Zukunft beginnt mit sauberem Wasser

Ein paar Schritte bis zum nächsten Wasserhahn. Was in Deutschland selbstverständlich ist, macht für Millionen von Kindern weltweit den entscheidenden Unterschied aus: zwischen Krankheit und Gesundheit, zwischen Perspektivlosigkeit und Schulbildung, zwischen einer Zukunft voller Ungewissheit und Chancen. 

Vier Beispiele zeigen die zahlreichen Facetten des Lebens, die Wassers bereichert. Während es für Alinafes Baby den gesunden Start ins Leben bedeutet und für zahlreiche Grundschulkinder die Schule zu einem sicheren Ort macht, können Gemeinschaften wie die von Falene und Karla endlich zu lebenswerten Orten für Familien werden.

Sauberes Wasser rettet Kinderleben

1,42 Milliarden Menschen weltweit leben in Gebieten mit hoher oder extrem hoher Wasserunsicherheit, darunter 450 Millionen Kinder. Das Leben ohne Wasser birgt lebensbedrohliche Gesundheitsrisiken. Verunreinigtes Wasser führt zu Durchfallerkrankungen, mangelnde Hygiene erhöht das Risiko für Infektionen und Wassermangel bedingt Ernteausfälle und Hunger. Täglich sterben 1000 Kinder an den Folgen von fehlendem Wasser.

Ohne Wasser wird der Alltag von Familien zudem von dem Problem vereinnahmt, welches zu finden. Kinder gehen oftmals nicht zur Schule, weil sie kilometerweite Strecken auf der Suche nach Wasser zurücklegen. Der Zugang zu sauberem Wasser ist eine der wichtigsten Grundladen dafür, die Gesundheit, Sicherheit und Zukunft von Kindern sicherzustellen.

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Schenke Lernmaterial

Sinnvoll schenken, Gutes ermöglichen

Das Gute Geschenk macht Deinen Liebsten eine Freude und das Leben von Familien in Not besser, zum Beispiel mit einem Trinkwasserfilter.

Mehr als eine schöne Geste: Mit der personalisierten Urkunde lässt sich die Freude am Helfen symbolisch verschenken, während die Spende Kindern echte Perspektiven ermöglicht.  

Verschenke einen Wasserfilter 💧

4,6 Millionen Kinder profitierten im Jahr 2024 von den World Vision Bildungsprogrammen.

Ihre Spende kommt an. World Vision wird regelmäßig geprüft und trägt das DZI-Spendensiegel.

Wir sind eine der größten Kinderhilfsorganisation der Welt – seit 75 Jahren.

Steuerlich absetzbar. World Vision ist als gemeinnützig anerkannt.

So verbessert World Vision den Zugang zu Wasser

World Vision unterstützt Gemeinschaften dabei, neue Wasserquellen zu erschließen sowie Wasserstellen und Toiletten zu bauen, zum Beispiel in Schulen und Gesundheitszentren. Wir fördern die Aufklärung über Hygienemaßnahmen und befähigen Kinder, ihre Gesundheit in die eigene Hand zu nehmen. Auch im Rahmen der Nothilfe versorgen wir Menschen in Krisensituationen mit Trinkwasser, indem wir zum Beispiel Wasserfilter zur Verfügung stellen, um verunreinigtes Wasser trinkbar zu machen. Dank dieser Maßnahmen erhält alle 60 Sekunden eine weitere Familie Zugang zu sauberem Wasser.

Oanh am lernen

Ein gesunder Start ins Leben für Alifanes Baby

Vor drei Jahren brachte Alinafe ihren ersten Sohn Sherrif im Gesundheitszentrum Kapenga in Malawi zur Welt. Doch zu dieser Zeit gab es dort weder sauberes Wasser noch Toiletten. Die Patientinnen wie auch das Personal mussten lange Wege zur kommunalen Wasserstelle im Nachbardorf auf sich nehmen. Ein Zustand, der gerade für Hochschwangere und durch die Geburt geschwächte Frauen sowie ihre Neugeborenen ein hohes Risiko darstellte. Dank World Vision verfügt das Gesundheitszentrum inzwischen über ein Leitungswassersystem, Toiletten und Waschräume. Und Alinafe, die nun für die Geburt ihres zweiten Kindes wieder hier ist, ist sehr erleichtert: Sie muss sich keine Gedanken um die hygienischen Bedingungen machen, sondern kann sich einfach auf ihr Baby freuen.

