Das hat Ihre Patenschaft bewirkt
Als Patinnen und Paten haben Sie einem Kind in Not die Chance auf eine bessere Zukunft ermöglicht. Sie haben geholfen, seine Bildung zu fördern, seine Gesundheit zu verbessern und ihm eine sichere Umgebung zu schaffen.
Ihre Patenschaft hat einen echten Unterschied in seinem Leben, dem Leben seiner Familie und der Region Acoria herbeigeführt. Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
380 Familien haben Gemüsegärten angelegt und verbessern damit dauerhaft die Ernährung ihrer Kinder
415 Tablets wurden eingesetzt, um den Zugang zu digitalen Lerninhalten zu verbessern
Der Anteil der Jugendlichen, die in Situationen sexuellen Drucks „Nein“ sagen können, ist von 6,7 % auf 75 % gestiegen
Durch regelmäßige Hausbesuche und Aufklärung werden Familien nun ab der Geburt begleitet, um die Entwicklung von Babys gezielt zu unterstützen
Sie haben mit Ihrer Patenschaft einen Unterschied bewirkt!
Dank Ihrer Unterstützung hat sich in Acoria viel bewegt. Gemeinsam haben wir uns dafür eingesetzt, dass Kinder gesund aufwachsen, lernen können und geschützt sind. Im Bereich Gesundheit und Ernährung haben Familien neue Wege gelernt, ihre Kinder gut zu versorgen. Kinder wachsen heute gesünder auf und entwickeln sich besser.
Im Bereich Bildung haben wir Schulen gestärkt und Kinder beim Lesenlernen begleitet. Kinder entdecken Bücher, lernen mit Freude und blicken zuversichtlich in ihre Zukunft. Auch beim Schutz von Kindern haben wir viel erreicht. Familien gehen liebevoller miteinander um. Und Kinder kennen ihre Rechte und bringen sich aktiv in ihre Gemeinschaft ein.
All das verdanken wir Ihnen, liebe Patinnen und Paten. Danke, dass Sie die Kinder auf ihrem Weg unterstützen und ihnen neue Hoffnung für die Zukunft geben.
Die größten Erfolge Ihrer Patenschaftsbeiträge auf einen Blick
✓ Deutlich weniger Kinder leiden an Unterernährung: Der Anteil sank von 54,7 % auf 32,9 %
✓ Über 1.800 Kleinkinder wurden regelmäßig gesundheitlich begleitet und in ihrer Entwicklung gestärkt
✓ Mehr als 3.700 Kinder nutzen verschiedene neue Leseangebote – mit großem Erfolg: Bis zu 87,5 % der Drittklässler können heute lesen und das Gelesene auch zusammenhängend verstehen
✓ Über 1.500 Eltern wenden neue Kenntnisse zu Ernährung, Förderung und Erziehung im Alltag an
✓ 40 % der Jugendlichen fühlen sich mittlerweile deutlich besser auf ihren weiteren Bildungsweg und das Berufsleben vorbereitet (Vorher: 10,17 %)
✓ Kinder und Jugendliche beteiligen sich aktiv am Gemeindeleben und bringen ihre Meinung ein – etwa durch Kampagnen, Aktionen oder lokale Initiativen
Kinder wachsen gesünder auf
Das hat sich verändert:
Vorher: Viele Kinder waren chronisch unterernährt, durch Anämie geschwächt und häufig krank. Fehlender Zugang zu sauberem Wasser sowie mangelndes Wissen über Ernährung, Hygiene, Pflege und frühkindliche Förderung beeinträchtigten ihre Entwicklung.
Nachher: Die chronische Unterernährung ist deutlich gesunken und die psychomotorische Entwicklung hat sich verbessert. Familien achten heute stärker auf gesunde Ernährung, Hygiene, saubere Lebensbedingungen und die frühe Förderung ihrer Kinder.
Die größten Erfolge
- 1.800 Kinder unter 5 Jahren wurden regelmäßig zu Wachstum und Ernährung begleitet; 500+ Familien verbesserten Ernährung, Pflege und frühe Förderung. 32 Gesundheitshelfer:innen begleiten Familien; 7 Gesundheitseinrichtungen wurden gestärkt und 28 Fachkräfte geschult.
