Krankheiten wie Malaria, Typhus oder Durchfall verhindert und richtig behandelt werden können. Dieses Wissen veränderte das Verhalten der ganzen Familie. Als Joseph erneut krank wurde, brachte ihn seine Mutter erstmals in ein Gesundheitszentrum. Dort wurde er untersucht und positiv auf Malaria getestet. Er erhielt die passende Behandlung und blieb einige Tage zur Beobachtung vor Ort. „Nach drei Tagen ging es mir besser, und ich konnte nach Hause zurückkehren“, berichtet Joseph. Seitdem hat sich vieles verändert. Seine Familie achtet stärker auf Hygiene und sucht bei Krankheit frühzeitig medizinische Hilfe. Joseph ist seltener krank und kann regelmäßig zur Schule gehen.
„Heute kümmern sich meine Mutter und andere Familien viel besser um unsere Gesundheit. Viele Kinder in unserer Gemeinde sind jetzt sicherer“, sagt er.

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Veronica dachte oft darüber nach, die Schule abzubrechen.

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Heute besucht sie die Oberstufe und ist kurz davor, die Schule abzuschließen.

Das Patenkind, das seinen Traum verfolgt

Die 14-jährige Veronica lebt mit ihren Geschwistern in Bum und hat schon lange einen klaren Traum: Sie möchte ihre Schule abschließen und ihren eigenen Weg gehen. Doch dieser Weg war nicht immer leicht. Ihre Eltern arbeiten als Bauern und können Schulmaterialien nicht immer bezahlen. Immer wieder stand Veronica vor der Entscheidung, die Schule abzubrechen. „Manchmal dachte ich, ich muss aufhören, weil es zu schwierig wurde“, erzählt sie.
Was ihr Kraft gibt, sind die Briefe ihres Paten, die sie jedes Jahr ermutigen, weiterzumachen und an sich zu glauben. Diese Unterstützung hat ihr geholfen, dranzubleiben – auch in schwierigen Zeiten. Heute besucht Veronica die Oberstufe und ist ihrem Ziel so nah wie nie zuvor. Schritt für Schritt arbeitet sie auf ihren Abschluss hin. „Ich verfolge meinen Traum und komme meinem Ziel immer näher“, sagt sie stolz.

Erfolgsgeschichten ehemaliger Patenkinder zeigen, wie nachhaltig Patenschaften ihre Wirkung entfalten. Begleiten Sie auch Ihr neues Patenkind auf seinem Weg in eine selbstbestimmte, erfolgreiche Zukunft.

Haben Sie Ihr neues Patenkind schon kennengelernt?
 

Schritt für Schritt zum nachhaltigen Erfolg

So entfalten unsere Maßnahmen zur Hilfe für die Menschen aus unserem Patenschaftsprojekt nachhaltig ihre Wirkung. Schritt für Schritt hin zu einem besseren Leben für Ihr Patenkind, seiner Familie und seinem gesamten Umfeld.

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Erfolge unserer Arbeit in Bum

 

Aktivität

World Vision baut drei solarbetriebene Wasseranlagen und schult Gemeindemitglieder in Hygiene, Wasseraufbereitung und sicherer Nutzung.

Leistung

Über 14.000 Menschen haben nun Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mehr als 2.900 Haushalte nutzen sanitäre Einrichtungen, und 60 % der Menschen waschen sich regelmäßig die Hände mit Seife.

Direkte Wirkung

Durchfallerkrankungen und Cholera sinken von 3 % auf 0,2 %. Kinder sind seltener krank, versäumen weniger Unterricht und die Schulanwesenheit steigt in einigen Schulen um über 38 %.

Indirekte Wirkung

Familien sind gesünder, Kinder lernen besser und haben mehr Zukunftschancen. Die Gemeinde ist widerstandsfähiger und der Zugang zu sauberem Wasser ist langfristig gesichert.

Ein Abschiedsgruß an Ihr Patenkind

Sie möchten sich von Ihrem Patenkind verabschieden? Hier haben Sie die Möglichkeit dazu! Schreiben Sie Ihrem Patenkind eine letzte Nachricht, die wir für Sie übermitteln. Bitte verfassen Sie Ihre Nachricht auf Englisch und vergessen Sie nicht, Ihre Kindernummer anzugeben. Für das Projekt in Bum beginnt Ihre Kindernummer beispielsweise mit SIE-182946.

Abschiedsnachricht an dein Patenkind

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Ich wusste nicht, dass das Projekt endet und meine Patenschaft ausläuft. Warum wurde ich nicht im Vorfeld informiert?

Es tut uns leid, wenn das Projektende für Sie überraschend kam. Jedes Jahr erhalten alle Patinnen und Paten einen aktuellen Kinder-Entwicklungsbericht von Ihrem Patenkind. Dort ist auch immer die Projektphase genannt und das voraussichtliche Enddatum. In der Regel werden die World Vision Projekte für einen Zeitraum von 15 Jahren geplant. 

