Sauberes Trinkwasser für Kinder.

Wasser ist Leben

In vielen Ländern der Welt ist Trinkwasser Mangelware

Sauberes Trinkwasser ist auch heute noch ein kostbares Gut und für viele Menschen nicht selbstverständlich, sondern schwer zu erreichen. 663 Millionen Menschen weltweit haben kein sauberes Trinkwasser, etwa die Hälfte davon lebt in Afrika südlich der Sahara. Noch schlechter sieht es aus bei der Grundversorgung mit sanitären Anlagen: 2,4 Milliarden Menschen – etwa ein Drittel der Weltbevölkerung – hat nicht die Möglichkeit, eine Toilette oder Latrine zu benutzen.

Zahlreiche Familien müssen Wasserquellen nutzen, aus denen auch Tiere trinken. Durch die Verunreinigungen werden die Menschen krank – vor allem kleine Kinder leiden schnell unter lebensbedrohlichen Durchfällen. Nur mit sauberem Wasser können Kinder, ihre Familien und die ganze Gemeinschaft überleben und sich entwickeln.

Ein Kind holt sauberes Wasser vom Hahn.
Kinder waschen sich an einem Brunnen.

Zugang zu sauberem Trinkwasser schaffen

Wassergewinnung ist daher eines unserer wichtigsten Arbeitsgebiete, um Kindern in Not eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Gemeinsam mit der Bevölkerung bohren oder sanieren wir Brunnen, bauen geschützte Wasserentnahmestellen, Sammelbehälter und Filteranlagen. In Schulungen lernen die Menschen, wie man Pumpen und Brunnen instand hält. So verschaffen wir alle zehn Sekunden einem weiteren Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Allein in 2016 stellte World Vision in seinen Projekten weltweit für mehr als 4,6 Millionen Menschen sauberes Wasser bereit. Lesen Sie mehr zu den Ergebnissen unserer Arbeit für sauberes Trinkwasser.

Ein Menschenrecht auf Wasser

Nachhaltigkeit bedeutet auch, die Menschen in den Armutsregionen darin zu schulen, sich zukünftig selbst für ihre Rechte, etwa auf Wasser, einzusetzen. World Vision hilft daher den Bürgern in den ländlichen und oft benachteiligten Landesteilen, ihre Forderungen gegenüber ihrer Regierung zu formulieren.

Frau an verunreinigter Wasserstelle.

In vielen Teilen der Erde schöpft die Bevölkerung Wasser aus Flüssen und Wasserlöchern. Doch diese sind oft verunreinigt.

Mädchen in Kambodscha beim Wasser holen.

Die 10-jährige Sreypov in Kambodscha beim Wasserholen: In vielen Ländern tragen Kinder und Frauen Wasser über lange Strecken nach Hause.

Mutter und Kind mit sauberem Trinkwasser.

Sauberes Trinkwasser sorgt für mehr Hygiene und Gesundheit bei Kindern und Erwachsenen.

Mädchen aus Honduras zeigt sauberes und verunreinigtes Wasser.

Reine aus Honduras zeigt das saubere Wasser im linken Becher, das eine neue Leitung bald in ihr Dorf bringen wird. Im Moment trinkt die Familie noch verunreinigtes Wasser wie im rechten Becher.

Mädchen beim Händewaschen.

Gemeinsam macht Hygiene lernen Spaß: Händewaschen in der Schule.

Mutter und Kind mit Orangen in ihrem Obstgarten.

Freude über die reifen Orangen: Durch das Wasser in der Nähe des Obstgartens haben Mutter und Tochter eine gute Ernte.

Zwei Jungen vor einer Latrine.

Diese beiden Jungen haben jetzt eine Latrine, die sie benutzen können, und müssen sich nicht mehr im Freien erleichtern.