- 70 % der Familien setzen wichtige Hygienepraktiken wie regelmäßiges Händewaschen dauerhaft um. Psychomotorische Entwicklung stieg von 41,2 % auf 62,3 %, Anämie bei Kleinkindern sank von 82,8 % auf ca. 75 %.
- 13 Friedensbotschafter-Gruppen mit 325 Kindern und ein Kinderparlament mit 120 Mitgliedern stärken das Miteinander und die Mitsprache; 34 Kinder mit Behinderung erhielten Rollstühle.
Kinder lernen mit Freude und entwickeln ihre Fähigkeiten
Das hat sich verändert:
Vorher: Viele Kinder hatten große Schwierigkeiten beim Lesen, Schulen verfügten kaum über Bücher, Lesebereiche oder Lernmaterialien, und auch zu Hause fehlte häufig Unterstützung.
Nachher: Kinder lesen heute sicherer und mit mehr Freude. Drittklässler erreichen beim wörtlichen Lesen 100 % sowie beim kritischen und schlussfolgernden Lesen jeweils 87,5 %. Spielbibliotheken, Lesebereiche und digitale Angebote verbessern die Lernmöglichkeiten, während Familien das Lesen häufiger gemeinsam üben und in den Alltag integrieren.
Die größten Erfolge
- 180 Lehrkräfte wurden in Leseförderung, aktiven Methoden und spielerischem Lernen geschult; 27 Bildungseinrichtungen richteten neue oder verbesserte Lese- und Spielbereiche ein, die 3.793+ Kinder regelmäßig nutzen.
- 1.000+ Eltern wurden sensibilisiert; 500+ Familien unterstützen das Lesen aktiv im Alltag.
- 1.300 Jugendliche nahmen an Trainings zu Lebenskompetenzen, Unternehmertum und Zukunftsplanung teil.
Kinder sind besser geschützt und gestalten ihre Zukunft mit
Das hat sich verändert:
Vorher: Gewalt in der Erziehung war verbreitet und wurde oft als normal angesehen. 14,2 % der Kinder berichteten von körperlicher Bestrafung, viele erlebten verbale Gewalt. Kinder kannten ihre Rechte und Hilfsangebote kaum, Gemeinden hatten wenig Schutzstrukturen und es fehlten aktive Gruppen, in denen Kinder ihre Meinung einbringen konnten.
Nachher: Körperliche Bestrafung ist deutlich zurückgegangen, bei Vätern von 18,8 % auf 11,1 % und bei Müttern von 49,1 % auf 27,8 %. Kinder kennen ihre Rechte, wissen, wo sie Hilfe bekommen, und können sich besser schützen. Gemeinden übernehmen mehr Verantwortung, der Anteil aktiver lokaler Gruppen stieg von 11,8 % auf 29,1 %.
Die größten Erfolge
- 1.200+ Kinder und Jugendliche wurden zu Selbstschutz, Rechten und Gewaltprävention geschult; 1.850 Eltern zu liebevoller Erziehung und positiver Disziplin sensibilisiert.
- 40 Anlaufstellen, 30 geschulte Fachkräfte und regelmäßige Familienbesuche ermöglichten frühe Hilfe für 1.500+ Kinder; 276 lokale Akteure engagieren sich für den Kinderschutz.
- 50 junge Freiwillige, 20 Schulgemeinschaften und 2 Bezirksnetzwerke stärken Beteiligung und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen.
So hat sich das Leben von Patenkindern durch die Patenschaft verändert
Lucía hat ihren eigenen Weg gefunden
Das ehemalige Patenkind Lucía ist heute 18 Jahre alt – und hat klare Pläne für ihre Zukunft. Doch lange Zeit konnte sie sich das nicht vorstellen. Nach der Schule schien ihr Weg vorgezeichnet: im Haushalt helfen, für die Familie da sein. „Ich dachte, ich würde nur meiner Mutter helfen und nichts anderes machen“, erinnert sie sich. Es fehlte an Geld, aber vor allem an Orientierung. „Ich wusste nicht, was ich kann oder was mir gefällt.“
Das änderte sich, als sie an den „Youth Ready“-Workshops teilnahm. Dort durfte sie ausprobieren, entdecken und lernen. Besonders die praktischen Aufgaben begeisterten sie. „Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, etwas Eigenes schaffen zu können.“ Aus einem zurückhaltenden Mädchen wurde Schritt für Schritt eine junge Frau, die Fragen stellte, Ideen einbrachte und ihre Stärken erkannte. „Als ich mein Zertifikat bekam, wusste ich: Ich kann das schaffen.“
Heute hat Lucía ihr eigenes kleines Geschäft aufgebaut.
