Von Kindersoldaten, Kindheitsrettern und viel Musik

Author: Dirk Bathe  | 
21. Februar 2018
Author: Dirk Bathe

2018-02-18-PM Niedecken Kindheitsretter 2018

Wolfgang Niedecken mit Kindheitsretterpreis ausgezeichnet

Wolfgang Niedecken mit Kindheitsretterpreis ausgezeichnet

Kinderhilfsorganisation World Vision feiert zehn Jahre Kindersoldaten-Projekt

Köln, 18.02.2018

Der BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken ist mit dem Kindheitsretterpreis 2018 der Hilfsorganisation World Vision ausgezeichnet worden. Überreicht wurde der Preis am Samstagabend bei einer Veranstaltung in Köln vom Vorstand der Kinderhilfsorganisation World Vision, Christoph Waffenschmidt. Niedecken erhielt die Auszeichnung für sein jahrelanges Engagement für Kindersoldaten in Afrika.

„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Sie lenkt hoffentlich das öffentliche Interesse auf das Leid der Kindersoldaten“, sagte Niedecken. Der Sänger der Rockband BAP engagiert sich seit 10 Jahren für das Projekt Rebound, das er gemeinsam mit der internationalen Kinderhilfsorganisation World Vision gegründet hat. World Vision hatte den Benefizabend mit insgesamt 250 Gästen im Kölner Marriott Hotel zum Dank für dieses Engagement organisiert.

Laudator für die Preisübergabe war Außenminister Sigmar Gabriel, der seine Rede leider nicht persönlich halten konnte. Als sein Stellvertreter hielt Christoph Waffenschmidt, Vorstand von World Vision, die Rede des Außenministers: „Wolfgang Niedecken hat in den vergangenen Jahren hunderte von Kinderleben gerettet. Ohne viel Aufhebens, sondern mit Beharrlichkeit, Leidenschaft und Kraft. Er ist ein Kindheitsretter und ich freue mich, dass sein Engagement mit dem ersten Kindheitsretterpreis ausgezeichnet wird.“

Moderiert wurde der Abend von Ulrike von der Groeben (RTL). Unter den Gästen waren die Schauspielerin Janine Kunze und Musiker Thorsten Wingenfelder (Fury in the Slaughterhouse).

Das Projekt Rebound wurde vor zehn Jahren nach einem Besuch von Niedecken in Uganda gegründet und wird seit 2011 im Ostkongo weitergeführt. Ehemalige Kindersoldaten und zwangsprostituierte Mädchen erhalten hier psychosoziale Betreuung, Schulunterricht und eine Berufsausbildung. In den vergangenen 10 Jahren fanden so über 800 Kinder zurück in ein ziviles Leben. Das Projekt wird von weiteren Spendern, darunter die RTL-Stiftung, gefördert. Auch das Marriott Hotel Köln unterstützte die Veranstaltung und stellte die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung.


ACHTUNG REDAKTIONEN: Fotomaterial von der Preisverleihung kann bei der Pressestelle in Friedrichsdorf, Dirk Bathe, Tel: 0175-1879525 abgerufen werden.

Im Rahmen einer internationalen Kampagne unter dem Titel „Jeder Einzelne zählt, um Gewalt gegen Kinder zu beenden“, kümmert sich World Vision besonders um Kinder in Brennpunkten und auf der Flucht, sorgt für ihre Betreuung in Kinderschutzzentren, in denen sie zur Ruhe kommen und zur Schule gehen können, versorgt sie medizinisch und mit Nahrungsmitteln.

Krieg gegen Kinder darf kein Alltag werden

Author: IrisManner  | 
15. Februar 2018
Author: IrisManner

2018-02-15-PM Kinderstudie 2018

Pressebild Kinderstudie 2018

4. WORLD VISION KINDERSTUDIE (VÖ 15.2.) BELEGT: POLITIK VERNACHLÄSSIGT KINDERRECHTE WEITERHIN – INTEGRATION UND PARTIZIPATION VON KINDERN LEIDEN

World Vision fordert einen Bundesbeauftragten für die Umsetzung der UNKinderrechtskonvention.

