Die wichtigsten Maßnahmen der vergangenen Jahre

Bildung

  • 83 % der Kinder unter sechs Jahren besuchen eine Vorschule. 
  • 95 % der Lehrkräfte an den Grundschulen wenden Kenntnisse zu verbesserten Lehrmethoden an. Sie wurden auch darin geschult, wie sie behinderte Kinder besser integrieren können.
  • 93 % der Kinder können in der 5. Klasse Lesen und Schreiben.
  • Im Schuljahr 2020 haben alle Kinder die Abschlussprüfung bestanden (214 von 214 Schulkinder) und 80 % der Abiturienten und Abiturientinnen traten in die Hochschulen und Universitäten ein, der Rest ging in die Berufsschulen.  
  • Vier Grundschulen erhielten Materialien zum kreativen und aktiven Lernen, um die Inhalte für Kinder interessanter zu gestalten. 
  • 26 Schulräume wurden ausgestattet (z. B. mit Tischen, Stühlen, Lehrmaterialien)
     

Gesundheit

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der lokalen Gesundheitsstationen wurden zur Kinderernährung und Behandlung von Kinderkrankheiten aufgeklärt.
  • Gesundheitsbeauftragte geben ihr Wissen zu Kindergesundheit an die Menschen in ihren Dörfern weiter
  • In Müttergruppen werden die Frauen von den Mitarbeitenden der lokalen Gesundheitsstationen über verbesserte Ernährungs- und Pflegepraktiken für Kinder und über Hygiene aufgeklärt.
  • Gesundheitsstationen verfügen nun über Waagen und andere Geräte für regelmäßige Kinderuntersuchungen und -behandlungen.
  • Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind nun in der Pflege und Betreuung von Kindern mit Behinderung ausgebildet; Sie geben das Wissen an die Familien weiter.
  • Um die Versorgung von Kindern mit Behinderung zu verbessern, hat World Vision die Eltern von betroffenen Kindern über Therapiemaßnahmen und Beratungsstellen informiert.
     

Wasser und Hygiene

  • In Zusammenarbeit mit Behörden haben wir Informationsveranstaltungen zur Hygiene durchgeführt, um ansteckende Krankheiten einzudämmen. 
  • Schulen wurden bei der Instandsetzung der Wasserversorgung unterstützt (Leitungen, Tanks, Filter, Brunnen) und mit Toiletten und Waschgelegenheiten ausgestattet.
  • Bau von Latrinen für besonders bedürftige Familien 
  • Bau von Brunnen und neuen Wasserversorgungssystemen
     

Landwirtschaft und Ernährung

  • 97 % der Eltern oder Betreuungspersonen können ihre Kinder gut versorgen 
  • Dank Schulungen verfügen die Kleinbäuerinnen und -bauern über bessere Kenntnisse und Fähigkeiten im Ackerbau und in der Viehzucht, was ihre Erträge steigert und ihnen hilft, ein stabiles Einkommen zu generieren 
  • Die Produktionsgewohnheiten sind nachhaltiger, langfristiger und umweltschonender geworden. Derzeit wenden bis zu 70 % der Familien sichere Produktionsmethoden an.
  • 500 Familien schlossen sich einer der 39 Kooperativen an, die ihnen helfen, bessere Einkaufspreise zu erzielen und ihre landwirtschaftlichen Produkte zu vermarkten
  • Es wurden Bewässerungsgräben für Felder angelegt und Kanäle und Dämme instandgesetzt. Zudem wurden Gruppen ausgebildet, die diese zukünftig eigenständig warten, wodurch sich die Ernten spürbar verbessern 
  • Spargruppen wurden gegründet, in denen die Mitglieder gemeinsam sparen und kleine Kredite vergeben können. Diese boten auch während der Corona-Krise Familien eine echte Unterstützung.
     

Kinderschutz

  • Zwölf Kinderklubs wurden gegründet, in denen Kinder Wissen und Fähigkeiten erhalten, um sich selbst vor Kinderschutzproblemen wie Missbrauch und Gewalt sowie vor Verkehrsunfällen und Ertrinken zu schützen.
  • Jährliche Durchführung von Kinderforen, in denen die Kinder die Möglichkeit erhalten, z. B. mit den Schulleitungen über Angelegenheiten zu sprechen, die ihr Wohlergehen betreffen.
  • 86 % der Jugendlichen im Projektgebiet wissen, wo und wie sie Missbrauch, Vernachlässigung, Ausbeutung oder Gewalt gegen Kinder anzeigen können.
  • Dank Schulungen für die Eltern in gewaltfreien Erziehungsmethoden hat sich der Anteil der Kinder, die zu Hause Gewalt erfahren, halbiert.
  • 98 % der Eltern und Betreuungskräfte lehnt körperliche Bestrafungen als Erziehungsmethode ab (früher 84 %).
  • Es fanden Schulungen für sieben Kinderschutzkomitees statt, die nun Initiativen zum Kinderschutz auf Distriktebene umsetzen
     

Katastrophenvorsorge und Gemeindeentwicklung

  • Zwölf qualifizierte Mitarbeitende auf Distriktebene und 29 qualifizierte Dorfmitarbeitende helfen bei der der Planung, Umsetzung und Überwachung von Dorfaktivitäten. 
  • Es wurden 27 „Dorf- Entwicklungs-Komitees“ gegründet und deren Mitglieder in Projektmanagement geschult, so dass sie Projekte nun selbst planen und durchführen können.
  • 163 lokale Personen wurden darin ausgebildet, die Bevölkerung in verschiedenen Themen zu schulen: 89 im Bereich Kinderschutz, 20 im Bereich Lebensgrundlagen und 54 im Bereich Katastrophenvorsorge. 
  • Die Menschen kümmern sich mehr umeinander, schließen sich zusammen und helfen sich gegenseitig in schwierigen Zeiten; Über 99 % der Familien berichten von gutem sozialem Zusammenhalt.
  • Kinder und Erwachsene wurden in Maßnahmen zum Katastrophenschutz, zur Vorsorge und zur Nothilfe geschult, wodurch die Reaktionsfähigkeit auf Naturkatastrophen verbessert wurde. 
  • 35 Katastrophenschutzteams wurden gegründet.