Hilfe durch Patenschaften – Beispiele von ehemaligen Patenkindern
Am Beispiel von ehemaligen Patenkindern wird besonders deutlich, wie nachhaltig eine Kinderpatenschaft bei World Vision das Lebensumfeld von Kindern verbessert. Die Berichte auf dieser Seite stehen für unzählige Kinder in den ärmsten Ländern der Welt, die heute dank ihrer Paten hoffnungsvoll in die Zukunft blicken dürfen.
Ating Ai aus Vietnam
Ating Ai aus Vietnam erinnert sich noch genau an den ersten Brief seiner Patin: eine Geburtstagskarte. "Die Unterstützung und Zuneigung meiner Patin hat mich ermutigt, nach einer besseren Zukunft zu streben."
Artemio von den Philippinen
Seit mehr als 30 Jahren schon bewahrt Artemio einen kleinen, braunen Stoffhund wie einen Schatz auf. Das Stofftier ist eine Erinnerung an seine Paten aus Deutschland. Heute ist Artemio Dorfvorsteher und arbeitet mit World Vision zusammen.
Ananda aus Indien
Im Dorf aufgewachsen, in der Großstadt angekommen und mit 20 vollkommen selbständig: das ehemalige Patenkind Ananda aus Mannargudi hat den großen Schritt gewagt und hantiert - außer beim Urlaub zuhause - inzwischen lieber mit großen Maschinen als mit Ziegen.
Thet Htar aus Myanmar
Ihr Leben war bisher kein Kinderspiel und trotzdem kann Thet Htar wunderbar lachen und Scherze treiben. Die 18-jährige Studentin arbeitet in ihrer Freizeit ehrenamtlich als Erzieherin in einem World Vision-Kindergarten.
Yen - Vom Patenkind zur Marktforscherin
Vor zwölf Jahren lebte Yen noch in Armut. Für die Schule fehlte es an Schulmaterial; das Geld für die Schulgebühren konnten die Eltern nicht aufbringen. Heute hat Yen ihr Universitätsstudium erfolgreich abgeschlossen und arbeitet bei dem Marktforschungsinstitut Axis in Ho Chi Minh City.
Im Rahmen des regionalen Entwicklungs- projekts in Ho Chi Minh City hat World Vision dafür gesorgt, dass Yen und viele weitere bedürftige Kinder weiterhin zur Schule gehen konnten, obwohl ihre Eltern zu arm waren, um die Ausbildungskosten zu tragen.
„Die Unterstützung durch World Vision während der weiterführenden Schule war sehr hilfreich“, erinnert sich Yen. Nach dem Universitätsabschluss arbeitete sie zunächst ehrenamtlich für World Vision und unterstützte die Mitarbeiter bei ihrem Einsatz für die Patenkinder.
Das Engagement kam ihr auch selbst zugute, erzählt Yen: „Als Freiwillige habe ich sehr viel gelernt, was mir schließlich auch zu meinem ersten richtigen Job verholfen hat.“
Principal aus Simbabwe
Principal wurde mit neun Jahren ein Patenkind bei World Vision. Die Ernährungssituation des damals unterernährten Jungen verbesserte sich, Principal konnte zur Schule gehen.
Heute betreibt Principal zwei eigene, kleine Geschäfte und züchtet nebenher Hühner. So kann er sich und seine Kinder ernähren.
„Ohne World Vision wäre ich nicht dort, wo ich heute bin“, meint Principal. „Ich danke meiner Patenfamilie, die mich über viele Jahre unterstützt hat.“
Kebedachew aus Äthiopien
Als Äthiopien im Jahr 1984 unter einer schweren Hungersnot litt, war Kebedachew noch ein kleiner Junge. Aber er erinnert sich gut: „Das Land war eine Wüste. Alle Menschen hungerten, auch meine Familie. World Vision half mir mit wichtiger Zusatznahrung und durch ärztliche Hilfe, denn ich war schon krank geworden. Viele Menschen starben damals, aber mein Leben wurde gerettet.“
Heute kann er sich und seine Familie selbst ernähren – er ist Mathematiklehrer an der Schule, an der er dank der Patenschaft seinen Abschluss machen konnte.
Einige seiner ärmsten Schüler unterstützt auch er: „Ich gebe ihnen Geld für das Nötigste und kostenlosen Nachhilfeunterricht. Diese Art, anderen zu helfen, habe ich von meinen Paten gelernt.“
Ruth Ruby aus Indien
Als ihr Bruder an Typhus erkrankte, wünschte sich Ruth, sie könne ihm helfen. Für sie stand deshalb schon als Kinder fest, dass sie Krankenschwester werden wollte. Doch das geringe Einkommen des Vaters reichte kaum für das Nötigste. An eine Ausbildung für seine Tochter war nicht zu denken.
Doch die Lage besserte sich, als Ruth 1990 ein Patenkind bei World Vision wurde. „Ich erinnere mich genau, welche Last meinem Vater damals von den Schultern genommen wurde“, sagt Ruth, die inzwischen Krankenschwester in Chennai in Südindien ist. „Ich habe Hilfe erfahren, als es mir schlecht ging. Nun helfe ich Menschen, die ihrerseits in Not sind.“

