Politik darf kein Kind zurücklassen

Kinder in Deutschland haben es gut? Die 4. World Vision Kinderstudie „Kinder in Deutschland 2018 – Was ist los in unserer Welt“ zeichnet ein durchwachsenes Bild. Über 2.500 Kinder zwischen 6 und 11 Jahren wurden deutschlandweit befragt. Dabei wurde klar, dass die Politik es hinnimmt, dass jedes 5. Kind zurückgelassen wird: Noch immer herrschen 20% Kinderarmut und eine hohe Abhängigkeit der Lebensqualität und der Zukunftschancen vom Einkommen der Eltern. 

Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland, findet deutliche Worte: „Seit über zehn Jahren belegen unsere Studien grundsätzliche Defizite – nicht nur, was den konstant hohen Sockel der Kinderarmut betrifft, sondern auch bei der Mitbestimmung von Kindern. Das zeigt: Wir brauchen einen Kulturwandel im Umgang mit unseren Kindern.“ 

Die zentrale Unterbringung geflüchteter Kinder verhindert Integration 

In der aktuellen Studie wurden die Kinder auch gefragt, welche Erfahrungen sie mit geflüchteten Gleichaltrigen machen und wie sie die Aufnahme schutzsuchender Menschen einschätzen. Dabei wird deutlich, wie positiv die Kinder Geflüchteten gegenüberstehen. 

Prof. Dr. Sabine Andresen aus dem Forschungsteam dazu: "Kinder in Deutschland brauchen vielfältige Gelegenheiten, um geflüchtete Kinder kennenzulernen. Unsere Studie zeigt: Alltagsbegegnungen mit Gleichaltrigen in Schule und Freizeit sind durch nichts zu ersetzen und unabdingbar für ein gutes Miteinander."  

Für World Vision bedeutet dies, dass die Integration und das Wohlbefinden geflüchteter Kinder durch die Abschottung in Aufnahme- und Abschiebezentren aufs Spiel gesetzt werden. Christoph Waffenschmidt dazu: „Die zentrale Unterbringung geflüchteter Kinder verhindert Integration. Unsere Studie belegt: Die Kinder müssen so schnell wie möglich raus aus den Aufnahmezentren und rein ins normale Leben.“

World Vision fordert Kinderrechte-Beauftragten

Die 4. World Vision Kinderstudie zeigt erneut grundsätzliche Probleme bei der Umsetzung von Kinderrechten in Deutschland auf. Die geplante Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung, die politische Umsetzung in allen Ressorts muss jedoch folgen. Anlässlich des Erscheinens der Studie am 15.2. fordert World Vision deshalb eine kohärente Politik für Kinder. 

Christoph Waffenschmidt: „Kinderrechte gehören nicht nur ins Familienministerium. Sie betreffen alle Lebensbereiche. Kindgerechte Politik ist Aufgabe für alle Ministerien. Wir fordern deshalb die Einsetzung eines Kinderrechte-Beauftragten auf Bundesebene, der die Umsetzung von Kinderrechten in der deutschen Politik koordiniert.“

Auch der neue Koalitionsvertrag sieht Veränderungen für Kinder vor. Waffenschmidt mahnt an: „Die neue Große Koalition darf nicht auf halbem Wege stehen bleiben. Die Feststellung, dass die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen besonderer Berücksichtigung bedürfen, ist richtig und wichtig. Sie muss aber themen- und ressortübergreifend angewendet werden. Kinder brauchen eine kraftvolle politische Interessenvertretung." 

Zur Studienreihe

Die World Vision Kinderstudien erscheinen seit 2007 regelmäßig. Diese repräsentativen Befragungen von Kindern zwischen 6 und 11 Jahren gelten als „Shell-Studien der jüngeren Kinder“ und befassen sich mit den konkreten Lebenswelten, Problemen und Ansichten der Kinder. Der Fokus: Kindern auf Augenhöhe begegnen, ihre Anliegen aufnehmen und an die Öffentlichkeit kommunizieren.

Die aktuelle Studie kann hier bestellt werden: https://www.beltz.de/fachmedien/paedagogik/buecher/produkt_produktdetails/34178kinder_in_deutschland_2018.html  

Christoph Waffenschmidt und Prof. Dr. Sabine Andresen stehen für Interviews zur Verfügung. 

Kontakt: presse.kinderstudie@worldvision.eu | 0175 /998 74 51

Interview JuBo-Rat

Wie hast du den Prozess sich zusammen zufinden erlebt?

