Hallo, ich bin Obsi aus Äthiopien.

Aktion "Rote Hand"



Jugendliche in aller Welt engagieren sich gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen. Die Aktion Rote Hand entstand in Deutschland 2003 und breitete sich schnell international aus.

Mit der roten Hand protestieren Jugendliche in Deutschland gegen den Einsatz von Kindern als SoldatenDie Aktion bietet in und außerhalb von Schulen die Möglichkeit, sich intensiv mit den Themen Krieg, Kinderrechte und Gewalt auseinanderzusetzen.

Die Aktion bietet viel Raum für gemeinschaftliches Handeln und bleibt bei den Jugendlichen - das zeigen Gespräche nach vielen Jahren - nachhaltig im Gedächtnis verbunden mit der Überzeugung, etwas wirklich Sinnvolles für die Kinder in Kriegen getan zu haben. Der unmittelbare Kontakt mit Politikerinnen und Politikern, denen die Jugendlichen ihren Auftrag mitgeben, zählt dazu.

Gib uns deine rote Hand!



Deine rote Hand macht den Protest sichtbar – weltweit!

Fordert mit eurem roten Handabdruck und eurem Namen darunter: Stopp! Kein Einsatz von Kindern als Soldaten!

Und versucht auch eure Freunde, Familien, Mitschüler und Kollegen für die Aktion zu gewinnen. Sammelt rote Protesthände in Schulen, Betrieben, Universitäten, auf Stadtfesten oder in der Fußgängerzone.

Für die Aktion braucht ihr vor allem rote Fingerfarbe und Papier. Die gesammelten Hände übergebt ihr oder schickt sie per Post an Politiker, damit sie aufgerüttelt werden und handeln.

Egal ob Bürgermeister, Bundestags-, Landtags- oder Europa-Abgeordnete eures Wahlkreises oder Regierungsmitglieder: Bittet sie, sich für die Forderungen der Aktion einzusetzen und Initiativen dazu in die Wege zu leiten. Wichtig ist, dass die Politiker euch möglichst bald über ihre Aktivitäten informieren.

Macht Fotos und ladet sie hoch auf unsere Webseiten!


Wie kann ich mitmachen? Weitere Informationen zum Ablauf der Aktion
Fotos und Berichte der Aktion
Weitere Informationen zur Aktion "Rote Hand"
Informationen zur Aktion im deutschen Bundestag am 08. Februar 2012
Interview vom Radio ERF mit World Vision Mitarbeiter Ekkehard Forberg

Projekt "Rebound" im Kongo



Zusammen mit World Vision haben Wolfgang Niedecken und Jack Wolfskin das Projekt „Rebound“ ins Leben gerufen. Das Projekt hilft Kindern und Jugendlichen in Nord-Uganda, die durch die den Krieg verletzt und traumatisiert wurden.

Jetzt spenden


Weitere Informationen zum Rebound-Projekt
Informationen über Wolfgang Niedecken

Warum gibt es Kindersoldaten?



Trotz internationaler Ächtung werden gegenwärtig in mindestens 20 Kriegen und bewaffneten Konflikten Kinder als Soldaten eingesetzt. Dies ist das Ergebnis des »Weltreport Kindersoldaten«, der von einer internationalen Koalition führender Kinder- und Menschenrechtsorganisationen vorgelegt wurde. In mindestens 20 Ländern, in denen zwischen 2001 und 2004 bewaffnete Auseinandersetzungen oder Kriege stattfanden, kämpften Kinder aktiv an der Front. Darunter Afghanistan, Angola, Burundi, Demokratische Republik Kongo, Kolumbien, Elfenbeinküste, Guinea, Indien, Irak, Israel/Palästina, Indonesien, Liberia, Birma, Philippinen, Russland, Ruanda, Sri Lanka, Somalia, Sudan und Uganda.

