Das hat Ihre Patenschaft bewirkt

Als Patinnen und Paten haben Sie einem Kind in Not die Chance auf eine bessere Zukunft ermöglicht. Sie haben geholfen, seine Bildung zu fördern, seine Gesundheit zu verbessern und ihm eine sichere Umgebung zu schaffen.

Ihre Patenschaft hat einen echten Unterschied in seinem Leben, dem Leben seiner Familie und der Region Cankuzo gemacht.

Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

76 % der Kinder können am Ende der 2. Klasse lesen (vorher: 47 %)

2.450 Menschen wurden in verbesserten Anbaumethoden geschult.

Heute starten dank qualifizierter Geburtshilfe 94 % der Kinder besser ins Leben (vorher: 39 %).

79 % aller Kinder berichten von positiven und friedlichen Beziehungen zu ihren Bezugspersonen (vorher: 40 %).

Sie haben mit Ihrer Patenschaft einen Unterschied gemacht!

Zu Beginn des Cankuzo-Programms hatten viele Kinder und ihre Familien mit großen Herausforderungen zu kämpfen: hohe Krankheitsbelastung durch Malaria, Durchfall und Atemwegsinfektionen, eingeschränkter Zugang zu Gesundheitsdiensten sowie unzureichende Wasser- und Sanitärversorgung. Auch Kinderschutz und die Beteiligung von Kindern in der Gemeinde waren nur schwach ausgeprägt.

Durch Ihre Hilfe haben sich die Lebensbedingungen der Kinder und ihrer Familien in Cankuzo deutlich verbessert.

Dank Ihnen, liebe Patinnen und Paten, konnten wir in den Bereichen Bildung, Ernährung und Gesundheit sowie Kinderschutz wichtige Fortschritte erzielen. Mehr Kinder werden heute durch Gesundheitshelfer versorgt, mehr Geburten finden unter qualifizierter Betreuung statt, und der Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen hat sich verbessert. Gleichzeitig sind Kinder heute besser ernährt, geschützt und stärker in Entscheidungen auf Gemeindeebene eingebunden.

Ihre Patenschaft hat dazu beigetragen, den Alltag der Menschen in Cankuzo nachhaltig positiv zu verändern, vielen Dank!
 

Die größten Erfolge Ihrer Patenschaftsbeiträge auf einen Blick

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Kinder in Cankuzo

✓ 94 % aller Geburten finden heute mit qualifizierter Geburtsbegleitung statt (vorher: 39 %)

✓ 61 % der Kinder schlafen unter mit Insektiziden behandelten Moskitonetzen (vorher: 41 %), um das Risiko von Malaria zu reduzieren

✓ Über 4.500 Menschen erhielten nun erstmalig Zugang zu Sanitäranlagen und 1.417 Menschen zu sauberem Trinkwasser

✓ Die Zahl der Gesundheitshelfer in den Gemeinden wurde von 42 auf 89 mehr als verdoppelt

✓ Über 34.500 Kinder erhielten Zugang zu gemeindebasierten Gesundheitsdiensten

✓ 79 % der Kinder berichten heute von positiven und friedlichen Beziehungen zu ihren Bezugspersonen (vorher: 40 %)

✓ Der Anteil der Haushalte mit Sparmöglichkeiten stieg von 2 % auf 46 %

Kinder haben bessere Bildungschancen

Bildung Bild

 

Schüler und Schülerinnen des Cankuzo Communal Lycées freuen sich über die neue Schulbibliothek, die ihr Lernen und ihre Lesefähigkeiten stärkt.

Das hat sich verändert:

Vorher: In Cankuzo gingen viele Kinder nicht zur Schule oder brachen früh ab. Jungen suchten Arbeit in Tansania, Mädchen halfen im Haushalt oder wurden früh verheiratet und schwanger. Armut, fehlende Schulressourcen, überfüllte und weit entfernte Schulen sowie mangelndes Wissen über das Recht auf Bildung erschwerten den Schulbesuch. Nachher: World Vision stärkte Familien und Gemeinden. Kinderschutzkomitees reagieren auf Gewalt und Vernachlässigung, Kinder beteiligen sich an Gemeindeentscheidungen und Jugendliche setzen sich gegen Kinderarbeit und Frühehen ein. Familienbeziehungen und Sicherheit zu Hause haben sich verbessert. Kinder werden heute gesehen, gehört und geschützt.