Luz möchte zur Stimme für andere Mädchen aus Acoria werden
Das Patenkind Luz blickt auf eine Entwicklung zurück, die ihr Leben grundlegend verändert hat. In ihrer ländlichen Gemeinschaft waren die Zukunftsperspektiven für Mädchen lange stark eingeschränkt. Zugang zu Bildung und beruflicher Entwicklung fehlte, und traditionelle Rollen prägten den Lebensweg vieler junger Frauen.
Mit dem Einstieg des World-Vision-Programms begann sich ihre Situation zu verändern. Besonders ein Workshop zu Führung und Beteiligung wurde für Luz zum Wendepunkt: „Da habe ich verstanden, dass mein Leben nicht vorgegeben ist. Ich kann selbst entscheiden, was ich erreichen möchte.“
Die Erfahrung stärkte ihr Selbstvertrauen und zeigte ihr neue Möglichkeiten. Heute hat Luz ihr Ingenieurstudium abgeschlossen. Ihr Ziel ist es, andere Mädchen zu ermutigen, ihre Chancen zu nutzen und ihren eigenen Weg zu gehen.
Erfolgsgeschichten ehemaliger Patenkinder zeigen, wie nachhaltig Patenschaften ihre Wirkung entfalten. Begleiten Sie auch Ihr neues Patenkind auf seinem Weg in eine selbstbestimmte, erfolgreiche Zukunft.
Haben Sie Ihr neues Patenkind schon kennengelernt?
Schritt für Schritt zum nachhaltigen Erfolg
So entfalten unsere Maßnahmen zur Hilfe für die Menschen aus unserem Patenschaftsprojekt nachhaltig ihre Wirkung. Schritt für Schritt hin zu einem besseren Leben für Ihr Patenkind, seiner Familie und seinem gesamten Umfeld.
Aktivität
Wir führen Fortbildungen für Lehrkräfte durch und stellen Lernmaterialien sowie Ausstattung zur Verfügung.
Leistung
Lehrkräfte wenden die erlernten Methoden an und gestalten den Unterricht kindgerechter. Kinder erhalten regelmäßig Lernmaterialien und zusätzliche Lernangebote.
Direkte Wirkung
Die Lernleistung der Kinder verbessert sich deutlich. Die Schulbesuchsquote steigt und Kinder haben mehr Freude am Lernen.
Indirekte Wirkung
Kinder schließen die Schule ab und haben bessere Möglichkeiten für Ausbildung und Arbeit. Die Gemeinde profitiert von gut gebildeten, engagierten jungen Menschen.
Ein Abschiedsgruß an Ihr Patenkind
Sie möchten sich von Ihrem Patenkind verabschieden? Hier haben Sie die Möglichkeit dazu! Schreiben Sie Ihrem Patenkind eine letzte Nachricht, die wir für Sie übermitteln. Bitte verfassen Sie Ihre Nachricht auf Englisch und vergessen Sie nicht, Ihre Kindernummer anzugeben. Für das Projekt in Acoria beginnt Ihre Kindernummer beispielsweise mit PER-188759
Antworten auf häufig gestellte Fragen
Ich wusste nicht, dass das Projekt endet und meine Patenschaft ausläuft. Warum wurde ich nicht im Vorfeld informiert?
Es tut uns leid, wenn das Projektende für Sie überraschend kam. Jedes Jahr erhalten alle Patinnen und Paten einen aktuellen Kinder-Entwicklungsbericht von Ihrem Patenkind. Dort ist auch immer die Projektphase genannt und das voraussichtliche Enddatum. In der Regel werden die World Vision Projekte für einen Zeitraum von 15 Jahren geplant.
Es kann auch einmal sinnvoll sein, ein Projekt zu verlängern. Was die Bevölkerung in der Projektregion und somit auch die Familie Ihres Patenkindes betrifft, kam das Projektende nicht überraschend. Die Bevölkerung wird langfristig darauf vorbereitet, dass World Vision sich zurückzieht. Ziel ist es, die wichtigen Hilfemaßnahmen in die Hände der Bevölkerung zu übergeben, damit sie diese fortwährend selbst umsetzen können. Das wird entsprechen vorher geplant und die Menschen vor Ort frühzeitig beteiligt.
