Haiti

Investing for Impact against HIV and Aids / Investition mit Wirkung - gegen HIV und Aids

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Finanziert von:

Der Globale Fonds ist eine Partnerschaft, die darauf abzielt, das Ende der Epidemien AIDS, Tuberkulose und Malaria zu beschleunigen. Als internationale Organisation mobilisiert und investiert der Globale Fonds jährlich mehr als 4 Milliarden US-Dollar zur Unterstützung von Programmen, die von lokalen Experten in mehr als 100 Ländern durchgeführt werden. Dabei arbeitet der Globale Fonds in Partnerschaft mit Regierungen, der Zivilgesellschaft, technischen Agenturen, dem Privatsektor und den von den Krankheiten betroffenen Menschen.

Projektzeitraum:

Januar 2018 - Dezember 2020

Land:

Haiti

Finanzvolumen:

833.981,63 USD (finanziert durch Globalen Fonds)

Projektbeschreibung:

Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt, mit einem eingeschränkten Zugang zu Gesundheitsversorgung für den Großteil der Bevölkerung. Laut dem Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen von 2019 steht Haiti auf Platz 169 von 189 Ländern, und ist somit das ärmste Land der westlichen Hemisphäre.  Die Lebenserwartung ist mit 62,4 Jahren ebenso eine der niedrigsten in der westlichen Hemisphäre, verglichen mit dem Durchschnitt von 73,4 Jahren für Menschen, die in Lateinamerika und anderen Teilen der Karibik leben. Das Land ist durch ein hohes Maß an Armut, begrenzte staatliche Kapazitäten und politische Instabilität gekennzeichnet. Mit einer HIV-Prävalenzrate von 2% ist die Karibik nach Subsahara-Afrika weiterhin die am stärksten betroffene Region der Welt. Nach den Ergebnissen epidemiologischer Projektionen und Schätzungen, die 2012 aktualisiert wurden, leben in Haiti schätzungsweise 150.000 Menschen mit HIV, darunter 130.000 Menschen über 15 Jahre.  Trotz der großen Fortschritte, die in den letzten zen Jahren bei der Bekämpfung von HIV im Land erzielt wurden, gibt es laut UNICEF jedes Jahr 1.700 Neuinfektionen bei Kindern im Alter von 0-19 Jahren, und 2.300 Neuinfektionen bei Jugendlichen und jungen Leuten (15-24 Jahre).

Ziele und Inhalte des Projekts:

Das Projekt leistet Unterstützung von Menschen mit HIV in den Kommunen Anse- à -Galets und Pointe- à -Raquette in La Gonâve und der Kommune Cabaret durch folgende Interventionen:

  1. Stärkung der Gesundheitsstrukturen in den Versorgungsgebieten, einschließlich der Bereitstellung von Präventions-, Früherkennungs- und Behandlungsdiensten, wenn diese nicht verfügbar sind  
  2. Identifizierung von Menschen die mit HIV leben, insbesondere HIV-positiven schwangeren Frauen, um ihnen medizinische Versorgung, psychosoziale Unterstützung (einschließlich Hausbesuche) anzubieten. Dabei liegt der Fokus auf der Verhinderung von Mutter-zu-Kind-Übertragung von HIV. Während World Vision die Interventionen in La Gonâve implementiert, werden die Aktivitäten in Cabaret von einer lokalen Partnerorganisation, Fondation Mission de l’Espoir (FOME), durchgeführt.

An wen richtet sich die Hilfe?

Das Projekt zielt darauf ab, 530 Menschen, die mit HIV leben, mit antiretroviralen Medikamenten zu versorgen, sowie die Schulgebühren für 1.200 besonders bedürftige Kinder, insbesondere Waisen, zu zahlen, die auf der Insel La Gonâve und in der Gemeinde Cabaret leben. Ebenso möchte das Projekt mehr als 10.000 Menschen mit Botschaften zur HIV-Prävention und Verhaltensänderung erreichen.