Die größten Erfolge

  • Momentan besuchen 65 % aller schulpflichtigen Kinder die Schule (vorher: 53 %).
  • Mittlerweile können 76 % der Kinder am Ende der 2. Klasse lesen (vorher: 47 %).
  • Es wurden 15 Klassenzimmer, 48 Latrinen, 2 Lehrerhäuser und 2 Bibliotheken gebaut.
  • In 11 Gemeinden wurden 39 Lesecamps eingerichtet, wovon bereits 5.845 Kinder profitierten.
  • 449 Lehrkräfte wurden in Leseförderung und Unterrichtsmethoden geschult.
  • Insgesamt wurden über 8.332 Schulbücher sowie Lern- und Lehrmaterialien an 51 Schulen verteilt.
  • Der Anteil der Haushalte mit Sparmöglichkeiten stieg von 2 % auf 46 %.

Kinder und ihre Familien ernähren sich besser

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Der 13-jährige Jean de Dieu (Mitte) und seine Eltern sind dankbar dafür, dass sich ihr Leben durch bessere Ernten grundlegend verbessert hat.

Das hat sich verändert:

Vorher: Viele Familien litten unter Hunger und einseitiger Ernährung, Kinder waren häufig chronisch unterernährt. Einfache Landwirtschaft, unsichere Ernten, wenig Vieh und kaum zusätzliche Einkommensquellen führten dazu, dass Geld fast vollständig für Lebensmittel ausgegeben wurde und Rücklagen für Krisen fehlten. Nachher: World Vision vermittelt bessere Anbaumethoden und vielfältigere Ernährung. Familien bauen mehr und besseres Saatgut an, Spargruppen ermöglichen Rücklagen und kleine Projekte, und Vorzeigebauern geben ihr Wissen weiter. Kinder profitieren von besseren Mahlzeiten und Ernährungsprogrammen, die besonders kleine Kinder vor Unterernährung schützen. Familien sind dadurch heute widerstandsfähiger und können Krisen besser bewältigen.

Die größten Erfolge

  • 2.450 Menschen wurden in verbesserten Anbaumethoden geschult.
  • 4 Saatgut-Produzentengruppen wurden eingerichtet und zertifiziert, um den Zugang zu hochwertigem Saatgut zu verbessern.
  • 3.220 Personen erhielten landwirtschaftliche Unterstützung in Form von Betriebs- und Produktionsmitteln.
  • 1.537 Kinder nahmen an Ernährungs- und Kochkursen teil.
  • Ein Netzwerk aus 137 Spargruppen mit über 2.400 Mitgliedern wurde gegründet.
  • Der Anteil der Haushalte mit Sparmöglichkeiten stieg von 2 % auf 46 %.

Die Gesundheitsversorgung der Kinder hat sich verbessert

Bild Gesundheit

 

Durch die neu gebauten Entbindungsstationen können Frauen heute sicherer und näher an ihrem Zuhause entbinden.

Das hat sich verändert:

Vorher: Viele Kinder litten unter Durchfall, Malaria und akuten Atemwegserkrankungen. Wasser, Hygiene und Gesundheitsdienste waren knapp, Gesundheitseinrichtungen schlecht ausgestattet und weit entfernt. Nur wenige Geburten wurden von Fachpersonal begleitet, und viele Familien wussten nicht, wie sie Krankheiten vorbeugen oder behandeln können. Nachher: World Vision stärkte die Gesundheitsversorgung durch geschultes Personal, Impfungen, Beratung und Hausbesuche. Mehr Mütter bringen ihre Kinder sicher in Gesundheitseinrichtungen zur Welt. Der Zugang zu Moskitonetzen, sauberem Wasser und Latrinen hat Krankheiten reduziert. Gesundheitshelfer und Gemeindegruppen unterstützen Familien bei der frühen Erkennung und Behandlung von Krankheiten. Kinder wachsen dadurch heute gesünder auf und haben bessere Chancen auf eine stabile Entwicklung.