Da wir als Studenten momentan knapp bei Kasse sind, sind wir bei unserem letzten Treffen auf die Idee gekommen, unsere einzelnen Spenden in Form einer Gruppen-Patenschaft zusammenzufügen. Wir haben dann eine Whatsapp-Gruppe erstellt, um den Abschluss unserer Patenschaft zu organisieren. Laura hat sich dazu bereit erklärt, die Spende über ihr Konto laufen zu lassen und der Rest von uns hat einen Dauerauftrag eingerichtet. Für uns war das die beste Option, weil wir nicht regelmäßig daran denken müssen Laura Geld zu geben und die Patenschaft nicht durch vergessene Zahlungen unterbrochen werden kann.

Wie ist das jetzt für dich als Gruppe ein Patenkind zu haben?

Für mich ist die Gruppen-Patenschaft eine super Alternative. Alleine hätte ich einfach nicht das Geld gehabt, um ein Patenkind zu unterstützen. Ich bin sehr froh darüber, dass ich die Entwicklung von Abdoul und seinen Mitmenschen in den nächsten Jahren gemeinsam mit den anderen begleiten darf. Die Patenschaft hat uns nochmal richtig zusammengeschweißt. Wir wissen, dass wir als Gruppe Abdouls Zukunft mitgestalten und das verbindet uns.

Und warum ist eine Patenschaft für dich eine gute Möglichkeit zu helfen?

Vorweg: Ich spende schon seit Jahren und ich weiß, dass auch diese Spenden in sehr gute Projekte fließen. Trotzdem war es schon immer mein Wunsch, früher oder später ein Patenkind zu unterstützen. Für mich ist eine Patenschaft etwas sehr Persönliches und ich finde es toll, dass man eine Beziehung zu dem Kind und zu dem Projekt aufbauen kann. In den kommenden Jahren werde ich Abdouls Entwicklung miterleben dürfen und den Fortschritt seiner Gemeinde durch das Patenportal verfolgen können. Ich glaube, dass mich diese neue Verbundenheit zu Abdoul nie vergessen lässt, welche Nöte viele Menschen erfahren und dass ich dabei helfen kann sie zu mindern.

Kinderstudie 2018

4. World Vision Kinderstudie

4. World Vision Kinderstudie

Die 4. World Vision Kinderstudie gibt Kindern von sechs bis elf Jahren eine Stimme und macht deutlich: Kinder sind Expertinnen und Experten ihrer Lebenswelten. Über 2.500 Kinder wurden für die neueste Studie befragt: Was sind ihre Wünsche, Sorgen und Ängste? Wo fühlen sie sich ernst genommen und beteiligt? Der Schwerpunkt der 4. World Vision Kinderstudie ist das Thema Flucht. Wo begegnen die Kinder geflüchteten Menschen? Wie nehmen sie sie wahr? Wie hoch ist ihre Bereitschaft, mit Notleidenden zu teilen? Daneben werden zwölf Kinder ausführlich porträtiert und berichten anschaulich über diese Themen. Die 4. World Vision Kinderstudie gibt interessante und teils unerwartete Einblicke in die Lebenswelten der sechs- bis elf-Jährigen und ihre Haltungen zu Themen wie Familie, Schule, Flucht, Armut, Freundschaft und Mitbestimmung.

Unsere Studie belegt: Je mehr Zeit einheimische und geflüchtete Kinder regelmäßig miteinander verbringen, desto besser ist es für beide Seiten.
Gudrun Schattschneider, Leiterin Politik

Schwerpunkt-Thema der Studie: Flucht

Wie stehen Kinder in Deutschland zur Aufnahme geflüchteter Menschen? Welche Erfahrungen machen sie im direkten Kontakt? Die repräsentative Studie des World Vision Instituts belegt: Schon Kinder ab 6 Jahren bringen sehr viel Empathie und Bereitschaft zum Teilen mit, wenn es um geflüchtete Menschen geht. Besonders wichtig sind direkte Kontakte in der Schule und in der Nachbarschaft, um Ängste ab- und soziale Beziehungen aufzubauen. Kindern mit Migrationshintergrund bescheinigt die Studie eine Schlüsselrolle bei der Integration geflüchteter Kinder.

