Rainbow Stiftungsfonds

Gemeinsam für sauberes Wasser

Die Stifterin

Marion Schmid ist Patin bei World Vision und unterstützt gemeinsam mit Mann und Tochter vier Patenkinder in Kenia, Tansania und der Dominikanischen Republik.

Ich kann nicht die ganze Welt retten, aber dazu beitragen, dass sie ein wenig besser wird!
Stifterin Marion Schmid

Was sie bewegt

Dankbar blicke ich auf eine wunderbare Kindheit zurück und lebe die in meiner Erziehung vermittelten Werte. Ich betrachte es als große Gnade, Menschen in den ärmsten Ländern unserer Erde helfen und ein wenig Hoffnung schenken zu dürfen. Mit der Gründung des Rainbow Stiftungsfonds habe ich mit Freude einen Gedanken meiner verstorbenen Eltern aufgegriffen. Durch Fleiß und unermüdlichen Arbeitseinsatz brachten es diese zu geschäftlichem Erfolg. Vor vielen Jahren trugen sie sich mit dem Gedanken, eine Stiftung zu gründen und damit Menschen zu helfen, mit denen es das Leben nicht so gut gemeint hat. Das Vorhaben scheiterte damals am bürokratischen Aufwand. Im Jahr 2014 setzte ich die Idee meiner Eltern in die Tat um und gründete unter dem Dach der World Vison Stiftung den Rainbow Stiftungsfonds. Besonders freue ich mich, dass ich durch meine Familie dabei unterstützt werde und meine Tochter den Stiftungsfonds später weiterführen wird. Menschen in den ärmsten Ländern der Erde nachhaltig zu helfen, mitzuentscheiden, wie dies am besten möglich ist und die Gewissheit zu haben, dass die Spendengelder auch vollständig für die ausgewählten Projekte verwendet werden. Das sind die Säulen, auf die mein soziales Engagement aufbaut. Besuchen Sie gerne auch meine Website, um noch weitere Informationen zu erhalten.

Ihre Marion Schmid

Ihre Patenschaft

„Vor Übernahme einer Kinderpatenschaft las ich viele Stunden auf der Homepage von World Vision, recherchierte im Internet und auf entsprechenden Portalen. Ich sprach immer wieder über mein Vorhaben und erfuhr dadurch von Bekannten über deren langjährige Kinderpatenschaften. Mit wirklich gutem Gefühl wurde ich dann Patin. Dieser ersten Kinderpatenschaft folgten viele weitere im Familien- und Freundeskreis. Es liegt mir sehr am Herzen, die Menschen aufmerksam zu machen und zu motivieren, ihr Leben zu betrachten und nach individuellen Möglichkeiten zu spenden oder sogar eine Kinderpatenschaft zu übernehmen, die so wundervoll, persönlich und bereichernd ist. Mit World Vision habe ich für mein soziales Engagement einen starken, zuverlässigen Partner an der Seite, dessen Erfahrung und bewährte Strukturen ich nutzen kann und Spendengelder dadurch effektiv eingesetzt werden. “

Stiftungszweck

Ziel des Stiftungsfonds ist insbesondere den Zugang zu sauberem Trinkwasser in besonders betroffenen Regionen zu fördern.

Geförderte Projekte

Es wurden bereits mehrere vom Rainbow Stiftungsfonds finanzierten Projekte erfolgreich umgesetzt. In Dajabón in der Dominikanischen Republik entstand 2016 eine Hühnerfarm mit 500 Legehennen. 2017 wurde ein Brunnen im Projektgebiet Karemo in Kenia gebaut. 2018 erhielten die Menschen in Mballa im Tschad einen neuen Brunnen. Im Jahr 2019 wurden die Menschen von Magunga in Kenia mit Trinkwasser versorgt. 2020 wurde im Regionalentwicklungsprojekt Bwembwera, Tansania ein Projekt realisiert, welches Bohr und Schachtbrunnen, den Ausbau des Trinkwassersystems und Regenwassersammelstellen beinhaltet. 2021 haben wir unter dem Motto "Trinkwasser für die Menschen in Rukoma" erneut ein Regionalentwicklungsprojekt in Tansania mit dem Bau eines Brunnen und eines Wassertanks unterstützt. 2023 verbesserte ein sechster vom Rainbow Stiftungsfonds finanzierter Brunnen die Trinkwasserversorgung in Kafunjo, Tansania. Das neue Projekt für 2024 befindet sich erneut in Tansania im Regionalentwicklungsgebiet Rukoma. Dort soll ein weiterer Brunnen in der Nähe der neu erbauten Schule entstehen. Dies wird der siebte Rainbow-Brunnen werden. 