Die größten Erfolge

  • 4.521 Menschen erhielten Zugang zu Sanitäranlagen und 1.417 Menschen zu sauberem Trinkwasser.
  • 94 % der Säuglinge wurden mit Hilfe einer qualifizierten Geburtshelferin entbunden (vorher: 39 %).
  • 61 % aller Kinder sind nun aufgrund speziell behandelter Moskitonetze im Schlaf besser vor Malaria geschützt (vorher: 41 %).
  • Die Zahl der Malariaerkrankungen sank von 72 % auf 33 %.
  • Die Zahl der Gesundheitshelfer wurde von 42 auf 89 erhöht und weitere 45 Freiwillige wurden in Gesundheitsprogrammen geschult.
     
     

Kinder sind besser geschützt und Gemeinschaften gestärkt

Bild Kinderschutz

 

Durch das „Celebrating Families“-Programm hat der 46-jährige Gracien (2. v. l.) gelernt, Verantwortung zu übernehmen und seinen Kindern ein stabiles Zuhause zu geben.

Das hat sich verändert:

Vorher: Viele Kinder lebten unter schwierigen Bedingungen. Gewalt, Alkoholmissbrauch und Armut belasteten Familien, Kinder wurden oft nicht registriert und hatten keine rechtliche Identität. Kinderschutzsysteme funktionierten kaum, Missbrauch blieb häufig unsichtbar, und Kinder hatten wenig Einfluss in der Gemeinde. Nachher: Neue, gut ausgestattete Klassenräume bieten ausreichend Platz, wöchentliche Leseklubs stärken die Lesefähigkeiten. Eltern werden einbezogen und unterstützt, Lehrerinnen und Lehrer fortgebildet und Lernmaterialien gezielt verteilt, sodass Kinder bessere Lernbedingungen haben.

Die größten Erfolge

  • 79 % der Kinder berichten nun von positiven und friedlichen Familienbeziehungen (vorher: 40 %).
  • 66 % aller Jugendlichen fühlen sich heute in der kommunalen Entscheidungsfindung miteinbezogen (vorher: 3,3 %).
  • 1.248 Jugendliche nahmen erfolgreich an Lebenskompetenz-Trainings teil.
  • 6.133 Kinder sind in Gruppen aktiv, wovon 60 % an kommunalen Entwicklungsplänen mitwirken.
  • 85 % der Meldesysteme erfüllen die geforderten Schutzstandards.
  • 418 Gemeindeleiter wurden in Kinderschutzarbeit geschult.
  • 91 Kinderschutzkomitees setzen sich aktiv für die Rechte von Kindern ein.

So hat sich das Leben von Patenkindern durch die Patenschaft verändert

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Beatrice bei einer Spar- und Kreditsitzung…

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… welche ihr den Kauf von Ziegen ermöglicht hat

Beatrice erfährt, wie sich durch Spargruppen die Chancen ihrer Kinder verbessern

Beatrice, 51 Jahre und Mutter von acht Kindern, darunter das Patenkind Ineza Anny, erinnert sich an schwere Zeiten: „In meiner Familie haben wir acht Kinder, zwei davon studieren an der Universität. Unser Leben war nicht immer einfach. Meine Kinder hatten nicht genug zu essen, sie fehlten oft in der Schule, weil wir kaum eine Mahlzeit am Tag hatten. Dazu kamen Schulmaterialien, Uniformen und Gebühren, welche wir ebenfalls nicht immer bezahlen konnten. Auch für medizinische Versorgung fehlte das Geld und unser Haus bot keinen ausreichenden Schutz – meine Kinder waren ständig ungeschützt.“ Durch World Vision wurde sie in Spar- und Kreditgruppen eingebunden und geschult. „Durch das Sparen und die gegenseitige Unterstützung konnte ich nach und nach ein kleines Einkommen aufbauen und meine Familie stabilisieren.“ Heute berichtet Beatrice von deutlichen Verbesserungen: Ihre Kinder können regelmäßig zur Schule gehen, ihre Grundbedürfnisse sind gesichert und die Familie hat mehr Stabilität und eine gesichertere Zukunft.

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Liliane wiederholt ihren Schulstoff…

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… gemeinsam mit ihren Eltern ist sie dankbar für die Unterstützung, die sie durch World Vision erhalten hat.

