World Vision hilft Vertriebenen in Westafrika

Hungersnot in Westafrika

Mehr als zehn Millionen Menschen kämpfen ums Überleben

Etwa 17 Millionen Menschen kämpfen in betroffenen Regionen im Niger, im Tschad, in Nigeria und in Kamerun ums Überleben. 10,7 Millionen Menschen benötigen akut humanitäre Hilfe. Viele von ihnen wurden aus ihrer Heimat vertrieben oder sitzen in schwer erreichbaren Gebieten fest.  60 Prozent der Hilfsbedürftigen sind jünger als 18 Jahre. „Dies ist eine Krise der vergessenen Kinder“, betont Kathryn Tätzsch, die aktuell die humanitäre Hilfe von World Vision in der Region am Tschadsee leitet.

Die seit Jahren andauernden Überfälle durch Boko Haram und die militärischen Gegenoffensiven haben Millionen Menschen an der Bestellung ihrer Felder und an der Fischerei gehindert, den Handel unterbrochen und mehr als zwei Millionen Zivilisten aus ihrer Heimat vertrieben. Trockenheit infolge des Klimawandels und extreme Armut haben die Not in der Region weiter verschärft. 

Die Tschadsee-Region benötigt dringend internationale Unterstützung im Wert von rund 1,5 Milliarden US-Dollar, um die aktuell größte humanitäre Krise in Afrika zu bewältigen.

Eine Katastrophe solchen Ausmaßes hat es in der Gegend noch nie gegeben. Viele Kinder bekommen derzeit nur eine Mahlzeit am Tag und sind oft krank, geschwächt auch durch Erlebnisse schrecklicher Gewalttaten. Kathryn Taetzsch, Leiterin Humanitäre Hilfe für die Katastrophe am Tschad-See

„Allein reisende Kinder sind besonderen Gefahren, wie sexuellem Missbrauch ausgesetzt. Auch können sie nicht mehr zur Schule gehen und sind oft krank“, so Taetzsch. „Viele Geflüchtete leben derzeit unter Bedingungen, in denen sich Krankheiten wie Cholera, Masern, Meningitis und Gelbfieber gut ausbreiten können. Manche Kinder sind verletzt oder behindert und traumatisiert und benötigen daher neben medizinischer Betreuung auch psychologische Hilfe.“ 

So hilft World Vision vor Ort

World Vision arbeitet seit 30 Jahren mit westafrikanischen Regionen zusammen, um Armut zu überwinden und die Entwicklungschancen von Kindern zu verbessern. Wegen der aktuellen Krise hat die Organisation neue Hilfsprogramme im Westen des Tschad und im Südosten Nigers gestartet: So werden derzeit die Hilfsmaßnahmen für die bedürftigsten intern Vertriebenen und Geflüchteten in den Gastgemeinden am Tschad-See ausgeweitet, um 300.000 Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. Im Fokus stehen Projekte im Bereich Nahrungsmittel- und Trinkwasserversorgung, sowie Hygiene und Gesundheit. Zudem werden Kinderschutzzentren errichtet. Auch kümmert sich die Organisation um Bildungs- und Ausbildungsprojekte, sowie Einkommen fördernde Maßnahmen. Mit der Wiederbegrünungsmethode FMNR (farmer managed natural regeneration) sollen Ackerböden wieder fruchtbar gemacht und Wälder wieder aufgeforstet werden.

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„Überleben ist ein Wunder“

Kinder am Tschad-See brauchen unsere Hilfe und unseren Schutz!

56€

Mit 56 Euro können wir 2 Familien mit Hygiene-Kits ausstatten. Darin sind unter anderem wichtige Toilettenartikel, Waschmittel und Babyartikel für 5 Personen je Kit enthalten.

75 €

Mit 75 € schenken Sie bis zu 90 Kindern Spielzeug und helfen ihnen so, ihren schwierigen Alltag zu vergessen!

100 €

Mit 100 € kann eine Näherin Stoffe und Nähzeug beschaffen und dringend benötigte Kleidung für bis zu 20 Kinder anfertigen. Gleichzeitig erhält sie ein geringes Entgeld und kann die Situation ihrer eigenen Familie verbessern.

150 €

Mit 150 Euro versorgen wir eine Familie mit sauberem Trinkwasser.

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