Es kann auch einmal sinnvoll sein, ein Projekt zu verlängern. Was die Bevölkerung in der Projektregion und somit auch die Familie Ihres Patenkindes betrifft, kam das Projektende nicht überraschend. Die Bevölkerung wird langfristig darauf vorbereitet, dass World Vision sich zurückzieht. Ziel ist es, die wichtigen Hilfemaßnahmen in die Hände der Bevölkerung zu übergeben, damit sie diese fortwährend selbst umsetzen können. Das wird entsprechen vorher geplant und die Menschen vor Ort frühzeitig beteiligt.

Mein Patenkind ist noch so jung – hätte es nicht noch mehr Hilfemaßnahmen benötigt?

Der Zeitpunkt des Projektendes ist ein Moment zum Feiern: Es wurde gemeinsam mit den Menschen vor Ort viel erreicht und die Lebensumstände der Familien in den Bereichen Wasser, Gesundheit, Bildung und Ausbildung, Ernährung und Landwirtschaft und wirtschaftliche Entwicklung haben sich verbessert – davon profitiert auch Ihr Patenkind. 

World Vision zieht sich zurück, doch die Hilfemaßnahmen gehen weiter. Dafür sorgt die Bevölkerung nun selbst und genau das ist das Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe. 

Lässt World Vision die Bevölkerung jetzt allein?

Die Menschen im Regionalentwicklungsprojekt sind nun in der Lage, die gemeinsam mit World Vision gestarteten Hilfemaßnahmen allein weiterzuführen. World Vision zieht sich zurück, doch die Menschen haben nun lokale Ansprechpartnerinnen und -partner und etablierte Prozesse, damit die Hilfemaßnahmen bei Bedarf weitergehen.

Kann ich weiterhin Kontakt zu meinem Patenkind haben?

Eine Patenschaft ist immer auf Zeit angelegt – spätestens, bis das Projekt zu Ende geht und World Vision sich zurückzieht. Dann ist auch kein Kontakt zum Patenkind mehr möglich. Unsere Patinnen und Paten können nun ein bedürftiges Patenkind aus einer anderen Region unterstützen.

Kann ich weiterhin Briefe oder E-Mails an mein Patenkind schicken?

Eine Nachricht zu schreiben, scheint so einfach. Doch hier hat World Vision viel möglich gemacht. Zum Beispiel, dass Ihr Brief, Ihr Geschenk oder die E-Mail persönlich zum Patenkind gebracht wurde. Vorab wurde die Post noch vom Englischen in die Muttersprache des Kindes übersetzt. Die Antwort vom Kind ist dann wiederum in englischer Sprache übersetzt bei Ihnen angekommen. 

Da World Vision nach Projektende keine Mitarbeitende mehr vor Ort hat, die sich um den Transport, die Übersetzungen usw. kümmern können, ist auch ein weiterer Kontakt nicht mehr möglich. Die Familien wohnen meist sehr abgelegen und verfügen nicht über eine postalische Adresse und haben auch keinen Internetzugang. Aus Kinderschutzgründen können die privaten Adressen der Paten nicht an das Patenkind und seine Familie weitergeleitet werden. Bitte haben Sie Verständnis. Selbstverständlich haben Sie noch die Möglichkeit zum Abschied über die Ihnen im Brief genannte Online Seite an Ihr Patenkind zu schreiben. 

Wieso schicken Sie mir ungefragt einen neuen Patenschaftsvorschlag?

Für unsere Arbeit ist es sehr wichtig, auch neue Projekte und neue Patenkinder unterstützen zu können. Daher übertragen wir die Patenschaften auf neue Patenkinder in der Hoffnung, unsere Förderer nicht zu verlieren. Die meisten Patinnen und Paten möchten gern wieder eine neue Patenschaft übernehmen. Es verringert unseren Verwaltungsaufwand erheblich, wenn Sie sich einfach mit uns in Verbindung setzen, sollten Sie lieber ein Kind aus einem anderen Land fördern oder die neue Patenschaft nicht übernehmen wollen.

Warum soll ich wieder eine neue Patenschaft übernehmen?

Wir hoffen auch weiterhin auf Ihre Unterstützung, damit wir Kindern in Not eine Aussicht auf eine bessere Zukunft schenken können. Wir brauchen weiterhin jede Patin und jeden Paten, um langfristig den Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen leben, helfen zu können. Wir würden uns freuen, auch in Zukunft auf Sie zählen zu können. 

Was mache ich, wenn ich die neue Patenschaft nicht übernehmen möchte?

Informieren Sie unseren Paten- und Spenderservice einfach kurz telefonisch (06172 76 31 00) oder per E-Mail info@worldvision.de. Wenn Sie keine Patenschaft mehr übernehmen möchten, gibt es auch noch andere Möglichkeiten, besonders bedürftige Kinder zu unterstützen.