Sauberes Wasser bedeutet Gesundheit

In Armutsgebieten gibt es oft nur wenige funktionierende sanitäre Anlagen. Sie sind jedoch enorm wichtig zur Krankheitsvorbeugung. Ebenso wichtig ist es, über Hygiene und Gesundheitsvorsorge aufzuklären. Dazu bilden wir Ehrenamtliche aus. Ob beim Bau von einfachen Toiletten oder beim Kindertheater über das Händewaschen: Wir setzen auf die Menschen vor Ort, die sich so einbringen, dass unsere Hilfe nach einer gewissen Zeit gar nicht mehr nötig ist.

Einsatz für Wasser und Hygiene hilft besonders Mädchen und Frauen

In vielen Ländern ist es Aufgabe der Mädchen und Frauen, das Wasser für den täglichen Bedarf aus oft weit entfernten Wasserstellen zu holen. Mit der schweren Last müssen sie dann manchmal viele Kilometer weit laufen. Das kostet Zeit. Zum Teil viele Stunden täglich. Stunden, die die Kinder in der Schule versäumen. Stunden, die Frauen dann weniger Zeit haben, z.B. für weitere Einkommensmöglichkeiten. Ein neuer Brunnen oder eine verlegte Leitung hilft daher insbesondere den Mädchen und Frauen.

Auch bei unseren Maßnahmen zur Hygiene profitieren die Mädchen ganz besonders: Gibt es an den Schulen keine Toiletten oder Latrinen, kommen viele Mädchen aus hygienischen Gründen während ihrer Periode nicht. Sie verpassen Unterricht und kommen so schlechter voran. Neben dem Bau von Toiletten und Latrinen unterstützt deshalb World Vision gerade die Mädchen auch in vielen Projekten mit Hygienematerialien.

Ein Mädchen übt, wie man richtig Hände wäscht.
Bewässerungskanal für die landwirtschaft

Ohne Wasser keine Landwirtschaft

Global stehen die Zeichen auf Klimaerwärmung, extreme Wetterbedingungen wie lange Dürreperioden werden weltweit häufiger. Viele Menschen in ländlichen Gebieten bekommen die Auswirkungen schon geraume Zeit zu spüren. In langen Trockenphasen verdurstet das Vieh und ganze Ernten verdorren. Das Wasser, das es gibt, sparsam und wirkungsvoll einzusetzen, ist überlebenswichtig. In Schulungen zeigen wir den Menschen, wie man in der Landwirtschaft durch bessere Anbaumethoden Wasser einsparen kann oder wie ein Bewässerungssystem angelegt und die Anlagen gewartet werden können. Denn unser Ziel ist immer: Hilfe zur Selbsthilfe.

Wasserversorgung in der Katastrophenhilfe

Die Klimaerwärmung verursacht auch häufiger wetterbedingte Katastrophen: Fluten und Erdrutsche oder Dürren. In solchen Fällen, aber auch nach einem Erdbeben, ist World Vision schnell vor Ort und unterstützt die Bevölkerung und insbesondere die Kinder mit dem Nötigsten - sauberes Trinkwasser gehört natürlich dazu. In Regionen, in denen regelmäßig extreme Wettersituationen vorkommen, schulen wir die Menschen vor Ort und betreiben Vorsorge. Im Bereich Wasser zum Beispiel mit dem Aufbau von Wasserreservoirs. Hier erfahren Sie mehr über unsere Katastrophenhilfe.

Sauberes Wasser für Kinder

Bessere Trinkwasserversorgung in Sierra Leone

Trinkwasser für ein ganzes Dorf

Mehr Zeit für Schule: Bald muss Rajima nicht mehr Wasser holen.

Ihre Hilfe wirkt: Wasser im Senegal

Alle Haushalte haben jetzt Zugang zu sauberem Trinkwasser

Die Kraft Ihrer Hilfe

Savar/Bangladesch:

96% der Menschen haben Zugang zu Toiletten.

Bwembwera/Tansania:

Über 10.000 Familien über die Erhaltung und Neueinrichtung von Brunnen geschult

Matsanjeni/Swasiland:

1.300 Kinder lernten einfache Hygienemaßnahmen wie Händewaschen.

Acoria/Peru:

Für 432 Familien wurden 280 Latrinen gebaut.

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