Die wichtigsten Maßnahmen der vergangenen Jahre

Bildung

  • Sanierung und Bau von 25 Klassenzimmern, 2 Lehrerzimmern sowie 2 Lehrerhäusern
  • Anschaffung von 4.238 Schulbänken und 14.528 Lehrbüchern für die Grundschulen
  •  87 % der Lehrkräfte wenden moderne Lehrmethoden an, den Kindern das Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen 
  • 90 % der Kinder verstehen, was sie lesen (2004: 56 %) 
  • Aufklärung der Eltern über die Wichtigkeit des Schulbesuchs. Heute sind 100 % der Kinder in der Grundschule eingeschrieben (2004: 60 %) 
  • 97 % der Grundschüler schaffen den Übergang in eine weiterführende Schule (2004: 62 %)
     

Gesundheit

  • Bau von Gesundheitseinrichtungen, Unterstützung mit medizinischen Geräten und Schulungen für Gesundheitshelferinnen und -helfer: Davon profitieren 21.336 Kinder und 26.327 Erwachsene 
  • 96 % der Kinder sind gegen die gängigsten Kinderkrankheiten geimpft (2004: 48 %) 
  • Versorgung der Familien mit Moskitonetzen und Aufklärung über die Verwendung; Anteil der Familien, in denen alle Kinder unter fünf Jahren unter einem mit langanhaltendem Insektizid behandelten Netz schliefen, stieg von 73 % im Jahr 2004 auf 91 % im Jahr 2021
  • Schulungen für Frauen im gebärfähigen Alter zu Schwangerschaftsthemen, Kindergesundheit und der Zubereitung von gesunder und ausgewogener Ernährung für sich und ihre Kinder
  • 97 % der Frauen bringen ihre Kinder in einer Gesundheitsstation zur Welt (2004: 42 %)
  • Aufklärung und Vorbeugung von HIV und Aids sowie Behandlung und Pflege von AIDS-Patientinnen und Patienten 
  • Schulungen für freiwillige Gesundheitshelferinnen und -helfer zum Thema HIV- und Aids-Aufklärung sowie -Beratung
  • Unterstützung von Schulungen für verheiratete Paare zum Thema Gesundheit und Prävention von HIV 
  • 93 % der Kinder haben Normalgewicht (2010: 81 %) 

Wasser und Hygiene

  • Bau von 26 Verteilungspunkten mit Wasserhähnen und Konstruktion von 10 Bohrlöchern und 10 Wasserauffangtanks, wovon Familien, Schulen und Gesundheitseinrichtungen profitieren 
  • Schulungen für Familien im Bau von einfachen Regenwassersammelbecken 
  • 83 % der Familien haben Zugang zu Wasser in der Nähe von Zuhause (2004: 10 %) 
  • Bildung und Schulung von 35 Wasserschutzkomitees und 5 Wassernutzungsorganisationen aus den Reihen der Familien, die für die Wartung und Reparatur der Wasserinfrastruktur sorgen  
  • Durchführung von Informationskampagnen, in denen die Familien erfahren, wie sie die vorhandenen Wasserstellen schonen und erhalten können und die Trinkwasserversorgung damit auch für die Zukunft sichern
  • 75 % der Wasserquellen wurden verbessert (2004: 19 %) 
  • Sensibilisierungskampagnen für Schülerinnen und Schüler sowie Bewohnerinnen und Bewohner über Hygieneverhalten und Nutzung von sauberem Trinkwasser
  • Unterstützung der Familien beim Bau von Latrinen. Vor 2003 hatten etwa 69 % der Familien keine Toiletten, heute haben etwa 85 % der Familien Zugang zu Latrinen

Einkommen und Ernährung

  • Unterstützung der Kleinbäuerinnen und -bauern beim Zusammenschluss in Erzeugergemeinschaften und Schulung der Gruppen in Erntelagerung- und Weiterverarbeitung sowie marktorientierter Produktion, so dass die Bäuerinnen und Bauern gemeinsam besser ihre Ernteerträge verkaufen und Anschaffungen finanzieren können
  • Landwirtschaftliche Schulungen für die Bäuerinnen und Bauern zu ressourcenschonenden Anbaumethoden, verbessertem Saatgut, Herstellung von Dünger, Landeinteilung, Schädlingskontrolle, nachhaltige Bodenbearbeitung, etc.
  • Förderung der Kleinbäuerinnen und -bauern in der Bewässerung ihrer Felder, durch Bereitstellung von Pumpen und Schulungen zur Benutzung  
  • Unterstützung der Bäuerinnen und Bauern mit Orangen-Baumsetzlingen und Maniok, um die Lebensmittelvielfalt zu erhöhen 
  • Anlegen von Demonstrationsfeldern, die den Familien neue Methoden des ökologischen Landbaus anschaulich machen 
  • Unterstützung bei der Gründung von Spar- und Kreditgruppen sowie Durchführung von Schulungen in Finanzthemen, sodass die Mitglieder Zugang zu Kleinkrediten erhalten, womit sie größere Investitionen tätigen können (z. B. Ochsen zum Pflügen) 
  • Ausbildung der Familien in moderner Viehhaltung und Tiergesundheit sowie Unterstützung mit verbesserten Rassen, wodurch sich die Praktiken in der Tierhaltung verbessert haben