 

Geflüchtete Kinder im Freundeskreis

Geflüchtete Kinder im Freundeskreis: „Habt ihr euch schon mal mit geflüchteten Kindern getroffen?“

Bewertung der Erfahrungen mit geflüchteten Menschen

Bewertung der Erfahrungen mit geflüchteten Menschen: „Wie waren Deine Erfahrungen mit geflüchteten Kindern oder Erwachsenen?“

Kinderstudie zu Flucht und Migration

Kinderstudie zu Flucht und Migration

Forderungen von World Vision an die Politik:

World Vision fordert einen Bundesbeauftragten für die Umsetzung der Kinderrechtskonvention.

Kinderrechte sind kein Nischenthema, sondern ein wichtiges politisches Querschnittsthema. Deshalb fordert World Vision einen Bundesbeauftragten für die Umsetzung der Kinderrechtskonvention. Er soll eine Politikstrategie zur Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland erarbeiten und alle Gesetze daraufhin überprüfen, ob sie die Kinderrechte reflektieren.

World Vision fordert, die Pläne für ANkER-Einrichtungen aufzugeben.

Begegnungen im Alltag zwischen geflüchteten und einheimischen Kindern sind zentral für die Integration, den Abbau von Ängsten und den Aufbau ganz normaler zwischenmenschlicher Beziehungen. Kinder müssen so schnell wie möglich in die Gesellschaft integriert werden. World Vision fordert deshalb die Pläne für bundesweit geplante Aufnahme- und Rückführungszentren, so genannte ANkER-Einrichtungen, aufzugeben.

Thema: Mitbestimmung

Fachwelt und Forschung sind sich einig: Schon junge Kinder profitieren nachhaltig von der Erfahrung, dass ihre Meinung zählt. Gelebte Mitbestimmung und das Erleben von Selbstwirksamkeit unterstützen eine stabile Persönlichkeitsentwicklung, befähigen zur Übernahme von Verantwortung und fördern die soziale Kompetenz von Kindern. Die repräsentative Studie des World Vision Instituts zeigt auf, dass Partizipation von Kindern in Deutschland noch nicht selbstverständlich ist: Ausgerechnet in der Schule gibt es große Defizite. Aber auch in den Familien gibt es viel Verbesserungsbedarf. Kinder mit Migrationshintergrund, Kinder aus ärmeren Familien sowie ostdeutsche Kinder fühlen sich in allen Umfeldern in ihren Meinungen und Wünschen besonders wenig wertgeschätzt.

 

Lebenszufriedenheit und Selbstbestimmung im Alltag

Lebenszufriedenheit und Selbstbestimmung im Alltag: „Bist Du sehr zufrieden mit Deinem Leben?“

Bedeutung der eigenen Meinung

Bedeutung der eigenen Meinung: „Eher viel Wert auf meine Meinung legt mein/e…“

Kinderstudie zu Mitbestimmung bei Kindern
Kinderstudie zu Mitbestimmung bei Kindern

Thema: Kinderarmut

Armut ist keineswegs nur ein Thema des globalen Südens. Die World Vision Kinderstudie 2018 belegt: Jedes fünfte in Deutschland lebende Kind erlebt im Alltag Armut – und Armut ist nach wie vor der soziodemografische Faktor, der Biografien am nachhaltigsten negativ prägt. Vom Zuwendungsmangel über höheren Medienkonsum, weniger Freundschaften und mehr Ängsten bis hin zu mehr Diskriminierungserlebnissen und einer insgesamt geringeren Lebenszufriedenheit: Kinder in Armut sind auf ganzer Linie benachteiligt. Die Politik muss handeln.

Bildungsaspiration und Armutserleben

Bildungsaspiration und Armutserleben: „Ich möchte das Gymnasium besuchen“

Kinder mit konkretem Armutserleben

Kinder mit konkretem Armutserleben: nach Migrationshintergrund

Kein anderer Faktor prägt Kinder so nachhaltig und umfassend negativ wie Armut im Elternhaus. Hier versagt die Politik bislang auf ganzer Linie.
Gudrun Schattschneider, Leiterin Politik
Kinderstudie zu Kinderarmut in Deutschland

Informationen für Journalisten

Hier erhalten Sie weiteres Material zur 4. World Vision Kinderstudie. Neben der Pressemitteilung können Sie sich hier eine Zusammenfassung der Studie, Infografiken, Fotos und unsere Pressemitteilung herunterladen (als .zip-Datei, ca. 27MB).