Liliane blickt dank ihrer Patenschaft hoffnungsvoll in eine neue Zukunft

Liliane, 15 Jahre alt, wuchs in großer Armut auf: „Wir hatten weder genug zu essen noch eine ausgewogene Ernährung.“ Auch Schulmaterialien fehlten, und der Alltag war von Unsicherheit geprägt. Durch die Patenschaft begann sich ihr Leben zu verändern. Sie erhielt Schulmaterialien und kann nun regelmäßig zur Schule gehen. Ihre Familie wurde mit Saatgut und Sparmöglichkeiten unterstützt, wodurch sich ihre Ernährung und ihr Zuhause deutlich verbesserten: „Jetzt sind wir gut ernährt und leben in einem richtig überdachten Haus.“ Die Briefe ihres Paten gaben ihr Hoffnung und sie blickt voller Zuversicht und mit klaren Zielen in ihre Zukunft: „Ich bin wirklich glücklich. Ich möchte nun auch Menschen helfen und Krankenschwester werden“ Die Unterstützung ihres Paten und des Programms hat ihr nicht nur geholfen, ihre Lebensumstände zu verbessern, sondern auch den Mut gegeben, ihre Träume zu verfolgen.

Erfolgsgeschichten ehemaliger Patenkinder zeigen, wie nachhaltig Patenschaften ihre Wirkung entfalten. Begleiten Sie auch Ihr neues Patenkind auf seinem Weg in eine selbstbestimmte, erfolgreiche Zukunft.

Haben Sie Ihr neues Patenkind schon kennengelernt?

Schritt für Schritt zum nachhaltigen Erfolg

So entfalten unsere Maßnahmen zur Hilfe für die Menschen aus unserem Patenschaftsprojekt nachhaltig ihre Wirkung. Schritt für Schritt hin zu einem besseren Leben für Ihr Patenkind, seiner Familie und seinem gesamten Umfeld.

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Erfolge unserer Arbeit im Nedjo

 

Aktivität

Schulen wurden ausgebaut und mit Lernmaterialien ausgestattet, Lehrkräfte geschult und Lesecamps eingerichtet. Eltern und Gemeinden wurden für die Bedeutung von Bildung sensibilisiert und benachteiligte Kinder gezielt unterstützt.

Leistung

Kinder lernen in einer verbesserten und kindgerechten Umgebung. Eltern engagieren sich stärker für die Schulbildung ihrer Kinder und unterstützen sie aktiv.

Direkte Wirkung

Mehr Kinder besuchen regelmäßig die Schule und bleiben länger im Bildungssystem. Die Lernleistungen verbessern sich deutlich, insbesondere im Lesen.

Indirekte Wirkung

Kinder haben bessere Zukunftschancen. Frühverheiratung, Kinderarbeit und Migration nehmen ab, während Bildung zunehmend als zentraler Wert in den Familien verankert ist. Langfristig stärkt dies die wirtschaftliche Stabilität und Entwicklung der gesamten Gemeinde.
 

Ein Abschiedsgruß an Ihr Patenkind

Sie möchten sich von Ihrem Patenkind verabschieden? Hier haben Sie die Möglichkeit dazu! Schreiben Sie Ihrem Patenkind eine letzte Nachricht, die wir für Sie übermitteln. Bitte verfassen Sie Ihre Nachricht auf Englisch und vergessen Sie nicht, Ihre Kindernummer anzugeben. Für das Projekt in Cankuzo beginnt Ihre Kindernummer beispielsweise mit BDI-190683.

Abschiedsnachricht an dein Patenkind

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Ich wusste nicht, dass das Projekt endet und meine Patenschaft ausläuft. Warum wurde ich nicht im Vorfeld informiert?

Es tut uns leid, wenn das Projektende für Sie überraschend kam. Jedes Jahr erhalten alle Patinnen und Paten einen aktuellen Kinder-Entwicklungsbericht von Ihrem Patenkind. Dort ist auch immer die Projektphase genannt und das voraussichtliche Enddatum. In der Regel werden die World Vision Projekte für einen Zeitraum von 15 Jahren geplant. 

Es kann auch einmal sinnvoll sein, ein Projekt zu verlängern. Was die Bevölkerung in der Projektregion und somit auch die Familie Ihres Patenkindes betrifft, kam das Projektende nicht überraschend. Die Bevölkerung wird langfristig darauf vorbereitet, dass World Vision sich zurückzieht. Ziel ist es, die wichtigen Hilfemaßnahmen in die Hände der Bevölkerung zu übergeben, damit sie diese fortwährend selbst umsetzen können. Das wird entsprechen vorher geplant und die Menschen vor Ort frühzeitig beteiligt.