Nesru ist glücklich

An dieser Schule gibt es nur noch Wissensdurst

Wer lernen will, muss einen klaren Kopf bewahren und tagsüber ausreichend Wasser trinken. Gerade in Regionen, wo die Wasserversorgung schwierig ist, steht deshalb oftmals auch die Bildung der Kinder auf dem Spiel. Die Kinder der Gemeinschaft Agohorkpo in Ghana müssen allerdings mehrere Kilometer zu einem Bach laufen, um sich dort das Wasser für den Tag zu holen. Viele von ihnen schaffen es deshalb nicht pünktlich zur Schule.  

Dank World Vision hat die Grundschule von Agohorkpo nun Zugang nun mehrere Trinkwasser-Stationen. Aber nicht zu das: Toilettenhäuser und Handwaschmöglichkeiten sorgen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler bessere Hygienebedingungen vorfinden. So können die Grundschulkinder sich erfrischt und geschützt den Spaß am Lernen entdecken.

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Nadeyli ist glücklich

Wasser für vertriebene Familien

Falene ist 10 Jahre alt. Doch statt sorglos spielen und lernen zu können, ist sie eine Vertriebene im eigenen Land. Ihre Familie lebt seit vielen Jahren in einer Gemeinschaft für Binnenvertriebene in der Demokratischen Republik Kongo. Hier gibt es kaum wirtschaftliche Möglichkeiten oder Infrastruktur. Viele Familien sind von Hunger betroffen. Eine der größten Gefahren sind immer wieder auftretende Cholera-Epidemien, doch gibt es so gut wie keine Gesundheitsversorgung in der Nähe.  

Ein World Vision Projekt in der Region gibt Falene ein Stück Kindheit zurück und hilft den Familien, dass ihre Gemeinschaft, die zu Beginn nur „auf Zeit“ entstand, lebenswert wird und ihren Kindern echte Zukunftschancen bietet. Ein neuer Wasserturm bietet endlich eine zuverlässige Versorgung mit sauberem Wasser direkt vor Ort. Das hilft nicht nur, die Cholera im Zaum zu halten, sondern ermöglicht Falene auch mehr Zeit, um einfach Kind zu sein. Statt stundenlang zur nächsten Wasserstelle zu laufen, kann sie zur Schule gehen und mit ihren Freunden spielen. Auch Falenes Mutter hat jetzt mehr Zeit und nutzt diese, um mit anderen Frauen einer Spargruppe beizutreten und die gemeinsam ersparten Beträge in ihre landwirtschaftlichen Tätigkeiten zu investieren. Das stärkt nicht nur das eigene Einkommen, sondern auch die Ernährung der ganzen Gemeinschaft.

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Azeb ist glücklich

Neuanfang für eine ganze Gemeinschaft

Die Gemeinschaft Las Pilas ist eine von zahlreichen Gemeinschaften in Honduras, die keinen gesicherten Zugang zu Trinkwasser haben. Mutter Karla läuft mit ihrer dreijährigen Tochter Briana zweimal täglich eine stark befahrene Straße zu Fuß entlang, um zu einem alten Brunnen zu gelangen, der schon lange nicht mehr gewartet wird. Alternativ nutzen die Familien Regenwasser zum Kochen und zum Waschen. Beide Methoden birgen gesundheitliche Risiken und Magen- und Darmerkrankungen sind für die Familien keine Seltenheit.

Die Verantwortlichen der Gemeinschaft versuchen jahrelang, neue Quellen zu erschließen oder nach Grundwasser zu bohren. Die Gegend ist allerdings sehr trocken und es fehlen die Mittel, um bestehende Wasserquellen an ihr Dorf anzuschließen. Doch die Menschen von Las Pilas geben nicht auf und finden in World Vision einen Partner, mit dem die Familien ihren Traum von Wasser endlich wahr machen konnten.  

Gestärkt durch die Unterstützung beteiligen sich die Mitglieder der Gemeinschaft bei der Planung und dem Bau des neuen Wassertanks und der Wasserleitungen, die nun endlich direkt in die Wohnhäuser führen. Ein neu gegründetes Wasser-Komitee kümmert sich um die Wartung und den Einkauf von Ersatzteilen. Rafael, Mitglied des Komitees, hofft, dass das Wasser auch die Landwirtschaft wieder ankurbelt und die Menschen wieder einfacher an Lebensmittel kommen. Viele Landwirte haben Las Pilas verlassen. Nun wächst die Hoffnung, dass die Gemeinschaft wiederbelebt wird.

Es war ein langer Prozess. Wir mussten beharrlich sein und an viele Türen klopfen. Aber dank der Unterstützung von World Vision und allen, die mitgeholfen haben, haben wir endlich Wasser in unseren Häusern.

Karla

Mutter aus Las Pilas, Honduras

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