Bohrung einer Wasserstelle in Sambia – 2025 realisiert

In vielen Gemeinschaften im Binnenland von Sambia fehlt sauberes Wasser und es gibt kaum sanitäre Anlagen. Rund 41 % der Bevölkerung haben keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser – mit schweren Folgen für die Gesundheit. 

Das WASH-Programm von World Vision verbessert seit 2008 die Versorgung mit Wasser und Hygiene. Fehlendes Wasser trifft besonders Kinder: Viele müssen lange Wege gehen, verpassen Unterricht und werden durch verschmutztes Wasser krank. Seit 2011 wurden in Sambia über 8.465 Wasserstellen gebaut und etwa 1,5 Millionen Menschen mit sauberem Wasser versorgt. Bis 2025 sollen weitere Wasserstellen saniert oder neu gebaut werden, außerdem sollen Schulen und Gesundheitszentren Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten.

Familie am Wasserpumpe
Mädchen am Brunnen
Kind wäscht sich das Gesicht

Digitales Lernen und WASH-Projekt in Rukoma in Tansania – realisiert 2025

Das Entwicklungsprojekt Rukoma wird von World Vision Deutschland unterstützt und zielt darauf ab, die Lernbedingungen für Kinder und das Wohlergehen der Gemeinschaft zu verbessern. Das Projekt umfasst die Bezirke Rukoma, Butelankuzi und Rubale im Bukoba Distrikt mit rund 37.200 Einwohnern, davon 13.428 Kinder, und 16 öffentlichen Grundschulen. Viele Schulen sind schlecht ausgestattet: Es fehlen Schulbücher, Schulbänke, Klassenräume und sanitäre Anlagen. Kinder aus armen Familien müssen oft weite Strecken gehen, um Wasser zu holen, was ihre Bildungschancen stark einschränkt und ihre Gesundheit gefährdet. Nur wenige Haushalte haben Zugang zu sauberem Wasser, und Hygieneverhalten sowie Sanitärnutzung sind gering, was Krankheiten wie Durchfall verursacht. Fast 46 % der Kinder unter fünf Jahren sind körperlich unterentwickelt. Das Projekt verbessert die Situation durch digitale Lernmittel in 14 Schulen, den Bau eines Brunnens und eines Wasserversorgungssystems sowie Hygieneschulungen für Schulen und die Gemeinde. So sollen Bildung, Gesundheit und Lebensbedingungen langfristig gestärkt werden.

Kinder am Wasser
Wasser In Rukoma

Sauberes Wasser für Kinder in Kafunjo in Tansania – realisiert 2023

Das Entwicklungsprojekt Kafunjo liegt in der Region Kagera im Nordwesten von Tansania, nahe der Grenze zu Ruanda. Etwa 11.000 Menschen leben dort. Obwohl ein See in der Nähe ist, fehlen ein Wasserversorgungssystem und sanitäre Einrichtungen in Schulen und der Krankenstation. Kinder müssen weite Strecken laufen, um verschmutztes Wasser zu holen, was Krankheiten und Gefahren birgt. Ziel des Projekts ist sauberer Zugang zu Wasser und sichere sanitäre Einrichtungen. An Schulen werden Handwaschanlagen gebaut, Menschen für Hygiene geschult und Wasserkomitees für die langfristige Verwaltung eingesetzt. So sind Kinder und Familien besser vor Krankheiten geschützt, erhalten eine bessere Gesundheitsversorgung und Kinder können Zeit für ihre Bildung nutzen.

Wasserturm in Kafunjo
Landwirtschaft auf dem Feld
Schule mit Wassersystem

Trinkwasser für Kinder in Rukoma in Tansania – realisiert 2021

Das Entwicklungsprojekt Rukoma liegt in der Region Kagera im Nordwesten von Tansania. Von den 27.300 Einwohnern sind 9.600 Kinder. Obwohl das subtropische Klima gut für Landwirtschaft ist, sind viele Familien arm und können ihre Kinder nicht ausreichend versorgen. Wasserknappheit ist ein großes Problem: Flüsse trocknen in der Trockenzeit aus, das Wasser ist verschmutzt und wird von Nutztieren genutzt. 

Der Rainbow Stiftungsfonds förderte den Bau eines Brunnens und eines Regenwassertanks. Wasserkomitees wurden geschult, damit die Anlagen langfristig selbstständig gewartet und genutzt werden können.