Mein Patenkind ist noch so jung – hätte es nicht noch mehr Hilfemaßnahmen benötigt?
Der Zeitpunkt des Projektendes ist ein Moment zum Feiern: Es wurde gemeinsam mit den Menschen vor Ort viel erreicht und die Lebensumstände der Familien in den Bereichen Wasser, Gesundheit, Bildung und Ausbildung, Ernährung und Landwirtschaft und wirtschaftliche Entwicklung haben sich verbessert – davon profitiert auch Ihr Patenkind.
World Vision zieht sich zurück, doch die Hilfemaßnahmen gehen weiter. Dafür sorgt die Bevölkerung nun selbst und genau das ist das Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe.
Lässt World Vision die Bevölkerung jetzt allein?
Die Menschen im Regionalentwicklungsprojekt sind nun in der Lage, die gemeinsam mit World Vision gestarteten Hilfemaßnahmen allein weiterzuführen. World Vision zieht sich zurück, doch die Menschen haben nun lokale Ansprechpartnerinnen und -partner und etablierte Prozesse, damit die Hilfemaßnahmen bei Bedarf weitergehen.
Kann ich weiterhin Kontakt zu meinem Patenkind haben?
Eine Patenschaft ist immer auf Zeit angelegt – spätestens, bis das Projekt zu Ende geht und World Vision sich zurückzieht. Dann ist auch kein Kontakt zum Patenkind mehr möglich. Unsere Patinnen und Paten können nun ein bedürftiges Patenkind aus einer anderen Region unterstützen.
Kann ich weiterhin Briefe oder E-Mails an mein Patenkind schicken?
Eine Nachricht zu schreiben, scheint so einfach. Doch hier hat World Vision viel möglich gemacht. Zum Beispiel, dass Ihr Brief, Ihr Geschenk oder die E-Mail persönlich zum Patenkind gebracht wurde. Vorab wurde die Post noch vom Englischen in die Muttersprache des Kindes übersetzt. Die Antwort vom Kind ist dann wiederum in englischer Sprache übersetzt bei Ihnen angekommen.
Da World Vision nach Projektende keine Mitarbeitende mehr vor Ort hat, die sich um den Transport, die Übersetzungen usw. kümmern können, ist auch ein weiterer Kontakt nicht mehr möglich. Die Familien wohnen meist sehr abgelegen und verfügen nicht über eine postalische Adresse und haben auch keinen Internetzugang. Aus Kinderschutzgründen können die privaten Adressen der Paten nicht an das Patenkind und seine Familie weitergeleitet werden. Bitte haben Sie Verständnis. Selbstverständlich haben Sie noch die Möglichkeit zum Abschied über die Ihnen im Brief genannte Online Seite an Ihr Patenkind zu schreiben.
Wieso schicken Sie mir ungefragt einen neuen Patenschaftsvorschlag?
Für unsere Arbeit ist es sehr wichtig, auch neue Projekte und neue Patenkinder unterstützen zu können. Daher übertragen wir die Patenschaften auf neue Patenkinder in der Hoffnung, unsere Förderer nicht zu verlieren. Die meisten Patinnen und Paten möchten gern wieder eine neue Patenschaft übernehmen. Es verringert unseren Verwaltungsaufwand erheblich, wenn Sie sich einfach mit uns in Verbindung setzen, sollten Sie lieber ein Kind aus einem anderen Land fördern oder die neue Patenschaft nicht übernehmen wollen.
Warum soll ich wieder eine neue Patenschaft übernehmen?
Wir hoffen auch weiterhin auf Ihre Unterstützung, damit wir Kindern in Not eine Aussicht auf eine bessere Zukunft schenken können. Wir brauchen weiterhin jede Patin und jeden Paten, um langfristig den Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen leben, helfen zu können. Wir würden uns freuen, auch in Zukunft auf Sie zählen zu können.
Was mache ich, wenn ich die neue Patenschaft nicht übernehmen möchte?
Informieren Sie unseren Paten- und Spenderservice einfach kurz telefonisch (06172 76 31 00) oder per E-Mail info@worldvision.de. Wenn Sie keine Patenschaft mehr übernehmen möchten, gibt es auch noch andere Möglichkeiten, besonders bedürftige Kinder zu unterstützen.