Mädchen in einem Projekt in Kenia

Schutz vor Mädchenbeschneidung

Verhelfen Sie Mädchen zu ihrem Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Trotz des offiziellen Verbots der Mädchenbeschneidung halten einige Volksgruppen im Westen Kenias bis heute an dieser gefährlichen Tradition fest.

Warum Ihre Hilfe nötig ist

Die Beschneidung bei Frauen soll den Übergang von der Kindheit zum Erwachsensein markieren. Dabei entfernen traditionelle Beschneiderinnen Teile des weiblichen Geschlechtsorgans. Erst danach gilt ein Mädchen als heiratsfähig. Der Eingriff ist für die Mädchen eine körperliche und seelische Qual und ein hohes Gesundheitsrisiko. Schwere, lebensgefährliche Infektionen durch unsauberes Werkzeug und Komplikationen bei der Geburt sind häufige Folgen. Meist verlieren Mädchen, die sich gegen die Beschneidung entscheiden, die Gunst ihrer Familien und müssen fliehen. Beschnittene Mädchen hingegen werden oft schon im Alter von zwölf bis 15 Jahren verheiratet. Die Beschneidungszeremonie ist außerdem mit erheblichen Kosten für die Familien verbunden.

Ziel unserer Arbeit ist es, die Bevölkerung darüber aufzuklären,wie schädlich das Ritual der weiblichen Beschneidung ist, damit es immer weniger praktiziert wird. Dafür arbeitet World Vision seit 2005 im Nordwesten Kenias mit den Volksgruppen der Tugen, Ilchamus und Pokot zusammen.

Wie Ihre Spende hilft

Aufklärung Icon

Aufklärung der Bevölkerung und der Dorfchefs über die Gefahren der Mädchenbeschneidung, um ein Umdenken anzuregen

Bildung Icon

Schulungen und Ausbildungsangebote für Mädchen (z. B. mit Stipendien)

Infrastruktur Icon

Bau von Schlafräumen für Mädchen in Schulnähe

Kinder in Projektgebiet, Kenia

„Ich bin der Beschneidung entkommen – dank World Vision“

Chepturu ist 19 Jahre alt und geht noch zur Schule. Dafür ist sie dankbar. Nach dem Willen ihres Vaters wäre Chepturu heute verheiratet, hätte womöglich schon mehrere Kinder.

„Als ich zehn war wollte mein Vater meine Schwester (zwölf) und mich beschneiden lassen. Das ist eine Tradition in unserer Volksgruppe. Ich danke Gott, dass wir kurz zuvor von World Vision über die Gefahren der Mädchenbeschneidung aufgeklärt wurden. Also haben wir uns geweigert und wurden von unserer Mutter unterstützt.

Zusammen mit meiner Mutter und meinen Geschwistern sind wir bei unseren Großeltern untergekommen. Dank ihrer Hilfe kann ich zur Schule gehen. Ich will Lehrerin werden und mich dafür einsetzen, dass mehr Mädchen lernen dürfen.

Ich bin den Leuten von World Vision so dankbar, dass sie die Menschen in meiner Region über Mädchenbeschneidung aufklären! Das will ich unterstützen.“

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