Jugendengagement

World Vision Jugendbotschafter Laura und Marcella

World Changer werden – kann jeder!

Mit ein bisschen Einsatz das Leben von anderen verändern

Auch wenn man nicht viel Geld hat kann man helfen das Leben von Menschen in den ärmsten Ländern der Welt besser zu machen und Kindern eine bessere Zukunft ermöglichen. Das ist das Ziel vom World Vision Jugendengagement. Hier gibt es für jeden die geeignete Form sich zu beteiligen. Als Jubo im Jugendbotschafter-Programm, als Mitglied im Jubo-Rat oder von zuhause aus. Informier dich über deine Möglichkeiten ein World-Changer zu sein und schreib uns eine Mail mit deinen Fragen.

Unsere Jugendbotschafter

Unsere Jugendbotschafter geben Antworten

Was bedeutet World Vision für mich?

Unsere Jugendbotschafter geben Antworten

Denise Schmitz

Koordinatorin Jugendkampagne und Engagement

Tel. 06172 763-2811

Wenn du Fragen hast oder dich für eine Patenschaft interessierst dann melde dich gerne bei mir.

Ihr Patenkind finden

Wo möchten Sie helfen?

Patenkind mit bestimmtem
Geburtstag finden:

Masterarbeiten

Masterarbeiten mit der Unterstützung des World Vision Institut verfassen

Informationen zur Kooperation bei Masterarbeiten

1. Vorraussetzungen

Sie studieren im Masterstudium in den Feldern Entwicklungszusammenarbeit, Humanitäre Hilfe, Geistes- und Gesellschafts- bzw. Sozialwissenschaften und möchten in ihrem Studienfeld eine praxisrelevante Studienabschlussarbeit oder Dissertation schreiben. Außerdem verfügen Sie über sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse, beherrschen wissenschaftliche Methoden und besitzen Grundwissen im gewählten Thema, z.B. durch vorherige Belegung eines themenbezogenen Seminars.

2. Bewerbungsverfahren

Um sich für eines der von uns ausgeschriebenen Themen zu bewerben, benötigen wir von Ihnen einen aktuellen Lebenslauf sowie ein Motivationsschreiben, in dem Sie auf ein bis zwei Seiten erläutern, warum Sie sich besonders für dieses spezielle Thema interessieren und wie Sie sich dem Thema wissenschaftlich annähern wollen. Diese Unterlagen werden vom World Vision Institut an die/den entsprechenden Fachreferentin/Fachreferenten weitergeleitet. Gegebenenfalls wird anschließend ein Termin mit Ihnen für ein erstes Abstimmungsgespräch per Telefon oder Skype vereinbart. Idealerweise haben Sie davor die universitäre Betreuung für Ihre Masterarbeit schon abgeklärt. Es wird zur gegenseitigen Absicherung ein sogenanntes MoU (Memorandum of Understanding) zwischen World Vision Deutschland e.V. und Ihnen erstellt, wenn eine Einigung über eine Zusammenarbeit erzielt wurde.

3. Unterstützung

World Vision bietet Hilfestellung bei inhaltlichen Fragen durch World Vision Fachreferenten/ Fachreferentinnen und verschafft Ihnen bei einer Zusammenarbeit Zugang zu studien- und analyserelevanten Dokumenten aus der weltweiten World Vision Partnerschaft beziehungsweise stellt Kontakte in die Partnerschaft her. In der Regel fungieren unsere Fachreferenten und –referentinnen in einer beratenden Position und nicht als Zweitgutacher_in. Nach der Fertigstellung und Beurteilung Ihrer Arbeit ist eine Veröffentlichung in der World Vision Publikationsreihe "Theorie und Praxis" auf der Webseite des Instituts möglich.

4. Erwartungen

World Vision sollte einen Nutzen aus den Ergebnissen Ihrer Arbeit ziehen, um die Kernarbeit in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Humanitäre Hilfe und Anwaltschaft verbessern zu können, daher sollte eine zweiseitige Zusammenfassung (abstract) in deutscher und englischer Sprache erstellt werden, die wir mit der internationalen World Vision Partnerschaft teilen können. Grundsätzlich erwarten wir die namentliche Nennung von World Vision in der Studienarbeit. Je nach Thematik behalten wir uns allerdings vor, zur Anonymisierung aufzufordern.