Mein Patenkind ist noch so jung – hätte es nicht noch mehr Hilfemaßnahmen benötigt?

Der Zeitpunkt des Projektendes ist ein Moment zum Feiern: Es wurde gemeinsam mit den Menschen vor Ort viel erreicht und die Lebensumstände der Familien in den Bereichen Wasser, Gesundheit, Bildung und Ausbildung, Ernährung und Landwirtschaft und wirtschaftliche Entwicklung haben sich verbessert – davon profitiert auch Ihr Patenkind. 

World Vision zieht sich zurück, doch die Hilfemaßnahmen gehen weiter. Dafür sorgt die Bevölkerung nun selbst und genau das ist das Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe. 

Lässt World Vision die Bevölkerung jetzt allein?

Die Menschen im Regionalentwicklungsprojekt sind nun in der Lage, die gemeinsam mit World Vision gestarteten Hilfemaßnahmen allein weiterzuführen. World Vision zieht sich zurück, doch die Menschen haben nun lokale Ansprechpartnerinnen und -partner und etablierte Prozesse, damit die Hilfemaßnahmen bei Bedarf weitergehen.

Kann ich weiterhin Kontakt zu meinem Patenkind haben?

Eine Patenschaft ist immer auf Zeit angelegt – spätestens, bis das Projekt zu Ende geht und World Vision sich zurückzieht. Dann ist auch kein Kontakt zum Patenkind mehr möglich. Unsere Patinnen und Paten können nun ein bedürftiges Patenkind aus einer anderen Region unterstützen.

Kann ich weiterhin Briefe oder E-Mails an mein Patenkind schicken?

Eine Nachricht zu schreiben, scheint so einfach. Doch hier hat World Vision viel möglich gemacht. Zum Beispiel, dass Ihr Brief, Ihr Geschenk oder die E-Mail persönlich zum Patenkind gebracht wurde. Vorab wurde die Post noch vom Englischen in die Muttersprache des Kindes übersetzt. Die Antwort vom Kind ist dann wiederum in englischer Sprache übersetzt bei Ihnen angekommen. 

Da World Vision nach Projektende keine Mitarbeitende mehr vor Ort hat, die sich um den Transport, die Übersetzungen usw. kümmern können, ist auch ein weiterer Kontakt nicht mehr möglich. Die Familien wohnen meist sehr abgelegen und verfügen nicht über eine postalische Adresse und haben auch keinen Internetzugang. Aus Kinderschutzgründen können die privaten Adressen der Paten nicht an das Patenkind und seine Familie weitergeleitet werden. Bitte haben Sie Verständnis. Selbstverständlich haben Sie noch die Möglichkeit zum Abschied über die Ihnen im Brief genannte Online Seite an Ihr Patenkind zu schreiben. 

Wieso schicken Sie mir ungefragt einen neuen Patenschaftsvorschlag?

Für unsere Arbeit ist es sehr wichtig, auch neue Projekte und neue Patenkinder unterstützen zu können. Daher übertragen wir die Patenschaften auf neue Patenkinder in der Hoffnung, unsere Förderer nicht zu verlieren. Die meisten Patinnen und Paten möchten gern wieder eine neue Patenschaft übernehmen. Es verringert unseren Verwaltungsaufwand erheblich, wenn Sie sich einfach mit uns in Verbindung setzen, sollten Sie lieber ein Kind aus einem anderen Land fördern oder die neue Patenschaft nicht übernehmen wollen.

Warum soll ich wieder eine neue Patenschaft übernehmen?

Wir hoffen auch weiterhin auf Ihre Unterstützung, damit wir Kindern in Not eine Aussicht auf eine bessere Zukunft schenken können. Wir brauchen weiterhin jede Patin und jeden Paten, um langfristig den Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen leben, helfen zu können. Wir würden uns freuen, auch in Zukunft auf Sie zählen zu können. 

Was mache ich, wenn ich die neue Patenschaft nicht übernehmen möchte?

Informieren Sie unseren Paten- und Spenderservice einfach kurz telefonisch (06172 76 31 00) oder per E-Mail info@worldvision.de. Wenn Sie keine Patenschaft mehr übernehmen möchten, gibt es auch noch andere Möglichkeiten, besonders bedürftige Kinder zu unterstützen.