Beispiel Bildung: So wirkt sich Ihre Hilfe aus

Zu Projektbeginn 2002 wurden in Mswaki nur 37 % der Kinder eingeschult. Gründe dafür gab es viele: Die Eltern hatten kein Geld, um die Schulkosten zu bezahlen. Viele wussten auch nicht, wie wichtig Bildung für die Zukunft ihrer Kinder ist. Außerdem fehlten Klassenräume, Unterrichtsmaterialien und qualifizierte Lehrkräfte.

Mehr Klassenzimmer, Tische und Essen

Um die Bildungssituation zu verbessern, hat World Vision zusammen mit den lokalen Behörden 87 Klassenräume und 13 Lehrerbüros gebaut sowie 2.137 Schulbänke und 6.908 Schulbücher angeschafft. Für eine verbesserte Wasserversorgung wurden Regenwassertanks errichtet. Das gesammelte Wasser wird aufbereitet, um Keime abzutöten. Danach können die Kinder es problemlos trinken. Damit die Schüler nicht hungrig im Unterricht sitzen müssen, haben wir an 13 Schulen dafür gesorgt, dass es mittags etwas zu essen gibt.

Eltern packen mit an

Väter und Mütter stellten vor allem ihre Arbeitskraft zur Verfügung und schafften die vor Ort erhältlichen Baumaterialien (Steine, Ziegel und Sand) herbei. Jetzt fühlen sie sich für die Schulen mit verantwortlich. Das ist gut, damit sie sich zukünftig dafür einsetzen, dass der Schulbetrieb läuft und die Gebäude instandgehalten werden. Zudem sind die Eltern gemeinsam mit den Lehrern in 20 Schulkomitees aktiv und machen sich dafür stark, dass die Bildung vom Staat gefördert wird.

Aufklärung und Fortbildungen

Um die Qualität des Unterrichts zu verbessern, haben wir 174 Lehrer in modernen Lehrmethoden fortgebildet. Sie wissen jetzt, wie sie die Stunden so gestalten, dass die Kinder sich beteiligen und mehr lernen. Außerdem haben wir die Eltern über die Wichtigkeit von Bildung und über Kinderrechte aufgeklärt.

Erfolg

Heute haben die Kinder in Mswaki flächendeckend Zugang zur Grundschule: 98 % der Kinder werden eingeschult. Zudem brechen nur noch 4 % der Kinder die Schule vorzeitig ab (zu Beginn 15 %).