Aktuelles:

Hier finden Sie die aktuell verfügbaren Themen zur Erstellung einer Masterarbeit in Kooperation mit dem World Vision Institut 

Trainee-Programm:

Mehr Informationen zum Trainee-Programm von World Vision Deutschland finden Sie hier

Silke van de Locht Koordinatorin World Vision Institut

Silke van de Locht

Koordinatorin World Vision Institut

Tel: +49-(0)6172-763-176

Brunnenbau in Mballa

Neues Projekt

Ein Brunnen für Mballa

In 2018 möchte der Rainbow Stiftungsfonds mit 18.000 € den Bau eines Brunnens in Mballa, im Süden des Tschad, finanzieren. Darin enthalten sind auch anteilige Begleitkosten vor Ort, wie Schulungen und Gründung eines Wasserkomitees.

World Vision ist seit Anfang 2017 in Mballa vor Ort. Dort haben 52 % der rund 24.000 Einwohner keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. In den kommenden Jahren sollen umfangreiche Maßnahmen im Bereich Trinkwasserversorgung, Hygiene und Sanitäranlagen umgesetzt werden. Damit die Familien langfristig von den Brunnen profitieren, werden sogenannte Wasserkomitees gegründet und darin geschult, wie sie die Brunnen und Pumpen warten, reparieren sowie die Umgebung sauber halten können. Um die Reparaturen zu finanzieren, erheben die Komitees eine geringe Nutzungsgebühr pro Brunnen. Dadurch konnte im vergangenen Jahr beispielsweise eine defekte Pumpe instand gesetzt werden. Auch in Zukunft setzen wir in dem Projekt auf die Nachhaltigkeit unserer Maßnahmen, indem wir die Menschen direkt bei der Wartung und Pflege der Trinkwassersysteme beteiligen.

Bauen auch Sie mit an den Brunnen für Mballa! Ich freue mich über jede Spende, damit dieses Vorhaben bald umgesetzt werden kann.
Marion Schmid

Event - Jede Kindheit zählt

Jede Kindheit zählt: syrisches Mädchen mit Teddybär

Live-Event am 15.03.2018 in Berlin

Am 15. März 2018 jährt sich der Kriegsbeginn in Syrien zum siebten Mal. Für hunderttausende Kinder bedeutet dies, dass sie einen Großteil ihrer Kindheit – wenn nicht die gesamte – im Krieg verbracht haben. Wir müssen jetzt handeln – sonst geht auch der Rest ihrer Kindheit unwiederbringlich verloren.

Mit unserer Live-Aktion mitten im Zentrum von Berlin wollen wir noch mehr Menschen erreichen, die diesen Kindern helfen können. Dank Spenden und mit prominenter Unterstützung wird ein Meer aus Teddybären entstehen, als Mahnmal für die Öffentlichkeit, dass 740.000 Kinder dringend unsere Hilfe brauchen. Die Bären werden später an Flüchtlingslager verteilt. Experten von World Vision werden vor Ort informieren, was die Hilfe bewirkt, und Unterschriften für unsere Petition sammeln.

Kommen Sie vorbei und sagen Sie es weiter!

Donnerstag, 15. März 2018, ab 11 Uhr

Berlin-Mitte, vor dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt

World Vision Mitarbeiterin mit einer Gruppe syrisches Mädchen auf dem Fußballplatz.
World Vision Mitarbeiterin im Klassenzimmer.

World Vision ist nicht nur live in Berlin, sondern überall dort vor Ort wo Kinder Schutz brauchen. Unterstützen Sie uns dabei, dass 740.000 syrische Kinder im Schulalter Bildung und soziale Angebote bekommen – und zwar an den Orten, wo sie Zuflucht gefunden haben.

Unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition, um diesen Kindern ein letztes Stück ihrer Kindheit zu bewahren!

Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie unsere Forderung nach besserer Finanzierung für Schulen, Lehrmittel und pädagogische Projekte für Kinder auf der Flucht. Wir wollen für syrische Flüchtlingskinder Oasen der Bildung schaffen und ihnen Schutzräume bieten, wo sie einfach nur Kind sein dürfen. Die unterzeichnete Petition werden wir dem Außenminister übergeben und ihn auffordern, sich stärker für diese Ziele in der Flüchtlingshilfe einzusetzen.

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