Kind gießt Wasser
Familie trägt Wassereimer
Wasser in Rukoma

Trinkwasser für Kinder in Bwembwera in Tansania – realisiert 2020

Das Regionalentwicklungsprogramm Bwembwera liegt im Muheza Distrikt im Nordosten von Tansania. Über 90 % der Menschen leben als Kleinbauern oder Viehzüchter. Viele Haushalte beziehen ihr Wasser aus Flüssen und Tümpeln, die in der Trockenzeit oft versiegen, was auch die Felder bedroht.

Der Rainbow Stiftungsfonds unterstützt den Bau von Bohr- und Schachtbrunnen sowie den Ausbau von Leitungen und Regenwassersammelstellen. Auch Gesundheitseinrichtungen erhalten sauberes Wasser. Wasserkomitees vor Ort werden geschult, damit die Anlagen langfristig selbstständig gewartet und genutzt werden können.

Kind pflanzt auf Feld
Kind läuft in Wüste
Mädchen bei der Gartenarbeit

Ein Brunnen für Magunga in Kenia – realisiert 2019

Im Projektgebiet Magunga am Viktoriasee leben viele Familien von Landwirtschaft und Fischfang. Dürreperioden führen oft zu Wassermangel und knappen Lebensmitteln.

2019 baute der Rainbow Stiftungsfonds einen Brunnen, von dem 103 Familien profitieren. World Vision schult Wasserkomitees, die die Anlagen selbst warten. So wird die Versorgung langfristig gesichert und die Familien können selbstbestimmter leben.

Frau arbeitet auf Feld
Frau arbeitet auf Feld in Magunga
2 Personen tragen Wassereimer

Ein Brunnen für Mballa im Tschad – realisiert 2018

2018 finanzierten der Rainbow Stiftungsfonds und Max Eller mit 18.000 € den Bau eines Brunnens in Mballa im Süden des Tschad. Der Brunnen versorgt nun 984 Menschen, darunter 738 Kinder, mit sauberem Wasser. Vor Ort wurden Wasserkomitees gegründet, die lernen, Brunnen zu warten, zu reparieren und die Umgebung sauber zu halten. Eine geringe Nutzungsgebühr ermöglicht notwendige Reparaturen.

Seit 2017 ist World Vision in Mballa aktiv. Rund die Hälfte der 24.000 Einwohner hat bisher keinen Zugang zu Trinkwasser. Künftig sollen Versorgung, Hygiene und Sanitäranlagen weiter verbessert werden, wobei die Bevölkerung aktiv in Wartung und Pflege einbezogen wird, um die Maßnahmen nachhaltig zu sichern.

Mballa Brunnen Bild 1
Mballa Brunnen Bild 2
Mballa Brunnen Bild 3

Neuer Brunnen für die Menschen in Karemo in Kenia – realisiert 2017

Wasser ist für viele Menschen in Kenia ein Luxus. 2017 finanzierte der Rainbow Stiftungsfonds einen Brunnen im World Vision-Projektgebiet Karemo. Da das neue Bohrloch ungeeignet war, wurde stattdessen ein alter Brunnen repariert und Wasserleitungen verlegt. Nun haben 5.538 Menschen, darunter 2.000 Kinder, Zugang zu sauberem Wasser. Karemo liegt etwa 400 km von Nairobi entfernt. Die meisten Familien leben von der Landwirtschaft, leiden aber unter ausgelaugten Böden und unregelmäßigen Regenfällen. Dadurch fehlt regelmäßig Nahrung, besonders für Kinder.

Menschen arbeiten auf Feld in Karemo
Bauarbeiten von World Vision

Gesundheitsprojekt in Dajabón in der Dominikanische Republik – realisiert 2016

Im Ernährungsprojekt wurden Mütter geschult, ihre Kleinkinder besser und proteinhaltiger zu ernähren. Außerdem entstand eine Legehennen-Farm mit 500 Hühnern. Familien gründeten die Frauen-Vereinigung „Eierproduktion“, erhielten Regeln und Anteile nach Arbeitsleistung und für Kinder unter 5 Jahren. Überschüssige Eier werden auf Märkten verkauft.

Die Familien bilden Ersparnisse und engagieren sich, um ihre Lebensumstände dauerhaft zu verbessern. Zusätzlich erhielt das Projektgebiet Dajabón eine Hilfsgütersendung von Baby Butt mit leichter Baumwollkleidung für Kinder. Der Transport erfolgte über GLS und World Vision, was bei den Familien große Freude auslöste.

Dankeschön-Bild von Menschen aus Karemo
Bild der Hühnerfarm

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Kontodaten:
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