Sambia fördern - Kinder fördern

Durch Hilfe zur Selbsthilfe in eine bessere Zukunft

Viele Kleinbauern in Sambia sehen sich beim Versuch, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, mit überwältigenden Herausforderungen konfrontiert. Das Klima ist unvorhersehbar, mit mehr und mehr schwankenden Regenfällen und häufigen Dürren. Sie haben kaum oder gar keinen Zugang zu Schulungen oder Technologie. Ihnen fehlen Finanzdienstleistungen und Marktwissen. Die Landwirte in Sambia möchten ihren Kindern eine gute Ernährung, verbesserte Unterkünfte, Gesundheitsversorgung und Bildungsmöglichkeiten bieten. Das Programm von World Vision für wirtschaftliches Empowerment ist auf diese Bedürfnisse hin ausgerichtet. Das Programm zielt darauf ab, die Lebensgrundlage von Kleinbauern bis zum Jahr 2022 zu verbessern. Erreicht werden soll dies durch Interventionen, die den Bauern bei der Diversifizierung und Einkommenssteigerung helfen und sie widerstandsfähiger gegen Klima- und Marktveränderungen sowie physische Notfälle, Versorgungsengpässe und Stresssituationen machen.

Auf dieser Grundlage bietet das Programm Lösungen in drei kritischen Bereichen, in denen sich miteinander verknüpfte Herausforderungen stellen:

  • End-to-End-Business für Kleinbauern (z.B. Unterstützung der Bildung von Rücklagen durch das Gründen von Spargruppen)
  • Management natürlicher Ressourcen (z.B. Management und Rehabilitation von Wäldern - FMNR
  • Schock- und Notfallmanagement (z.B. Entwicklung von Katastrophenvorsorgeplänen) 

 

Das wurde bisher erreicht

(Stand März 2020)

World Vision: Rinderzucht in Sambia

79.832 Menschen wurden in Maßnahmen zur Wirtschaftlichen Förderung geschult

World Vision unterstützt die Menschen mit Schulungen zur nachhaltigen Anabumethoden

12.243 Kleinbauern nutzten neue und verbesserte Anbaumethode

World Vision unterstützt die Menschen mit finanzieller Unterstützung

8.640 Menschen erhielten finanzielle Unterstützung

World Vision unterstützt den nachhaltigen Anbau von Lebensmitteln

7.303 Kleinbauern nutzten den Zugang zu neuen Vermarktungsmethoden

Unsere Arbeit in 2020

Die Corona Pandemie hat sich auf alle Länder, in denen wir tätig sind, ausgewirkt. So auch auf Sambia. Speziell die ländlichen Gebiete sind sehr anfällig für wirtschaftliche und soziale Krisen.

Seit Beginn des Ausbruchs hat World Vision die Erfahrung unserer 70-jährigen Geschichte in der Nothilfe genutzt, um Kindern und Familien zu helfen, indem wir die Präventions- und Hilfsmaßnahmen auf der ganzen Welt ausgeweitet haben. Ebenso wichtig ist, dass World Vision die sekundären Auswirkungen der Krise bekämpft, die Millionen von Kindern gefährden - von erhöhter Ernährungsunsicherheit über geschlossene Schulen bis hin zu zunehmender Gewalt oder Vernachlässigung. In unseren fünf Programmstandorten in Sambia sind Aktivitäten zur wirtschaftlichen Stärkung - wie nachhaltige Landwirtschaft, Produktion für den Markt, Spargruppen und Darlehen, Umgang mit natürlichen Ressourcen und Veränderung der Mentalität - entscheidend, um Kindern und ihren Familien zu helfen, diese Pandemie nicht nur zu überleben, sondern mit dauerhafter Hoffnung für die Zukunft zu überstehen.

Trotz Störungen und notwendige Einschränkungen, im Zusammenhang mit der Ausbreitung von COVID-19, die einige Aspekte unserer Arbeit in Sambia verzögert haben, haben wir unsere Arbeit, den Bauern zu helfen, ihre Lebensgrundlagen zu verbessern und ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken, fortgeführt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Dank ihrer Spende und weiteren Spenden von Unterstützerinnen und Unterstützern konnten wir dieses Projekt 1 Jahr vor dem Abschluss bereits vollständig finanzieren.
Wir danken Ihnen für ihr großes Engagement stellvertretend für die Bäuerinnen und Bauern und natürlich den Kindern Sambias, die nun in eine hoffnungsvollere Zukunft schauen können!