Christian Rudolf Promipate

Prominente wie Christian Rudolf engagieren sich für World Vision

Der Schauspieler Christian Rudolf hat schon viele Jahre ein Patenkind. Warum er Pate ist und was Engagement für ihn bedeutet lesen Sie hier:

„HEUTE ist MORGEN schon wieder GESTERN - jeder Augenblick, der vergeht, kommt nie wieder zurück. Bewusst leben, erkennen, wie gut es uns geht, dankbar sein. Wir können zwar den vergangenen Augenblick nicht mehr ändern, aber uns jeden Morgen neu entscheiden. Ja oder nein sagen. Etwas zurück geben, oder weiter auf Kosten anderer leben. Wir haben eine Verantwortung, wir leben in Westeuropa, unser Reichtum basiert zu großen Teilen auf der bitteren Armut anderer. Demütig sollten wir sein, denn nichts ist selbstverständlich, außer der Tatsache, dass nichts selbstverständlich ist. Mit jedem Einkauf, jedem Bankkonto, jedem Stromanbieter, jedem Kleidungsstück, jedem Kreuz auf dem Wahlzettel…, dürfen WIR uns jeden Moment neu entscheiden - ANDERE haben diese Wahl nicht.

Bewusst leben, ist das Geheimnis. Wir können einmal weniger pro Monat in ein Restaurant gehen, und damit einer ganzen Familie in Afrika den Lebensunterhalt sichern. Das ist so einfach. Aber so weit weg…? Wir sind keine Opfer. Wir sind Täter. Mit deutschen Waffen werden täglich Kinder zerfetzt. Wo verstecken sich unsere Aktien? Deutschland ist in Europa führend, was die Umweltverschmutzung durch Braunkohle angeht. Kinder in Afrika zerlegen auf Müllhalden unsere alten Fernseher und atmen dabei giftigste Dämpfe ein. Ihre Eltern können ihre Hühner nicht mehr verkaufen, weil wir riesige Mengen unserer Hühnertorsos ins Land kippen, Hähnchenschenkel sind ja so praktisch. Skrupellose Geschäftemacher verschiffen „Kleiderspenden“ in andere Kontinente und legen damit die einheimische Textilindustrie lahm. Wir müssen aufwachen, wann, wenn nicht jetzt. Wir sind Teil dessen, wir sind dabei! Es geht nicht um Ablasszahlungen - es geht um unsere mitmenschliche Pflicht. Es geht um Nächstenliebe.

Ich bin Pate, weil mich das Leid Unschuldiger berührt. Weil ich Täter bin. Ein Sünder. Kein Opfer. Und weil ich Gott jeden Tag für mein Leben danke. Lasst uns teilen, zurückgeben, Leid lindern, Gerechtigkeit schaffen.“