Minderjähriger Soldat in KampfuniformDie meisten Kindersoldaten wurden von Rebellenarmeen für den Kampf gegen die Regierung rekrutiert. Allerdings unterstützen Regierungen häufig paramilitärische Gruppen und Milizen, die Kinder in den Kampf schicken oder sie zu Gewalttaten gegen die Zivilbevölkerung anstacheln. Auch scheuen einige Regierungen nicht vor der bewussten Anwerbung oder sogar Zwangsrekrutierung von Kindern und Jugendlichen zurück. Der UN-Sicherheitsrat hat zwar wiederholt den Missbrauch von Kindern als Soldaten verurteilt, doch wurden lediglich gegen sechs Staaten Maßnahmen ergriffen, fünf davon in Afrika.

Nach dem Ende der Kriege in Afghanistan, Angola und Sierra Leone wurden in den letzten drei Jahren schätzungsweise 40.000 Kindersoldaten demobilisiert.

Gleichzeitig aber wurden Tausende Kinder in den Konflikten an der Elfenbeinküste, Sudan und Liberia neu rekrutiert. Rasch wechselnde Konfliktsituationen und die Tatsache, dass viele Kinder in Gebieten kämpfen, die von Hilfsorganisationen aus Sicherheitsgründen nicht erreicht werden können, erschweren allerdings die Ermittlung exakter Zahlen der Kinder im Kriegseinsatz.

Weitere Informationen auf unserer Website "Kinder des Krieges"
Videoclips über Kindersoldaten

Entführt, als Kämpfer ausgebildet und fallen gelassen: Die Lebensgeschichte von Simon (17 Jahre) aus Uganda



Sieben Jahre ist es her, seit die Rebellen der Lord’s Resistance Army (LRA), der Armee Gottes, seine Eltern töteten und ihn mit in den Sudan nahmen, um ihn zum Soldaten auszubilden. Damals war Simon zehn Jahre alt. „Ich weiß noch genau, wie wir alle zusammensaßen und gegessen haben. Plötzlich hörte ich einen lauten Knall, und auf einmal standen sie vor uns“, erinnert sich Simon.

Der 17-jährige Simon war sieben Jahre lang in Gefangenschaft der Rebellen, bis er auf eine Landmine trat.Vom Tag seiner Entführung hat Simon nichts vergessen. Jedes Detail ist in seiner Erinnerung lebendig geblieben. Dass Simon sich erinnert und auch über die furchtbare Vergangenheit sprechen kann, ist nicht selbstverständlich. Viele andere Kinder können das nicht, sagen gar nichts mehr, sind schwer traumatisiert von den schrecklichen Erlebnissen während ihrer Gefangenschaft.

Das Geschehene durch Reden aufzuarbeiten ist wesentlicher Bestandteil der therapeutischen Maßnahmen im Rehabilitationszentrum von World Vision in Gulu im Norden Ugandas. Dort treffen wir Simon. Bis vor einem Monat war er noch Kämpfer der „Gottesarmee“ von Joseph Kony, die für ihren Kampf gegen die Zentralregierung bereits mehr als 15.000 Kinder missbrauchte.

Nachdem Simon auf eine Landmine getreten war, verlor er ein Bein und wurde so für die Rebellen nutzlos. Die Regierungsarmee fand ihn und brachte ihn in die World Vision-Einrichtung.

Weitere Schicksale auf unserer Website "Kinder im Krieg"
Projekt "Rebound" im Kongo
Im Kongo ermöglicht das Projekt „Rebound“ ehemaligen Kindersoldaten einen Neuanfang.
Video zum Projekt "Rebound"
Wolfgang Niedecken und Manfred Hell im Projekt
Wolfgang Niedecken über das Projekt für Kindersoldaten in Uganda
"ich krieg dich" - Ausstellung
Die von World Vision konzipierte Ausstellung präsentiert Bilder und Fakten zu Kindern in Kriegs- und Konfliktsituationen.
Selbst aktiv!
Starten Sie Ihre eigene Spendenaktion in Ihrem Umfeld. Wir unterstützen Sie gern bei der Planung.
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