![]() DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGOIn Zentralafrika, auf Höhe des Äquators, liegt das drittgrößte Land des Kontinents: die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo, früher Zaire). 60 Prozent des Landes nimmt das Kongobecken ein, eine weite Ebene, die in allen Richtungen von Bergzügen bis zu 1.000 Metern Höhe begrenzt ist. Reichtümer über und unter der ErdeIn der Demokratischen Republik Kongo, die mehr als sechsmal so groß wie Deutschland ist, liegen die größten noch vorhandenen Regenwaldgebiete des afrikanischen Kontinents. Fast die Hälfte des gesamten Landes ist von diesem immergrünen Wald mit seinen unzähligen Pflanzenarten bedeckt. Hier leben Schimpansen und Berggorillas, Okapis und Waldbüffel, Löwen, Leoparden, Nashörner, Elefanten, Zebras, Schakale, Hyänen und zahlreiche Antilopenarten. Ein beindruckender Naturreichtum – auch unter der Erde: Die DR Kongo führt weltweit bei der Förderung von Kobalt und liegt bei Diamanten auf Rang vier. Die Vorkommen an Gold, Silber, Öl, Mangan, Kupfer, Uran sowie dem für die Computerchip-Herstellung wichtigen Coltan sind beträchtlich. Armut trotz guter VoraussetzungenDieser Reichtum ist Segen und Fluch zugleich: Konflikte um Bodenschätze beherrschen die Region seit Jahrhunderten. Jahrzehntelange Ausbeutung und die jahrelangen Kriege haben DR Kongo zu einem der ärmsten Länder der Welt gemacht. Auf dem HDI-Index der Vereinten Nationen, der 169 Länder der Welt nach ihrem Wohlstand einordnet, belegt DR Kongo den vorletzten Platz. 90 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren beträgt 213 pro 1.000 Lebendgeburten. Nur knapp ein Viertel der Bevölkerung hat Zugang zu sauberem Trinkwasser. ![]() Wenn viele helfen –
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![]() Demokratische Republik Kongo in Zahlen
Ein Vergleich
DIE GRÖSSTEN BERGE IM VERGLEICH Deutschland: Die Zugspitze ist mit 2.962 m der höchste Berg Deutschlands und des Wettersteingebirges Kongo: Der Margherita im Ruwenzori-Gebirge ist mit 5 109 m der höchste Berg im Kongo.
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Wege in eine bessere ZukunftUnterstüzung und HilfeSeit Ende 1999 sind Blauhelme der Vereinten Nationen im Rahmen der MONUC-Friedensmission in DR Kongo stationiert. Deutschland ist seit mehr als 35 Jahren Entwicklungspartner der Demokratischen Republik Kongo und fördert Programme zur kurzfristigen Nothilfe bei Krisen wie auch zum langfristigen Aufbau des Landes. Das Auswärtige Amt unterstützt auch immer wieder Nothilfeprojekte von World Vision Kongo. Gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verbessert World Vision aktuell die Wasser-und Gesundheitsversorgung sowie die Lernbedingungen für Kinder in der zur Nord-Kivu Provinz gehörenden Region Beni. Projektbeschreibung sozioökonomische Wiedereingliederung von Rückkehrern in Beni "Rebound" ist ein umfassendes Resozialisierungsprojekt für ehemalige Kindersoldaten und Jugendliche, die Opfer militärischer oder sexueller Gewalt wurden. BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken initiierte es gemeinsam mit World Vision und Outdoor-Ausstatter Jack Wolfskin in der Region Beni. Projektbeschreibung "Rebound" |